Elastic Heart

GeschichteDrama, Romanze / P18
Itachi Uchiha Kakashi Hatake Kiba Inuzuka Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
26.12.2018
19.08.2019
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Ein Fremder mit viel Gefühl.


Als ich wieder  klar denken konnte, schleppte ich mich unter die Dusche. Kühles Wasser strömte über meinen überhitzten Körper.
Es half mir im wahrsten sinne des Wortes einen kühlen Kopf zu bewahren. In einer Stunde war ich mit Kiba im Schwimmbad verabredet. Es beunruhigte mich denn obwohl wir so lange befreundet waren hat er sich  seit diesem Urlaub unglaublich verändert.
Ich habe Angst ihm zu vertrauen, fing an Sachen zu verheimlichen  und das obwohl wir seit ich denken kann befreundet sind. Ist es das was im Erwachsenenalter passiert wenn man sich auseinander lebt?
Ich konnte mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, was sollte ich denn nur tun wenn nach dieser Klassenfahrt alles auseinander bricht? Ich wäre allein, niemand würde mit mir nachhause laufen geschweige davon da sein wenn ich sorgen hatte. Mein Herz schlug heftig in meiner Brust und ich musste meine Tränen zurück halten.
Ich weiß selber das ziemlich viel passiert ist  und das geht mit Sicherheit auch nicht spurlos an ihm vorbei.
Arg Naruto reiß dich zusammen, jetzt ist nicht die Zeit für solche Gedanken, es gibt wichtigeres als das!!!
Jedenfalls redete ich mir das ein, so war die Situation einfach leichter zu ertragen. Aber das Gefühl ihn zu verlieren surrte weiter in meinem Bauch.
Würde ich mich jetzt nicht ablenken dann konnte ich den Abend vergessen also schnappte ich mir das Shirt nochmal uns setzte mich an den Tisch.
Er hatte ihm in den Rücken gestochen und das nicht gerade Sanft also müsste doch sicher irgendwo ein bisschen Blut zu sehen sein.  
Ich konzentrierte mich und tatsächlich, es war zwar schon trocken aber ich bin mir sicher das es Blut war..
soweit so gut , ich bin also nicht verrückter als vorher aber wenn das alles  stimmt wo ist der Uchiha dann?
Im Krankenhaus hatte ich zwar noch nicht gefragt aber irgendwie hab ich die Vermutung das ich dort  keine Antworten finden würde.
Entmutigt ließ ich mich gegen die Lehnen des Stuhles sinken. Aber Wenn ich jetzt aufgebe,  würde ich nie erfahren was aus meinen Eltern geworden ist oder dem Sensei.
Meine Augen brannten vor Anstrengung und auf meinen Schultern lasteten gefühlt so schwere Gewichte das ich mich kaum aufrichten konnte.
Ich hatte das Gefühl seit dem der Uchiha nicht mehr in meiner Nähe war hat sich mein körperlicher Zustand um einiges verschlechtert aber vielleicht bildete ich mir das auch nur ein.
Ein Blick auf die Uhr sagte mir das ich mich langsam auf den weg ins Schwimmbad machen sollte.
Ich packte schnell Handtuch, Badesachen und Duschbad ein und stürmte los, doch als ich durch die Tür wollte stieß ich fast mit einem Rothaarigen jungen Mann zusammen wäre er nicht so galant ausgewichen und hätte mich dabei noch aufgefangen.
„Entschuldigen sie“ plautzte ich ihn an und sprang aus seinen Armen.
Dieser jedoch sah mich mit einem so durchdringendem Blick an das mir schwindelig wurde.
„Naruto, das kommt vielleicht etwas plötzlich aber du musst mit mir kommen“
„Was“ schrie ich fast und sah meinem Gegenüber ungläubig an.  Was anderes konnte ich ohnehin nicht tun.
Ich meine wer war denn dieser Typ überhaupt, vielleicht arbeitete er mit Kakashi zusammen und sollte mich verschleppen.
Wut stieg in mir hoch und ohne weiter darüber nachzudenken rannte ich mit meiner Tasche Richtung Schwimmbad.
Er sah mir nur hinterher, unternahm aber nichts.
Als ich mich umzog dachte ich über diese seltsame Begegnung nach. Was in Gottes Namen war das denn nun wieder? Langsam fragte ich mich wirklich ob es noch gut war hier zu bleiben und inwiefern ich überhaupt etwas ausrichten konnte.
Sieht man es mal realistisch war ich nur ein Teenager, ich besaß weder Magie noch andere Superkräfte und im Gegensatz zu den Helden aus TV Serien würde niemand kommen und mich retten wenn es brenzlig wird.
Es war Gefährlich und nach und nach schien mir diese Tatsache bewusst zu werden.
Scheiße wo war ich hier nur rein geraten.
Als ich meine Sachen wegschloss, tippte mir jemand auf die Schulter.
Erschrocken drehte ich mich um und nahm wissend das es der Fremde war eine Kampfhaltung ein.
Umso mehr erschrak ich als mich Kiba mit weiten Augen ansah.
„Ganz ruhig Naru ich bins nur“ sagte er knapp
„Tut mir leid ich dachte du wärst wer anders...“ entschuldigte ich mich betroffen. Jetzt fing ich wirklich an paranoid zu werden.
„Komm lass uns baden gehen“  Sagte Kiba knapp. Keinen Emotion lag in seiner Stimme obwohl er freundlich lächelte.
„Alles ok? fragte ich während wir die Schwimmhalle betraten.
„Ja, alles ok“ lächelte er wieder aber ich wusste das es nicht stimmte, fragte aber vorerst nicht weiter nach. Ich war erschöpft und eigentlich wollte ich einfach nur in mein Bett.
Es dauerte nicht lange da hatte Kiba  sich zu eins der Mädchen gesellt und mich allein im Pool zurückgelassen.
„Toller Freund“ flüsterte ich enttäuscht vor mich her. Dabei war ich nicht mal ganz sicher ob es fair von mir war so zu denken. Immerhin waren wir nicht zusammen, er konnte sich also treffen mit wem er wollte, auch wenn es mich schon schmerzlich berührte das er mich hier allein zurück ließ.
Ich sank tiefer ins Wasser und bließ blubbern vor mich her um meinem Unmut Luft zumachen.
Das Wasser war angenehm warm und ich saß auf einer erhöhten Bank im Wasser. Ich war allein im Becken also schloss ich die Augen und war schon knapp davor einzunicken da erschrak ich als ich bemerkte das  sich jemand zu mir gesellte. Zischend sog ich die Luft ein als Kakashi mir gegenüber saß.
Panik stieg in mir hoch. Was sollte ich jetzt tun? Ihn zu rede stellen? Oder wäre es klüger einfach zu gehen?
Ich beschloss mich für zweiteres, Nicht nur weil mich die Müdigkeit fast verschlang auch weil ich es nicht wahr haben wollte was hier passierte und vielleicht auch aus Angst vor dem was  mir  gleich blühen könnte.
Ich wandte den Blick ab und machte mich auf dem Weg zum Beckenrand. Aber Kakashi zog mich blitzschnell am Handgelenk zurück und stieß mich wieder in die  Ecke aus der ich gekommen war.
„Nicht so eilig Naruto, ich glaube wir sollten uns noch ein wenig unterhalten.“ Mein Puls raste und schlottern durchfuhr meinen Körper.
„Tut mir leid ich würde lieber auf mein Zimmer gehen“ zitterte meine Stimme, dabei versuchte ich die Situation irgenwie zu entschärfen.
„Das war keine Frage“ sein flüstern Klang bedrohlich und Adrenalin schoss durch meine Venen.
Was sollte ich tun? Schreien? Hier waren genug Leute die mich hören würden.
Ich atmete tief ein doch da lag seine Hand schon auf meinem Mund.
„Das würde ich lassen wenn du nicht möchtest das dieser Plage von Uchiha was passiert“ Ich keuchte kurz auf und ließ so locker wie es mir in dieser Situation möglich war.
„wo ist er...“ hauchte ich wütend, doch innerlich zog mir die Angst immer weiter die Kehle zu. Wenn ich könnte wie ich wollte hätte ich diesem Ungeheuer ins Gesicht gespuckt.
„Keine Sorge solange du mitspielst ist er in Sicherheit, sollte ich aber den kleinsten Mucks von dir hören wird sich das schnell ändern“
„was willst du von mir“ knurrte ich doch kaum hatte ich die Worte ausgesprochen spürte ich seinen Muskulösen Körper an meinen. Im Wasser hatte er kaum Gewicht aber trotzdem fühlte ich mich als würde mich etwas erdrücken.
Seine Hand glitt mein Bein nach oben und seine Augen fixierten meine als würde er nichts von meinen Reaktionen verpassen wollen.
Dann spürte ich diese in meinem Schritt. Er streichelte darüber und erhöhte den Druck als er die Beule in meiner Hose bemerkte.
Ich keuchte leicht und sah schamerfüllt zur Seite. Ich wollte das nicht, aber mein Körper reagierte ohne da sich Einfluss darauf hatte.
„Sieh mich an“ sagte er schroff und zog mein Kinn in seine Richtung. Tränen füllten meine Augen dann näherte sich sein Gesicht meinem.
Es deutete alles darauf das er mich zu küssen versuchte aber das ging nicht, nein niemand sollte mich  küssen, außer der Uchiha.
Wie in Trance wandte ich mich aus seiner Umklammerung und stürmte davon. Ich weiß nicht ob er mich verfolgte, geschweige wie ich mich von ihm lösen konnte aber ich hatte auch nicht den Mut mich nochmal umzudrehen.
