Die Patentocher meines Sicherheitsmannes

von Kingmadii
GeschichteDrama, Romanze / P18
23.12.2018
14.01.2019
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Hallo meine lieben Leser :) herzlichen Dank an die Favoriteneinträge. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem 8. Kapitel.

Annäherung

Nachdem Maria gemeinsam mit Christian Grey die Wohnung verlassen hatte, liefen sie durch die Straßen. Sie lief voraus und er beobachtete die Frau. Er machte überhaupt keine Anstalten, sie einzuholen.
Beobachtend setzte er seinen Weg fort.
Die junge Frau lief durch eine Menschenmenge, dadurch hatte Christian Schwierigkeiten gehabt, ihr zu folgen.
// Verdammt sie versucht mich abzuschütteln! //
Schneller als er gucken konnte, war sie unter dieser Menge nicht mehr sichtbar für ihn.
// Spielt sie Spielchen mit mir? Wenn ja dann hat sie ein ernstes Problem! //
Suchend nach ihr rannte er durch die Menge, ohne Erfolg, denn Maria war verschwunden!
// Grey, du bist ein toter Mann! //
„Maria“, schrie er durch die Menge. Womit er sich schräge Blicke von den Personen, die um ihn herum standen einhandelte.
„Verdammt das ist nicht witzig. Jetzt hör auf mit deinem Versteckspiel!“, brüllte er erneut.
Doch sie zeigte sich nicht.
„Entschuldigen sie, suchen sie ihr Kind?“, fragte sie eine Frau, diese ihn an der Schulter an tippte.
„Ich suche eine Frau. Sie ist etwa 175cm groß, hat lange lockige und braune Haare, . Sie hat ein hellblaues T-Shirt an und eine weiße Hose“, beschrieb er Maria in der Hoffnung, dass diese Frau ihm helfen konnte.
„Tut mir leid Sir. Die Dame, die sie beschrieben haben, habe ich leider nicht gesehen“, verneinte die Dame und dabei mit ihrem Kopf schüttelte.
// Wo ist sie hin? Sie kennt sich hier doch gar nicht aus! //
Ohne weiter sie zu suchen, lief er so schnell wie er konnte nachhause, vielleicht könnte sein Team sie finden.
// Ich schwöre dir, wenn wir dich gefunden haben, haben wir beide ein großes Problem. Eigentlich bist du mir egal. Ich mache er nur wegen Jason! Ach verdammt was denkst du wieder. Oh man diese Frau bedeutet mir demnächst den Tod! //
Als er die Wohnung betrat, fand er Jason und Gail auf dem Sofa vor. Gail war gerade dabei ihren Mann zu beruhigen. Nachdem er ins Wohnzimmer lief und die Aufmerksamkeit auf sich zog, bekam er er fragende Blicke.
„Wo ist Maria“, fragte sein Sicherheitsmann.
Christian trat vor ihn und legte seine Hand auf seine Schulter „Sie ist mir entwischt, wir müssen sie finden. Ich habe nach ihr gerufen, aber sie war nicht mehr da. Ich lief hinter ihr, als wir an einer Menschenmenge durch gehen wollten, hat sie die Möglichkeit abzuhauen genutzt und ist mir entwischt. Es tut mir leid“, erklärte er seinen Freund so schonend wie möglich. Er machte sich große vorwürfe und Sorgen.
„Bitte was!“, brüllte Jason, stand dabei auf um mit seinem Chef in Augenhöhe zu sein.
„Jason“, setzte er an, wurde allerdings unterbrochen. Denn die Tür ging schwungvoll auf.
„Entschuldige Mr. Grey. Wir haben sie!“, meinte Luke Sawyer.
„Wo ist sie?“, fragte Jason und nahm Christian damit die Frage ab.
Luke setzte gerade an, wurde allerdings zur Seite geschoben „Ich bin hier“, kam von Maria, diese ebenfalls den Raum betrat.
Plötzlich kam Christian Grey wütend auf sie zu „Spinnst du, einfach abzuhauen. Ich habe mir verdammt nochmal Sorgen um dich gemacht. Du warst einfach weg. Verdammt mach das nie wieder“, schrie er sie an, nur um anschließend sie in die Arme zu schließen.
Diese Szene wurde von den anderen genau beobachtet. Jason und auch Gail viel ein Stein vom Herzen Maria wohlbehalten hier zu sehen.
„Ich habe mich unter den Menschen verlaufen. Ich war so in Gedanken und habe überhaupt nicht gemerkt das wir in diese Menschenmasse gelaufen sind. Als ich es merkte, war es bereits zu spät. Dann hat mich eine Frau angesprochen, dass mich ein Mann gesucht hat und dann habe ich mich sofort wieder auf dem Weg hier gemacht. Unten traf ich dann auf Luke, der meinte, ihr würdet mich suchen“, erklärte sie, dabei war sie weiterhin in Christians Umarmung. Er machte keine Anstalten sie los zu lassen. So glücklich wie er gerade war.
„Mach das nie wieder! Jason wollte mich wegen dir töten“, bat er und scherzte dabei ein bisschen.
Dann trat Jason zu ihnen „Er hat recht. Ich wollte ihm gerade eine rein hauen“ meinte er ernst. Nahm sie anschließend ebenfalls in die Arme, nachdem Christian ihm den Weg frei machte.
Was geschockte Blicke auf ihn zog. „Ich kann sie verstehen. Wahrscheinlich hätte ich es auch getan. Machen sie sich keine Gedanken wegen mir. Ich bin Ihnen nicht böse, dass sie ihre Gedanken frei ausgesprochen haben“, sagte Christian und schlug ihn auf die Schulter.
„Ich hatte die Gelegenheit gehabt, um über alles nachzudenken und habe den Entschluss gefasst, mir von Ihren Freund Dr. Flynn helfen zu lassen“, teilte sie ihre Gedanken mit.
„Außerdem wird es Zeit mir einen Job zu suchen“, fügte sie hinzu.
„Ich kann John mal anrufen und fragen wann er Zeit hat“, bot ihr Christian an.
„Ja das wäre sehr nett“, sagte sie und richtete sich in Richtung ihres Patenonkels.
„Jason es tut mir unendlich leid, wie ich mit die und Gail umgesprungen bin. Ich erkenne mich selbst nicht mehr. Weißt du ich liebe dich über alles und der Spruch, dass du nicht mein Vater bist, war nicht richtig. Und bei dir möchte mich auch bei dir entschuldigen“, entschuldigte sie sich und wendete sich an Gail „Ich sehe wie sehr er dich liebt und es tut mir leid. Er war nach dem Tod meines Vater für mich da und ich war bisschen eifersüchtig auf dich. Ich kenne das nicht. Jason und eine Frau“, witzelte sie bisschen und umarmte Gail. Diese sie ebenfalls fest drückte „Es tut mir leid“, flüsterte sie, damit nur sie es hören konnte.
„Mach dir keine Gedanken. Ich kann dich auch verstehen“, flüsterte sie zurück.
Die Männer beobachteten diese rührende Szene.
„Maria willst du noch bis morgen warten?“, fragte Christian.
„Ja, ich würde gerne mich hinlegen. Ich bin ziemlich müde, es wird mir morgen auch ziemlich viel Kraft kosten“, antwortete sie und umarmte jeden einzelnen.

