Where the wild wolfes have gone

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Derek Hale Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi
29.12.2018
05.11.2019
12
19053
30
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Our father lord, we are the demons of the wild
When all we pray, stand the fight as one
We tame the storm, we are the martyrs in the light
Take your soul when you run
We are the dark, we are the saints of blood at night
We hear the call, when the moon shines red
We grab your body, in morning all we are
Satisfied when you are dead

We drink your blood
When the midnight sky is red
We drink your blood
And we call the sanguine saints
We drink your blood
When the midnight sky is red
We drink your blood
And we open your veins

[Powerwolf - We Drink your blood]



Derek warf den Kopf in den Nacken und heulte auf.
Er konnte den verzweifelten Schmerz in seinem Inneren nicht zurück halten.
Etwas war geschehen, auch wenn er noch nicht wusste was genau.

Alle anwesenden im Loft hatten den Blick auf Ihren Alpha gerichtet.

„Stiles!“ keuchte der Schwarzhaarige, fuhr in einer fließenden Bewegung herum und stürmte auf die Tür zu.
Sie mussten etwas tun, ER musste etwas tun!
Wie eine Gewehrkugel schoss er durchs Treppenhaus, brach durch die Tür ins Freie. Den Camaro ließ er einfach links liegen.

Einzig und allein seinem Instinkt folgend ließ er sich vornüber auf die Knie sinken und rannte, rannte als würde sein Leben davon abhängen.  
Er konnte nicht- das durfte so nicht passieren! Noch einmal legte er an Tempo zu.
Sein Wolf war außer sich und verlange verzweifelt von seinen Ketten gelassen zu werden.

Er musste zu Stiles, er wusste das gerade etwas dabei war fürchterlich schief zu laufen.
Er konnte nicht zulassen, dass die Geschichte sich auf diese Weise wiederholte.
Bilder aus vergangen Tagen fluteten seinen Geist und erneut heulte er auf.

Doch diesmal erhielt er eine Antwort, sein Rudel war nicht verbrannt – es war direkt hinter ihm!



Stiles stieß einen Schrei aus und robbte verzweifelt zurück, sein linker arm hing nutzlos an seiner Seite hinab.
Kali vor ihm kauerte immer noch auf dem Boden, fauchte und brüllte desorientiert.
Der verzweifelte Versuch das Eisenhutpulver von ihrem Körper zu bekommen, ließ Stiles schon fast wieder ein wenig lächeln.
Doch das Lächeln glich eher einer schmerzverzerrten Grimasse.
Triumph hatte seinen Preis und den hatte er jetzt bezahlt.

„Warte nur, ich werde dich töten du mieser Kleiner-!“ sie brüllte erneut, warf dabei den Kopf in den Nacken.
Stiles versuchte seine mehr als unbeholfenen Bewegungen zu beschleunigen und so viel Abstand wie möglich zwischen sich und den Alpha zu bringen.
Er konnte etwas hartes im Rücken spüren und tastete hinter sich.

Seine blutigen Finger glitten fahrig über die Rinde des Baumes an den er sich nun lehnte.
Verzweifelt presste der Mensch die Augen zusammen, sog seine Unterlippe zwischen die Zähne und verbiss sich darin.
Mit seiner Selbstbeherrschung ringend, wagte er einen Blick nach unten, hätte er es bloß nicht getan.

Ein erneuter Schmerzenslaut entwich seiner trockenen Kehle als er das ganze Ausmaß seiner Verletzung sah.
Kali hatte ihre Krallen einmal komplett über seinen Brustkorb gezogen. Vier breite und blutige Striemen zogen sich von kurz unterhalb seines Schlüsselbeins bis zum Hüftknochen.
Seine Kleidung hatte sich bereits vollständig mit seinem Blut vollgesogen, hing nun nass und schwer an seinem Körper.

Ein leises Wimmern kam über seine wund gebissenen Lippen und er legte den Kopf in den Nacken und erlaubte es sich selbst für einen Moment loszulassen.
Seine Sicht verschwamm vor seinen Augen als sich Tränen darin sammelten.

„Derek!“ seine Stimme war nur ein heiseres Flüstern.
„Dein Alpha wird dir nicht helfen können!“ Kali hatte sich in der Zwischenzeit von seinem Angriff erholt und kroch nun auf ihn zu. Erneut war sie komplett verwandelt.
Stiles lächelte ihr entgegen.
„Glaubst du allen ernstes, ich werde mich von dir zu Hackfleisch verarbeiten lassen?“ während er sprach glitt seine Hand erneut zu seiner Tasche, doch diesmal an seinem Hoddie.

Dieses Mal war Kali jedoch schneller. Eine Klaue Schloss sich um sein Handgelenk, hielt ihn in seiner Bewegung auf.

Jap, that’s it! Aus und vorbei! Auf diese Weise endet das Leben des Stiles Stilinski, nicht meinem Knall, sondern einem Werwolf!

Ein tiefes Knurren erhob sich hinter ihnen und augenblicklich stellen sich Stiles sämtlichen Nackenhaare auf.
Auch Kali erstarrte für einen kurzen Moment und blickte über Ihre Schulter.
So offenbarte sie auch dem Menschen einen freien Blick auf die leichte Anhöhe links hinter ihnen.

