Verrat an Konoha?

von Twister
GeschichteDrama, Romanze / P18
01.01.2019
23.02.2019
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Kakashi sah in die Runde. „Was machst du nun? Hanare kann sich an nichts erinnern. Aber Kaname hat sie erkannt! Wie ist das möglich?“, fragte Shikamaru. Hanare war sofort nach der Geburt verschwunden. „Ihr Chakra. Kaname hat die Fähigkeit sich mit den Chakra von ihr und mir zu verbinden. Sie kennt Hanares Chakra. Es kommt ihr vertraut vor, aber ich bezweifel, dass sie weiß, wer Hanare ist!“, erklärte Kakashi. Shikamaru runzelte die Stirn. „Was ist mit der Versiegelung?“, fragte er. „Es unterdrückt 80% von Kanames Chakra. Vermutlich werde ich mir damit ein Eigentor schießen. Je länger es unterdrückt wird, deswegen mehr wird sie die 20% trainieren und ihr Chakra wird noch größer. Ich muss ihr später irgendwie beibringen es zu kontrollieren. Im Moment kann sie es noch nicht. Sie würde alles in Brand setzen“, erklärte er weiter.
„In Brand?“, fragte Naruto. Kakashi nickte. „Ich weiß nicht, was es ist, aber jedesmal, wenn ich sie auf dem Arm habe oder Hanare, dann verbindet sich unser Chakra und dringt nach Außen. Es bundelt sich und wird so heiß, dass es alles in Brand setzt, dass sich einem bestimmten Bereich um uns herum nähert. Das gilt auch für Möbel und sonstige Dinge. Es ist solch eine Hitze in diesem Chakra, dass man sich die Finger verbrennt, wenn es durchdringen möchte. Kaname würde vermutlich nicht verbrennen, aber alles um sie herum. Davor muss ich sie schützen. Deswegen musste ich es versiegeln. Aber das kann nicht die Lösung sein“, stellte er fest.

Nun mischte sich auch Sakura ein. „Woran liegt das?“, fragte sie. Kakashi zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich habe sowas noch nie gesehen“, stellte er fest. Auch Tsunade war da überfragt. „Ein unbekanntes Kekkai Genkai? Aber du hast es nicht und Hanare hatte ein anderes“, rätselte Shikamaru. Kakashi zuckte wieder mit den Schultern. „Vermutlich müssen Kekkai Genkai auch irgendwann mal entstehen“, meinte er nur. Es musste eine Verbindung der Elemente von ihm und Hanare sein. Vielleicht war es Hitze? Das machte Sinn. Zudem ist das Chakra des Kindes enorm. Aber wenn er überlegte, wie Hanare gekämpft hatte, dann wunderte ihn nichts mehr. Er lächelte. „Nun da Hanare da ist, kann sie Kaname das Kontrollieren des Chakras beibringen. Sie ist extrem gut darin. Besser als Tsunade!“, meinte er. Sai grinste. Es schien Kakashi besser zu gehen.

„Und Hanare?“, fragte Shikamaru. Kakashi überlegte. „Es gibt die Möglichkeit ihr alles zu erzählen. Aber…..“, nun sahen ihn alle überrascht an. „Ich finde es eigentlich ganz spannend so. Hanare ist offen und ohne Kummer. Ich kann auch so versuchen ihr Herz erneut zu gewinnen. Und Kaname mag sie eh. Warum also nicht?“, fragte er. Shikamaru lächelte nur müde. „Wenn du meinst. Die denkt bestimmt, dass du sie häßlich findest nach deinem Auftritt“, meinte er gleichgültig. Kakashi sah ihn panisch an. „Was?!“, fragte er. „Naja, sie nimmt die Maske ab, du fängst an zu zittern und senkst enttäuscht den Blick. Im nächsten Moment bist du weg. Was soll sie denn denken?“, fragte er.
Kakashi verengte die Augen. „Seit wann bist die Beziehungsexperte?“, stichelte er. Shikamaru sah ihn tonlos an. Das war ihm nun zu blöd. Er wollte Kakashi die Situation erklären und der zickte ihn an. Zum Glück mischte sich Sai ein. „Oh, das ist wieder eine Art von Freundschaft. Ihr zofft euch, aber eigentlich mögt ihr euch, richtig?“, fragte er. Kakashi und Shikamaru sahen zur Seite. Sai war verwirrt. „Oh“, meinte er nur. War er nun auch involviert? Man mischte sich also besser nicht ein. Wenn er recht überlegte, dann waren die anderen auch weggegangen und schwiegen nun. Nur Guy lachte. Verdammt, das musste er sich aufschreiben.

