Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Und wenn du mich küsst, dann ist die Welt ein bisschen weniger scheiße

von Minou
GeschichteLiebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
01.01.2019
01.03.2019
41
106.318
14
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.01.2019 2.360
 
Als Stina am nächsten Morgen aufwachte, musste sie sich kurz orientieren, wo sie war. Müsste sie nicht eigentlich in einem Zelt sein? Doch dann fielen ihr die Ereignisse der vergangenen Nacht wieder ein und sie konnte ein breites Grinsen nicht verbergen. Sie lag tatsächlich neben... also... quasi AUF einem ziemlich nackten Till. Er hatte seinen Arm um sie gelegt und schien noch zu schlafen. Stina überlegte...
Ob ich wohl an mein Handy komme? Wie assi ist es, wenn ich ein Foto hiervon mache? Ich... ich will es ja nicht online stellen. Ist ja nur für mich. Das... das ist ja wohl nicht so schlimm.
Ganz vorsichtig lehnte sie sich von ihm weg und bekam tatsächlich den Bund ihre Bauchtasche zu fassen, die sie in der Nacht noch ans Bett geholt hatte, um eine Kopfschmerztablette gegen den Kater zu nehmen. Was offenbar funktioniert hatte, denn ihr Schädel fühlte sich nicht halb so schlimm an, wie sie das gedacht hatte. Ganz langsam zog sie nun die Tasche auf das Bett, öffnete sie beinahe lautlos und zog ihr Handy heraus. Sie entsperrte es und sofort öffnete sich der Chat von Magda.

WhatsApp Chat Magda und Stina

Magda               02:27
Nicht dein Ernst! Stina! Du...
du schleppst doch gerade
nicht wirklich Till ab, oder?

Magda               02:30
Sag mir bitte, dass du jetzt
nicht mit ihm knutschst...

Magda               02:41
Weißt du was? Doch! Knutsch
mit ihm, vögel ihn, mach mit
ihm, was du willst. Aber ich
will Berichte.

