Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

- Stand by me.

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
Inu-Yasha Kagome Rin
28.12.2018
04.01.2019
2
4.977
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
28.12.2018 2.270
 
Hallooooooooo ♥ Popo ♥
Neues Werk, dass mal weniger in die depressive Schiene geht! Chaka.
Ja, was soll ich sagen, außer, dass ich dieses Pairing absolut anliebe? Ganz doll liebe ♥
Ich habe mich nach einer Story von einer Autorin hier [ Storyname: Kirschblütenregen ] ebenfalls dazu entschieden mich in diesem Fandom auszutoben. Ich sage es lieber gleich: Wird ne lange Story.
Da ich nebenbei noch Cut the pain away [ SSV - Naruto ] schreibe und Dirty Things [ Mysophobie - Fesseln des Verrats ] kann es manchmal etwas dauern. Stupst mich dann bitte gaaaanz unsanft an. Nen Hammer tuts auch :D ♥
Dieser Prolog wird in zwei Teile geschnitten!
Die eigentliche Story fängt also DANACH AN!

Widmung: Neeeh, noch nicht.
Musik: https://www.youtube.com/watch?v=O-Uw136cMi4&t=1629s

ANTI-SCHWARZLESER!
Nur schlaue Menschen lassen Favo oder Kommi da.
Sei schlau, kommentiere was dich bildet! ♥

____________________________________________

- PROLOG PART 1 -


Die kühle Luft wirbelte etwas Laub auf und trug es durch die dünnen Gassen aus Kies und Geröll. Lange war es nicht mehr so ruhig und entspannt gewesen, fand Kagome, welche fleißig die weißen Laken der Dorfbewohner über eine Wäscheleine ausbreitete. Zufrieden seufzte die Schülerin, spähte entspannt über die Laken hinweg ins Getümmel der lachenden Kinder und war einfach nur froh, dass endlich Ruhe einziehen sollte. Noch immer hingen die Schatten der Vergangenheit wie schwere, dicke Wolken auf den Herzen der Menschen, die hier lebten.
„Aoi, du besudelst wieder deine ganze Kleidung.“, hörte man eine andere Frau rufen, während die Angesprochene sich mit den Händen zu Wehr setzte, als Sango nach dem Mädchen griff. Kagome konnte sich ein kurzes Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Aoi, war eines der Waisen, welche nach dem Krieg dringend Hilfe brauchten und hier bekamen. Aufopfernd kümmerte sich die Dunkelhaarige um die vielen Gesichter, die es zum strahlen zu bringen gab.
Mit ein paar raschen Bewegungen hievte Kagome das letzte weiße Laken über das dünne Seil und scheiterte doch tatsächlich am Wind, der ihr um die Ohren säuselte.
„Ach, verdammt.“, nuschelte die Schwarzhaarige. Noch ehe sie sich weiter hätte beschweren können, greifen zwei Hände nach dem Fetzen, der sich so eben zu verabschieden versuchte.
„Danke, Inuyasha.“
„Tzz, das war doch noch gar nichts! Du solltest mal sehen wie ich...“, brach der Halbdämon ab, als Kagome gerade zu einem 'Mach Platz' ansetzen wollte und reichte ihr still das Laken. Amüsiert über das schnelle Schweigens des Weißhaarigen, schüttelte sie das Tuch und strich es auf der Leine glatt. Wieder entglitt ihr ein zufriedenes Seufzen. Heute war aber auch ein wahrlich schöner Tag!
„Kagome, du scheinst glücklich zu sein?“, entglitt es dem Halb-Yôkai nun doch neugierig. Sanft schmiegte sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Tatsächlich schien sie gerade im Moment nichts mehr zu genießen, als diese Zufriedenheit der Menschen und das Gefühl von Sicherheit, in dem sie schwelgten. Er kurzes Schnalzen seiner Zunge machte über den Unmut auf eine Antwort warten zu müssen aufmerksam.
„Manchmal bist du wirklich ein dummer Hund.“, flüsterte die Schwarzhaarige so leise, dass der Angesprochene es nicht verstand.
„Was hast du gesagt? Sprich doch lauter, wenn du schon in der Gegend umher schaust!“, fuhr er sie ungeduldig, ja, schon fast kindisch, an. Also wirklich, manchmal war Inuyasha einfach ein Trampeltier, der wirklich jede noch so schöne Atmosphäre in Schutt und Asche legen konnte! Wieso konnte er nicht einmal still sein und eine Frau den Anblick des Glückes genießen lassen? Unfassbar, dieser Kindskopf! Er würde wohl nie die kleinen Momente ohne Sorgen verstehen, oder? Resigniert schüttelte Kagome mit ihrem Haarschopf und brachte damit die dunklen Locken in Wallung. Wieder schlich sich ein Schmunzeln in ihre Mundwinkel, als die sensiblen Ohren Inuyashas zuckten.

