Und wenn du mich küsst, dann ist die Welt ein bisschen weniger scheiße

von Minou
GeschichteRomanze / P18
OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
01.01.2019
01.03.2019
41
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Ihr Lieben!
Zuerst einmal ein frohes neues Jahr 2019 für euch! Nun zu den Antworten auf die wichtigsten Fragen:
1. Nein, ich hab Neujahr um 1.21 Uhr nichts besseres zu tun, als eine Fanfiktion zu posten.
2. Nein, das ist nicht traurig, hatte einen wunderschönen Abend und chille jetzt ein bisschen mit meinen Tieren auf dem Sofa.
3. Ja, ich poste täglich, hoffe, dass ich es immer schaffe.
4. Ja, ich weiß, dass es nervt Reviews zu schreiben. Freue mich aber trotzdem über welche.
5. Ja, es gibt hier Sex. Viel. Ungefähr 30%. Will ja nicht wieder gesperrt werden.
Wenn ihr noch Fragen habt, fragt sie doch einfach in den Reviews.

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Ich heule gleich, echt jetzt!, dachte Stina. Einmal an diesem ganzen Abend wagte sie es, alleine auf Toilette zu gehen, da sprachen ihre Freundinnen doch tatsächlich Felix und Steffen an. Und bekamen auch noch ein Bild! Das konnte doch wohl nicht wahr sein!
Den ganzen Abend hatten die Freundinnen gemeinsam verbracht. Hatten hier auf dem Pulsfestival den Secret Act gesehen und danach Faber. Sie waren Zeuge geworden, wie die Jungs von Kraftklub mit den Jungs von Faber geknutscht hatten. Stina hatte sich ein Quietschen nicht verkneifen können, als sie beobachtet hatte, wie Till einen anderen Mann geküsst hatte. Zu sehen, wie Till überhaupt irgendjemanden küsste war schon zu viel für ihr kleines Fanherz. Und dann auch noch jetzt hier in der Scheune zu feiern, wo auch die Jungs waren... Stina hatte sie schon gesehen. Zumindest Felix und Steffen. Sie standen an der Seite, tranken und lachten. Stina und ihre Freundinnen hatten einen Pakt gemacht, sie nicht anzusprechen. Schließlich waren die Jungs privat hier. Und sie wollten einfach keine der Fans sein, die die Jungs nach einem Foto fragten, wenn sie das gerade nicht wollten. Doch natürlich waren Steffen und Felix genau dann in die Nähe der Mädels gekommen, als Stina nicht da gewesen war. Und anscheinend hatte das gereicht, um alle guten Vorsätze über Bord zu werfen. Natürlich hatten sie jetzt alle ein Bild mit Felix und Steffen. Klar. Da war sie einmal auf Toilette und schon wurden die Mädels quasi angesprungen.
Wahrscheinlich kommen die auch noch wieder, während ich an der Bar bin und dann werden sie beste Freunde und ich bin mal wieder nicht da, dachte sie und presste wütend ihre Lippen aufeinander.
"Entschuldigung? Ich hätte gern einen Traubensaft...", sprach sie den Barkeeper an, der sie belustigt anschaute.
"Traubensaft? Wir haben Wein!", antwortete er amüsiert und wischte mit einem Lappen über die Theke.
"Ich... haben Sie gar keinen Traubensaft?", hakte sie noch einmal nach. Sie liebte Traubensaft. Der schmeckte nach zuhause, nach einem Nachmittag auf ihrer Terrasse. Ein Glas Traubensaft hatte sie schon in den verzweifeltsten Situationen getröstet.
"Nee... irgendwas anderes?" Der Barkeeper lächelte ihr aufmunternd zu, sah, dass es dem blonden Mädchen augenscheinlich gerade nicht gut ging.
"Keine Ahnung, was haben Sie denn für Saft? Haben... haben Sie vielleicht Apfelsinensaft?", wollte sie wissen.
"Was?" Er sah sie überrascht an.
