Jedes Licht wirft einen Schatten

von Lightfury
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Astrid Hofferson Hicks der Hüne OC (Own Character)
23.12.2018
24.03.2019
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„Als ich dann von den anderen Dimensionen erfuhr, war das natürlich für mich ein föllig ungewohntes Magielevel im Vergleich zu davor, da hatte ich noch so etwas wie das Bewegen von Gegenständen, ohne jene zu berühren geübt.“ Er machte, zur Demonstration, eine Handbewegung, als würde er Jemandem deuten zu ihm zu kommen und die übrigen Stühle, an ihrem Tisch, stellten sich, als könnten sie seiner Anweisung Folge leisten, von selbst hoch. „ Damit du mich jetzt nicht für verrückt hälst.“, begründete Sinius sein Vorgehen. Hicks nickte überrascht. „Wie ist das möglich...?“, fragte er erstaunt. „Habe ich dir gerade erklärt, also, nachdem ich im Buch davon gelesen habe, ist es mir nach ein Paar Wochen auch gelungen, ein Dimensionsportal herauf zu beschwören und so in eine andere Dimension zu reisen. In dieser habe ich die meiste Zeit von allen verbracht, ca. 1,5 mio. Jahre habe ich dort verbracht. Die Magie war zu dieser Zeit dort sehr weit verbreitet und wurde dort fast als Schulfach unterrichtet. Ca. 30% der Bevölkerung hatte magische Fähigkeiten und so gab es damals eine Art Magievereine. Ich hatte damals mehrere Lehrmeister, die mich verschiedene Arten der Magie lehrten. Aber auch in dieser Welt war ich ein Sonderfall. Alle anderen Magier, die dort waren beherrschten nur eine Magieart oder in manchen, seltenen Fällen auch zwei und höchstens noch die Grundlagen der anderen 12  Arten, doch ich gehörte in allen Arten zu den Besten und hab davon gelebt andere Magier auszubilden. Als mir dann alle meine damaligen Lehrer nichts mehr beibringen konnten, habe ich erneut die Bibliotheken aufgesucht und mein Wissen dort vermehrt. Als ich dann auch damit fertig war, öffnete ich erneut ein Dimensionsportal und kam hierher. Das war vor ca. 11 Jahren. Ich erfuhr relativ schnell auf der Insel, auf der ich gelandet bin von den Drachen. Es war die Wechselflüglerinsel, erst einmal saß ich dort fest. Bis ich irgendwann von Drachenjägern, deren Anführer, Peccus Malon mich gefangen nahm. Ich traf ihn und er erzählte mir, das er vor hatte, so viele Drachen, wie möglich zu fangen und gefügig zu machen. Er erklärte mir auf meine Frage hin auch grob, wie die Organisationen der Drachenjäger aufgebaut sind: Es gibt fünf bzw. vier Drachenjägerfürsten, zwei kleine und drei große, die den Rat der Drachenjäger bilden. Die großen Fürsten: Drago Blutfaust, Grimmel The Grizly und Peccus Malon waren als einzelne deutlich stärker, als die beiden kleinen Drachenjägerfürsten: Johann und die Grimmborns bzw. Viggo. Johann war ein sehr reicher Mann und fähiger Drachenjäger, hatte jedoch nahezu keine Gefolgsleute. Die Grimmborns hatten viel mehr Gefolgschafft, was mitunter daran lag, dass sie ihre Männer nicht umbrachten, hatten diese einen Fehler gemacht. Diese Gnade war bei den anderen Fürsten gar nicht gerne gesehen. Wurde aber, nachdem sich erwiesen hat, dass es sich für die Grimmborns, von denen übrigens nur Viggo ein Ratsmitglied war, gelohnt hat, von den anderen auch tolleriert. Die Grimmborns hatten zwar von allen die größte Gefolgschafft, konnten es sich allerdings nicht leisten, ihre Leute so gut auszurüsten, wie die drei Großfürsten. Weshalb und wie schon erwähnt wegen ihrer Gnade, gegenüber Versagen, sie nicht als Großfürsten annerkannt wurden. Da sie aber trotzdem sehr erfolgreiche Drachenjäger waren, hatte man für sie die Einteilung in Großfürsten und normale Fürsten gemacht. Welcher