Das Semesterprojekt - Fortsetzung

von Chumino
GeschichteRomanze, Fantasy / P18 Slash
Jasper Lapis Lazuli Peridot
20.12.2018
18.11.2019
15
29.237
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20.12.2018 2.409
 
Bereits seit einer gefühlten Stunde liefen sie durch das Dickicht des Waldes und haben noch immer keinen Anhaltspunkt auf die anderen gefunden. Peridot ließ einen langen genervten Seufzer hören und setzte sich auf einen umgekippten Baumstamm. „Wir werden hier niemals rausfinden!“
„Gib nicht so schnell auf. Irgendjemanden finden wir bestimmt irgendwann. Und wenn es ein Förster ist.“
„Schnell? Wir laufen seit Tagen durch diesen Wald!“ Sagte sie mit dramatisch erhobenen Armen. „Eigentlich sind wir erst vor einer halben Stunde los gegangen.“ Lapis setzte sich neben sie und drückte ihren Kopf an ihre Brust. Peridot merkte wie ihr Kopf beinahe platze, so rot wurde er und drückte Lapis weg. „Wa-Was tust du denn da?!“
„Oh, ich wollte dich eigentlich nur etwas beruhigen, weil du so aufgebracht bist.“
„BERUHIGEN?! Wie soll das denn jemanden beruhigen?!“ Lapis wurde etwas rot und kratzte sich verlegen am Kopf. „Naja, wenn man Körperkontakt mit anderen Personen hat soll das beruhigend wirken.“ Peri musterte sie skeptisch. „Ah, was du nicht sagst.“ Eine Weile verharrten sie so und starrten einfach in die Finsternis. „...es wird kalt!“, jammerte Peridot und strich sich über die Arme. „Bist du sicher, dass du nicht näherkommen willst? Wir könnten uns gegenseitig warmhalten.“ Es war so offensichtlich, dass sie sie einfach nur umarmen wollte, aber sie hatte schon recht. Es würde wärmer werden. Also hüpfte Peridot auf dem Baumstamm näher zu Lapis, während sie mit jedem Zentimeter etwas roter wurde. Als sie bei ihr war legte Lapis ihre Arme um sie. „Und? Ist das so schlimm?“ Peridot schmollte nur leicht und lehnte sich vorsichtig gegen sie. Unsicher was in so einer, wie Lapis es nannte „Beziehung“, üblich war, blieb sie einfach angespannt sitzen. „Fühlst du dich unwohl?“
„Warum sollte ich?“
„Du scheinst dich nicht wirklich entspannen zu können.“ Peridot sah auf den Boden. „Wie sollte ich mich in dieser Situation denn entspannen können? Wir haben uns in einem riesigen Wald verlaufen und werden hier höchstwahrscheinlich sterben!“ Lapis fuhr ihr mit den Fingern durch die Haare und fing an leise zu Summen. „Meinst du wirklich dies ist die beste Situation für sowas?!“ Lapis nickte nur und machte weiter. Mit der Zeit merkte Peridot das ihre Handbewegungen durch ihr Haar wirklich angenehm waren. Sie setzte sich dann wieder gerade hin und sah ihre Freundin mit einem knall roten Gesicht an. „Stimmt was nicht?“
„Mir ist etwas aufgefallen. Etwas, das nicht ganz fair ist!“ Fragend hob sich eine Augenbraue und Peridot bemühte sich den Blickkontakt nicht abreißen zu lassen. „Du durftest mich küssen…und hast dies auch ausgeführt und das öfter als ich es dir erlaubt habe. Also bin ich jetzt dran!“
„Du möchtest mich küssen?“, fragte Lapis amüsiert. „E-Es wäre nur fair!“ Neckisch schmunzelte Lapis sie an. „Wenn du dich das traust.“ Peridot merkte wie die Anspannung zurückkam. Natürlich würde sie sich so eine Kleinigkeit trauen! Sie hob ein Bein über den Baumstamm um sich stabiler dafür zu positionieren und lehnte sich leicht nach vorne. Doch Lapis, welche sie immer noch an schmunzelte, war zu groß. Grummelnd kniete sie sich nun auf den Stamm und stützte sich mit den Händen an ihren Schultern ab. „Ich hoffe du bist bereit dafür!“
„Sicher!“, lächelte Lapis glücklich. Peridot kam etwas näher und musterte Lapis dabei genau. „Du musst schon deine Augen schließen.“ Das Mädchen tat wie befohlen und Peridot schluckte. Dann legte sie kurz ihre Lippen auf ihre und nahm wieder etwas Abstand. „Und?“ Lapis hob eine Braue, behielt die Augen aber dabei geschlossen. „Und was? Ist denn schon was passiert?“
„Was? Äh…“ Peridot grummelte innerlich und atmete tief durch. Dann nahm sie Lapis Kopf zwischen ihre Hände und drückte ihre Lippen fester auf ihre. Sie merkte gar nicht wie sie dabei die Luft angehalten hatte und wollte im Kuss ausatmen. In dem Moment als sie ihren Mund öffnete fingen Lapis Lippen plötzlich an sich zu bewegen und ehe sie sich versah hatte sie etwas im Mund. Irritiert davon tastete sie es mit ihrer Zunge ab bis sie realisiert hatte was
es war. Überfordert wusste sie nicht ob sie einfach weiter machen sollte oder nicht und ob ihr das nicht zu schnell ging! Obwohl sie so angespannt war durchfuhr sie ein wohliges Kribbeln und sie krallte sich in Lapis Haaren fest. Lapis löste den Kuss und legte ihre Stirn lächelnd gegen Peris. „Vertraust du mir nicht?“
„Ich…vertraue dir Lazuli. Aber mein Wissen bezüglich dieser Sache ist…unzureichend.“
„Dann musst du es einfach probieren!“ Sie lachte kurz. „Du kannst nicht erst alles aus Theoriebüchern lernen.“ Peridot hob argumentativ einen Finger. „Doch, kann ich.“
„Hast du nie darüber nachgedacht wie es ist etwas mal aus eigener Kraft heraus zu finden?“
„Warum sollte ich?“ Lapis legte ihre Hand auf Peridots. „Entschuldige, ich wollte dich zu nichts drängen.“ Lapis wandte sich etwas traurig ab, doch Peri hielt sie zurück. „Warte, ich…meinte das nicht so. Ich weiß nur nicht wie ich das machen soll…“
„Du kannst nichts falsch machen, denke ich.“
„Also bist du dir da auch nicht so sicher?“ Lapis zuckte nur mit den Schultern, woraufhin Peridot seufzte. „O-okay. Dann… fangen wir nochmal an.“ Wieder mit hochrotem Gesicht nahm sie Lapis Kopf in ihre Hände und küsste sie etwas zögerlich. Wieder durchfuhr sie ein wohliges Gefühl und ihr war bewusst geworden, dass sie davon etwas mehr haben wollte. Zögerlich öffnete sie wieder ihren Mund, doch diesmal kam nichts. Sie beschloss nun selber die Initiative zu ergreifen und streckte ihre Zunge etwas hinaus. Unsicher suchte sie irgendetwas zum Interagieren. Als sie Lapis Zunge schließlich fand umkreiste sie diese vorsichtig. Angst davor etwas zu tun was ihr nicht gefallen könnte hielt sie sich zurück und machte langsam, doch Lapis drückte sich ihr entgegen und hob die Geschwindigkeit etwas an. Ihre Hände die Peridots Rücken hinab fuhren bereiteten ihr eine Gänsehaut und überwältigt von den vielen neuen Eindrücken entwich ihr ein leises Stöhnen. Langsam schien alles um sie herum zu verschwimmen und es gab nur noch sie und Lapis. Sie hatte sich so sehr in den Kuss hineingesteigert, dass sie kaum merkte wie sie Lapis immer weiter nach hinten drückte und sie schließlich auf dem Baumstamm lag. „Peridot.“, hauchte Lapis als sie eine kurze Pause fand. Peri öffnete die Augen und sah Lapis etwas schwerer atmend und errötet unter ihr Liegen. Die Haare zerzaust von ihren Bewegungen, die sie selber gar nicht richtig mitbekommen hatte. „Äh…ja?“, fragte sie unsicher. „Das war der schönste Kuss den ich je bekommen habe.“ Sofort wurde Peridot wieder knallrot. Trotzdem schaffte sie es nicht weg zu gucken. „Lazuli…wieso magst du mich?“ Überrascht von dieser Frage lächelte sie sie an. „Das ist schwer mit Gewissheit zu sagen. Ich schätze, weil du all das bist was ich nicht sein kann?“ Ihr Lächeln strahlte eine gewisse Unsicherheit aus. „Was?“ Lapis stützte sich auf ihre Unterarme. „Du bist direkt, ehrlich und hast keine Angst davor was andere von dir denken.“ Peridot räusperte sich kurz. „Natürlich bin ich das!“ Lapis lachte. „Ja natürlich.“ Sie hatte Peridot auch zum Schmunzeln gebracht, allerdings wurde diese wieder ernst und beugte sich nach vorne. Mit den Händen stützte sie sich am Stamm ab und ihre Nase berührte fast die von Lapis. „Ich finde wir…sollten die Zeit nutzen, die wir hier sind.“ Als sie Lapis fragenden Blick sah fuhr sie fort. „Um uns näher kennen zu lernen und… uns vertrauter zu werden.“ Lapis seufzte und setzte sich auf, wobei Peri etwas nach hinten rutschen musste um nicht runter zu fallen. „Peridot. Wenn du mich küssen möchtest dann tu das einfach. Wenn du etwas anderes machen willst, dann wag es einfach.“
„E-Es einfach wagen?“ Peridot schluckte und hob etwas zittrig eine Hand. Dann fasste sie an Lapis Brust. „Das…wolltest du die ganze Zeit machen?“ Erschrocken zog sie ihre Hand zurück und sah sie an. „Ich…wollte nur wissen wie sich andere anfühlen…“ Lapis griff plötzlich zu einer ihrer Haarsträhnen und wickelte sie um ihren Finger. „Und…wie fühlt sie sich an?“
„Ganz…normal. Wie eine Brust eben. Sie…“ Sie sah kurz zu Lapis, welche auf ihre eigene Brust sah. „Sie ist schön weich…und warm.“ Lapis machte plötzlich anstalten Peridots Shirt hoch zu ziehen, worauf Peridot so überrascht war, dass sie vom Baumstamm flog und im Laub landete. „Geht es dir gut?“ Peridot hob nur den Daumen hoch und Lapis eilte schnell zu
ihr runter. „Vielleicht sollten wir das hier lieber lassen. Es ist etwas uneben.“
„Naja... weiter runter fallen können wir nicht.“
„…stimmt.“ Peridot richtete sich auf und stellte sich vor einen Baum. „Ich muss keine Angst haben irgendetwas peinliches zu machen, oder?“ Lapis schüttelte mit dem Kopf und Peridot seufzte erleichtert. Sie stellte sich vor ihr auf die Zehenspritzen und küsste sie ein weiteres Mal. Sie hoffte einfach das Lapis verstand was sie meinte. Lapis setzte sich auf den Boden und zog den Blondschopf zu sich runter. Mit etwas wackeligen Beinen setzte sie sich und starrte auf das viele bunte Laub unter ihnen. Mit jeder Bewegung raschelte es. Lapis drückte sie an ihren Schultern komplett zu Boden und ragte nun über ihr. Ohne weitere Worte begann sie ihren Hals zu küssen und mit ihren Händen Peridots kleinen Körper zu erkunden. Die kleinen Schauer, die jeder Kuss und jede Berührung hinterließen schienen sich aufzutürmen und ein bisher nicht gekanntes Verlangen machte sich in Peridots Brust breit. Ihre Hände begannen sich in Lapis Rücken zu krallen worauf hin diese leise aufstöhnte. Peridot wollte mehr von ihrer Wärme spüren und glitt nun unter ihr Shirt. Ihre Haut war weich und fühlte sich perfekt an. Als Lapis ihr Bein etwas anzog und ihr Knie somit gegen ihren Schritt drückte erschrak sie kurz und ihre Finger krallten sich in ihren Rücken, woraufhin Lapis Stöhnen noch lauter wurde. Sie verlor kurz den Halt und fiel beinahe auf Peridot drauf. Überrascht von dieser Reaktion fuhr Peridot mit ihren Fingern nochmal über diese Stelle und schließlich zwischen ihre Schulterblätter. Wieder sackte Lapis nach einem Stöhnen etwas ab. Lapis Gesicht war gerötet und sah aus als wäre sie in einer Trance. „Lazuli.“ Sie wollte gerade fragen ob alles okay ist, doch plötzlich drückte Lapis ihre Lippen wieder auf ihre und nun war sie es, die unter Peridots Shirt fuhr. Ihre Hände umgriffen ihre Brust und spielten mit ihr auf eine Weise, die sich Peridot nicht hätte vorstellen können. Leises Stöhnen entfuhr ihr in den Kuss hinein und sie wollte auch probieren was sie tat. Ihre Hände bewegten sich nach vorne und streichelten vorsichtig über ihre Haut und die Brustwarzen. Sie fing an sie zu massieren und wie Lapis bei ihr, ihre Finger einzeln zu benutzen. Wieder stöhnte Peri auf als Lapis ihr Bein noch weiter anzog und wieder wurden ihre Griffe dadurch fester. Lapis Hand wanderte ihren Bauch hinab und öffnete Peridots Hose. Mit Leichtigkeit fuhr sie zwischen ihre Beine. Überrascht atmete sie laut ein und krallte sich wieder in ihren Rücken. Lapis ging tiefer mit ihren Küssen und zog ihr schließlich mit einer fließenden Bewegung ihre Hose aus. Etwas beschämt drückte Peridot ihre Beine zusammen. „Du…weißt was du tust, richtig?