Stiles schrieb es dem immensen Blutverlust zu den er erlitten hatte, denn er konnte nicht glauben was er dort sah.
Ein Wolf! Ein riesiger schneeweißer Wolf, in das gleißendere Licht des Vollmondes getaucht.

Kali ließ augenblicklich von Ihrem Opfer ab und fuhr ganz herum.
Die Zähne fletschend knurrte die Schwarzhaarige auf, bereit sich ihrem neuen Gegner zu stellen.

„Wie zur Hölle hast du diesen Trick zu Stande gebracht!?“ grollte sie an Stiles gewandt, ließ ihr Gegenüber dabei aber nicht aus den Augen.
Der Teenager brauchte einen Moment ehe er realisierte, dass sie mit ihm sprach, zu sehr war er von diesen Augen gefangen genommen.

Besagte Augen flammten just in diesem Moment auf und das in einem strahlenden Rot.

Stiles war in seiner persönlichen Hölle angekommen, Dantes Inferno – hell yeah- mindestens der siebte Kreis der Hölle!

Nun konnten ihm gleich zwei Alphas den gar ausmachen.
Oh das war definitiv so viel besser als ein sechster im Lotto!

Ohne jede weiter Vorwarnung schoss das Tier auf sie zu, doch war das Ziel nicht der verwundete Mensch. Das Biest stürzte sich auf den anderen Werwolf und beide gingen zu Boden.
Ein knurrendes Durcheinander aus Körpern bewegte sich wälzend über die Lichtung und Stiles wagte es nicht zu atmen.

Als der Wolf seine Messerscharfen Fänge in das dunkle Fleisch seines Gegners schlug erwachte der Mensch jedoch aus seiner Starre.
Schwerfällig glitt seine pochende Hand nun Irrlicht erneut in seine Hosentasche und zog ein weiteres kleines Päckchen zu Tage.

Etwas umständlich umschlossen seine Finger das schwarze Granulat und er musste einen Moment innehalten um seine letzten Kräfte zu mobilisieren.
Mit einem leisen Schrei warf er den arm in die Luft und öffnete seine Faust.
Das schwarze Pulver rieselte jedoch nicht auf ihn herab, sondern ordnete sich in einem perfekten geschlossenen Kreis um ihn herum.

Sein Herz machte einen erleichterten Aussetzer, als er sich umständlich etwas höher den Baum hinaufzog.
Immer noch tobte der Kampf direkt vor seiner Nase, doch wie es schien war Kali nun die Unterlegene.
Die Alpha blutete aus mehreren Fleischwunden und keuchte schwer. Der Wolf, immer noch ein paar Meter vor ihr kauernd, zum Angriff bereits, schien völlig unverletzt.

Erneut verließ ein mächtiges Knurren die Kehle des Tieres und Kali wich weiter zurück.
Ihr Blick traf den von Stiles und ihr Gesicht verzog sich automatisch zu einer arroganten Fratze.
„Das mein kleiner Leckerbissen, ist nur ein Aufschub!“ sie leckte sich etwas Blut von ihren Krallen.

„Ich werde dich töten, verlass dich drauf!“ Wie die Kugel eines Gewehres schoss das mächtige schoss das mächtige Tier nach vorne und stürzte sich erneut auf seinen Kontrahenten.
Dieses Mal konnte Kali sich jedoch den messerscharfen Zähnen geschickt ausweichen und verwand lautlos in die Dunkelheit.

Nun wandte sich der Wolf neuen Objekt seiner Begierde zu, Stiles.
Dieser lehnte immer noch an dem Baumstamm und versuchte verzweifelt nicht der Ohnmacht nachzugeben, die so verzweifelt an seinen Gedanken zerrte.
„Sorry, ein Alpha am Tag reicht mir vollkommen aus.“ Flüsterte der Teenager heiser und deutete wage auf die feine Linie aus Eberesche, die ihn einschloss.

Der Wolf senkte sein Haupt und trat langsam auf ihn zu. Eine der mächtigen Pfoten blieb nur Millimeter vor der Barriere stehen.
Ihre Blicke trafen sich erneut und Stiles keuchte leise auf.
Dieser Blick offenbarte so viel mehr hinter der Gestalt des wilden Tieres. Er sprach von Stärke, Berechenbarkeit und Stolz.

Erneut setzte sich der Wolf in Bewegung und durchschritt den Aschekreis mit einer Leichtigkeit, also dieser nicht existieren würde.
„Nein!“ rief Stiles verzweifelt aus, er hatte sich in trügerischer Sicherheit gewogen.
Augenblicklich kauerte sich sein Gegenüber nieder und robbte mit langsamen Bewegungen auf ihn zu.

Der Junge war vor Schreck ganz erstarrt.
Eine warme Schnauze legte sich auf seinen Oberschenkel und Stiles senkte den Blick.
Zwei fast schwarze Pupillen mustertet ihn mit abschätzenden Blick, mit einem Ruck traf eine riesige Pranke sein Knie, drückte es nach unten.
Das letzte was Stiles wahrnahm waren die schwarzen Linien die sich in dem dichten Fell ausbreiteten, bevor ihn wohlige Schwärze umfing.

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Wow Leute, über 50 Favoriteneinträge - vielen Dank! Freue mich, dass die Story ankommt! Vielleicht kann ich den einen oder anderen doch zu einem Kommentar verleiten? Eure Meinung interessiert mich sehr :-)
Bis zum nächsten Kapitel

Euer Flummi
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