Feuer gegen Eis

von Mary02
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Loki OC (Own Character) Thor
17.12.2018
13.03.2019
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Letzte Chance!
Loki hob seine Hand, ein gefährliches Lächeln umspielte seine Lippen. Ein Fingerschnippen später, fühlte Lenore, dass der Stoff auf ihrer Haut verschwunden war. Erschrocken und empört schnappte sie nach Luft. Sie stand in Unterwäsche vor Loki.
„Du...!“
Er grinste. „Ist das für mich?“, fragte er und musterte ihren Spitzen-BH und ihren Slip. Diesmal waren sie schwarz mit grünen Elementen. Lokis Blick nach zu urteilen, gefielen sie ihm. Im nächsten Moment hob er sie mühelos hoch wie eine Prinzessin.
„Ich habe nach etwas gesucht, das so weich ist wie deine Haut, konnte aber nichts finden, deswegen sind es Rosenblätter geworden“, sagte er.
Zuerst verstand sie nicht, was er meinte, dann sah sie aufs Bett. Dort lagen tatsächlich unzählige weiße und rote Rosenblätter verstreut. Begeistert keuchte Lenore.
„Aber sie werden verbrennen“, meinte sie.
„Dann wissen sie, wie ich mich fühle“, sagte er spitz.
Sanft, als wäre sie eine Kostbarkeit, bettet Loki sie auf dem Blütenmeer und begann über ihren gesamten Körper sanfte Küsse zu verteilen. Eine Hand fuhr zu ihrem Rücken und öffnete geschickt ihren BH, er warf ihn achtlos auf den Boden. Lenore stöhnte als seine Hand sich auf eine Brust legte und sein Mund sich auf die andere. Seine Zunge fuhr um ihre Brustwarze herum, dann biss er sanft hinein. Sie bog sich seiner Liebkosung willig entgegen.
Schließlich wanderten seine Berührungen abwärts und nahmen dabei ihren Slip mit. Sie hob die Hüfte ein wenig an, damit er den Stoff über ihren Hintern nach unten ziehen konnte. Sein dunkler, begieriger Blick lag auf ihrer nackten Gestalt. Sie biss sich auf die Lippe.
„Das ist nicht fair“, sagte sie. „Du bist noch angezogen!“
Er grinste und beugte sich herab, um sie zu küssen. Seine Zunge glitt in ihren Mund und sie zog ihn an sich, spürte den rauen Stoff seines Anzugs auf ihrer nackten Haut und die weichen Rosenblätter unter sich. Sie schlang die Beine um seine Taille, seine Härte presste sich an ihre Mitte. Wahrscheinlich machte sie den Stoff ganz feucht.  Er sah sie an und blinzelte.
Der Stoff war verschwunden. Lenore sog scharf die Luft ein und lachte. Seine kühle Haut an ihrer heißen. Das Gefühl gefiel ihr sofort und steigerte ihre Erregung. Sie küssten sich wieder, ihre Münder rangen um die Oberhand, sie leckten, saugten und bissen. Ließen nicht voneinander ab. Er stöhnte als Lenores Nägel etwas zu fest über seine Schulter fuhren. Seine Hände waren überall auf ihr.
„Du machst mich wahnsinnig, Lenore“, keuchte er.
Gut, dachte sie. „Du mich auch“, gab sie zurück.
Er zog ihre Beine ein Stück auseinander, sie ließ es zu. Ein Finger glitt mühelos in sie, dann zwei. Wie immer, wusste Loki genau, wie er sich bewegen musste, um ihre süßen Punkte zu treffen. Lenore versuchte keinen Laut von sich zu geben, doch es gelang ihr nicht.
„Du musst dich nicht zurückhalten“, flüsterte er. „Ich hab einen Stillzauber gelegt. Schrei so viel du willst.“
Diese Magie war ziemlich praktisch, fand sie. „Ah...! Loki!“
Seine Finger glitten in sie und wieder hinaus, er knabberte an ihrem Hals. „Mein!“, grollte er an ihrem Ohr.
Lenores Unterleib zog sich zusammen, als sie kam. Lust explodierte in ihr und Loki wusste genau, wie er es anstellen musste, damit sie ihren Orgasmus voll auskosten konnte. Bis die letzte Welle verebbte.
Wieso konnte er das bloß so gut? Woher wusste er, was sie wollte? Las er ihre Gedanken? Hoffentlich nicht, denn sie überlegte gerade, ob sie ein Kondom hier hatte. Dann erinnerte sie sich wieder daran, dass ein Kondom nichts brächte. Sie hielten ihrer Hitze ohnehin nicht stand. Aber sie nahm ja die Pille. Ob die bei Göttern wirkte?
Loki nahm ihr Kinn in die Hand und sah sie an. „Woran denkst du?“
„Dass ich dich in mir spüren will“, gestand sie.
Seine Augen weiteten sich leicht und seine Iris wurde dunkel. „Wie du wünschst.“
Er platzierte sich zwischen ihren Beinen, doch sie hielt ihn zurück, legte eine Hand auf seine Brust und schob ihn von sich, setzte sich auf.
„Warte!“, grinste sie.
Irritiert beobachtete er sie, als sie vom Bett stieg, zu ihrer Reisetasche ging und etwas darin suchte. Sie verbarg dieses Etwas hinter ihrem Rücken, als sie wieder zum Bett ging.
„Leg dich auf den Rücken!“, befahl sie. „Arme über den Kopf.“
Er kniff die Augen zusammen, sein Mundwinkel zuckte unsicher, aber schließlich tat er wie ihm hießen. Der Anblick war fast zu viel für Lenores Libido. Den Trickster nackt und ausgestreckt auf ihren Bett mit den Rosenblättern zu sehen. Seine Erektion lang und für sie bereit. Loki besaß keine Körperbehaarung und keine Vorhaut, was wahrscheinlich an seiner Herkunft lag. Ihr war es nur recht. Sie leckte sich über die Lippen und kniete sich neben ihm aufs Bett.
„Thor hatte ein schlechtes Gewissen“, erklärte sie. „Weshalb er mir was gegeben hat, das ich unbedingt haben wollte.“
„Und das wäre?“, fragte er neugierig.
Aufgeregt zappelte sie. „Eigentlich könnte man sagen, es ist Schmuck.“
„Du schenkst mir Schmuck?“, er runzelte die Stirn.
„Es ist aus Gold, du magst Gold“, sagte sie. „Ich fand, es würde dir stehen.“
Sie nahm ihren Arm hinter den Rücken hervor und zeigte es. Es waren Handschellen. Überrascht starrte Loki sie an, schließlich lachte er lauthals.
„Du bist ganz hinterhältig“, tadelte er sie. „Das sind asgardische Handschellen. Ich wäre dir völlig hilflos ausgeliefert.“
„Das war mein Plan“, erwiderte sie.
„So kannst du die Vorzüge meiner Magie allerdings nicht genießen“, erinnerte er sie.
Lenore verzog das Gesicht. „Das ist natürlich schade, aber da ich davon ausgehe, dass wir es noch öfters machen, kannst du mir deine magischen Tricks ja nächstes mal zeigen. Hält der Stillzauber trotzdem?“
Loki nickte. „Drei Stunden. Es sei denn ich beende ihn früher.“
Perfekt. Sie klimperte mit den Handschellen. „Vertraust du mir?“
„Ich vertraue niemanden“, sagte er, streckte dennoch seine Arme weit über den Kopf.
Sie grinste breit und befestigte die Handschellen um seine schmalen Handgelenke und an dem Bettpfosten. Die Runen leuchteten kurz auf.
„Die Handschellen kann ich nicht zerstören“, sagte Loki, „aber das Bett schon!“
„Mir egal, geht alles auf Tonys Rechnung“, sagte sie.
So, nun konnte der Spaß beginnen. Sie heizte sich immer weiter auf, so vorfreudig war sie.
„Und was hast du nun mit mir vor?“, fragte er rau.
Lenore setzte sich rittlings auf ihn, Loki gab einen hissenden Laut von sich. Sie ließ ihre Hände über seine glatte Brust gleiten und spielte ein wenig mit ihrem Feuer, sendete Hitze aus, bis er sich sachte unter ihrer Berührung wand.
„Zeig sie mir!“, hauchte sie an sein Ohr.
„Was?“
„Deine wahre Gestalt.“
Er schluckte vernehmlich und versteifte sich etwas.
„Hast du immer noch Sorge, ich würde davonlaufen?“, fragte Lenore, leicht enttäuscht darüber, dass er ihr das zutraute. Andererseits, bei seinen Erlebnissen mit den Frauen in Asgard, konnte sie ihm das auch nicht übel nehmen.
„Bist du sicher?“, fragte er.
Sie nickte eifrig. „Komm schon! Lass los.“ Sie neckte ihn weiter mit ihren Berührungen, streichelte ihn, führ mit heißen Fingern über seine Brust, seinen Bauchnabel.
Loki stöhnte leise, seine Haut begann blau zu schimmern. Es breitete sich aus. Seine Haut wurde kalt, sie fühlte sich weich und fest zugleich an. Der Duft nach Magie und Kupfer blieb und vermengte sich mit dem von Eis und Schnee und... da war wieder... Vanille. Lecker. Sie betrachtete ihn neugierig. Sein Körper gefiel ihr in beiden Gestalten. Seine Augen öffneten sich zögernd, sie waren leuchtend rot, wie Rubine. Sie erkannte Unsicherheit darin und Verlangen.
Ihre Fingerspitzen berührten sein Gesicht, fuhren die Linien nach, die ihn wahrscheinlich als Jotun Prinzen auszeichneten. Sie beugte sich herab und küsste ihn. Sein Eis fachte ihr Feuer weiter an. Es knisterte und knackte, ohne dass einer von ihnen verletzt wurde und es fühlte sich einfach so gut an, Lenore glaubte zu explodieren. Seine Berührung überzog die Bettdecke und einige Rosenblätter mit Eis. Ihr Mund wanderte über sein Kinn, über seinen Hals, seine Brust. Mit der Zunge fuhr sie die Muster auf seiner Abstammung nach. Sie hörte Loki heftig fluchen und sah ihn an.
