Die neblige Landstraße

von Die Hand
OneshotAllgemein / P6
18.12.2018
18.12.2018
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Heyho,
eigentlich sollte die Geschichte schon früher rauskommen, nur hat der Tor-Browser irgendwie Schwierigkeiten dabei, auf die Seite hier zuzugreifen und schafft es oft nicht, die Seite auch nur ansatzweise zu laden. Aber egal... Wenigstens kann ich da die Geschichte jetzt hochladen. Sie ist für  azr Morpheus und ich hoffe, dass du Spaß mit der Geschichte hast!
~

Erst, als ich schon zweihundert Meter an der Landstraße entlanggegangen bin, merke ich, dass ich das eine Buch für meine Schwester noch in der Hand habe. Wäre sie nicht vorhin planlos in den Nebel gerannt, weil ihr Hund irgendwie abgehauen ist, hätte ich es ihr vielleicht geben können…

Ich seufze, während ich mein Handy aus der Tasche ziehe und wieder versuche, sie anzurufen, allerdings geht sie mal wieder nicht ran. Eigentlich sollte ich jetzt schon lange wieder zu Hause sein, aber da sie wohl immer noch draußen herumstreunen, kann ich jetzt nicht einfach so umdrehen. Besonders, da ich dank dem Nebel eh keine Ahnung habe, wo ich überhaupt  bin…

Unbewusst zucke ich zusammen, als ich in der Ferne ein Hupen höre, dann fange ich an, zu zittern. Ich hatte zwar keine Ahnung, woher das Hupen überhaupt kam, aber zumindest hieß das doch, dass es nicht weit bis zu  einem Menschen war, oder? Ich beschleunige meine Schritte, hoffend, dass ich in die richtige Richtung renne.

Während ich schneller werde, denke ich an ein Ereignis, das vor mehreren Jahren passierte. Wir beide  auf dem Rückweg vom Kino, als plötzlich ziemlich starker Nebel aufkam. Da wir erst seit wenigen Wochen in der Stadt wohnten, hatten wir Schwierigkeiten, nach Hause zu finden, und wir waren auch im Kreis gegangen, weil wir irgendwie immer falsch abgebogen sind. Erst nach zwei Stunden hatten wir nach Hause gefunden, weil wir erst dann bemerkt hatten, dass wir bereits mehrmals an unserer Straße oder unserem Haus vorbeigegangen sind, weil wir uns sicher waren, dass „die Straße sicherlich nicht die richtige“ war. Ob das Selbe mir heute auch bereits passiert ist?

Plötzlich höre ich das Hupen noch einmal, allerdings ist es direkt hinter mir. Ich bleibe stehen, und beobachte verwirrt, wie das Auto meiner Schwester langsam an mir vorbei fährt.

Ein paar Meter weiter bleibt es stehen und sie reckt ihren Hals aus dem Fenster. „Was für ein Glück, dass ich dich finde! Mach dir keine Sorgen, ich habe meinen Hund schon lange gefunden!“