"Apfelsinensaft?", wiederholte Stina. So laut war es doch gar nicht. Wieso verstand er sie nicht?
"Meinst du Orangensaft?" Der Barkeeper grinste.
"Ja..." Sie wurde rot. Wie peinlich! Sie sagte sonst nie Apfelsinensaft. Ihre Mutter hatte das früher immer gesagt und irgendwie war sie gerade so verwirrt, dass sie das wohl laut gesagt haben musste.
"Klar, mach ich dir..." Der Barkeeper nickte freundlich und goss ihr ein Glas ein. Schnell bezahlte sie und wollte möglichst zügig weg. War schon peinlich genug gewesen. Hastig drehte sich um und... sah direkt in zwei belustigte blau-graue Augen.
Oh, Fuck.
"Wer sagt denn bitte Apfelsinensaft?", fragte der Mann, den sie auch unter tausenden, zehntausenden, Millionen erkannt hätte. Till.
"Ähm... also... ich?", murmelte sie leise und schaute zu Boden, konnte sich nicht dazu bringen, ihn anzusehen.
"Hab ich noch nie gehört. Klingt total bescheuert", witzelte er und Stina meinte, sie müsse im Boden versinken.
"Ich... also... ich weiß auch... dass man das Orangensaft nennt." Schüchtern blickte sie ihn von unten an. Sie war doch sonst so schlagfertig. Warum fiel ihr denn jetzt gerade so gar nichts ein?
"Und warum sagst du das dann nicht?", fragte Till weiter.
"Ich... ich weiß nicht... meine Mama sagt das immer." Unbewusst begann sie damit, auf ihrer Unterlippe herumzukauen.
"Woher kommst du denn das man das sagt?" Stina zog kurz die Augenbrauen zusammen.
Der ist ganz schön neugierig!
"Aus... aus der Nähe von Hamburg... bei Lüneburg...", erklärte sie ihm.
"Und dann kommst du für ein Festival bis hier in den Süden?! Warum gehst du dann nicht zum Hurricane oder zum Deichbrand?" Noch so eine Frage. Was sollte sie denn darauf antworten?
Weil ich nur auf Festivals gehe, auf denen ihr auftretet... , dachte sie und verbiss sich ein Grinsen.
"Geh ich ja auch. Also... zum Hurricane. Zum Deichbrand nicht", sagte sie stattdessen.
"Festival-Gänger also?", erkundigte er sich weiter.
"Hmmm... joa... kommt drauf an, wer spielt." Sie zuckte die Schultern, versuchte so wenig wie ein Fangirl zu wirken, wie es irgendwie nur möglich war.
"Und warum trinkst du jetzt Orangensaft?", fragte Till.
"Weil es keinen Traubensaft gab", sagte sie und lächelte verschmitzt.
"Nein, ich mein warum, du keinen Alkohol trinkst", korrigierte er sich.
"Weil... also... ich trinke Wein zum Essen... sonst... keinen Alkohol... also... gar nicht. Normalerweise", erzählte sie ihm.
"Normalerweise." Er nickte verständig, doch... sah sie da ein Funkeln in seinen Augen?
"Ja. Quasi nie", bekräftigte sie.
"Ach komm... es ist Festival. Da gibt's kein 'normalerweise' und kein 'quasi nie'. Also. Pfeffi?" Er grinste sie breit an und kurz dachte Stina, sie müsste schmelzen so groß und hübsch wie er da vor ihr stand.
"Was? Nee, lieber nicht." Stina winkte ab.
"Doch." Er wandt sich von ihr ab, gab dem Barkeeper zu verstehen, dass er zwei Gläser mit Pfeffi wollte. Schnell drückte er ihr ein Shotglas in die Hand. Stina lächelte ihn freundlich an. Sie hasste es, Shots zu trinken. Aber... gerade in diesem Moment... waren ihre Prinzipien ihr plötzlich ziemlich egal. Es war immer noch Till fucking Brummer.