Stina grinste. Oh... Magda würde Berichte bekommen und ein Foto von Till und Stina. Sie öffnete die Frontkamera, checkte kurz, wie sie aussah. Verwuschelt aber niedlich. Genau richtig. Sie hielt die Kamera so, dass man sehr gut erkennen konnte, auf wessen Brust sie da gerade lag. Stina konzentrierte sich so auf ihren Gesichtsausdruck, dass sie gar nicht wahrnahm, dass Till keines Falles mehr schlief. Und noch bevor sie wusste, was geschah, hatte er ihr das Handy weggenommen.
"Gib mir mein Handy wieder!", rief sie überrascht.
"Nö. Garantiert nicht!" Till grinste. Stina wäre am liebsten im Boden versunken. Er hatte sie voll erwischt.
"Was machst du denn da?", fragte sie unsicher.
"Ein Video!", antwortete er ziemlich cool und sie sah sofort auf dem Bildschirm, dass es wirklich so war.
"Warum?", fragte sie überrascht und sie sah wie ihre Kopie auf dem Handy die Augenbrauen nach oben zog.
"Wolltest du das nicht?", fragte er hinterhältig und sie musste nicht mal auf das Display schauen, um sein typisches Till-Grinsen zu sehen. Sie hätte so oder so gewusst, wie sein Gesicht in diesem Moment aussah und ein Schauer lief ihr über den Körper.
Till fucking Brummer.
"Nein...", brachte sie kleinlaut hervor.
"Was wolltest du dann?" Seine Stimme bekam so einen strengen Unterton, der es gewaltig in ihrem Unterleib ziehen ließ.
"Ein heimliches Foto machen..." Nervös kaute sie auf ihrer Lippe herum.
Jaaaa, heimlich fotografieren, mega assi. Weiß ich auch.
"Aha! Geht ja gaaar nicht!", stimmte er ihren Gedanken zu, griff mit zwei Fingern eine ihrer Locken und zog sie lang.
"Ich weiß...", seufzte sie und sah ihn entschuldigend an. Er drehte seinen Kopf, schaute in ihre Augen. Und irgendwie... wurde ihr ganz flau im Magen. Waren das diese Schmetterlinge, von denen immer alle redeten?
Wenn sie Schmetterlinge im Bauch haben will, dann isst sie Raupen, schoss es ihr durch den Kopf. Und sie musste sich ein Grinsen verkneifen. Stattdessen schaute sie ihn weiter schuldbewusst an.
"Und was wolltest du damit machen? Schön im Internet posten oder was?", hakte er nach und zog an der nächsten Locke. Es kribbelte über ihren ganzen Kopf, wenn er das tat.
"Nein! Ich hab nicht mal Facebook!", versuchte sie ihm zu erklären und verschwieg ihr Instagram-Profil lieber.
"Und was dann?", fragte er. Seine Hand wandert von ihren Haaren zu ihrer Schulter. Verdammt, wie sollte sie sich denn konzentrieren, wenn diese Hände sie anfassten? Diese Hände, die so schnell über die Saiten seines Basses wandern, dass ihr beim Zugucken schon fast schwindelig wurde. Und doch versuchte ihr Mund Worte zu bilden, ihm zu erklären, warum zur Hölle sie ein Bild von ihr neben ihm in seinem Bett haben wollte.
"Vielleicht... als Erinnerung...", sagte sie leise.
"Aha... na, damit du das nicht vergisst mach ich jetzt erstmal schön ein Video von dir..." Sie sah, wie er das Handy zu ihr bewegte, nur noch sie filmte und... wie seine Hand nach der Decke griff... er würde doch wohl nicht...
"Hör auf!", drohte sie und hielt die Decke fest an ihren Körper gepresst.
"Du hast doch angefangen! Jetzt sei doch nicht so schüchtern! Das wird jetzt gleich an alle deine Freunde geschickt!", sagte er mit einem fiesen Grinsen und sie riss ihre Augen auf.
"WAG ES!", schrie sie ihn an und versuchte, ihm ihr Handy zu entreißen.
"Wieso? Sollen die nicht wissen, was für 'ne kleine Sau du im Bett bist?"
Wieso hast du so verdammt lange Arme?, fragte sie sich. Immer noch war die Kamera ihres Telefons auf sie gerichtet und sie wusste, wenn sie versuchen würde, es ihm wegzunehmen, würde sie die Decke loslassen müssen und dann...
"TILL!", rief sie nochmal drohend.
"Uuuh, du bist ein böses Mädchen... die kleine... ich hab keine Ahnung mehr, wie du heißt..."
"Stina."
"... die kleine Stina ist ein richtig, richtig versautes Stück!" Er drehte die Kamera auf sich, grinste dreckig.
"Hör auf jetzt!" Sie merkte, wie ein sich Grinsen auf ihr Gesicht kämpfte. Sollte er es doch schicken. Sollten sie doch alle sehen, dass Stina mit Till in einem Bett lag.
