Death Note—Another Story

GeschichteAllgemein / P16
OC (Own Character)
31.12.2018
31.01.2019
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Namen. Sie kamen und gingen. Ich hatte in meinem Leben schon so viele Namen gehabt, dass es mir schwer fällt, mich an den zu erinnern, den ich zu meiner Geburt erhielt. Auch die anderen Namen sind längst aus meinen Gedächtnis entschwunden, kommen nur wieder hervor wenn ich einen brauche. Aber der eine Name ist immer gleich geblieben, der Name, mit dem ich Schmerzen, Leid, Trauer, aber auch Liebe verbinde.

„D“

Aber ich fange lieber gleich an. Geboren wurde ich als Kind einer Ärztin und eines Polizisten.
Schon früh erkannten sie das ich anders war. So schaffte ich es zum Beispiel einmal, einen fünfseitigen Text auswendig wieder zu geben, nachdem ich ihn nur einmal gehört hatte.
Damals war ich etwa 4 Jahre alt. Leider wurde danach nichts mehr gut.
Meine Eltern hatten 1 Jahr davor noch ein Kind, einen kleinen Jungen namens Frank bekommen und deshalb war ich die meiste Zeit in der Vorschule. Die war die Hölle!
Die anderen Kinder waren neidisch auf mich und die Erzieherinnen waren auch nicht viel besser, da ich sie durch meine vielen Fragen nervte. Mit der Zeit verschloss ich mich immer mehr und konzentrierte mich lieber auf andere Sachen.
Aber als ich 6 Jahre alt war, änderte sich alles. Es war Winter, weshalb ich erst im Dunkeln nach Hause kam. Schon von weitem sah ich, das die Haustür unserer Wohnung offen war.
Als ich reinkam, traf mich der Schlag. Meine Eltern und meiner kleiner Bruder lagen blutüberströmt auf dem Boden.
Meiner Mutter wurde die Bluse vom Brustkorb gerissen und es war ein Messerstich in ihrer Brust.
Ich will gar nicht weiter ins Detail gehen, aber es war grausam. Außer mir war niemand im Haus.
Sofort rannte ich zu den Nachbarn, welche die Polizei alarmierten. Sie kamen jedoch zu spät, meiner Familie konnte nicht mehr geholfen werden und der Mörder war schon längst über alle Berge.
Das Jugendamt sollte über mein Schicksal entscheiden. Währenddessen saß ich im Warteraum.
Die Zeit des Wartens war höllisch. Ich wusste nicht was mit mir passieren würde, andere Familie hatte ich nicht.
Aber eins war mir klar, ich würde den Anblick nie vergessen und den Mörder meiner Eltern und meines Bruders zum Richter führen. Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Mann Mitte 40 kam herein. Er hatte einen Schnauzbart, einen Hut und einen äußerst eleganten Anzug. „Hallo“, sagte er zu mir, „ich heiße Mr.Wammy.“
Er nahm mich an der Hand und wir gingen aus dem Gebäude, in welchem ich mir Rache geschworen hatte.
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