Jedes Licht wirft einen Schatten

von Lightfury
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Astrid Hofferson Hicks der Hüne OC (Own Character)
23.12.2018
24.03.2019
16
21999
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Hicks saß mit offenem Mund da, er musste die ganzen Informationen erst einmal verarbeiten. Als er sich wieder beisammen hatte und glaubte alles verstanden zu haben, fragte er Sinius: „Ein Paar fragen hätte ich da noch, erstens: du sprichst andauernd in der Mehrzahl von dir, gibt es hier noch mehr Leute wie dich, oder musst du dich ganz allein um die Drachen kümmern? Zweitens warum trägst du eine Maske? Drittens, was hast du vorhin gemeint, als du gesagt hast, ihr müsst die Drachen härter trainieren, als wir unsere? Und viertens, an wen war der Hilferuf gerichtet, den wir zufällig bekommen haben.“ „Zu deiner ersten Frage, ja, hier lebt noch jemand anderes und zwar elf meiner damaligen Freunde, die habe ich vergessen zu erwähnen. Es ist bei ihnen genauso abgelaufen: ihre Eltern haben sie zur Unsterblichkeit gezwungen, sie wurden nicht verrückt, sie sind mit mir in die Magiedimension gereist und haben eine Magieart studiert. Außerdem wurden wir auch noch im bewaffneten und unbewaffneten Nahkampf ausgebildet. Zweitens die Maske trage ich, damit sich die Drachenjäger mein Gesicht nicht merken können und ich mich somit, falls nötig, als einer der Ihren ausgeben kann. Drittens ist eine längere Geschichte, hast du gesehen, dass die Drachen, die euch auf meinen Befehl hin angegriffen haben besser gekämpft haben als normale wilde Drachen? Sie wurden darauf trainiert, sich speziel gegen andere Drachen und Menschen durchsetzen zu können. Sie alle haben, seit sie gefunden oder geboren wurden all ihre Zeit damit verbracht, gegeneinander oder gegen durch Magie erzeugte Menschen mit künstlicher Intelligenz zu kämpfen. Futter wurde von uns Magiern hergezaubert, das verschafft ihnen mehr Zeit zum Training, sie sind für ihre opfer perfekt ausgebildete Killermaschinen, da kam es nicht selten vor, dass beim Training einer starb. Das ist zwar etwas grausam, aber besser, als wenn der kampfschwache Drache Peccus in die Hände fällt, von uns umgebracht werden muss und dabei möglicherweise noch einen kampfstarken Drachen mit in den Tod reißt. Man muss eben Wenige opfern um Viele zu schützen. Und viertens, erinnere mich bloß nicht daran, der Hilferuf ging an die Beschützer des Flügels, meiner Meinung nach sind die ja viel zu zimperlich um zu gewinnen. Wir haben einen Pakt gegen Peccus geschlossen, aber nähere Schlachtpläne besprechen wir selten zusammen. Dafür sind uns diese  Drachenschutz-Lady von Königin und ich viel zu uneins, sie ist nicht bereit einen Drachen zu opfern um zehn zu retten.   Durch solches Zögern verlieren wir noch den Krieg und diese irrationale Stuhrheit...“ „Ich weis, was du meinst, Mala kann sich einfach nicht damit anfreunden, wenn jemand anderes recht hat.“ Stimmte Hicks ihm zu, „Aber Verlierer einfach so sterben zu lassen, kann ich nicht gut heißen, dass macht dich fast genau so schlimm wie die Drachenjäger, mit dem Unterschied, das du nicht jeden verlierer umbringst, sondern nur in kauf nimmst, das treue Drachen im Kampf sterben.“, endete Hicks. „Wenn du eine bessere Idee hast, etwas mit den tödlich verwundeten Drachen zu machen, die nicht mehr fliegen, geschweigedenn kämpfen können und uns nur Zeit und Futter kosten, die nicht damit endet, dass sie Peccus in die Hände fallen, dann sag sie mir. Das Training einstellen steht nicht zur Diskusion, dann sind wir für Peccus nur Kanonenfutter. Die Drachenjäger haben Angst vor den von uns trainierten Drachen, deswegen patrolliert auch keiner mehr um die Insel. Allein das wäre die paar Drachen locker wert, von den enormen Vorteilen im Kampf gegen die Drachenjäger mal abgesehen.