*
*
*

Mitten in der Nacht wachte Maria wieder schweißgebadet auf. Ihre Atmung war wieder schnell und der Schweiß haftete an ihr.
„Wann hört es endlich auf“,flüsterte sie vor sich hin.
„Ich kann dir versprechen, es wird besser“, erschrak Christian sie, dieser am Fensterbrett saß.
„Was machst du den hier“,fragte sie etwas irritiert.
„Du hast wieder geschrien und ich wollte nach dir schauen“, antwortete er nachdenklich.
„Warum?“
„Ich weiß es nicht, wenn ich dich schreien höre, habe ich das Gefühl, dich beschützen zu müssen“
// Er will mich beschützen! //
„Ich kenne es. Ich hatte früher auch viel Alpträume, die habe ich teilweise auch immer noch!“,gestand er ihr.
// Was er hat auch Alpträume! //
„Ich vertraue dir was an. Ich bitte dich es nicht weiter zu erzählen. Normalerweise habe ich eine Verschwiegenheitserklärung, aber bei dir verzichte ich darauf. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie vertraue ich dir!“.
„Natürlich. Ich würde nie etwas weiter geben!“, versprach sie ihm.
„Meine Mutter war eine Crack Hure. Ich war ein Unfall, allerdings brachte sie mich trotzdem auf die Welt. Als ich noch jung war, misshandelte mich ihr Zuhälter. Du hast sicherlich die Naben auf meiner Brust gesehen, diese Stammen von ihm. Meine Mutter starb relativ früh und ich wurde von den Grey´s adoptiert. Ich träume heute noch von dem geschehenen. Dank John Flynn ist es besser geworden, deswegen weiß ich, dass er dir helfen kann und auch helfen wird“, traute er ihr an.
Maria musste erst mal schlucken. Sie war nach dem gesagtem geschockt.
// Wie kann man so etwas einem Kind antun! //
Ihre Tränen flossen, nachdem er ihr dieses rührende und harte Erlebnis anvertraut hatte.
Folglich wischte er ihre Tränen weg, nahm ihr Gesicht in die Hand „Weine nicht wegen mir. Es ist lange her und ich habe es sehr gut verarbeiten können“, beruhigte er sie.
Sie blickte ihm tief in die Augen „Wie kann man nur so etwas einem Kind antun?“, fragte sie und versuchte stark zu bleiben.
„Trotz deiner Vergangenheit, bist du ein wunderbarer Mensch, einfühlsam und herzhaft“, fügte sie noch hinzu.
Ihr Gesicht lag weiterhin in seinen Händen „Mach dir um mich keine Gedanken“, meinte er und legte seine Lippen auf ihre.
Erstmals geschockt ging sie auf den Kuss ein.
„Verdammt was machst du nur mit mir?“, fragte er sie und küsste sie wieder.
„Ich weiß nicht was du meinst“, löste sie den Kuss, um ihn provozierend anzuschauen.
// Verdammt ich kann meine Finger nicht von ihr lassen! //
„Das weißt du ganz genau“ meinte er.
„Ich erzähle dir dinge, für die ich eigentlich eine Verschwiegenheitserklärung habe!“, fügte er hinzu.
„hol eine und ich unterschreibe sie“, provozierte sie ihn weiter.
„Ich glaube, in deinem Fall verzichte ich drauf“, flüsterte er ihr zu.
Beide küssten sich wieder.
„Warum wolltest du unbedingt, dass ich dein erster bin“, fragte er.
„Du hattest eine anziehende Wirkung auf mich, die noch nie ein Mann auf mich hatte und ich wusste, dass du erfahren warst, deswegen habe ich dir da getraut“, antwortete sie ihn Wahrheitsgemäß, dabei war sie rot um die Backen.
„Die Verlegenheit steht dir“
„Sag das nicht“, brachte sie peinlich berührt raus.
Christian musste daraufhin lachen.
„Du hast dich mir anvertraut, deswegen werde ich mich dir anvertrauen“, meinte sie nur.
Ihr gegenüber blickte sie an „Wenn du noch nicht bereit bist, dann musst du es mir nicht erzählen“, versicherte er ihr.
Sie schnaufte durch.



So das war mein 8. Kapitel. :) Was ihr in der Mission genau passiert ist, erfährt ihr bald.
LG Kingmadii :)
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