Erschöpft schien Sango sich über einen der vielen Wege zu schleppen.
„Schaff dir niemals so viele Kinder an, vor allem aber, schaff dir niemals Haustiere an!“, presste sie gähnend hervor, noch ehe ihre süße Stimme verblasste. Beide richteten ihren Blick auf den Halb-Yôkai, der so eben auf einen Baum kletterte. Irgendwie fühlte Kagome sich peinlich berührt, so als hätte ihre Freundin sie auf etwas Derartiges hingewiesen. „Wenigstens ist er stubenrein.“, nuschelte sie, ehe sie sich der Dämonenjägerin widmete.
„Du scheinst deinen Spaß mit den Kindern zu haben.“, versuchte die Schülerin die Stimmung ihrer Freundin zu heben. Natürlich wartete Kagome, wie es sich gehörte, auf eine ausladende Erklärung, was Sango eigentlich für eine Laus über die Leber gelaufen war.
Besagte griff nach dem Korb, der komplett entleert vor ihr stand und setzte sich auf diesen.
„Die Kinder haben Chippos alte Malstifte gefunden...“, fing sie an und die Schwarzhaarige ahnte Schreckliches, als sie von den Stiften erfuhr. Schließlich waren diese 'Wundermaler', wie Chippo sie nannte, nicht das erste Mal Teil einer erschöpften Sango gewesen.
„Oh nein.“
„Oh doch.“, seufzte die Ältere von Beiden schwer. Ohne das Sango ein Wort sagen musste, tauchte die wunderschöne Kirara auf. Bunt. Vollkommen gepunktet und eingefärbt.
„Ach du lieber Schreck, Kirara!“, presste die Schülerin hervor, als sie die Schnauze der Dämonenkatze sah. Sie hatte ja mit einigem gerechnet, wirklich, aber mit lila Herzchen auf dem Maul der lieben Kirara nun bei allen Göttern nicht.
„Kleine Monster, sage ich dir Kagome! Manchmal glaube ich, sie sind die schlimmeren Yokai!“, murmelte Sango nun sichtlich gekünstelt. Aufmunternd streichelte die Jüngere über den angespannten Rücken ihrer Freundin.
„Kirara, wie siehst du denn aus?“, hörte man das laute Lachen aus dem Geäst über ihnen. War ja klar, dass Inuyasha wieder etwas zu melden hatte, sobald auch nur ansatzweise etwas Aufregendes im Dorf passierte.
„Kagome.“, stahl die hübsche Brünette einen Blick ihrer Freundin. Diese verstand natürlich auch ohne ein Wort, was zu tun war.
„Inuyasha, mach platz!“, gab sie den Befehl von sich und erntete kurz darauf ein lautes Gepolter, als der Halbdämon vor ihr im Dreck landete. Nur ein arrogantes Knurren brachte er hervor.  So typisch für diesen Holzkopf, dachte Kagome, die sich einfach nicht verkneifen konnte, ein Zweites 'Mach Platz!' hinterher zu säuseln. Die beiden Frauen ließen sich nun vergnügt nach hinten auf den Rasen fallen und lachten beherzt. Die Sonne schien sich schon bald hinter den Wolken zu verstecken, also genossen sie jeden noch so kleinen und wärmenden Strahl. Für solche Augenblicke waren sie alle so dankbar. Gab es doch so viele Dinge, um die es sich zu kümmern galt. Mit geschlossenen Augen ignorierten sie das Jammern zu ihren Füßen gekonnt. Diesen Augenblick konnte nicht mal sein Winseln zerstören. Wie froh Kagome doch gewesen war, dass der Krieg endlich sein Ende gefunden hatte? Natürlich war es falsch zu sagen, dass niemand sein Leben lassen musste, doch sie war dennoch unglaublich dankbar, dass es keinen ihrer Freunde getroffen hatte. Mit einer unglaublichen Behutsamkeit glitt der Wind über ihre Wangen und ummantelte diese mit  einer angenehmen Kühle.