“ antwortet ihm Sinius leicht erzürnt. „Darüber kann man geteilter Meinung sein, aber in diesem Punkt gebe ich dir Recht: wenn ihr das Training einstellt, seid ihr leichte Beute, aber mir fällt im Moment auch nichts Besseres ein.“ „Peccus wird, nachdem er uns beseitigt hat, auch nach Berk kommen, helft ihr mir, ihn zu besiegen?“ fragte ihn Sinius ermutigend. „ D...Das muss ich erst mit meinen Gefährten besprechen.“ sagte Hicks zögerlich. „Es ist schon mittag, unheimlich wie schnell die Zeit manchmal vergeht. Ihr könnt bei uns essen, da kannst du auch alles weitere mit deinen Freunden besprechen, wir sehen uns dann beim Essen.“, verabschiedete sich Sinius und ging zurück ins Gebäude, nach einem Fingerschnipsen  stellte sich sein Stuhl, wie die anderen zuvor von alleine hoch. Hicks konnte immer noch nicht glauben, dass so etwas überhaupt möglich war, er stellte seinen Stuhl ebenfalls hoch und ging dann ebenfalls zurück in die graue Behausung. Als er auf dem Weg zu seinem Zimmer war, wurde er von Astrid, die direkt nebenan wohnte, aufgehalten. Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter und blickte ihn mit müden Augen, als wäre sie während seines Gespräches mit Sinius eingeschlafen und erst vor kurzem wieder erwacht, an. „Was habt ihr denn so lange besprochen?“, fragte sie verschlafen. „Sinius weis viel mehr über die Drachenjäger, als ganz Berk, er hat mir erklärt, wie die Drachenjägerorganisation aufgebaut ist und ob du es glaubst, oder nicht, Sinius ist ein Magier.“ volkommend perplex sah Astrid ihn an. „Hicks, habt ihr draußen Alkohol getrunken.“ fragte sie vorsichtig nach. Offensichtlich glaubte sie ihrem Freund nicht. „Nein ich bin nicht betrunken, ich weis, wie verrückt das klingt, aber er hat es mir bewiesen, aber er wollte später noch mal einzelnd mit euch reden und wir essen bald zu Mittag.“  beendete er das Gespräch und ging in sein Zimmer, um sich fürs Essen fertig zu machen.“ Astrid war besorgt, beschloss aber, bei der Gelegenheit, Sinius nach dem Essen auf das Verhalten  ihres Geliebten anzusprechen. Auch sie verschwand nun in ihrem Zimmer und machte sich fertig. Wenig später gingen sie dann, gemeinsam mit den anderen Drachenreitern, Sinius Freunden, die noch ihre Maken trugen und Sinius selbst, welcher gerade seine Maske abnahm und den Astrid gerade das erste mal ohne Maske sah und ihn am Anfang anbrüllen wollte, warum er sich wie Sinius kleidete, da sie ihn im ersten Moment für Hicks hielt, bis sie seine schwarzen Haare und die Narbe erblickte, in einen großen Saal und setzten sich an einen Tisch, der ca. 70% des Raumes einnahm. Astrid saß zwischen Sinius und ihrem Freund. Ihr viel auf, dass die Masken der anderen drei Silberne anstelle der drei goldenen Streifen von Sinius Maske hatten. Sie dachte aber nicht weiter darüber nach. Als sie alle Platz genommen hatten schnipste Sinius mit dem Finger, woraufhin aus einer Tür, die anscheinend zur Küche führte, Töpfe gefüllt mit gebratenem Fisch, Soße, Fleisch und Gemüse kamen. Sinius sagte irgendetwas, was Astrid nicht verstand, woraufhin sich der Tisch von alleine deckte, Astrid dachte, sie wär verrückt und bat Hicks, er würde sie einmal kneifen. Als er dies tat, merkte sie, dass sie nicht träumte. Nach dem Essen schnippte Sinius erneut mit dem Finger und alles schwebte zurück in die Küche. Sinius hatte allen am Anfang des Essens schon von seinen magischen Fähigkeiten berichtet. Jetzt erhob er sich und bat die Gruppe um Ruhe, als jene dann eingekehrt war rief er: „ Hicks und ich haben besprochen, dass ihr noch ein paar Tage bleibt, was ihr während der Zeit macht, könnt ihr entscheiden. Wenn ihr euch die Nachtschatten ansehen wollt, dann wendet euch an Fato und Kato, sie werden euch herumführen.