Unter Tränen erreichte ich mein Zimmer und stürmte hinein. Ich verschloss die Tür und rutschte daran nach unten.
„Was ist das für ein Alptraum“ keuchte ich und erwartete nicht das eine Stimme mir antworten würde
„Das kannst du wohl laut sagen, würdest du jetzt mit mir mitkommen?“ Kurz zuckte ich zusammen als der Rothaarige von vorhin auf meinem Bett saß und mich aus hellblauen Augen ansah.
Hyperventilierend  suchte ich nach Worten bekam aber keinen sinnvollen Satz zustande. Ich versuchte panisch die Tür wieder zu öffnen konnte aber in der Hektik den schlüssel nicht erfassen.
Da spürte ich schon eine eine Hand die mich umdrehte und gegen die Tür drückte.
„Bitte, lassen sie mich gehen... ich kann nicht mehr“ keuchte ich und Tränen rannen wie Bäche aus meinen Augen
„Ich will dir nichts tun, aber du musst dich jetzt zusammenreißen und mit mir kommen. Wir haben nicht viel Zeit.“
Wie automatisiert nickte ich und zog mir etwas an, dann packte ich notdürftig alles in einen Tasche was mir wichtig erschien und ging mit dem Rotschopf. Naja erher zog er mich hinterher wie einen nassen Sack.
Schnell huschten wir die Gänge des Hotels entlang nach draußen Richtung Wald. Was sollte das, wo will er denn mit mir hin? Wenn er mich umbringen wollte hätte er das nicht schon im Hotel tun können oder wollt er keine Spuren hinterlassen?
Ich hatte panische Angst und meine Beine fühlten sich an wie Gummi. Doch er zog mich Gnadenlos weiter bis ich auf einer Lichtung im Dickicht ein Auto zu erkennen vermochte.
„Schnell steig ein, hier ist es nicht sicher“ sagte er als hätte er das schon tausend mal gemacht. Ich konnte in seiner Stimme kaum Emotionen  erkennen geschweige davon in seinem Gesicht. Er war wie ein weißen Blatt Papier.
Ich stieg in den Wagen und wie rasten los.  Weit aus dem Tal in naja eigentlich noch viel tieferes Tal.
Mit der Zeit wurden die Straßen immer dunkler und die Häuser immer weniger.
Nach etwa einer Stunde fahrt wurde ich unruhig. Mein Handy hatte weder Empfang noch sonderlich viel Akku.
Dem Rothaarigen schien das nicht entgangen zu sein.
„Hast du Angst?“ fragte er, was für eine bescheuerte Fragen? Natürlich hatte ich Angst
ich meine wie würde er sich denn in so einer Situation fühlen? aber angesichts der Lage antwortete ich nur knapp.
„Ja“ flüsterte ich kaum hörbar aber er schien es trotzdem gehört zu haben.
„Hm....“ kam es als Antwort, toll sehr beruhigend. Wir fuhren weiter und nach knapp 10 Minuten sagte er dann.
„Ich kann dich leider nicht gehen lassen“
war mir schon klar, so mitten im Wald jenseits der Zivilisation hätte ich auch nicht unbedingt aussteigen wollen. Noch dazu war es schwärzeste Nacht.
Nichtmal der Mond war zu sehen.
Dann fasste ich mir doch Mut und fragte,
„Wo fahren wir eigentlich hin?“ kurz sah er zu mir herüber antwortete dann jedoch
„Ins Versteck“ ja wieder sehr hilfreich, scheiße was war mit dem Kerl denn los?
Ich lehnte mich weiter in den Sitz dann spürte ich wie er seine  Hand auf meine legte.
„was tust du da?“ fragte ich verwirrt zog sie aber nicht weg. Die Berührung war sanft und seine Haut unglaublich weich und warm.
„Keine  sorge das Auto hat Automatik“ ich rümpfte die Nase, war das sein ernst, jedenfalls konnte ich keine Spur von Humor in seinem Gesicht erkennen.
„Nein, ich meine warum hältst du meine Hand?“ leicht musste ich den Kopf schief legen aber gleichzeitig fühlte ich mich auch etwas besser. Es war als würde reine Energie in meinen Ausgemergelten Körper fließen.
„Man sagte mir mal das wenn Menschen traurig sind es gut ist wenn sie jemanden haben der ihnen Halt gibt, aber ich habe herausgefunden das es nicht nur für Menschen gillt“
Ich atmete tief durch, die Antwort war mehr als ich erwartete und irgendwie auch etwas gruselig.
„Danke“ hauchte ich dennoch und schloss  die Augen, auf einmal spürte ich völliges Vertrauen. Es war als wüsste meine Seele das sie in Sicherheit war.
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