„Hat sie schon gegessen?“, fragte die Jüngere nach und war sich sicher, dass ihre Freundin direkt verstand um wen es ging. Und ihre Vermutung bestätigte sich, als ein trauriges „Nein.“, ertönte und ihr somit üble Bauchschmerzen bereitete. Es ging im eine der Waisen, die hier im Dorf ihr neues Heim gefunden hatten und in Frieden leben konnten. „Wie lange ist es her, dass sie etwas zu sich nahm?“, spekulierten sie beiden Frauen, als sie begriffen, dass es Ewigkeiten sein mussten. Tatsächlich waren es nur wenige Tage in denen sie nicht aus ihrer Wurzel kam.
„Ich mache mir Sorgen um die Kleine.“, gab Sango zu. Nun setzte sie sich doch wieder auf. Der schöne Moment musste vorbeigehen. Stille machte kurz die Runde.
„Rin scheint sehr unter der Trennung zu leiden.“, fuhr Kagome fort. Ein einfaches Nicken war die Antwort. Natürlich verstand das kleine Mädchen die Welt nicht mehr, wo sie doch erst ihre Familie verlor, nachdem sie von Wölfen zerfetzt wurden und dann selbst fast dabei starb. Dann trat jemand in ihr Leben, der ihr Kleidung, einen Weggefährten und eine Art Zuhause schenkte, nur um sie dann wieder in einem Dorf zurückzulassen.
„Er wollte nur ihre Sicherheit.“, kam es nun nachdenklich von Inuyasha, der nun auch endlich wieder aufrecht sitzen konnte. Noch schmerzend rieb er sich den Steiß, aber verstand den Ernst der Lage dennoch. Es fiel nicht nur Sango schwer zu glauben, dass Sesshōmaru, der bösartige Inu-Daiyōkai, der er nun einmal war, etwas so Einfühlsames tat, nur um die kleine Rin zu schützen. Kagome atmete tief ein, nur um wenig später einen tiefen Seufzer erklingen zu lassen. Es war aber auch eine verzwickte Situation, in der sie sich befanden. Wie sollten sie dem kleinen Mädchen erklären, dass sie hier nicht zur Strafe war, sondern um ein menschliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu erleben? Sango schien dasselbe zu denken, denn synchron schütteltelten sie den Kopf. Verflixt! Es musste doch einen Weg geben Rin wieder zum Essen zu bringen. Sie konnte doch nicht für immer in einer abgestorbenen Wurzel bleiben und nur herauskommen, wenn sie sich oder ihren orangenen Kimono wusch. Ihr Herz wurde augenblicklicher schwerer, als sie sich vorstellte, wie es ihr wohl an Rins Stelle ergehen würde. Ein kühler Schauer lief ihr den Rücken herunter. Es fühlte sich so unbehaglich und fremd an. „Arme kleine Rin.“, säuselte die Schwarzhaarige, worauf nur ein Nicken ihrer müden Freundin Sango die Worte bestätigten. Sie müssten sich etwas einfallen lassen, sonst würde das Mädchen vielleicht noch verhungern... Ohnehin verstand niemand wieso das Menschenmädchen dermaßen auf den kühlsten Daiyōkai aller Zeiten fixiert gewesen war und scheinbar wirklich sehr unter der Trennung zu leiden hatte.
„Wenn sie doch einfach nur wieder zu ihm gehen dürfte...“, murmelte Sango ganz in sich versunken. Leider war das nicht möglich, denn es gab sicher mehr als einen guten Grund, wieso der Weißhaarige sie nicht mehr in seiner Nähe wissen wollte. Der Halb-Yôkai schien ebenso verstummt zu sein, denn nur sein leises Atmen deutete auf seine Anwesenheit hin. Also das war ja nun wirklich ein interessanter Anblick, fand Kagome, die sich ebenso aufgesetzt hatte. Ein denkender Inuyasha. Das sieht man nicht alle Tage!

