Fullmetal Alchemist: Next Generation

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
OC (Own Character)
30.12.2018
27.01.2019
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Aus Fehlern lernt man. Deswegen ist es auch überhaupt nicht schlimm welche zu machen. Denn nur so wird man schlauer und kann sich verbessern. Ich dachte ich wüsste es besser. Und nun hinterher, weiß ich überhaupt nicht mehr was ich glauben soll...

Felia erwachte mit klopfendem Herzen. Sie wusste nicht wie spät es war, doch ein Blick aus dem Fenster sagte ihr, dass es noch sehr früh war, denn draußen herrschte noch schwarze Dunkelheit. Das Mädchen schlug die Bettdecke beiseite und schlich auf nackten Füßen die Treppe hinunter. Am unteren Ende angekommen blieb sie stehen, hielt den Atem an und lauschte. Ihre Mutter schien noch zu schlafen den sie vernahm nur das Geräusch des tropfenden Regens draußen. Also tappte sie weiter bis zur Schlafzimmertür ihrer Eltern. So leise wie sie konnte drückte sie die Klinke herunter und spähte hinein. Alles war dunkel und Felia kniff die Augen zusammen um besser sehen zu können.
Plötzlich tippte jemand auf ihre Schulter. Erschrocken fuhr sie herum und sah in das Gesicht ihrer Mutter.
"Schatz! Was machst du denn schon so früh hier? Du solltest jetzt noch schlafen. Weißt du wie früh es ist?" Betreten starrte Felia auf ihre Füße. Am liebsten wär sie im Erdboden versunken. "Tut mir leid...", murmelte sie. "Aber ich wollte dich doch überraschen, weil heute dein Geburtstag ist und..." Sie schniefte. "Ach Schatz" Winry nahm ihre Tochter in den Arm. "Dankeschön. Aber deswegen sollst du trotzdem nicht morgens um sechs barfuß durchs Haus wandern!" Ihre Worte hatten einen strengen Unterton, doch Felia wusste, dass sie es nur gut mit ihr meinte. Sie schob ihr das kleine Päckchen hin das sie hinter ihrem Rücken versteckt hatte. "Für dich"
Während sie Frühstückten öffnete Winry vorsichtig die Schleife, die Feli mit viel Mühe darum gebunden hatte. Zum Vorschein kam eine Blume, ganz und gar aus Holz geformt, jedoch trotzdem ohne jede Kante und Unebenheit. Entzückt betrachtete die junge Frau das Kunstwerk aus allen möglichen Winkeln. "Wow. Das ist wunderschön mein Schatz." Sie drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Es ist perfekt. Wie hast du das so gut hinbekommen?" Nervös spielte die Kleine an ihren Fingernägeln herum. "Ich hab´s mit Alchemie gemacht. Ich hab in einem von Papas Büchern gesehen wie es funktioniert." Als Felia das aussprach konnte sie nicht verbergen, das sie furchtbar stolz auf sich war. Ihre Mutter allerdings hatte bei der Erwähnung ihres Mannes den Kopf gesenkt und starrte nun ein wenig betreten auf ihren Teller. "Mama?" Mit einem bedrückten Ausdruck im Gesicht hob Winry den Blick. "Papa kommt doch heute oder? Er hat es doch versprochen als er weggegangen ist." Die Automalemechanikerin seuftzte. "Schatz. Du weißt doch wie wichtig die Arbeit deines Vaters ist. Er..." Wütend unterbrach Feli sie mitten im Satz:"Das ist gemein! Immer ist er unterwegs und arbeitet! Er hat nie Zeit für uns! Das ist nicht fair!" Verzweifelt stürmte sie die Treppe hoch in ihr Zimmer, sprang aufs Bett und zog sich ihre Decke über den Kopf. Tränen liefen ihr über die Wangen und sie fragte sich was wohl geschehen müsste, damit ihr Vater zurück käme.

Ein halbes Jahr später
Adrenalin rauschte durch Felias gesamten Körper. Jetzt war es endlich soweit. Seit jenem Tag hatte sie hierauf hinzu gearbeitet. Sie hatte die gesamte Bibliothek und jede noch so kleine Aufzeichnung ihres Vaters und seines Bruders Alphonse bis ins kleinste Detail studiert. Wenn sie das hier vollendete... Das zu dem er nicht im Stande gewesen war... Vielleicht würde er sie dann beachten. Ihr war, als könnte sie jede einzelne Faser ihres Körpers spüren, als sie zu dem Messer griff. Ihre Mutter war hinunter ins Dorf gegangen um einige Besorgungen zu erledigen. Jetzt war der Moment also kommen. Sie würde allen beweisen, dass Edward Elric, der Fullmetal Alchemist sich geirrt hatte. Entschlossen umfasste sie den Griff des Messers. Dann holte sie tief Luft und fuhr mit der Klinge über ihre Handfläche. Sofort trat Blut aus dem Schnitt aus. Felia biss sich auf die Lippe. Die Schmerzen schienen ihr ungeheuer, doch in angesicht dessen, was hiernach in Aussicht stand, war ihr das egal. Sie nahm ihren gesamten Mut zusammen und presste die Handfläche auf den Transmutationskreis vor ihr. Dann wurde Augenblicklich alles Schwarz...



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Soooo das war mein erstes Kapitel und ich hoffe es hat euch gefallen. Ich entschuldige mich besser jetzt schon mal für die vielen Rechtschreibfehler und bedanke mich, dass ihr euch das hier mal angeschaut habt...
(PS.: Es kann sein das der Titel noch abgeändert wird mir ist aber im Moment nichts bessers eingefallen. Vorschläge sind erwünscht)
Sophie
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