"Na dann, Prost." Und schon war die grüne Flüssigkeit in Tills Mund verschwunden. Stina haderte mit sich. Atmete noch einmal tief durch, dann hob auch sie ihr Glas.
"Prost...", seufzte sie und trank es mit einem Schluck. Sie hasste Pfeffi. So sehr. Alles in ihr schüttelte sich und sie wünschte, sie könnte es direkt wieder ausspucken.
"Warum verziehst du so das Gesicht?", amüsierte er sich.
"Bin kein Freund von Pfeffi", brachte sie mit Mühe hervor und schüttelte sich noch einmal.
"Was willst du dann?", fragte er sie grinsend.
"Traubensaft!", forderte sie.
"Haben sie aber anscheinend nicht. Haselnusslikör?", schlug er vor.
"Ich will aber Traubensaft." Wütend stampfte sie kurz auf den Boden wie ein trotziges Kind, ohne dass sie sich selbst davon hätte abhalten können.
Toll Stina, willst du dich direkt auf den Boden schmeißen und heulen?
"Wirfst du dich gleich auf den Boden und fängst an zu flennen?", fragte er, als hätte er ihre Gedanken gelesen.
"Vielleicht?", langsam kehrte ihr Humor zurück "oder... nein. Ich glaub... nein", sie atmete einmal tief durch "Haselnusslikör." Er drehte sich zur Bar, bestellte noch einmal zwei Haselnusslikör.
"Warum trinkst du sonst kein Alkohol? Gibt doch echt verdammt gutes Zeug!", fragte er, während der Barkeeper einschenkte.
"Ich weiß nicht. Schlechte Erfahrungen. Ich mag nicht betrunken sein..." Sie zuckte mit den Schultern.
"Du musst dich ja nicht gleich betrinken. Aber... so einen leckeren Cocktail?"
"Nee...", vehement schüttelte sie den Kopf "wenn ich irgendwas außer Wein trinke, dann straight. Wodka am liebsten." Ohne zu fragen bestellte er noch zwei Wodka dazu, als der Barkeeper ihm die beiden Becher mit Likör hinstellte.
"Was? Nein! Wir haben doch nicht mal den Haselnusslikör getrunken!" Entgeistert sah sie ihn an.
"Ja, dann runter damit." Schnell stieß er sein Glas gegen ihres, dann trank er, kurz zögerte sie noch einen Moment, dann trank auch sie "so, Wodka her", forderte sie direkt.
"Soviel zu, kein Alkohol", spottete er.
"Jetzt ist eh egal." Schnell stieß sie mit ihm an, schloss die Augen und ließ ihren Kopf in den Nacken fallen, während sie die kalte Flüssigkeit ihren Hals hinab rinnen ließ. Viel zu schnell bewegte sie ihren Kopf wieder nach vorne und verlor kurzzeitig das Gleichgewicht. Sie stolperte einen Schritt nach vorn. Reflexartig griff Till nach ihren Armen und richtete sie wieder auf.
"Jetzt schon so betrunken? Das waren erst drei Shots!" Stina presste die Lippen aufeinander, machte er sich gerade über sie lustig? Das könnte sie nicht ertragen. Er war... schließlich Till und... plötzlich wusste sie, dass sie hier weg musste. Sie würde es nicht aushalten, wenn er sie als dummes kleines Mädchen abstempeln würde.
"Ich... sollte wieder zu meinen Mädels...", sagte sie leise.
"Wo musst du hin?", fragte er. Sie schaute sich um. Und plötzlich sah alles so anders aus... War es der Alkohol, oder Tills Anwesenheit? Sie konnte es nicht genau sagen. Aber plötzlich hatte sie nicht  mehr den Hauch einer Idee, wo sie gerade war.
"Ich...", plötzlich musste sie kichern "haben keine Ahnung."
"Sind die mit hier oder aufm Zeltplatz?", forschte Till weiter.
"Hier irgendwo glaub ich..." Wieder sah sie sich um.
"Sollen wir sie suchen?", schlug er vor.
"Sollen wir?", fragte sie und sah ihn mit großen Augen an. Einerseits wollte sie unbedingt hier weg, wollte zu ihren Freundinnen, um nicht noch einen schlechteren Eindruck zu hinterlassen, als sie das eh schon getan hatte. Andererseits... es... war Till. Schnell schüttelte sie den Kopf.
Bild dir hier nix ein, Stina. Hier wird nichts laufen.
"Ich meine... ja... klar... sollen wir", sagte sie also fest.
"Hmmm... ich...vielleicht sind die auch schon zum Zelt?", vermutete Till und irgendwas war da in seinem Blick, was sie nicht deuten konnte "oder hier in der Scheune. Wollen wir hier erstmal gucken?" Er... wollte ernsthaft mit ihr suchen? Plötzlich waren ihr ihre Freundinnen mehr als egal. Und noch bevor ihr eine Ausrede eingefallen war, warum sie ihre Freundinnen jetzt auf gar keinen Fall suchen wollte, hatte er ihre Hand gepackt und zog sie hinter sich her.
"Komm mit...", sagte er überflüssigerweise. Stina hatte ihre Gedanken noch nicht vollständig sortiert, da befand sie sich schon unten auf der Tanzfläche. Es war gewaltig nebelig und ziemlich voll, sodass sie nah an Till stand. Viel zu nah. Sie roch ihn, die Kippen und sein Deo... und Stina war sich sicher, noch nie etwas besseres gerochen zu haben.
"Was... was tun wir?" Stina hatte keine Ahnung, was er hier vor hatte.
"Tanzen?" Er grinste.
"Aber... wir wollten meine Freundinnen suchen?", fragte sie irritiert.
"Wollen wir das wirklich?", fragte Till grinsend. Schnell sah sie auf den Boden.
Fuck, voll ertappt. Bin ich so durchschaubar?
"Also... tanzen? Wir... beide?" Stina schluckte schwer. Das... das konnte unmöglich sein Ernst sein.
"Nee, mein Kumpel und du. Ich hol ihn kurz." Er drehte sich um, tat als wollte er weggehen, dann schaute er wieder zu ihr und zwinkerte ihr kurz zu.
"Och Mann, Till! Ich bin halt gerade ein bisschen überfordert!", entschuldigte sie sich und schob die Unterlippe hervor.
"Du weißt also, wer ich bin?", fragte er überflüssigerweise und doch nickte sie.
Toll, Stina. Erzähl doch gleich noch, was für ein Fangirl du bist, das beeindruckt ihn sicher, dachte sie wütend über sich selbst. Doch... er machte keine Anstalten, genervt zu sein oder verschwinden zu wollen. Kurz schloss sie die Augen, atmete noch einmal tief ein, dann begann sie zu tanzen. Kopfschüttelnd beobachtete er sie, konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sie war schon ganz schön süß mit ihren blonden Locken und den dunklen Augenbrauen. Kein klassisch schönes Mädchen. Dazu waren die Lippen zu schmal und die Nase ein bisschen zu stupsig. Aber doch hatte sie ein Gesicht, dass man nicht so schnell vergaß. Und was Till auch nicht so schnell vergessen würde, war die Art, wie sie ihre Hüften kreisen ließ und sich zur Musik bewegte. Kurz fragte Till sich, ob sie wohl schon volljährig war. Sie wirkte so jung und zart. Doch er verwarf den Gedanken schnell wieder. Schließlich wurden hier beim Einlass in die Scheune Bändchen kontrolliert. Auch er begann nun zu tanzen, konnte seine Augen nicht von ihr lassen. Langsam verkleinerte er den Anstand zwischen den beiden, kam ihr immer näher. Dann irgendwann legte er seine Hände auf ihren Rücken. Sie sah ihn kurz an, konnte nicht fassen, was hier gerade passierte. Sie hatte ihre Hände um seinen Nacken gelegt, war ihm so nah, dass es ein Leichtes gewesen wäre, ihn einfach zu küssen.