“, fragte Peridot sie unsicher. Lapis lächelte nur und fuhr mit ihren Fingern sanft in ihre intimste Stelle. Wieder krallte sich Peridot an Lapis. Noch nie war da jemand anderes als sie selbst. Und vor allem nicht so tief und so lange. Sie fing wieder an zu stöhnen als Lapis ihre Hand etwas mehr bewegte und erschrak dann plötzlich als sie etwas hörte. „W-Warte! Ah..!“ Lapis hörte auf und sah sie besorgt an. „Was ist?“ Unsicher sah sich Peridot soweit es ging um, da Lapis immer noch halb auf ihr lag und ihr nicht viel Raum frei gab. „Hörst du das nicht?“ Als sie wieder zu Lapis sah musste sie feststellen, dass ihr Blick wie eingefroren war. Sie starrte in eine Richtung, in die Peridot nicht richtig sehen konnte. Umständlich drehte sie sich um ihre eigene Achse und schreckte zurück als sie Jaspers funkelnden Augen begegnete. Sofort warf sie mit Laub um sich und schnappte sich ihre Hose, die neben ihnen lag um sie vor sich zu halten. Als sie daneben die Gestalt mit der glühenden Zigarette erkannte stand ihr die Blöße ins Gesicht geschrieben. Am liebsten wäre sie vor Scham im Erdboden versunken. „Was macht ihr hier?“, fragte Lapis und stellte sich vor Peridot. Jasper packte Lapis um Arm und zog sie zu sich. „Was denkst du dir eigentlich dabei einfach so abzuhauen?“ Während Jasper mit Lapis schimpfte machte sich das Peridot zunutze, dass die Aufmerksamkeit gerade woanders lag und zog sich ihre Hose wieder an. „Was fällt euch eigentlich ein hier so einen Alleingang abzuziehen? Wenn wir uns nicht auf die Suche nach euch gemacht hätten wärt ihr wohl morgen immer noch nicht zuhause!“ Dot sah mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und leichtem Ekel von Lapis zu Peridot. „Wirklich? Hier?!“ Lapis versuchte sich Jaspers Griff zu entziehen, doch ihre starke Hand ließ nicht locker. Jasper hingegen warf Peridot einen
enttäuschten Blick zu, bevor sie wieder zu ihrer Stiefschwester sah. „Wir regeln das zuhause.“ Lapis Augen weiteten sich und sie sah hilfesuchend zwischen Dot und Peridot hin und her. „Nein! Lass mich los!“ Ihr Gesichtsausdruck veranlasste Peri dazu aufzuspringen. „Es gibt keinen Grund Lapis so grob anzupacken! Lass sie los!“ Sie ballte ihre Fäuste um ihre große Unsicherheit zu verbergen. Jasper ging da nicht groß drauf ein und zog Lapis den Weg zurück mit. Während Lapis noch immer versuchte sich irgendwie aus ihrem Griff zu winden lief Peridot ihr hinterher. Dot, der immer noch rauchte, legte Peri eine Hand auf die Schulter. „Hey, das ist nicht mehr unser Problem.“ Die Wut war Peridot ins Gesicht geschrieben. „Was meinst du damit nicht mehr unser Problem? Als wärst du überhaupt gut darin mit irgendwelchen Problemen umzugehen! Ich werd‘ doch nicht einfach mit ansehen wie man meine Freundin so grob behandelt! Jasper!“ Es folgte keinerlei Reaktion der großen Blonden auf Peridot. Lapis hingegen zog sie nach oben, so dass sie in der Luft hing und ihr Gesicht direkt vor ihrem war. „Wir können das auf 2 Arten regeln, Lapis. Die eine Art wäre eine Verabredung mit Mom und Dad.“
„Nein! …Ich komme mit…“
„Na geht doch.“ Zufrieden zog sie sie weiter hinter sich her. „Peri wenn du meinst hier einen Kleinkrieg anfangen zu wollen halt ich dich nicht auf, aber geh nicht davon aus das ich unseren Eltern irgendwas davon erkläre.“
„Natürlich bist du wie immer nie zu irgendwas zu gebrauchen, du Geröll!“ Als sie endlich am Auto ankamen steckten sie Lapis und Peridot auf die Rückbänke.
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