"Sonst was?", fragte er und drehte sein Kopf zu ihr.
"Sonst schickst du meinen Freunden gleich ein Video von einem Mord. Dann ist das hier ein Krimi" erklärte sie und konnte sich nicht zurückhalten. Wie automatisch wanderten ihre Finger an seine unrasierte Wange, strichen über seinen Dreitagebart.
"Meinst du?", fragte er und sie spürte auch seine Hand auf ihrer Haut. Allerdings... nicht auf ihrem Gesicht. Ganz langsam strich er über ihren Bauch, immer tiefer...
"Oh ja!", versuchte sie es nochmal halbherzig und musste ihre Augen schließen.
"Ich glaub eher, das wird ein Porno..." Till legte das Handy zur Seite, merkte nicht, dass er das Video gerade an Magda geschickt hatte. Es war ihm auch egal. Nur noch Stina zählte gerade für ihn. Schon hatte er seine Lippen auf ihre gelegt und begann damit, sie heftig zu küssen. Sofort griff sie in seine Haare, wollte ihn so nah wie möglich bei sich spüren. Schließlich war das immer noch Till Brummer, mit dem sie hier in einem Bett lag. Till wusste genau, was er wollte. Er zog ihre Decke weg, hielt einen Moment inne, um ihren nackten Körper zu bewundern, dann küsste er ihren Hals. Schnell wanderten seine Küsse tiefer, über ihre Brüste, ihren Bauch. Und noch bevor Stina auch nur einen klaren Gedanken fassen konnte, war Tills Kopf schon zwischen ihren Beinen verschwunden. Sie spürte, wie er ihre Beine sanft auseinanderdrückte und damit begann, sie zu küssen. Sie verdrehte die Augen, wollte endlich seine Zunge spüren doch er quälte sie noch ein bisschen, hauchte nur ganz zarte Küsse auf ihre feuchte Haut. Sie seufzte leise, wollte mehr, doch gleichzeitig auch, dass er niemals mit dem aufhörte, was er da gerade tat. Er schien sie zu verstehen und strich mit seiner Zunge sanft über ihre feuchte Haut.
"Oh Fuck...", keuchte sie auf. Till konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er begann mit seiner Zunge zu kreisen und hörte, wie sie scharf die Luft einzog.
Es fühlt sich so verschissen gut an... wenn du so weiter machst, halt ich nicht lange aus. Sie griff in das Bettlaken, musste sich irgendwo festhalten. Sie winkelte ihre Beine an, wollte ihm mehr Raum geben, den er sofort nutzte. Sie spürte, wie seine Finger über sie strichen und er dann vorsichtig den ersten Finger in sie gleiten ließ. Sie seufzte, wollte das gerade so sehr. Schnell nahm er einen zweiten Finger dazu und ließ sie immer wieder in sie gleiten, während seine Zunge sie verrückt machte. Stina hätte schreien wollen. Doch plötzlich hörte er auf. Sie spürte seine Küsse auf ihrem Bauch, dann wieder an ihrem Hals. Sie stöhnte lustvoll auf. Alles was er tat war so unglaublich.
"Dreh dich um", hauchte er in ihr Ohr und ein Gänsehautschauer lief ihr über den Rücken. Zitternd versuchte sie ihre Beine unter Kontrolle zu bekommen und sich umzudrehen. Nur schien es ihm nicht schnell genug zu gehen. Er packte ihre Seiten und drehte sie um. Sie keuchte heftig auf. Stina konnte es einfach nicht fassen, dass er sie ernsthaft so sehr wollte, dass er es kaum abwarten konnte. Doch jetzt, als sie auf ihren Knien vor ihm war, hatte er es plötzlich gar nicht mehr eilig. Er strich über ihren Rücken, ihren Hintern, ließ seine Finger zwischen ihre Beine gleiten, um sie noch ein bisschen länger zu reizen. Stina stöhnte auf. Er wusste so gut, was er da tat. Sie war wirklich kein Kind von Traurigkeit, aber... war sie schon einmal mit einem Mann zusammen gewesen, der sie so vollends um den Verstand gebracht hatte? Genau das Gleiche hatte sie heute Nacht schon einmal gedacht. Und als er nun endlich in sie eindrang und sie ein lautes Stöhnen nicht zurückhalten konnte, kannte sie die Antwort genau.
Immer wieder stieß er in sie, bei jedem Stoß blieb ihr für einen Moment die Luft weg. Es war so verschissen gut, was er tat. Sie spürte, wie seine Hände immer wieder über ihre erhitzte Haut strichen, dann wieder ihre Hüften packten um besonders hart in sie stoßen zu können. Stina wurde fast schwindelig, als er nun mit einer Hand um sie griff und sie zwischen ihre Beine gleiten ließ. Und als er sie nun berührte, konnte sie sich einen lauten Aufschrei nicht mehr verkneifen.