Stina!!! Reiß dich am Riemen! Als wenn er direkt knutschen wollen würde, ermahnte sie sich selbst. Sie konnte doch nicht einfach Till küssen. Das… das konnte sie doch nicht so einfach tun… Während sie noch darüber sinnierte, wie wohl seine Lippen schmecken würden, spürte sie plötzlich, wie seine Hände tiefer wanderten, langsam über ihren Hintern glitten. Sofort trat sie einen Schritt nach hinten. In ihrem Bauch begann es zu kribbeln. Sie konnte kaum fassen, was hier gerade passierte. Und sie brauchte dringend mehr Alkohol, um die kleine Stimme in ihrem Kopf zum Schweigen zu bringen, die sie mehr als deutlich darauf hinwies, wie verrückt das hier alles war.
"Okay... dafür bin ich deutlich noch nicht betrunken genug", stellte sie fest und lächelte unsicher.
"Für was, hm?", fragte er grinsend und musste sich an ihr Ohr beugen, damit sie ihn verstand. Sie fühlte den Lufthauch seiner Worte an ihrem Ohr und merkte, wie sich eine Gänsehaut über ihren Körper zog. Sie musste schlucken, um die nächsten Worte überhaupt hervor zu bringen.
"Dafür, dass wir hier SO tanzen... ich bin... viel zu schüchtern."
"Soll ich dir noch was zu trinken holen?", fragte er. Sie haderte mit sich... wenn er jetzt gehen würde... würde er dann wirklich wiederkommen? Vermutlich würde er auf dem Weg ein hübscheres Mädchen entdecken, oder von so vielen Fans angequatscht werden, dass er keinen Bock mehr haben würde, zurückzukommen.
"Wenn... du mir was zu trinken holst... kommst du auch wieder?", fragte sie unsicher und sah ihn so flehend an, dass es Till kurz die Sprache verschlug. Als er sich wieder gesammelt hatte, lehnte er sich erneut zu ihr herunter, kam ganz nah an ihr Ohr.
"Was glaubst du denn? Dass ich so ein hübsches Mädchen wie dich hier einfach alleine lasse?"  
Und in diesem Moment wurde Stina langsam klar, dass sie hier ernsthaft eine Chance zu haben schien. Sie nahm all ihren Mut zusammen, griff seine Hand, stellte sich auf ihre Zehenspitzen, um an sein Ohr zu gelangen.
"Eigentlich... also... hier sehen uns ja alle. Stört dich das nicht? Dass alle sehen, dass du mit nem Mädchen tanzt?", fragte sie so unschuldig, wie sie konnte, doch Till verstand ihr Angebot sehr wohl.
"Wir könnten auch wo anders trinken. Wo wir ungestört sind", schlug er vor. Sie schloss kurz die Augen.
Das ist hier alles nur ein Traum, das kann nicht die Wirklichkeit sein.
"Klingt gut." Stina setzte ihr bezauberndstes Lächeln auf, doch Till war schon damit beschäftigt, sein Handy aus der Hosentasche zu fummeln.
"Ich muss nur ein Taxi rufen", erklärte er wie selbstverständlich. Sie riss ihre Augen auf.
"Ooookay? Ich dachte mehr an... draußen... also... dass wir draußen trinken... aber okay..."  Nervös fummelte sie an ihren Händen herum. Till schien sie gerade tatsächlich mit ins Hotel nehmen zu wollen.
Oh verdammte Scheiße.
"Draußen gammeln genau so viele neugierigen Augen herum, wie hier", gab er zu bedenken, steckte sein Handy weg und nahm ihre Hand "Taxi ist in zehn Minuten da. Ich sag noch kurz Steffen bescheid, dass wir weg sind. Kommst du?" Kurz zögerte sie. Sollte sie wirklich? Doch... diese blau-grauen Augen und sein schiefes Grinsen hatten sie schon überzeugt, noch bevor die Zweifel sich festsetzen konnten. Langsam nickte sie, dann folgte sie ihm in die Nacht.
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