Die VERBOTENE Tochter

GeschichteAbenteuer, Drama / P16
OC (Own Character) Severus Snape
27.12.2018
23.01.2020
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Wie zum Teufel sollte mir das helfen?! So wäre ich doch noch hibbeliger, weil ich nicht wusste, wie es meinem Vater ging und was mit Voldemort ist. Ich bewegte mich kein Stück und nach einigen Minuten klopfte es an meiner Tür. „VERSCHWINDE!“, rief ich weinend. Doch die Tür öffnete sich und ich sah ruckartig hoch, um meine Mutter anzubrüllen, jedoch stand nicht meine Mom vor mir, sondern Dumbledore. Ich erschrak, doch fragte giftig: „Was ist? Wollen Sie mich jetzt sofort wegschicken? Wegschicken damit ich einfach alles vergesse? Damit ich meinen Vater vermisse? Damit ich vergesse was Voldemort meiner Familie angetan hat?“ Dumbledore setzte sich vorsichtig auf mein Bett, wodurch ich aus dem Bett sprang und in der Nähe der Tür stand. „Nein Nola“, Sprach der alte Mann währenddessen. „Ich werde nicht diese Schule besuchen, das verspreche ich mir selber“, meinte ich zischend. Dumbledore war so ruhig, dass mich das ganze nur noch wütender machte. „Deine Mutter und dein Vater wollen nur das beste für dich und vielleicht ist da Abstand wirklich das beste“, meinte er. „Abstand?! Dann seh ich meinen Vater nie wieder!“, antwortete ich lautstark. „Glaubst du denn nicht das deine Gefühle immer stärker werden, desto öfter du deinen Vater siehst? Dieses Gefühl von Rache?“, fragte er mich weise. „Doch, aber mich jetzt von all dem zu entziehen ist definitiv nicht besser! Ich weiß dann rein gar nichts mehr was mit ihm ist! Und meine Freunde? Was wenn Voldemort die Schule angreift und jeden umbringt, während ich schön brav in meiner neuen Schule sitze? Das ist nicht der Grund warum ich geboren wurde! Ich bin hier um Leute zu helfen und nicht zuzuschauen wie sie abgeschlachtet werden!“, antwortete ich wütend. „Ich möchte jetzt auch nicht weiter darüber reden, denn dieses Thema wird nicht von mir verschlimmert, sondern von all Leute um mich herum! Gehen Sie, für mich gab es nie eine Entscheidung“. Ich ging ein Schritt von der Tür weg und sah meinen Schulleiter funkelnd vor Wut an. „Schlaf eine Nacht darüber, Nola“, sagte er und stand auf. „Severus findet das auch nicht schön, doch es wäre das beste“. Ich atmete schnell und sah ihn nur streng an. Als er das Zimmer verließ, schmiss ich die Tür hinter ihm zu und schnappte mir meinen Besen unter dem Bett, öffnete mein Fenster und flog hinaus.

Die Wolken gaben mir Schutz vor neugierigen Muggel Augen, während ich einfach flog. Ich hatte kein Ziel, doch nach einiger Zeit kam mir ein Ziel in den Kopf. Ich flog in ein weiteres ruhiges London Viertel und stoppte vor einer Hauswand. Meine Füße hatten wieder Boden unter den Füßen und ich starrte zu der langen Hauswand. Eine Weile tat sich nichts, doch dann fing sich an die Wand zu bewegen und eine weitere Hausnummer entstand. Ich war am Treffpunkt des Ordens, wo ich dann auch anklopfte. Nach einer kurzen Zeit öffnete sich die Tür und Remus stand vor mir. „Nola?!“, fragte er überrascht und ging ein Schritt zur Seite, sodass ich hineinkommen konnte. Er schloss mich in eine kurze Umarmung und bemerkte meine nassen Augen. „Was ist los? Ist etwas passiert?“, fragte er sorgend.

Ich erklärte ihm alles von Anfang bis Ende und er schien auf meiner Seite zu stehen. „Ich verstehe die Absicht von Dumbledore und deiner Mutter, doch das würde das ganze doch nur noch schlimmer machen. Denn so hast du Ungewissheit und das ist schlimmer als Tatsachen zu wissen. Ich werde mal mit ihr reden“, meinte er und lächelte knapp. Ich bedankte mich und hatte Hoffnung. „Sind Hermine, Harry und Ron auch hier?“, fragte ich gekränkt. „Nein. Du hast Glück, das ich überhaupt hier bin. Wenn wir keine Versammlung haben, denn ist das Haus meistens leer“, antwortete er mir. „Oh… Wo kann ich sie denn finden?“, fragte ich überrascht. „Hermine ist bestimmt bei ihrer Familie, Harry bei seiner Tante und Familie und Ron bei seiner Familie im Fuchsbau weiter abgelegen, doch ich bin mir sicher, dass die drei übermorgen wieder zusammen bei den Weasleys sind“, erklärte er mir. „Vielen Dank, Remus", lächelte ich sehr knapp und stand vom Tisch auf. „Mach dir keine Sorgen, ich werde morgen Abend mal vorbeischauen“, meinte er dann wieder und ich nickte.

Ich verließ das Haus zusammen mit Remus, doch während er in eine Richtung ging, ging ich in die andere. Eigentlich wollte ich zu Hermine, Harry und Ron, doch anscheinend war es doch nicht so schlecht Remus anstelle von ihnen anzutreffen.

Wieder flog ich mit meinem Besen über den Wolken. Es dauerte ein paar Minuten bis ich dann wieder zu Hause war und mein Fenster noch immer offen war. Erst als ich in mein warmes Zimmer flog, bemerkte ich wie kalt es draußen eigentlich war. Ich schloss das Fenster und legte meinen Besen zurück unters Bett, bevor ich mich dann schlafen legte. Am nächsten Morgen wurde ich nicht geweckt, wie sonst immer Heiligabend. Es war natürlich kein Wunder nach unserem gestrigen Streit, Ich fragte mich sowieso was, das heute für ein Tag werden sollte. Wir beide wollten uns wahrscheinlich nicht gegenseitig beschenken oder Geschenke annehmen, doch ich lag falsch. Denn als ich mit meinem Pyjama die Treppen hinunterging, sah ich den Weihnachtsbaum mit Geschenken darunter. Der Geruch von Pancakes stieg in meine Nase und zudem noch der Geruch von Spiegelei. Ich hörte das Brutzeln und wie meine Mutter das Ei umrührte. Nun knurrte mein Magen und als ich um die Ecke in die Küche ging, sah ich meine Mutter dort, doch sie war nicht alleine.
Im Esszimmer saßen meine Nachbarn die Kylo’s. „Guten Morgen, Nola“, sprach Miss Kylo und ich war so verwirrt, dass ich kurz stotterte und dann ebenfalls einen guten Morgen wünschte. „Ich habe sie für heute eingeladen“, meinte meine Mutter ernst und ich konnte anhand ihrer Tonlage hören, dass sie wütend war. Jedoch beruhte dies auf Gegenseitigkeit. Ich legte meine Geschenke ebenfalls unterm Weihnachtsbaum und setzte mich dann mit an dem Tisch. „Deine Mutter hatte echt eine super Idee. So ist es mal etwas Neues an Heiligabend“, lächelte Miss Kylo wieder. „Ja", lächelte ich und Hannes bemerkte das etwas los war.
„Also Nola, wie ist die Schule so?“, fragte mich dann Mister Kylo und ich sah ihn fälschlicherweise glücklich an und antwortete: „Super. Nur einige Mitschüler sind mega nervig, aber ich kann mir keine bessere vorstellen“. Ja, ich betonte es mir Absicht. „Hey! Was ist mit mir und meiner Schule?“, fragte dann Hannes lachend eingeschnappt. „Mensch so meinte ich das nicht!“, lachte ich und schlug leicht gegen seinen Arm. „Soooo", sagte meine Mutter und kam mit vollen Tellern ins Zimmer. „Danke“, kam es von jeden und als meine Mom sich hingesetzt hatte, fingen wir an zu essen. „Mhm, das ist echt lecker, Miss Heyth“, sprach Hannes mit vollem Mund. „Na Hannes! Nicht mit vollem Mund“, sagte dann sein Vater und hatte ebenfalls seinen Mund voll. Daraufhin musste der Vater, Hannes und ich lachen, während sie Mutter von Hannes die beiden ermahnte. „Also wirklich Maya, es schmeckt echt lecker“, schwärmte die Mutter dann auch, nachdem sie aufgegessen hatte.

Nach dem Frühstück ging es an die Geschenke, wo unter anderem auch die Geschenke der anderen Familie drunter lagen. Ich hatte insgesamt 4 verpackte Geschenke vor mir liegen und fing zuerst damit an den Briefumschlag zu öffnen. Dort drin befand sich eine Weihnachtskarte mit Geld.

„Fröhliche Weihnachten wünscht dir die Familie Kylo"

Ich lächelte und bedankte mich bei den beiden Elternteilen. Dann öffnete ich das Geschenk von Hannes, was ihm schon die ganze Zeit hippelig machte. Geschockt sah ich einen kleinen blauen MP3-Player vor mir liegen und war so glücklich über das Geschenk. „Danke“, lächelte ich und schloss meinen besten Freund in eine Umarmung. Danach öffnete ich das Geschenk von meiner Mom und bekam grifffeste Quidditch-Handschuhe. Diese lösten sich von dem Gegenstand was du anfässt, solange es nicht dein Wille ist. Das letzte Geschenk war wieder unbeschriftet, doch ich wusste das es von meiner Mom's Freundin Lori kam.
Eine kleine Tüte mit schwarzem Pulver war in einem kleinen Karton und als ich die Tüte hinaus nahm stand darauf: „Instant-Finsternispulver“. Ich hatte davon gelesen…  Das Pulver muss nur in die Luft geworfen werden und verbreitet dann sofort eine undringliche Finsternis. Selbst mit erhellenden Zauberstäben konnte man diese Dunkelheit nicht durchbrechen. Ich freute mich über alle Geschenke und anhand den Gesichtern der anderen konnte ich ebenfalls feststellen, dass sie zufrieden waren.

„Hey Hannes. Ich will dir mal oben was zeigen“, meinte ich, nachdem wir fertig waren mit auspacken. Sofort liefen wir beide dann nach oben, denn eigentlich war es nur eine Ablenkung. Ich holte unter dem Bett mein Geschenk für ihn hinaus und überreichte es ihm. Er war aufgeregt, doch wer wäre das nicht so coole Geschenke zu bekommen als Muggel? Hannes riss das Paket offen und schaute sich zuerst den Kürbissaft an. „Und das trinkt ihr da?“, fragte er skeptisch. „Ja, probier!“, meinte ich eilig und sofort drehte er die Flasche auf und nahm einen Schluck. „Boah! Das ist mega lecker!“, schwärmte er und nahm direkt noch ein Schluck. Ich sah ihn angeekelt an, woraufhin er fragte, wieso ich es tat. „Mir schmeckt das echt gar nicht, aber viele meiner Mitschüler schwören darauf“, antwortete ich. Hannes legte die Flasche zur Seite und nahm eine kleine Schachtel heraus. „Sind das Bohnen?“, fragte er mich und drehte verwirrt die Schachtel. „Ja, Bertie Botts Bohnen in sämtlichen Geschmacksrichtungen… und wenn ich sämtliche sage, dann meine ich das auch“, erklärte ich und musste jetzt schon lachen. Zögernd nahm er eine Bohne heraus und kaute vorsichtig, doch sein Gesicht wirkte immer erleichterter. „Das ist Minze!“, meinte er. „Probier mal noch eine“, lächelte ich und dieses mal zögerte er nicht und nahm eine weitere heraus.
Er kaute auch sofort los, doch dieses mal spuckte er die Bohne aus und nahm sich meine Wasserflasche, die auf meinem Nachttisch stand. Er würgte und fluchte, was mich zum Lachen brachte. „Baaahh! Das hat wie Ohrenschmalz geschmeckt!“, meinte er angewidert. „Ich sagte ja, SÄMTLICHE Geschmacksrichtungen“, lachte ich und Hannes stellte die Bohnen dann zur Seite. Er holte danach eine kleine Tüte heraus, wo kleine Kügelchen drin waren. „Lass sie nicht fallen!“, sagte ich dann eilig und legte meine Hand unter das Kügelchen. „Was ist das?“, fragte er und legte es zurück in die Tüte. „Stinkkügelchen“, meinte ich tatkräftig und Hannes war fasziniert. „Damit kann ich sicher den ein oder anderen Unterricht stoppen“, sagte er und schaute aufgeregt in die tüte.

„Danke“

Er schloss mich in eine Umarmung und wir gingen wieder hinunter. Das aufgerissene Geschenkpapier wurde weggeschmissen und alles sah wieder so weihnachtlich wie vorher aus. Jetzt stand ein Märchen auf den Plan. Wir alle saßen auf dem Sofa und schauten ein Märchen zusammen an, danach gab es typisch Ente zum Mittag und um den Tag ausklingen zu lassen, spielten wir Monopoly.
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Hey :)
Wenn euch das Kapitel gefallen hat, hinterlasst mir gerne eine Review. :)
Morgen geht es schon weiter und dann kommt Remus zu Familie Heyth... ob er Nola's Mutter davon überzeugen kann Nola nicht aus Hogwarts zu nehmen?
Danke für's lesen ♥
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