Plötzlich spürte sie seine Hand nicht mehr in ihrem Schoß, sondern in ihren Haaren, wie er ihren Kopf heftig daran zurückzog. Vor Schreck vergaß sie zu atmen, fror fast ein. Er hatte sie so weit nach hinten gezogen, dass ihr Rücken komplett an seinem Bauch war. Sie spürte, wie heftig er atmete. Sein Atem drang stoßweise an ihr Ohr. Das Gefühl der heißen Luft auf ihrer leicht feuchten Haut ließ sie die Augen verdrehen.
"Sei still, sonst muss ich dafür Sorgen, dass du deinen Mund hältst", knurrte er sie an.  Stina schaffte es nicht mal, zu nicken, sie war wie paralysiert. Es gefiel ihr viel zu gut. Sie wollte mehr davon. Mehr von seinen groben Händen, wie er sie so bedingungslos berührte. Doch Till deutete ihre Sprachlosigkeit anders. Er lockerte seinen Griff, ließ ihre Haare ganz los und strich sanft über die Seite ihres Hales.
"Tut... mir leid... das... war zu grob...", entschuldigte er sich und musste heftig schlucken. Wie hatte er sich nur so gehen lassen können?
Warum... warum hörst du denn auf... ich... ich brauch das... ich brauch dich! Sie drehte ihren Kopf leicht, küsste seinen Mundwinkel, zwinkerte ihm kurz zu.
"GOTT, TILL FICK MICH HART!", rief sie und Till hatte verstanden. Mit einer heftigen Bewegung hatte er seine Hand zwischen ihre Schulterblätter gelegt und sie auf die Matratze gedrückt. Stina hatte nicht gegenhalten können und ergab sich seiner Kraft. Immer fester presste er sie auf das Bett, während er wieder damit begonnen hatte, in sie zu stoßen. Stina war vollkommen bewegungsunfähig, versuchte nur, auf ihren Knien zu bleiben. Doch sie konnte seiner Erbarmungslosigkeit nicht standhalten. Beim nächsten Stoß verlor sie das Gleichgewicht und fiel auf die Matratze. Aber es schien Till keinesfalls zu stören. Immer weiter stieß er in sie, schob seine Hand unter ihren Bauch und schließlich wieder in ihren Schoß um sie heftig zu massieren. Stina war sich ziemlich sicher, dass noch kein Mann es ihr so hart besorgt hatte und sie war selbst überrascht davon, wie gut es ihr gefiel. Er lag fast vollkommen auf ihr, hatte schon längst selbst die Kontrolle über sich und seinen Körper verloren, tat nur noch das, was sich für ihn gut anfühlte und wusste, dass seine Hand zwischen ihren Beinen es für sie genauso gut machte, wie für ihn. Sie spürte, dass sie es nicht mehr lange aushalten würde, versuchte ihr Becken irgendwie in seine Richtung zu drücken, wollte ihn noch ein bisschen härter spüren. Mit zitternden Händen griff sie nach einem Kissen, drückte sich mit aller Kraft kurz gegen ihn, um es sich unter ihr Becken zu schieben und ihm damit zu ermöglichen, noch tiefer in ihr sein zu können.
"Oh, Fuck... Stina...", raunte er ihr zu. Das bisschen Kissen unter ihr, brachte ihm einen vollkommen neuen Winkel und raubte ihm endgültig den Verstand. Er musste kurz innehalten, musste sich erst sammeln. Er wollte auf keinen Fall, dass er vor ihr fertig sein würde und diese neue Position machte ihm das mehr als schwer.
"Hör... hör doch nicht auf... verdammt... ich komme gleich...", brachte sie atemlos hervor. Till huschte ein Grinsen über sein Gesicht. Oooh, das würde sie. Er begann erneut damit, seine Hand zu bewegen, spürte, wie ihr ganzer Körper bebte, wie sie immer enger um ihn wurde. In Stina zog sich alles zusammen, sie ließ sich vollkommen fallen, reagierte nur noch auf seine Berührungen. Noch eine Bewegung seiner Hand und sie konnte sich nicht mehr zurückhalten. Plötzlich wurde ihr ganz heiß und sie konnte nicht mehr atmen, sie stöhnte ein letztes Mal laut auf, dann kam sie heftig. Ihr Wimmern und Stöhnen gab auch ihm den Rest. Noch einmal stieß er hart in sie, dann fand auch er seine Erlösung und sank erschöpft neben sie auf die Laken.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast