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Ab heute für immer

von Isaria
OneshotLiebesgeschichte / P16
Adalind Schade Det. Nick Burkhardt
20.12.2018
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„Adalind! Ich bin zurück! Wo bist du?!“ Voller Enthusiasmus hatte Nick das Fahrstuhlgitter beiseite und die schwere Aufzugtür nach oben geschoben und stand nun ein wenig erstaunt im kleinen Zimmer ihres Lofts.

Der Raum war sauber, aufgeräumt, es lagen keine Bauklötze von Kelly über den gesamten Fußboden verstreut und auf dem Tisch brannten zwei Kerzen und er war bereits zum Abendessen gedeckt und auf dem kleinen Herd köchelte es in zwei Töpfen und auch der Backofen war in Betrieb.

Er hatte doch das Loft erst vor einer guten Stunde verlassen und jetzt bot sich ihm dieser Anblick und dann ging auf einmal die Tür zu ihrer Schlafkammer auf und blitzschnell verbarg er seine Hände hinter seinem Rücken.

„Nick. Du kommst genau richtig. Ich wollte gerade den Herd ausmachen.“ Adalind lächelte und sah ihn ein wenig erwartungsvoll an. Nick räusperte sich und meinte mit fragendem Blick.

„Habe ich etwas vergessen? Du hast dich umgezogen, das Zimmer aufgeräumt und Kerzen angezündet.“ Sie schenkte ihm einen vielsagenden Blick. „Weißt du, was heute für ein Tag ist?“

Nick sah sie daraufhin erschrocken an. „Habe ich etwa deinen Geburtstag vergessen? Tut mir echt leid, aber die Arbeit, du weißt ja. Es ist im Moment recht stressig.“

Sie nickte verstehend und legte ihm mitfühlend eine Hand auf den Oberkörper. „Ich weiß das und ich verstehe es auch sehr gut. Und nein, ich habe heute keinen Geburtstag aber dafür haben wir heute ein ziemlich wichtiges Datum für unsere gemeinsame Beziehung.“

Nick lächelte, beugte sich vor und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ist schon gut, ich habe nur einen Scherz gemacht. Ich weiß sehr gut, was heute für ein Tag ist und aus diesem Grund habe ich das hier für dich mitgebracht.“

Hinter seinem Rücken holte er mit einer großen Geste einen Briefumschlag hervor und gab ihn der jungen Frau. Während sie ihn langsam öffnete und gleich darauf den innen liegenden Bogen Papier sorgfältig las, sprach er einfach weiter.

„Es ist unser freies Wochenende, Diana ist dann bei Sean und ich habe auch schon Monroe und Rosalee gefragt und sie haben mehrmals versichert, dass sie sehr gern für drei Tage Kelly bei sich haben möchten.

Du brauchst also nur noch warme Sachen einzupacken und mir ins Auto zu folgen. In dem Ort bin ich als Kind mit meiner Tante Marie gewesen. Wir können dort Ski fahren, rodeln oder uns einen Hundeschlitten ausleihen oder auch nur wandern und im Fluß nach Gold suchen.“

Adalind ließ langsam den Bogen auf den Tisch gleiten. „Aha, du willst also nach Gold suchen und du denkst, dass die Aussicht mit dir ein paar schöne Tage irgendwo in der Wildnis zu verbringen genau das richtige Vergnügen für mich ist? Oder hoffst du nur auf die Hilfe von einem Hexenbiest, damit du am Ende nicht mit leeren Händen dastehst?“

Sie schauten sich gegenseitig mit verschränkten Armen an und dann nickte er langsam. Gleich darauf zog ein breites Lächeln in sein Gesicht und er fasste nach ihren Oberarmen, ließ seine Hände über sie nach unten gleiten bis er schließlich ihre Hände in die seinigen nehmen konnte.

„An diese Möglichkeit habe ich noch gar nicht gedacht, danke für den guten Ratschlag, ich werde über ihn nachdenken. Aber bis dahin essen wir erst einmal, packen unsere Reisetaschen und du lässt mich dich in ein wunderschönes Wochenende entführen.

Wie gesagt, ich weiß sehr gut, was heute für ein Tag ist. Genau heute vor drei Jahren hast du mir gesagt, dass du mit Kelly schwanger bist. Das war im Grunde die beste Nachricht, die ich je gehört habe. Du hast zwar mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt und ich hätte mir nie vorstellen können, wie unglaublich glücklich mich ausgerechnet ein Hexenbiest machen würde.“

Sie nickte und warf ihre Haarflechten nach hinten. „Genau das habe ich auch über dich gedacht. Ich hatte solche Angst es dir zu sagen, weil es ja im Grunde für dich Juliette war mit der du im Bett warst aber.“

Sie schlug ihm ihre Hände vor den Oberkörper. „Du hast keinen Augenblick gezögert mir deine Unterstützung zu versichern. Du bist immer für dich da gewesen, hast dich um mich gesorgt und alles dafür getan, dass es uns beiden gut geht.“

Er schenkte ihr einen langen Kuss auf ihre wundervollen Lippen. „Ich liebe dich, meine Adalind. Ab heute und zwar für immer werde ich nie mehr vergessen, was du mir geschenkt hast und in jedem Jahr von nun an werden wir genau zu diesem Datum eine kleine Reise unternehmen.“

Sie gab ihm den Kuss zurück. „Ab heute für immer.“
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