“ Alle bis auf Astrid verließen den Raum. Sie fragte Sinius: „Sicher, dass du nicht mit Hicks verwand bist? Man könnte euch für Zwillinge halten.“ Sinius lachte „Mehr als sicher, ich bin viel zu alt, um mit Hicks ältesten  Vorfahren verwand zu sein. Ich bin um einiges älter, als die Insel Berk, auch wenn man es mir nicht ansieht. Aber das sollten wir nicht hier besprechen, komm mit.“ Er führte sie zu dem Tisch, an dem er zuvor mit Hicks gessesen hatte. Er schnippte mit dem Finger und es stellten sich zwei Stühle herunter und ihnen kamen zwei Gläser Orangensaft hinterhergeflogen, sie wichen aus und die Gläser standen auf dem Tisch. Sie setzten sich. „Also, wie willst du älter sein, als unser Dorf? Es existiert seit acht Generationen und du bist höchstens 22 Jahre alt?“ fragte Astrid ungeduldig. „Also, reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: ...(Es folgt die gleiche Geschichte, die er auch Hicks erzählt hat, aber die schreib ich hier jetzt nicht noch mal hin. Wer sie noch nicht kennt, siehe Kapitel 5 und 6 bis er bei Peccus im Knast saß.)... Das hier hat mir Peccus verpasst, damit ich ihn nie vergesse.“ Er deutete auf die große Narbe, die sich durch sein Gesicht zog. „Das ist ja schrecklich.“ bemitleidete Astrid ihn und er war sich nicht ganz sicher ob es sich auf die Narbe, oder auf seine Geschichte bezog. Als er sie deshalb fragend ansah ergänzte sie: „Die Narbe meinte ich, aber deine Geschichte klingt auch nicht gerade schön.“ Sie nahm einen Schluck von ihrem Saft. Sinius erzählte den Rest der Geschichte. Astrid sah ihn erstaunt an. „Das tut mir Leid...“ Sie sah verlegen auf den Boden. „Muss es nicht, du hattest ja nichts damit zu tun“ antwortete er ihr knapp. „Aber das Schlimmste ist, dass Peccus  von unserem Stützpunkt weis und seine Drachenjäger jederzeit hier sein können. Seine Armee ist mehr als 5.000.000 Mann und 100.000 berittene Feuerschweife stark und wir haben ca. 900 Nacht/ Tagschatten, 20 Skrills, von denen nur 300 Nacht/ Tagschatten und 10 Skrills kampffähig sind. Außerdem noch je 400 Kampffähige tödliche Nadder, flüsternde Tode und Gronkel, sowie 50 Zipper,  100 Todsinger, 50 Klingenpeitschlinge und 200 Riesenhafte Albträume. 50 Donnertrommler und unsere Geheimwaffe: ein Brüllender Tod, der uns als König des Wackersteinklasse-Nest dient. Dann währen da noch 200 Glutkessel, 500 Trampler, 50 Wechselflügler und 300 Schrecken der Meere, mein Titanflügler-Tagschatten dient als Alphadrache. Und wir haben dann noch zwei
im
Kampf ziemlich nutzlose Große Überwilde, ein Weibchen, das bereits seine Stoßzähne verloren hat und eigentlich nur dazu da ist um Fisch zu Fangen um den ganzen Zirkus hier zu ernähren und vielleicht irgendwann einen Dritten Überwilden zu bekommen. Und ein Männchen , das noch all seine Natürlichen Waffen besitzt und als zweiter Alphadrache sowie als König des Gezeitenklasse Nests dient. Allein würde das ein Tagschatten garnicht mehr schaffen. Unsere Drachen wurden darauf trainiert, sich der Gedankenkontrolle der Überwilden zu widersetzen. Also brauchen wir sie nichtmal zum negieren des Einflusses der 10 Überwilden von Peccus.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------So, ein weiteres Kapitel beendet, urteilt über Sinius bitte nicht zu früh, dass er jedem Menschen, den er trifft seine Lebensgeschichte erzählt. Er sieht in Hicks und co. eben eine starke Unterstützung gegen die Drachenjäger, weil die Drachenreiter neben ihm die wohl besten Drachentrainer sind. Deswegen versucht er sie so schnell, wie möglich auf seine Seite zu ziehen. WICHTIG! LASST BITTE EIN REVIEW DA! Egal ob es Kritik, Lob, oder eine Idee ist, ich freue mich über alles.
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