man dann Johann einfach auch zuordnete. Gegen Ende hat sich Johann dann aber mit den Grimmborns verbündet, und von dort an, dank seines Geldes, bessere Ausrüstung für die Grimmbornmänner in Auftrag gegeben. Zusammen waren sie dann genau so mächtig, wie einer der Großfürsten und wurden zu zweit zum vierten Großfürst. Der Rat traf sich immer an einem geheimen Ort, der nur den Fürsten bekannt war, und stimmten über größere Entscheidungen ab. Dabei hatte ein Großfürst drei Stimmen und ein normaler Fürst zwei, nach der Vereinigung wurde bei einem Unentschieden von 6:6 Stimmen immer Viggo zu Rate gezogen, da er Johann den Sitz als Großfürst im Rat überließ und dafür lieber die internen Strategien der Grimmborns plante. Wo er auch die volle Macht hatte. Weiter zu meiner Geschichte: Ich brauchte nicht lange, um aus dem Gefängnis aus zu brechen, nachdem das Geschaft war, hatte ich noch genug Zeit, mir eine Ausgabe eures Buches der Drachen, von denen Peccus mehrere hatte, zu stehlen und mich damit davon zu machen. Ich wusste aber dennoch nicht, wohin. Also  beschloss ich mir auch einen Drachen zuzulegen, damit ich mich schneller fortbewegen könnte, als mit dem kleinen Schiff, das ich von Peccus Männern geklaut habe. Mit Hilfe von Magie konnte ich das Boot, auf dem sich, wie ich es gehofft habe auch eine Land- und Seekarte befand, alleine steuern. Ich musste nicht lange suchen, da fiel mir auch schon ein größerer Fels im Meer, auf dem sich eine weiße, drachenähnliche Kreatur, so sah ich es zumindest aus der Ferne, befand. Die Kreatur spie andauernd Plasmasträhle von sich weg. Als ich näher dran war, konnte ich sie als  Drachen identifizieren. Sie sah aus wie ein Nachtschatten, jedoch war in eurem Buch eindeutig vermerkt, dass es Nachtschatten nur in Schwarz gibt, allerdings passte auch keine andere Beschreibung zu dem gefundenen Drachen, ich ging also einfach mal von einem Nachtschatten aus. Leider stand im Buch auch nicht, wie man diesen Drachen zähmt. Durch die Magie kann ich aber in gewissen Grenzen Gedanken lesen, also konnte ich sehen, dass das Tier eine sehr hohe Intelligenz hatte und mehr als nur Misstrauisch ist. Als erstes legte ich meine Waffen ab und warf sie weg, dann fing ich mir mit ein bisschen Zauberei einen Fisch ein, konnte ihn auf diese Art auch gleich braten und hielt ihn dem Tier hin. Der Drache kam langsam näher und fraß den Fisch. Als sie fertig war, kotzte sie die Gräten aus, die ich verbrannt habe, als sie nicht hinsah, übrigens war der Drache weiblich. Als ich mir dachte, das das keine gute Idee war, streckte ich aus Intuition meine Hand aus und schloss schon meine Augen, einen Biss erwartend, doch ich fühlte nur die warme Nase des Tagschattens, wie ich ihn einfach mal genant habe, an meiner Hand. Da habe ich sie Schattenlicht genannt. Ich dürfte auf ihr reiten. Am Anfang stellten wir uns ziemlich scheiße an, weil sie noch nie einen Menschen getragen hat und ich noch nie einen Drachen geflogen habe. Aber wir haben beide schnell gelernt und uns verstanden. Wir konnten unseren Verfolgern entkommen. Schattenlicht brachte mich auf diese Insel und seit ca. 8 Jahren leben wir hier.“ „Warum sind wir Peccus noch nie begegnet, oder seinen Leuten?“ fragte Hicks. „Ihr seid doch an einem Dorf vorbei geflogen, dass angegriffen wurde, oder? Das waren Peccus Männer. Außerdem weiß Peccus von euch und sagte er ginge euch absichtlich aus dem Weg, weil ihr für ihn eine große Gefahr darstellt. Und er hat davon gehört, wer die anderen Drachenjägerfürsten besiegt hat und will sich euch erst im Höhepunkt seiner Macht vornehmen.“
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