„Kagome! Komm schnell! Mit Rin stimmt etwas nicht! Sie wacht nicht mehr auf!“, hievte sich ein Junge aus dem Dorf den Weg hinauf zu dem Dreien und ließ sie augenblicklich innehalten. Es dauerte nur wenige Augenblicke bis einer von ihnen endlich reagierte und sich aufstemmte. „Inuyasha!“, befahl die Schwarzhaarige ihn an ihre Seite und wieder einmal war sie froh gewesen, dass er immer bei ihr blieb. Der Angesprochene stand bereits dicht neben ihr und wies ihr den Weg auf seinen Rücken. Kirara schüttelte sich kurz, als auch Sango endlich auf ihr saß. Der Weißhaarige lief ohne auf den kleinen Jungen zu achten an ihm vorbei und spürte mit seiner feinen Nase den Geruch seines Bruders auf. Aus einen unergründlichen Grund roch Rin noch immer nach  Sesshōmaru, dem großen Bruder Inuyashas. Ein ungutes Gefühl machte sich bei diesem Gedanken in dem Magen der Schülerin breit, denn sie wusste, auch wenn er Rin hier zurückgelassen hatte, würde er sicher nicht verzeihen, wenn dem Kind etwas zustieße. Es musste einfach alles gut sein! Kagome war ehrlich erleichtert, als das Tempo zunahm, mit dem er sie durch den Wald bis hin zur Wurzel trug. Peitschend schnitten die Äste in die dünne Haut der Frau, die soeben fest an den Hanyô gedrückt um ihr Gleichgewicht kämpfte.
„Schneller, Inuyasha!“, bettelte sie und hoffte wirklich, dass sie gleich bei dem Mädchen, dass ihre Hilfe brauchte, angekommen wären. Eilig preschten die Füße den Boden hinauf und hinterließen tiefe Fugen, die es später wieder zu füllen galt.
„Sie ist beim Wasser.“, keuchte der Weißhaarige und wechselte die Richtung. Manchmal war es wirklich nützlich einen Spürhund als Freund zu haben, dachte sie dankbar.  Wenige Meter trennten sie von der vielleicht Verletzen. Wenige Meter und eine kleine Klippe.
Ihr blieb fast das Herz stehen, als sie sah mit welch einem Tempo der verfluchte Hanyô auf genau diese besagte Klippe zustürmte.
„Inuyasha! Du wirst doch nicht...?“, keuchte sie gehetzt und nach Luft ringend, als sie im selben Moment den Halt unter den Füßen verloren. Und wie er es tat. Kagome konnte nicht anders als ihre dünnen Finger noch tiefer im roten Stoff seines Kariginus zu vergraben.
Sie hatten Kirara und Sango bereits weit hinter sich gelassen, als sie endlich die zarte Gestalt des Mädchens sehen konnte.
„Da liegt sie!“, fiel es Kagome gehetzt von den Lippen.
„Das sehe ich auch! Halt doch lieber mal still, oder willst du dass ich dich fallen lasse?“, fauchte Inuyasha, der wirklich Mühe hatte das Bündel an Mensch auf seinem Rücken zu halten.

Einen Atemzug später kniete die junge Frau bereits vor dem Leib des Mädchens, der sich kaum noch hob. Vorsichtig nahm der Hanyô das kleine Wesen auf den Arm und fühlte mit seiner großen Hand die Stirn des Kindes.
„Sie hat Fieber.“, gab er matt von sich, noch immer nicht begreifend, wie Rin so lange an der Seite seines Bruders existieren konnte. Da das Mädchen bequem auf einen Arm passte, zog er sich mit der freien Hand den Umhang von den Schultern und legte diesen über ihren Körper.
„Hier.“, keuchte die Schwarzhaarige besorgt, als sie etwas Stoff ihres Rockes abtrennte und diesen in dem kleinen Bach befeuchtete. Sie musste einfach wieder gesund werden. Es war immer wieder erstaunlich wie behutsam der Hanyô sein konnte, denn mit einer Zärtlichkeit, die Kagome ihm gar nicht zugetraut hatte, legte er den Fetzen voller Nässe auf die Kinderstirn.
„Sesshōmaru, da seit Ihr ja endlich.“, keuchte das erschöpfte Mädchen, mit leicht geöffneten Augen. Sie musste ihn verwechseln. Zugegeben, die beiden Brüder sahen sich aber auch wirklich ähnlich.
„Das wird wieder, Rin.“, tröstete Kagome das Kind, noch während es wieder in ihren Schlaf fällt. Dicht an die Brust Inuyashas gelehnt, atmete sie ruhiger und ihr Zittern verstummte ein wenig.
„Sie muss zurück zu ihm.“, gab der Weißhaarige nun nachdenklich von sich.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast