Time waits for no one

von Anastra
GeschichteRomanze, Familie / P18
Hitomi Kanzaki Merle OC (Own Character) Van Fanel
20.12.2018
09.02.2019
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Time waits for no one!



“The dreams of the night time will vanish by dawn
and time waits for no one, and it won't wait for me.”
                                                          The Rolling Stones



1. Kapitel – Märchengeschichten

In der Luft lag eine schwüle Hitze und aus der Ferne konnte man die anderen Schulkinder hören, wie sie sich verabschiedeten oder zusammen tratschend zur S-Bahn gingen. Der Motorenlärm schallte durch die ganze Straße und übertönte beinahe das Treiben in der Stadt.
Ein blondes Mädchen in Schuluniform und kurz geschnittenen Haaren sah ungeduldig auf ihre Armbanduhr und tippte mit dem Fuß auf den Asphalt.
„Chouko-chan!“ Rief ein Junge bei der Haltestelle und winkte ihr aufgeregt zu. „Die Bahn ist da. Komm endlich.“
„Vergiss es, Taiki-kun!“ Antwortete das blonde Mädchen verärgert. „Kazumi hat sich wieder verspätet. Ich werde mit ihr die Bahn in ner Viertelstunde nehmen.“
Der Junge wirkte sichtlich enttäuscht, stieg aber schon ein. Mit dem Kopf guckte er noch heraus. „Sehen wir uns morgen beim Schwimmtraining?“
„Na klar. Klemm dir deinen Kopf nicht ein.“
„Du weißt, dass ich dich liebe?“ rief er noch als die Tür zuging und nur noch sein grinsendes Gesicht durch das Glas zu sehen war.
Chouko verzog das Gesicht. „Ich hasse es, dass er es immer so rausbrüllen muss.“
Die Bahn fuhr ab, als sie auch schon rennende Schritte hinter sich hörte. Sofort verdrehte sie die Augen und wandte sich dann den Treppen zu.
Von dort kam ihre verschwitzte beste Freundin angesprintet. Die Sportjacke war noch offen und ihr Shirt hatte sie linksherum an. Dazu völlig unpassend trug sie ihren Schuluniformrock.
„Zu späääät.“ rief ihr Chouko entgegen und ihre Freundin kam stöhnend vor ihr zum Stehen.
„Was echt? Ich hab mich so beeilt. Scheiße noch eins! Warum musste Amano-sensei uns auch wieder so antreiben. Ich hasse Leichtathletik. FU** EY!“
Kazumi strubbelte sich wütend durch das kurze honigbraune Haar und trat danach gedankenlos gegen einen Mülleimer.
Ihre Freundin wirkte nicht beeindruckt. „Wieso machst du dann Leichtathletik? Schreib dich doch ganz einfach in einem anderen Kurs ein.“
Kazumi warf ihre Sporttasche auf einen Wartesitz und seufzte. „Das ist nicht so einfach. Meine Mutter liebt Leichtathletik. Sie meint immer, es bringt Körper und Geist zusammen. Für sie ist das so etwas, wie in die Kirche gehen oder Meditation! Sie setzt das einfach voraus. Davon abgesehen, hält Amano-sensei mich für ein Naturtalent und redet das meiner Mutter ständig ein.“
„Schon blöd, dass deine Mutter mit ihm befreundet ist.“
„Kannst du laut sagen. Er und seine Frau kommen ständig zum Kaffee vorbei.“ Kazumi seufzte wieder. „Ach was solls. Schließlich sind sie alte Schulfreunde. Meine Kinder müssen da später auch durch, wenn ich dich zum Kaffee einlade.“
Chouko lachte. „Ich werde mir Mühe geben keinen Sporttrainer zu heiraten.“
Sie lachten noch ein wenig über mögliche Heiratskandidaten, die man besser nicht nehmen sollte und malten Szenarien aus, die Konflikte mit ihren Kindern hervorrufen könnten. Das machten sie noch als die S-Bahn kam und auch während der Fahrt. Erst kurz vor Ende der Fahrt wurden sie wieder ernst.
„Kazumi, weißt du. Vielleicht solltest du trotzdem den Kurs wechseln. Du nörgelst den ganzen Tag immer nur über das Lauftraining herum. Komm doch zu mir in den Schwimmkurs.“
Kazumi zog eine Schnute. „Wenn schon, dann will ich was mit etwas mehr Action! Immer nur stur meine Kreise rennen oder Bahnen schwimmen finde ich langweilig. Ob nun schnell oder ausdauernd.“
„Tennis vielleicht?“ schlug Chouko vor.
„Hm. Vielleicht.“ Kazumi drückte ihre Freundin kurz. „Das ist meine Station. Machs gut, Chouko. Wir sehen uns morgen. Und danke noch mal fürs Warten.“
Chouko lächelte und winkte ihr hinterher.

„Ich bin wieder zuhause!“ rief Kazumi als sie die Haustür hinter sich schloss. Es dauerte keine Minute als schon ihre kleine Schwester um die Ecke schoss und sie umarmte. „Onee-san! Kazumi, du bist endlich zuhause!“
„Jaaah, endlich. Warst du auch brav?“
„Ich bin doch immer brav.“ schmollte die Fünfjährige und Kazumi zupfte ihr an den zwei kleinen Zöpfen.
„Na na na, Hina. Da bin ich mir nicht so sicher.“
„Doooch~!“
„Streitet ihr schon wieder? Kazumi? Hina?“ rief ihre Mutter aus der Küche und Kazumi ließ sofort die Zöpfe los. „NEIN! Wir verstehen uns super.“
„Maaami, Kazumi hat mir an den Zöpfen gezogen.“
„Petze.“ murmelte Kazumi und sah Hina hinterher wie sie zu ihrer Mutter in die Küche rannte.
Hina war der kleine Liebling in der Familie. Kazumi war schon immer klar gewesen, dass ihre Mutter die jüngere Schwester ein klein wenig bevorzugte.
Sie zog die Schuhe aus und ging dann ebenfalls in die Küche.
Es war Abendbrot und ihre Familie wartete nur auf sie. Ihre Mutter stellte gerade einen weiteren Teller auf den Tisch und lächelte sie an. „Hallo Kazumi. Wie war die Schule?“ Ihre grünen Augen leuchteten und ihre langen honigbraunen Haare waren zu einem schönen festen Zopf geflochten. Sie trug ein grünes langes Kleid, das gut zu ihren Augen passte.
„War ganz ok. Ich hab wegen dem Training wieder die Bahn verpasst.“
Ihr Vater rückte seine Brille zurecht. „Du hast dein T-Shirt verkehrt herum an, meine Liebe.“ Er schmunzelte und zwinkerte ihr zu. „Man sagt, dann können einem die Hexen nichts tun.“
„Sehr lustig.“
Ja, das war ihre Familie. Ihr Vater Katsuro Iyoku, war Dolmetscher bei einer großen Technikfirma, die viel in den Westen exportierte. Er sprach fließend Englisch, Deutsch und Französisch. Er verdiente viel, musste dafür aber leider auch sehr oft und lange verreisen.
Ihre Mutter, Hitomi Iyoku, war Dozentin an der Universität und eine Expertin in Geschichte und Archäologie. Ihre Lieblingsthemen waren eindeutig religiöse und okkulte Phänomene. Kazumi konnte und wollte mit diesem Thema aber beim besten Willen nichts zu tun haben. Sie hatte mit ihrer Mutter dahingehend eine kleine Meinungsverschiedenheit.
Kazumi schenkte sich Saft in ein Glas und setzte sich dann dazu. Sie erzählte ein wenig von ihrem Tag und Hina jammerte über den Kindergarten. Ihr Vater lächelte nur und Hitomi begann abzuwaschen, während alle noch gemütlich in der Küche saßen.
Nach dem Essen zog die kleine Hina ihrer Mutter am Rockzipfel. „Mamiii, erzählst du mir eine Geschichte zum Einschlafen?“
„Mamas Geschichten hast du doch schon hundertmal gehört. Ich kann dir auch mal ein Buch vorlesen.“ schlug Kazumi vor, doch Hina schüttelte bestimmt den Kopf.
„Ich will aber die Abenteuer von Ritter Allen und König Van hören. Oder Prinzessin Millerna? Oder die Geschichte von Atlantis!“
Kazumi verdrehte die Augen. Sie gab es ja zu. Als sie in Hinas Alter war liebte sie es auch, die Märchen vom Planeten Gaia und der Prinzessin vom Mond der Illusionen zu hören. Aber diese Zeiten waren längst vorbei.
Hitomi nahm ihre jüngste Tochter auf den Arm. „Aber natürlich, Schatz. Ich erzähle dir alles was du willst.“

„und dann erkannte unsere Prinzessin Suzu, dass Ritter Allen eigentlich die Prinzessin Millerna liebte und oben auf der Terrasse des Schlosses sah sie wie sich die beiden küssten.“ erzählte Hitomi und die kleine Hina riss entsetzt die Augen auf.
„Nein…aber Prinzessin Suzu liebt Allen doch auch!“
„Richtig. Und sie war auch sehr sehr traurig und rannte zurück in ihr Zimmer. Dort versuchte das Katzenmädchen Merle, die weinende Prinzessin Suzu noch zu trösten, aber Suzu war so wütend, dass sie ihre Freundin davonjagte.“
„Aber Merle meinte es doch gut.“
„Ja, aber Prinzessin Suzu hatte Herzschmerz und dann sagen Menschen oft Dinge, die sie nicht so meinen. Ganz besonders zu denjenigen, die es gut meinen.“
„Mama, die Geschichte ist traurig. Sie gefällt mir nicht. Suzu ist jetzt ganz allein.“
„Hör zu, es geht noch weiter. Als Merle nämlich das Zimmer verlassen hatte und Prinzessin Suzu ganz allein dort drinnen weinte, kamen Geko-Männer, die sich in den Schatten versteckt hatten und nahmen unsere Suzu gefangen.“
„WAS?“ Hina drückte ihr Kuscheltier fester an sich. „Oh nein!“
„Sie steckten sie in einen Sack und schleppten sie in ein kleines U-Boot. Die Geko-Männer hatten den Auftrag von einem habgierigen Kaufmann namens Myden. Er wollte Prinzessin Suzu verkaufen. Aber keine Angst, Hina, meine Liebe. Unsere gute schlaue Merle, hatte alles mit angesehen, weil sie nämlich nur auf dem Dach in der Nähe des Fensters gesessen hatte.“
„Merle…“seufzte Hina erleichtert.
„Unsere arme Prinzessin Suzu wusste das aber nicht und hatte große Angst. Bisher war immer Ritter Allen gekommen, um sie zu retten, aber –“
„Er wird auch diesmal kommen! Oder Mama?“
„Aber er ist doch gerade bei Prinzessin Millerna.“ gab die Mutter mit gespielter Aufregung zu bedenken.
„Aber…nein…er muss sie aber jetzt retten.“ Hina schien den Tränen nahe.
„Ich weiß ja, wer sie retten wird! Ätsch…soll ich es dir sagen, Hina?“ rief plötzlich Kazumi ins Kinderzimmer und grinste ihre kleine Schwester an.
„NEIN! Nicht sagen, Onee-chan. Nicht sagen!“
„Kazumi hat die Geschichte schließlich schon oft gehört.“ sagte Hitomi lächelnd und deutete ihrer Ältesten an, sich zurückzuziehen, woraufhin sich Kazumi auch schmollend verzog.
„Unsere Prinzessin Suzu dachte auch an Ritter Allen, als sie in dem dunklen Sack steckte. Doch der war tatsächlich noch bei Prinzessin Millerna. Also? Hina, was glaubst du, wer kam zu ihrer Rettung?“
Hina knabberte auf ihrer Lippe. „Ähm…Merle hat die Polizei angerufen?“
Hitomi lachte auf. „Nein, Schatz. Aber das wäre auch eine gute Idee gewesen. Prinzessin Suzu merkte wie die Geko-Männer Angst bekamen und panisch herumschrien. Ein Guymelef folgte ihnen. Durch das Wasser! Was eigentlich nicht möglich sein sollte. Doch dieser Guymelef hob dann das kleine U-Boot aus dem Wasser und öffnete es. Prinzessin Suzu war gerettet und sah in das Gesicht von niemand anderem als…“ Hina knabberte auf ihrer Bettdecke herum. „…König Van.“
Hina blinzelte und ihr fiel die Bettdecke aus dem Mund. „König Van? Aber…Mama. Sagtest du nicht, dass König Van bisher immer grimmig und abweisend zu Prinzessin Suzu war?“
„Ja, das habe ich gesagt. Und das war auch so. Doch jetzt lächelte er sie lieb an und rettete sie aus den Klauen der Geko-Männer. Merle war ganz schnell zu ihrem König Van gerannt und hat ihm den Weg gezeigt. Die beiden haben Prinzessin Suzu gerettet, als niemand anderes Zeit dazu hatte und das hat Suzu sehr sehr gerührt.“
Hina lächelte. „Also ist Van doch nicht so grimmig, wie es vorher aussah?“
„Man muss auch hinter die Fassade der Menschen schauen, meine Liebe. Es ist nicht immer so, wie es auf den ersten Blick scheint.“
Sie zog die Decke über ihre kleine Tochter. „Und jetzt schlaf gut. Morgen geht die Geschichte weiter.“
Hina schloss die Augen und drehte sich auf die Seite. Hitomi wurde ganz warm ums Herz bei diesem Anblick. Hina hatte die grüne Augenfarbe von ihr geerbt und starkes dunkles Haar genau wie ihr Vater. Mehr als einmal, hatte sie sich vorgestellt, Hina sei nicht das Kind von Katsuro und ihr…sondern das von ihr und Van. Und sofort fühlte sie sich schlecht und voll von Gewissensbissen.
Schnell gab sie Hina einen Kuss auf die Stirn und ging zur Tür. Liebevoll sah sie zurück und schaltete das Licht aus.
Sie liebte ihre Kinder. Hina liebte die Geschichten aus Gaia, mehr noch als damals Kazumi, als sie in dem Alter war. Es war schön, ihre Erlebnisse mit ihren Kindern zu teilen, selbst wenn sie es als Märchen tarnen musste.
Hitomi war auf dem Weg ins Schlafzimmer, als sie sah, dass bei Kazumi noch Licht brannte und die Tür nur angelehnt war. Heimlich warf sie einen Blick hinein.
Kazumi saß an ihrem Laptop und sah sich einen Kung-Fu-Film an. Hitomi seufzte. Kazumi ähnelte ihr vom Aussehen her sehr. Sie hatte dieselbe Haarfarbe und dieselbe Größe. Bis vor kurzem hatte sie noch langes Haar gehabt, doch dann kam sie eines Tages nach Hause und hatte diesen sportlich kurzen Schnitt. Der Nacken war ausrasiert und um die Ohren herum, waren die Haare ganz kurz. Dafür hatte ihr Pony mit den vielen wilden Strähnen ein umso größeres Volumen. Der Seitenscheitel sorgte dafür, dass alles wenigstens eine ungefähre Richtung hatte.
Natürlich ähnelte diese Frisur, der ihren, als sie 14 war nicht im Geringsten, aber trotzdem fühlte sich Hitomi sehr daran erinnert.
Kazumi war ihr vielleicht äußerlich ähnlich, aber sie hatte einen wilden und ungestümen Charakter. Mit Zaubertricks oder Kartenlegen brauchte sie bei ihr schon lange nicht mehr ankommen. Die blauen strahlenden Augen hatte sie von ihrem Vater. Wenn Hina ihr die Illusion gab, das Kind von ihr und Van zu sein…dann war Kazumi die klare Ernüchterung. Van hatte keine blauen Augen.
Wenn Hitomi Kazumi ansah, dann war sie sich des Lebens bewusst, dass sie jetzt lebte.
Keine Märchen, keine Illusionen, kein Glauben an übernatürliche Dinge.
Hitomi drehte sich herum und ging ins Schlafzimmer.
Wenn sie doch wenigstens mit Van abschließen könnte. Sie vermisste ihn. Aber sie hatte seit 25 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Sie war jetzt 47 Jahre alt. Van würde jetzt wohl auch längst ein verheirateter Mann sein, der voll im Leben stand.
In ihrer letzten Vision von ihm, hatte er gerademal leichte Bartstoppeln.
Sie wurde älter, reifer…aber in ihrer Vorstellung blieb Van, der 18 Jahre alte Burschen mit wirrem Haar und rotem lockeren Shirt, der er längst nicht mehr war. Schließlich brach die Verbindung ab.
Sie konnte ihn sich nicht mehr vorstellen. Sie hatte keine Verbindung mehr zu seiner Seele. Was ihr blieb, war ein Traumbild der Vergangenheit von dem sie sich nicht mehr lösen konnte.


