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Post mortem?

GedichtAngst, Horror / P12 / Gen
17.12.2018
17.12.2018
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Es ist stickig, ich kann nicht atmen, überall diese schwüle schwere Luft. Ich kann nicht atmen, ich bin gefangen in einer Art Sarg? In einer Art Käfig? Es ist dunkel, meine Augen, ich spüre nichts, ich höre nichts ich...
-
Ich öffne meine Augen.
Ich liegen in einem Bett, in einem Krankenhaus.
Ich schließe meine Augen erneut, halte inne und atme 2 mal tief ein und aus. Nach ein paar Sekunden reiße ich mir die Decke vom Leib, setze mich auf und sehe mich um. Rechts neben denn Bett steht ein kleiner Tisch mit verwelkten Blumen und eine Karte auf der in kleiner silbernden schrift “get well soon” steht. Ich reibe meine Augen, als ich das Fenster, Sonnenstrahlen erreichen mich selbst durch den gilbrig weiß beigen Vorhang, der vor dem Fenster ist. Ich gehe mit lauten schweren Schritten zu dem Fenster, ziehe den Vorhang beiseite und schaue auf eine karge gelbe Sand Landschaft. Kaum mehr als 5 Pflanzen, Bäume oder Sträucher stehen nebeneinander, es scheint, dass es seit vielen Wochen nicht mehr geregnet hatte. Kein Mensch, kein Tier, nicht mal ein Geräusch, die Welt scheint ausgestorben zu sein...
Ich drehe mich, gehe zur Tür, und öffne diese. Sie knartscht gottärbärmlich und vorsichtig setze ich ein Fuß vor den andere, bis ich eine Sicht auf den langen Gang habe. Überall umgefallene Stühle und so viel Papier-Dokumente, die am Boden wie ein gewaltiger Teppich verteilt sind. Noch immer traue ich mich nicht einen Mux von mir zu geben, wer weiß warum ich hier bin, warum ich irgendwo am Arsch der in einem verlassenen Krankenhaus bin ohne jegliche Verletzung. Auf einmal würde ich sauer, was soll der scheiß! Wir mir hier ein Streich gespielt? Wütend ging ich, diesesmal ohne jegliche Angst, den Flur entlang immer in Richtung Notausgang-Schild. Doch als ich die Tür öffne, ragt sich eine vom Boden bis zur Decke reichende Backstein-Mauer vor meinem Gesicht. Schön zusammenbetonierte Steine.
Das ist ja echt das aller höchste! Ich drehe mich um und beschließe nach Menschen irgendetwas, dass lebendig ist, zu suchen. Tür für Tür den Gang hinab, doch alles was ich in den Zimmern finde, sind diese schöußlichen gelben Vorhänge vor den Fenstern. Weiter gehe ich und treffe auf einen Karren mit Oxygen-Flaschen, wovon die Hälfte neben dem Wagen liegt, anstatt schön eingeordnet, wie der Rest!
Endlich erblicke ich ein 2tes Notausgangsschild, doch auch nach Öffnen der Tür, eine Backstein-Mauer. Oh Mann!
Ich laufe zurück zu dem Oxygen-Flaschen Karren, schnappe mir so eine Flasche und rase zurück zu den Bachsteinen. Ich fange an mit der Glasche gegen die Steine zu Hämmern als hinter mir...
-Fortsetzung folgt-
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