Er zog sein Notizblock. Kakashi nahm es ihm weg. „Für das Leben gibt es keine Notizen. Merk es dir oder vergiss es. Es gibt keine Spicker!“, stellte er klar. Sai griff nach dem Buch, Kakashi ließ es aber in seine Tasche wandern. „Er hat recht“, meinte Shikamaru. Sai sah das anders. „Es gehört mir“, stellte er fest. „Es gibt kein Handbuch für Freundschaft“, meinte Yamato. „Die Situationen, die du erlebt, werden sich nie wiederholen. Es nutzt nichts, es aufzuschreiben. Du musst es erleben und aus dem Gedächtnis mit ähnlichen Situationen abgleichen. So lebt man“, erklärte Yamato. Sai sah nachdenklich auf den Boden. Er musste noch so viel lernen.
Er sah zu Kakashis Tasche, in der das Buch nun lag. Der stöhnte und gab es Sai wieder. Der steckte es aber einfach weg. „Also? Was machst du als erstes?“, fragte Guy. Kakashi sah ihn an. „Wie meinst du das?“, fragte er. „Wegen Hanare“, fragte er. Kakashi verengte die Augen. „Ich bitte sie einfach um ein Date und fertig“, meinte er. Shikamaru hielt sich den Kopf. Die andern reagierten ähnlich. Selbst Naruto rollte mit den Augen. „So funktioniert das nicht, Kakashi“, erklärte nun Sakura.
„Ich erklärte es ihm“, stellte Shikamaru fest. Sakura schüttelte den Kopf. „Ich bin eine Frau und kann am besten erklären, wie man mit Frauen umgeht“, stellte sie fest. Shikamaru äffte sie nach, indem er ihre Bewegung nachmachte und so tat als würde er sprechen. Yamato gab ihm dafür eine Kopfnuss. Shikamarum hielt sich den Kopf und sah Yamato dafür böse an. „Sie hat recht. Lass sie reden“, stellte Yamato fest. Shikamaru gab also nach.

Sakura hob die Hand. „Du musst das langsam machen. Wenn du mit der Tür ins Haus fällst, verschreckst du sie, und sie wird zögern oder ablehnen!“, stellte Sakura fest. „Sie mag mich doch schon“, stellte er trocken fest. Sakura stöhnte. „Hörst du mir zu?“, fauchte sie. Kakashi schreckte etwas zurück. „Als erstes musst du dieses Missverständnis aus der Welt schaffen. Erklär ihr warum du gegangen bist. Lüg sie notfalls an, aber lass es nicht einfach so stehen. Sie muss wissen, dass sie hübsch ist. Frauen wollen sowas hören!“, schwärmte sie. Alle Männer sahen sie entgeistert an.
„Ich will doch lieber deinen Rat hören, Shikamaru“, stellte Kakashi fest. Eine Frau, die sich freudig die Wange hielt und dabei quietschte, konnte er nicht ernst nehmen. Ebenso wenig wie ihren Rat.
„Sakura hat schon recht. Klär die Situation auf. Sag ihr, dass sie der Mutter von Kaname zum Verwechseln ähnlich sieht und dich das verwirrt hat. Es ist keine Lüge und sie hat eine Erklärung“, stellte er fest. Das klang schon besser. „Dann trifft dich total unbefangen mit ihr. Immer wieder. So oft wie möglich. Bring sie zum Lachen und finde heraus, was sie mag und was nicht. Erst dann frag sie um ein Date. Sie soll das auch unbedingt wollen, wenn du sie fragst. Sonst gehst du ein zu hohes Risiko ein“, stellte Shikamaru fest.

Naruto lachte. Alle sahen ihn an. „Das ist Blödsinn! Wenn du sie magst, dann sag es ihr einfach“, stellte er fest. „Weil du so erfolgreich damit bist?“, stichelte Shikamaru. Naruto ließ den Kopf hängen. Kakashi sah, wie Sakura auf den Boden sah. „Das liegt weniger an meiner Taktik, sondern daran, dass sie auf Sasuke steht!“, verteidigte sich Naruto. „Ich hab eine bessere Idee. So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Beobachte sie einfach und finde alles über sie raus. Wenn du ihre Schwachstellen kennst, kannst du sie ganz leicht ködern“, meinte Sai. „Das klingt kriminell und pervers“, stellte Yamato fest. Kakashi stöhnte. Diese Ratschläge waren alles andere als hilfreich.

„Ich kann dir eigentlich keinen Tipp geben. Frauen sind unterschiedlich. So wie Männer auch. Probiere irgendwas aus. Wenn sie dich mag, findet ihr schon irgendwie zusammen. Ich denke, es gibt kein Geheimrezept. Hast du das nicht gerade erst Sai gesagt?“, fragte Yamato. Kakashi sah diesen an und nickte. Ja, das stimmte. Er würde es so machen, wie er glaubte, dass es okay war. Er war sich sicher, dass er es irgendwie schaffen würde, Hanare zu überreden. Aber einen Tipp nahm er doch an. Er wollte sich entschuldigen, dass er einfach abgehauen ist. Guy klopfte seinem besten Freund auf die Schulter. Er würde das schon machen. Er brachte keine Tipps. Aus dem Grund hatte er auch nichts dazu gesagt.
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