Kazumi wachte mit ihrem Gesicht auf der Tastatur auf. Im Eingabefeld der Website stand eine wirre Buchstabenkombination, die sich bis in die Unendlichkeit fortsetzte. Kazumi sah verschlafen auf die Uhr in der unteren Ecke des Bildschirms. Es war halb drei Uhr nachts.
Zerstreut klappte sie den Laptop zu und zog ihren Pyjama an. Sie sollte zusehen, dass sie ins Bett kam, wenn sie in der Schule auch nur halbwegs aufrecht sitzen wollte.
Aber vorher…vorher musste sie einen Schluck trinken.
Sie ging leise in den Flur, ließ aber das Licht aus. Als sie am elterlichen Schlafzimmer vorbeikam, hörte sie Geräusche.
Kazumi verzog das Gesicht.
Es war ja schön, dass ihre Eltern sich so sehr liebten…aber sie wollte das nicht wirklich hören. Ihre Mutter stöhnte und seufzte…
Sex war für Kazumi nun kein Unding, aber sie beeilte sich die Treppe herunter zu kommen.
Unten angekommen, war ihre Mutter nicht mehr zu hören und Kazumi atmete erleichtert aus. In aller Ruhe ging sie in die Küche und holte sich etwas zu trinken. Weil sie schon mal da war, stibitzte sie sich noch einige Kekse aus der Dose. Sie saß eine kleine Weile in der Küche und hing ihren Gedanken nach.
Vielleicht sollte sie sich bei Kung-Fu anmelden. Oder Karate? Am besten sie meldete sich noch morgen bei Leichtathletik ab. Nein… Amano-sensei würde ihrer Mutter das gleich beim nächsten Kaffeetreffen erzählen. Sie musste das irgendwie cleverer anstellen.
Heimlich zu Kung-Fu gehen? Training schwänzen?
Sie stellte ihr Glas und die Kekse wieder weg und wollte nun ins Bett gehen, als sie durch die Glastür im Flur sah, dass ihr Vater auf seinem Sessel im Wohnzimmer eingeschlafen war. Seine Brille war ihm von der Nase gerutscht und sein Buch lag verkehrt herum auf seinem Bauch.
Kazumi lächelte und überlegte ob sie ihn wecken sollte, damit er ins Bett gehen konnte – da fuhr ihr der Schreck durch die Glieder!
Ihr Vater…war nicht…im Bett!!!
Aber - ihre Mutter war doch… sie hatte doch…Sex mit jemanden. Das war eindeutig. Sie hatte gestöhnt und geflüstert…
Doch…es war…nicht ihr Vater!


//wird fortgesetzt…
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Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe es hat euch bis hierher unterhalten.

Ich habe die Idee seit 2014, aber ich war mir nie sicher wohin das später führen soll. Ich weiß es auch heute noch nicht genau, aber ich habe große Lust mich auf die Reise zu machen.

Liebe Grüße
Anastra
:)
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