Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein Magier-Jahreswechsel

OneshotFamilie, Liebesgeschichte / P12
OC (Own Character)
31.12.2018
31.12.2018
1
1.843
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
 
31.12.2018 1.843
 
Der Wind weht sehr stark und der Schnee ist wie ein Angriff mit kleinen Nadeln; doch für Erich sit es schon Alltag. Das Jahr war sehr turbulent! Er musste einige Attentate auf seine Kinder abwehren; und wurde in einen Kampf hineingezogen, der schon fast in einen neunen, weltumspannenden Magiekrieg geendet hätten.
Die Nachtwache beendete dies, doch wäre es nicht möglich gewesen; wenn er nicht die Nachhut von der Dame abgewehrt hätte, die gerade vor ihm auf dem Feld steht.

„Lisa Crowley. Hast du auch jetzt noch nicht genug?“ Entschlossen blickt er die Dame vor sich an; die Missgunst und Hass aber auch Angst ausstrahlt. „DU bist schuld; elender Rhoell! Hättest du dich nicht in diese Sache eingemischt; würde meine Schwester noch frei sein und mit ihrem Gefährten eine neue Ordnung errichten!“ Erichs Gesicht wird mit jeder Sekunde ernster und härter: „Glaubst du wirklich; dass ich sowas zulasse! Ihr bildet euch ein mit euren Kräften etwas zu schaffen; nutzt dann aber Mächte die euch nicht gehören und beschuldigt jene dann sie seien schlecht, nur weil sie euch besiegen. Du bist erbärmlich; kein Wunder, bei einem Vater wie Ortenrosse.“

Plötzlich steht sie vor ihm und packt Erich am Hals: „Glaubst du nach all dem, was du angerichtet hast, dass es klug ist mich zu reizen? Du hast wohl vergessen wen du vor dir hast!“
Die Todesapostelin sieht dem einäugigen Rhoell direkt ins Gesicht. Der beginnt zu lächeln und sein vorhandenes Auge bekommt eine goldene Iris: „DU hast wohl vergessen WEN du vor dir hast.“
Augenblicklich lässt sie ihn los und geht einen Schritt zurück.
Sie schweigt; doch Erich stellt die Tatsachen fest: „Du und deine Schwester hattet eine Chance auf einen Neuanfang, doch habt ihn nicht genutzt. Eure Schlacht ist verloren; ebenso euer Krieg. Und solange ich lebe, bleibt es auch so. All eure Trümpfe sind dahin und kleine Radau-Kämpfe sind alles was euch bleibt. Du glaubst wohl ich merke nichts, doch Europa ist in meiner Hand, auch wenn viele es nicht Wahr haben wollen. Jeder Rabe ist ein Spion und du kannst niemals alle finden.“ „Du bist nur ein weiteres Monster welches man jagen wird.“ Kommt es scharf von ihr zurück. „Glaubst du? Große Organisationen wollen mich als Verbündeten oder Schulden mir Gefallen; die Magierfamilien halten still, sollte ich involviert sein; selbst die mächtigen Hexenclans, wagen es nicht die Britischen Inseln zu verlassen solange ich in der Nähe bin.“

Nun beginnt Ortenrosses Tochter zu grinsen: „Wie gut, dass du es erwähnst. Dann überzeuge ich eben deine Nemesis sich deiner anzunehmen und dich auszurotten.“ Erich schüttelt nur den Kopf: „Törichtes Mädchen; die Isengrims sind wohl vertraut mit Todesaposteln und Dämonen! Den Rassen denen du angehörst. Wenn du auch nur eine Sekunde glaubst, sie benutzen zu können, zeigt dies wie Schwach du bist.“

Der Magier dreht der Dame nun den Rücken zu und geht: „Verschwinde, du bist hier nicht erwünscht. Komm wieder, wenn die Welt untergeht; dann hast du vielleicht wieder eine Chance.“

Entgegen der Erwartung eines Angriffs, antwortet Lisa Crowley ihm: „Das werde ich. Diese Worte wirst du noch bereuen.“
Danach war es still; nur das pfeifen des kalten Windes und das Stapfen von Erichs Schritten war zu hören.

----------------------------
Das neue Jahr steht an, auch bei den Isengrims. Nach den vielen Revierkämpfen und der Möglichkeit eines neuen Zuhauses, bleibt Freya vorerst mit ihrem Sohn im Norden der britischen Insel. Von ihrer Mutter hatte sie länger nichts mehr gehört; doch durch den Bann, kann sie sie überall wahrnehmen und notfalls auch anketten. Seit der Sache vor zwei Jahren hat sie wieder ein engeres Verhältnis mit ihrer alten Gefährtin Philippa, welche sich mit ihr heute, am Tag vor Neujahr trifft.
„Wie geht’s dir kleines?“ „Lass das Kleine weg ja! Immerhin hab ich Kinder geworfen!“ Philippa muss lachen: „Oh ja. Das stimmt! Immer noch unglaublich, wenn man genauer darüber nachdenkt. Zum einen bekommst du Kinder und dann noch von der Person, die du eigentlich töten sollst.“ Mit ihrer eigenen eigensinnigen aber auch charmanten Art antwortet Freya ihr: „Hey. Sowas schaff nur ich ja; jede andere würde sich selbst eingraben mit dem Kind. Nur ich bring sowas fertig ohne verrückt zu werden. Und du tu nicht so als hättest du keine Freude daran.“ Schadenfroh blickt Freya zu Philippa, welche gerade mit Freya’s Sohn Adrian spielt. Der lacht fröhlich und versucht mit seinen, noch nicht vorhandenen, Zähnen, ihre Finger zu essen.
Philippa hat schon alles bereit: „Oh weh da ist wer hungrig.“ Noch bevor Freya Einspruch einlegen kann, füttert Philippa den Kleinen.

Die Szene ist so schön und ruhig, doch Philippa bekommt nun eine ernste Miene: „Was ist mit ihr?“ Mit falscher Verwirrtheit fragt Freya: „Wen meinst du?“ Philippa sieht sie ernst an: „Lass den Blödsinn Freya! Du weißt, dass ich Aurora meine!“ Freya wendet den Blick ab: „Was soll mit ihr sein?“ „Es beginnt das dritte Jahr! Laut dem alten Gesetz können wir sie nur noch in diesem Jahr das Mädchen töten.“ Freya schweigt; ist aber sichtlich genervt von dem Thema, da jeder sie dazu drängt, seit Sienna, ihre Mutter, mit dem Versuch, die Kleine im Kamin zu rösten scheiterte.

„Schicksalslose haben keine Daseinsberechtigung und das weißt du. Du verlierst die Gunst der Schicksalsgöttinnen, wenn du nicht bald handelst!“ Philippa weiß nicht, dass Freya eigene Pläne mit den Göttinnen hat, doch dazu muss sie noch warten. Vorerst will sie dieses leidige Thema beenden: „Ihr könnt sie gerne töten; wenn ihr wollt.“ Philippa nimmt es als schlechten Scherz wahr: „Sehr witzig. Seit deiner Entscheidung damals, dass der Vater das Kind bekommt, kommen wir nicht mehr als 500 Km an das Kind ran!“ Mit einem gleichgültigen und etwas erfreutem Gesicht zuckt Freya einfach mit den Schultern: „Ich weiß nicht was du hast? Erich wollte einen Ausgleich und ich gab ihm die Kleine, die er sogar selbst haben wollte. Seitdem geht es bergauf. Warum sollte ich alles wegwerfen nur um mein Kind zu töten?“

Nun bemerkt es Philippa: „Das war Absicht! Du wolltest, dass er sie bekommt, damit sie sicher ist! Ausgerechnet dem, der für das Massaker der Walpurgisnacht verantwortlich ist! Das ist verrückt.“
Freya entgegnet nur: „Alltag bei uns, dass weißt du ja.“
Mit einem kleinen Bäuerchen macht sich Adrian auf sich aufmerksam; Freya musste drauflos lachen und nahm es als Auflage: „Der Kleine hat Recht. Lassen wir es gut sein; ändern können wir nichts. Ich nicht an den Tatsachen und du nicht meine Meinung.“ Seufzend aber mit einem Lächeln lenkt Philippa ein; oder liegt es vielleicht nur an der Tatsache, dass Neujahr bevorsteht.

-----------------------------------------
Auf der grünen Insel herrscht nach dem letzten Krieg gegen die Bleeding Crows endlich wieder Frieden. Dank der neu gegründeten Spezialeinheit der Nachtraben kommen immer weniger Notfallmeldungen. Dadurch können einige Mitglieder, welche pausenlos im Krieg gekämpft hatten endlich etwas entspannen; so auch die Familien Koregaz und Hinata.

Sebastian, Lisa und Alisa Koregaz, sowie Satoshi und Tomasz Hinata verbringen die freie Zeit, welche gerade alle haben, in dem Haus, wo Lisa und ihr Bruder wohnten und wo auch Erich wohnte und von James ausgebildet wurde.
Sebastian kann endlich wieder durchatmen: „Ahhh. Endlich mal wieder Ruhe. Und keine Todesapostel oder verrückte Engel.“ Satoshi grinst ihn an: „Ach. Tust du dir schon so schwer; ALTER MANN.“ Herausgefordert von seinem Schüler, verfolgt er Satoshi; sehr zur Belustigung der anderen.
Als er erschöpft und schnaufend vor dem Haus zum stehen kommt, streichelt in Lisa am Rücken und muntert ihn auf: „Lass es gut sein. Du wirst leider nicht jünger und Satoshi ist nun mal was Besonderes. Genieße lieber die Zeit mit deiner Familie.“ Sebastian nickt zustimmend und hebt seine Tochter hoch, die sich zu ihnen gesellt hat. Mit ihr und Tomasz verschwindet er im Haus.
„Nicht zu glauben, aber sie ist schon fünf Jahre alt.“ Entfleucht es Lisa, als sie die drei ins Haus gehen sieht.
„Tomasz ist auch bald alt genug um an die Front gehen zu können.“ Lisa hört Satoshis Sorgen heraus: „Stimmt was nicht?“ „Ach es ist nur. Er ist ein guter Junge; fleißig, geduldig, folgsam und gelehrig. Doch ich fürchte, dass er noch nicht bereit sein wird, wenn die Zeit kommt.“ Lisa muss nun kichern; zu Satoshis Ärger: „Hey! Was soll das?“ „Nichts, es ist nur; du hörst dich schon an, wie ein richtiger Elternteil, obwohl du trotz allem noch so jung bist.“
Satoshi lässt es nicht so auf sich sitzen: „Jung?! Ich bin schon erwachsen; hab viel gesehen und weiß wie es geht.“ Dank dieser Aussage beginnt Lisa nun etwas zu sticheln: „Ach ja. Wie läuft es dann mit Ayako?“ Mit weiten Augen und hochrotem Gesicht verschwindet Satoshi im Haus.

Erneut muss Lisa kichern. ‚Ach ja.‘ Sie blickt gen Himmel und sieht einen kristallklaren Sternenhimmel. ‚Ach James. Warum hast du es so sehr verheimlicht. Die beiden hätte ich sicher auch behüten können oder auch nur sie. Du warst schon immer so undurchschaubar.‘

Nachdem sie ihre Gedanken sortiert hat, begibt sich Lisa nun ebenfalls ins Haus und sieht dort ihre Tochter auf Sebastians Kopf, Tomasz auf der linken und Satoshi auf der rechten Flanke. Der Grund für diesen Zirkus war auch klar; eine Tafel feinster Milchschokolade aus der Schweiz, die alle haben wollen. „Lisa fang!“ Sebastian wirft gerade so die Tafel zu ihr und schreit noch ‚lauf‘.
Anschließend kommt es, zu einem kleinen Wettrennen, um das Haus, bevor alle sich im Haus die Schokolade teilen.

---------------------------------------------------

Unter angenehmen Lichtbedingungen liest Erich in seinem Salon ein besonderes Buch über eine ihm wichtige Stadt. Ein Dienstmädchen mit braunen Haaren und roten Augen nähert sich ihm und bringt ihm ein Glas: „Ihr Getränk Mylord.“
Mit einem ‚Danke‘ nimmt er sich das Glas und trinkt einen kräftigen Schluck. ‚Bisher läuft alles gut. Der ganze Hass sammelt sich bei mir und endet dann bei mir.
Nun, da die meisten Kämpfe vorbei sind kann ich mich voll und ganz meinen Töchtern widmen.‘
Er hat viele Partnerinnen verloren oder gab sie auf, damit ihnen nichts geschieht. Doch anscheinend wollte eine höhere Macht, dass er nicht alleine bleibt. Dank seines Eingreifens, hat er in Rumänien eine Tochter bekommen, als er alles andere verlor. Ein Jahr später erfuhr er, dass Freya Zwillinge bekommen hatte und er der Vater ist!
Erich nutzte die Gelegenheit um viele Dinge zu klären. Zudem schaffte er es, dass Mädchen zu sich zu nehmen. Erich weiß, dass Frauen bei den Isengrims bevorzugt werden und wählte sie mit Absicht. Überraschenderweise stimmte Freya zu und so bekam er eine weitere Tochter. Da ihm der Name gefiel, behielt er ihren Namen; Aurora.

Plötzlich beginnt Erichs linkes Auge zu schmerzen; jenes, welches er gegen Dämonen in Fuyuki verlor!
Er begibt sich zum Fenster und hält das Auge zu; zusammen mit der Augenklappe. „Neujahr. Die Zeit, in der alle Magier stillhalten, da man befürchtet es könnte einen verfluchen.
Das stimmt zwar nicht wirklich, ist aber auch nicht gelogen.“
Er atmet etwas schwerer: „Da kommt noch etwas. Etwas Großes! Allerdings weiß ich nicht was es ist, noch wann es eintritt. Aber da kommt noch etwas.“

Erich entspannt sich wieder und begibt sich ins Kinderzimmer; wo Aurora sich an Valerica klammert und beide friedlich schlafen. Mit einem Lächeln blickt er in seine Zukunft; denn sie geht weiter.
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast