Jedes Licht wirft einen Schatten

von Lightfury
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Astrid Hofferson Hicks der Hüne OC (Own Character)
23.12.2018
24.03.2019
16
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Astrid saß mit aufgeklappten Mund an ihrem Platz und starrte unverwand Sinius an. Der sie mit den selben eindringlichen smaragdgrünen Augen ansah, die sie sonst nur von ihrem Geliebten kannte, die Ähnlichkeit der Beiden verblüffte sie immer noch, als sie sich wieder im Griff hatte, sagte sie: „Das muss ich Hicks berichten...“ Sinius redete los, bevor Astrid, wie sie wollte loslaufen konnte. „Überzeuge Hicks bitte, sich und somit Berk unserer Sache anzuschließen, wir gingen bisher getrennte Wege, aber verfolgen ähnliche Ziele, würden wir an einem Strang ziehen, wäre unsere Chance, diese Ziele zu erreichen erheblich größer, als zuvor.“, bat er sie. Sie nickte und wollte ihren Weg gerade fortsetzen, als sie beinahe in den Mann hinein rannte, der Sinius von ihrer Ankunft berichtet hatte, wovon Astrid natürlich nichts wusste. „Peccus...Drachenjäger...Flotte...Reiter...2 Stunden“, stammelte er voller Panik. „Beruhig dich und atme erst mal durch, Arcos und dann erzähle uns in Ruhe, was los ist.“ sagte ihm Sinius. Astrid war stehen geblieben und hörte ihnen zu: „Peccus und seine Flotte sind auf dem Weg hier her und sie kommen zu Tausenden. Sie werden in 2 Stunden in direkte Sichtweite kommen.“  Sinius hielt inne, der Zeitpunkt war ganz schlecht für ihn, denn er wusste nicht, ob Hicks ihm helfen würde. Jedoch lies er nicht lange auf seine Entscheidung warten. Er wandte sich dem zwei Köpfe größeren Mann zu und sagte: „Sag denn anderen, sie sollen ihre Drachen starklar machen, wir haben vor uns zu verteidigen.“ Er wandte sich nun an Astrid: „Und wir zwei gehen jetzt zu Hicks und fragen ihn, wie ihr reagieren wollt. Ihr habt aber eigentlich keine Wahl, als uns zu helfen, alleine kommt ihr nie durch die Blockade von Peccus.“ Astrid nickte erneut und sie rannten nebeneinander in Richtung Hicks. Bei ihm angekommen erklärten sie ihm die Situation und er stimmte nach kurzem Zögern zu, Sinius in der Schlacht bei zu stehen. Sie gingen zum Stall, wo man Ohnezahn neben Schattenlicht einquartiert hat, bei den Ställen trafen sie dann auf Fato, Kato, Fischbein und Heidrun. Nachdem auch sie über den Angriff aufgeklärt wurden, rannten auch sie, zusammen mit Astrid, zu den Ställen der anderen Drachen. Während dessen hatten Ohnezahn und Schattenlicht es irgendwie geschafft, die Wand, die ihre Räume trennte, zu umgehen und Ohnezahn lag, an Schattenlicht geschmiegt, in Schattenlichts Stallraum, das Drachenweibchen schlief tief und fest in Ohnezahns... ähm... Pfoten. Deswegen war von beiden ein genervtes murren zu hören. Sie folgten ihren Reitern, die offenbar nicht wussten, was sie davon halten solten, dass ihre Drachen sich gern hatten, aber ohne weiteren Widerstand. Hicks und Sinius beschlossen, sich später darüber zu unterhalten, denn die Schlacht war jetzt erstmal wichtiger. Sie schwangen sich auf ihre Drachen und flogen los.  Sie waren auch schon an dem Sammelpunkt, den Sinius kurzfristig festgelegt hatte, angekommen, dicht gefolgt von Astrid, Heidrun, Fato, Kato und Fischbein. „Rotzbacke und Dagur sind gleich da,  sie wurden ebenfalls von Arcos benachrichtigt.“ sagte Astrid. Nach einigen Minuten tauchten die beiden Erwähnten, Arcos und die anderen sieben maskierten Freunde von Sinius auf. Sinius wies ihnen sofort bestimmte Posten zu. „Werden die Leute, die Peccus nun gegen uns einsetzt ebenso gut ausgerüstet sein, wie die, die die Insel auf unserem Weg angegriffen haben?“ fragte Hicks mit Blick in Richtung Sinius. „Vermutlich sogar noch besser, da Peccus bestimmt mit ein bisschen mehr Widerstand rechnet, als von den paar Inselbewohnern.“ antwortete dieser. „Aber wir sind gut vorbereitet, wir schicken normalerweise die Gronkel vor, um den Beschuss auf sie zu lenken und denn Vorteil der Drachenwurzpfeile minimieren und auserdem tragen die meisten anderen Drachen Rüstungen aus Gronkeleisen oder Schuppen unseres Titanflügel-Brüllenden Todes, es dürfte nicht lange  dauern, dann müsste der auch hier sein. Den lassen wir meistens direkt neben den Gronkeln fliegen, um ihn später, wenn  die Feuerschweife kommen allein auf diese zufliegen zu lassen, während die meisten anderen Drachen die Flotte beschäfftigen, durch seine extrem dicken Schuppen kann er sowohl das Feuer, das er am Anfang von der Flotte abkriegt, als auch später die Feuerbälle der Feuerschweife einstecken. Er spielt den Köder für die Drachenflieger und flüchtet scheinbar die Drachenjäger freuen sich darauf, ihrem Herrn einen Brüllenden Tod zu überreichen und folgen ihm. Er fliegt aber bewusst in Richtung des Todsingernestes, schießt immer mal wieder einen Feuerball zurück, damit es so aussieht, als würde er sich wehren. Solten die Drachenflieger doch mal zu nahe an ihn herankommen, ist er meistens sowieso schon weit genug weg, um die anderen Drachen zu behindern und fängt aus vollem Halse an zu brüllen. Das verwirrt die Feuerschweife und er bekommt seinen Vorsprung zurück. Wenn er dann am Todsingernest angekommen ist und wenn die Reiter dann erst Verdacht schöpfen, ist es zu spät, weil die Drachen schon der Todsingermelodie verfallen sind. Wenn sie nahe genug dran sind, macht der Brüllende Tod kehrt und fängt wieder an zu brüllen und die Todsinger können die Drachenflieger einen, nach dem anderen vom Himmel schiesen, da diese durch das Gebrüll zu verwirrt sind, um auch nur den geringsten Widerstand zu leisten. Die Drachenflieger sind besiegt und die Todsinger haben ihre Vorratskammern gefüllt. Das funktioniert aber auch nur so gut, weil wir hier jemanden haben, der tatsächlich verrückt genug ist auf dem Brüllenden Tod zu reiten. Der kommt dannach wieder zurück und nimmt die Flotte auseinander. Wir können gegen Peccus bestehen, wenn wir die Fähigkeiten der Drachen auf so eine Art kombinieren.“ Hicks nickte. In diesem Moment brach aus einem Berg ein Großer, schwarzer Kopf, dem ein 60m langer, schlangenartiger, gleichfarbiger Körper mit Stacheln folgte, getragen von zwei für den Körper viel zu kleinen Flügeln, flog er sogar sehr schnell aus dem Berg heraus und gab ein lautes Brüllen von sich. „Tag, Sinius, was gibt es warum ich kommen sollte?“ die Stimme gehörte einem Menschen, der diesen Brüllenden Tod, wie Hicks den Drachen erkannte, ritt. (Ja, ich weis, dass der Brüllende Tod, den Hicks gefunden hat, weiße Haut hatte, aber es wurde bestätigt, dass der ein Albino war und die echte Hautfarbe der Brüllenden Tode ist unbekannt. In meiner Geschichte ist der aber schwarz.) Hicks erstarrte und traute seinen Augen erneut nicht über den weg. „Na toll, noch einer von denen?“, rief Rotzbacke dazwischen. Sinius ignorierte ihn und antwortete dem neuen Reiter: „Koblin, wo bleibst du denn? Peccus ist in einer halben Stunde hier, geh auf deinen Posten!“, befahl er. Der Reiter tat, wie ihm geheißen. Er wandte sich wieder Hicks zu: „Oh und übrigens haben wir erst letztens noch so einen gefunden, der seine Mutter dabei hatte. Wir haben ihn aufgnommen, er ist direkt hinter dir.“ Hicks drehte sich um und dachte erst, Sinius wolle einen Scherz mit ihm machen, doch dann erblickte er die 60m lange, schlangenartige Kreatur, die sie damals zu ihrer Mutter geführt haben, mitten im Schwarm der anderen Drachen, seine Mutter direkt nebenan. Der Drache lies beim Anblick von Hicks Gesicht ein „freundliches“ Knurren hören, offenbar hatte ihm seine Mutter erzählt wer sie waren, oder so. „Er wurde von seiner Insel vertrieben weil Peccus ihn dort entdeckt hat. Wir konnten ihn retten und seine für unsere Rüstungen sehr nützlichen alten Häute nehmen, die er abgeworfen hat. „Hab mich schon gefragt, was seit unserer letzten Begegnung aus ihm geworden ist.“, entgegnete Hicks. „Bereit halten, ich sehe schon das erste Schiff, in ca. 5min. Geht es los!“, sagte Sinius so laut, dass es jeder der Reiter hören konnte. „Womit?“ fragte Hicks unsicher. „Wir, die Gronkel und die Nadder bilden die Vorhut, um die erste Geschosswelle auf uns zu ziehen, sobald Koblin die Aufmerksamkeit der Feuerschweife auf sich gezogen hat, dann kommen die Glutkessel um mit ihrem kochend heißen Wasser die Panzerrung der Schiffe wegzuschmelzen. Die Nachtschatten können sich dann über die ungeschützten Stellen hermachen, da sie am besten zielen können und die Metallschiffe werden von den Skrills und den Schrecken der Meere elektrisiert und so die Besatzung abgetötet. Die normalen Wilden Drachen, also Albträume und Zipper und so werden in direkten Frontkampf geschickt und was dann noch übrig ist, wird von den Donnertromlern und Flüsterden Toden auseinander genommen. Unser Albino-Freund kämpft mit uns in der Vorhut, da ein Brüllender Tod wohl am meisten Schüsse wegstecken kann und falls dass nicht reicht haben wir immer noch die Klingenpeitschlinge, Trampler, Wechselflügler, die Todsinger und den Titanflügler-Brüllenden-Tod, die inzwischen die Feuerschweife erledigt haben sollten, und das Überwilden- Männchen zur Verstärkung. Aber jetzt müssen wir wirklich los!“
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Hallo Leute, kleine Info von mir, ab jetzt lade ich jeden Samstag ein Kapitel hoch. Lasst gerne ein Review da und ja, bis nächsten Samstag.
LG Lightfury
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