Jedes Licht wirft einen Schatten

von Lightfury
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Astrid Hofferson Hicks der Hüne OC (Own Character)
23.12.2018
24.03.2019
16
21995
2
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
Und sie flogen los. Hicks war froh, nun einen Eindruck von den Machtverhältnissen von Peccus und den Ihren. „Wenn er eine Drachenheerde besitzt, die fast so groß ist, wie die meiner Mutter, dann wäre er im anscheinend unvermeidbaren Krieg mit Peccus ein mächtiger Verbündeter. Andererseits kennen wir ihn erst seit einigen Tagen...“, dachte Hicks, während sie ihren Widersachern entgegenflogen. Er wurde von einem Pfeil, der ihn nur knapp verfehlte, aus seinen Gedanken gerissen und beteiligte sich an der Schlacht. Er versenkte vier, oder fünf Schiffe, aber er konnte Sinius nirgends entdecken, denn er woltte seinen Kampfstil einmal sehen. Er fand ihn. Er war weit weg von ihm auf seinem Tagschatten und befehligte mit Hilfe seines Stabes, die Drachenheerden. Welche alle seine Anweisungen exakt befolgten.
Hicks sah mehrere Pfeile auf sich und seinen Drechenfreund zufliegen. Er wurde von keinem getroffen und alle, die Ohnezahn trafen, prallten an dessen Schutz durch seine durch eine Gronkeleisen-Rüstung verstärkte Drachenschuppen-haut ab. Er wich den meisten dennoch geschickt aus. Er sah, wie die Falle für die Feuerschweife, die Sinius ihnen erklärt hatte, perfekt funktionierte. Dass bedeutete entweder, dass Peccus nicht genau wusste, welche und wieviele Drachen die Insel der Nacht bewohnten, oder, dass er bereit war, die Feuerschweife zu opfern, um den Titanflügler Brüllenden Tod und die Todsinger fürs erste aus dem Kampf heraus zu halten. Aber bei diesem Gedanken schmunzelte Hicks, das würde sich nicht lohnen. Er versenkte ein Schiff, nach dem anderen. Ab dem zehnten hörte er auf mit zu zählen. Die Strategie von Sinius wirkte wirklich Wunder. Allerdings waren die Drachenjäger immer noch 10:1 in der Überzahl.  Die Schlacht nahm ihren Lauf und er konnte nur noch wenige seiner Freunde sehen. Aber hinter der Masse an Schiffen erbickte er ein Schiff mit einem Banner. Es war ca.10-mal so groß und besser gepanzert, als all die anderen. Es hatte ungefähr die Länge eines großen Überwilden und bestand nur aus dem grünen, drachensicheren Metall, das auch die Drachenjäger von Viggo für ihre Käfige verwendet haben. Es war das Flaggschiff der Flotte, allerdings ca eine Halbe Meile, die immer noch mit den ca. 12m langen Drachenjäger-Schiffen zugestellt war, entfernt. Er konnte Astrid, oder den Rest seiner Gefährten nirgends entdecken und dachte, sie wären wahrscheinlich Sinius in die Offensive gefolgt, denn er sah einen brüllenden Tod, der direkt neben Sinius geflogen ist, als er das Flaggschiff angriff. Er ging davon aus, dass Sinius auch dort war. Er hat ja erwähnt, dass er alle Drachenreiter, von diesem Koblin mal abgesehen, an vorderster Front eingeplant hat.

Währenddessen bei Astrid:

Auch sie hatte 7-8 der Schiffe versenkt. Als sie die Flotte das erste Mal in voller Größe gesehen hat, schätzte sie sie auf ca. 1000 Schiffe ein. Nachdem sie nun bis zum Ende der Flotte geblickt hatte, musste sie ihre Schätzung auf ca. 1500-2000 Schiffe korrigieren. Nachdem sie ein weiteres Schiff auseinandergenommen hat, blickte sie sich um, auch sie konnte weder Sinius, noch Hicks sehen. Allerdings konnte sie Rotzbacke, Fischbein, Heidrun und Dagur erkennen, die alle in Kämpfe mit einem der vielen Schiffe verwickelt waren. Sie machte sich an ein weiteres Schiff, von dem sie gerade beschossen wurde, schlusfolgerte dann aber, dass Hicks und Sinius beide beim Schlachtschiff sein mussten, da sie ebenfalls den weißen Brüllenden Tod gesehen hat, von dem Sinius die ganze Zeit begleitet wurde und sich an das Gespräch, dass sie mit ihrem Geliebten und Sinius über das Vorgehen geführt hatte, erinnern konnte und ging davon aus, dass ihr Freund deshalb mit dem Maskierten geflogen ist. Sie macht sich also auf den Weg und rief dabei ihren Freunden, die ebenfalls gerade mit ihren Kontrahenten fertig geworden waren, zu, dass sie mitkommen sollen. Sie taten ohne Widerworte, wie
ihnen geheißen und flogen allesamt auf das große Schiff zu. Sie wurden zwar alle von den Gronkeleisen-Rüstungen geschützt, was aber nur für ihre Drachen galt, sie hatten sich zu ducken, damit sie nicht von den Schusswaffen der Schiffsbesatzung umgebracht wurden. Dennoch kamen ihnen manche Pfeile und Bolas gefährlich nahe und verfehlten sie nur um Zentimeter. Sie legten deswegen einen Zahn zu und schleuderten ihren Gegnern immer mal wieder Feuer, Nadder-, bzw. Klingenpeitschling-Stacheln zurück. Sie nährten sich dem Schiff und konnten, neben dem Albino-Brüllenden Tod einige gleichfarbige und einige schwarze Nachtschatten erkennen. Jeweils 3 oder 4. Also insgesamt sieben oder acht. Sie näherten sich weiter.

Während dessen bei Sinius und dem Brüllenden Tod:

Sinius schwebte auf seinem Tagschatten- Weibchen kurz vor dem Flaggschiff, sein Drache schoss immer mal wieder einen der Bogenschützen ab, die drohten, auf ihn zu schießen, dabei sah er seinen Reiter fragend an, als wolle er wissen, was er tun sollte. Dieser blickte sich um und sah Astrid, Fischbein, Rotzbakke, Heidrun und Dagur aus der einen und Hicks aus der anderen. „Na endlich, wo bleiben die denn.“ Dachte er sich und landete auf der Oberfläche des Metallschiffes, dicht gefolgt von seinen zehn Freunden. Sie landeten und nahmen ihr Schwert, welches sie am Gürtel trugen und nahmen gleich einen Kampf mit mehreren Besatzungsmitgliedern auf. Sie waren hervorragende Kämpfer, die perfekt ausgebildet wurden, die Männer von Peccus waren zwar sehr gut gepanzert und bewaffnet, was sie zu keinen einfachen Gegnern machte, hatten aber wenig bis keine Ahnung vom Schwertkampf, zumindest in den Augen von Sinius. Dieser hatte seine beiden Schwerter in den Händen und wurde von den Soldaten wegen dieser und wegen der Goldfärbung der Streifen auf seiner Maske, zurecht bald als Anführer identifiziert und deshalb von mehr Soldaten angegriffen. Er war mit Abstand der Beste der Kämpfer, sodass er es mit Leichtigkeit mit fünf Gegnern auf einmal aufnehmen konnte, die dann aufpassen mussten, nicht niedergestreckt zu werden und kamen deshalb kaum dazu selbst einen Treffer zu setzen, geschweige denn Sinius zu verletzen. Er bewegte sich so schnell, dass man kaum eine seiner Bewegungen sehen konnte, man sah nur seine Schwerter, die er in einer Art zwei Schleifen System schwang und dabei alle feindlichen Angriffe parierte, es stachen und schlugen ca. zehn Schwerter, Äxte und andere Waffen nach ihm, die alle an seinen zwei rotierenden Klingen scheiterten und wer nicht genug defensives Talent aufwies wurde verletzt und binnen Sekunden von Sinius mit einem Präzisen Schnitt durch die Kehle tödlich verwundet und sank zu Boden. Die anderen schwarz gekleideten und maskierten Kämpfer machten dies auf ähnliche Weise, nur eben nur mit einem Schwert und nicht so schnell, wie Sinius, so konnte dieser bis zu zehn Gegner auf einmal beschäftigen und als Sieger hervorgehen, während seine Freunde schon bei vieren an ihre Grenzen stießen. Hicks kam als erster an und sah die letzten zehn Krieger gegen Sinius verlieren und war beeindruckt von dessen Kampffähigkeiten, er selbst war zwar nicht besonders talentiert im Kampf, dennoch war es beeindruckend zu sehen, wie sich ein Mann seiner Größe gegen zehn drei Köpfe größere, besser bewaffnete Krieger behauptet. Er wollte gerade landen, als Sinius ihm zurief: „Bleib in der Luft, dein Drache kann ohne dich nicht fliegen, kümmere dich um die Flotte.“ Sinius half seinen Freunden, die Armbrustschützen umzubringen und machte eine Handbewegung, als würde er etwas wegschieben und die Tür die im Gang unter das Deck des Schiffes steht flog aus ihrer Halterrung und der Weg war frei, er wollte gerade eintreten, als er Astrid und die anderen eintreffen sah. „Ihr kommt bitte mit.“ Sagte er und sie zuckten mit ihren Schultern, stiegen von ihren Drachen und folgten ihm, darunter auch Hicks und Ohnezahn. „Hatte ich nicht gesagt, ihr sollt in der Luft bleiben?“, fragte Sinius rethorisch und fixierte den schwarzen Drachen und seinen einbeinigen Reiter mit einem leicht ärgerlichen Blick an, was Hicks aber überhörte. „Egal, wenn ihr schon da seid, dann kommt einfach mit. Koblin wird gleich wieder kommen und die Drachen anführen, er weis, was zu tun ist." Mit diesen Worten ging Sinius vorran. Die anderen folgten ihm.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
So, es ist wieder Samstag, was werden sie wohl im Schiff finden? Werden sie es heil wieder verlassen? schreibt eure Vermutungen und was euch sonst noch einfällt gerne in die Reviews.
Bis nächste Woche.
LG Lightfury
Review schreiben