„Gefällt es dir?“, neckte sie.
„Das bekommst du sowas von zurück“, drohte er.
Darauf hoffte sie. Sie kicherte. „Normalerweise mache ich sowas nicht“, sagte sie und ignorierte seinen verwirrten Blick. „Aber, du siehst für mich aus wie eine Süßigkeit, die nur mir gehört und ich will kosten!“
Sie veränderte die Position ihrer Knie auf dem Bett und umfasste Lokis Schaft mit der Hand, beugte sich herab, bis ihre Lippen auf die Spitze trafen.
Jetzt war Lokis Fluchen um einiges lauter und ungehaltener. Sie verfuhr gleich mit ihm, wie mit dem Eis, damals im StarkTower, als sie Loki hatte ärgern wollen. Geschickt glitt ihre Zunge auf und ab, sie nahm seine Länge in den Mund soweit sie konnte. Es war kalt, als umschlossen ihre Lippen Eis, welches nicht schmolz. Sie fühlte die sanften Erhebungen der Zeichen an ihrer Zunge. Ihre Hitze prickelte auf seiner sensiblen Haut, sie neckte ihn hie und da mit ihren Zähnen, drückte mal fester mit ihrer Hand zu, massierte ihn mit Zunge, Mund und Fingern.
„Hör auf!“, keuchte er. „Ich kann nicht mehr.“
Teuflisch grinsend ließ sie von ihm ab, schmeckte den ersten Lusttropfen und richtete sich auf. Seine Fesseln klirrten.
„Weißt du wie anstrengend es ist, diesen Bettpfosten nicht zu zerstören?“, fragte Loki.
„Eine Herausforderung eines Gottes würdig“, neckte sie fies. „Wenn du ihn kaputt machst, höre ich auf.“
Loki fixierte sie mit den Augen. „Ich hätte wissen sollen, dass du gefährlich bist.“
„Planst du bereits deine Rache?“, fragte sie.
„Und wie!“, gestand er.
Sie hob ihre Hüften an und platzierte sich über ihn. Langsam senkte sie sie sich herab, bis sie ihn an ihrem Eingang spürte. Sie ließ die Spitze in sich gleiten, was sie beide aufstöhnen ließ. Dann hob sie sich wieder.
„Ich schwör dir“, zischte Loki. „Meine Rache wird grausam sein, wenn du nicht aufhörst mich zu foltern.“
Sie lachte böse.
„Amüsierst du dich?“, fragte er.
„Unheimlich“, gestand sie schamlos und senkte ihre Hüften erneut, bis er in sie eindrang. Ganz langsam, Stück für Stück, bis er vollständig in ihr war. Es fühlte sich ... atemberaubend an. Ihre Hitze umschloss ihn, als wäre sie tatsächlich ein Vulkan, sie sah wie ihre Haut rötlich zu schimmern begann. Doch sein Eis gab nicht nach und ...verdammt! Das Gefühl gefiel ihr.
„Beweg dich... bitte!“, keuchte Loki, sein Gesicht zeigte Anstrengung und Ektase.
Sie begann sich anzuheben und zu senken, verfiel langsam in einen Rhythmus als sie sicherer wurde. Ihre Fingernägel krallten sich in seine Brust, während sie ihn immer schneller ritt. Als sie einen Punkt traf, der so süß war, dass sie laut stöhnte, versuchte sie ihn immer wieder zu treffen. Je heißer sie wurde, desto kälter schien er zu werden. Mühelos heilt er mit ihr mit. Ihre Lust steigerte sich mit jedem Stoß, bis sie ihren Höhepunkt erreichte.
„Ja...!Das fühlt sich so ...! Ah...! “, schrie sie.
Ihr Inneres zuckte und zog sich um ihn zusammen. Sie Ketten klirrten als er sich ihr entgegen bog und sie direkt ansah, sah wie sie kam. Lust ließ ihren gesamten Körper erschaudern, Flammen züngelten von ihrer Haut bis hoch zur Decke und sie schien tatsächlich beinah zu explodieren.
Loki warf den Kopf in den Nacken, als er ebenfalls kam. „Walhalla!“
Lenore fühlte seinen Orgasmus in sich und ritt ihn bis ihre beide Lust langsam abebbte. Sie atmeten heftig. Seine Augen sahen sie so intensiv an, die Iris war immer noch rot, aber zeigte einen Grünschimmer. Er war immer noch hart, obwohl er gekommen war. Die Handschellen waren voller Eis, es verdichtete sich, breitete sich aus, bis ...
Krach!
Lenores Augen weiteten sich vor Entsetzen, als die Ketten zerbrachen. Mit einem Knurren packte Loki ihre Hüften und rollte sie beide herum, sodass er nun auf ihr lag. Er stieß in sie, ohne sie zu verletzten und fachte ihre Begierde sofort wieder an. Seine Küsse verschlangen ihre keuchenden Widerworte. Ihre Hand krallte sich in sein Haar, ihre Flammen verletzen ihn auf wundersame weise nicht. die Wände waren voller Eis. Er umfasste ihren Hintern und traf jedes Mal diesen süßen Punkt in ihr. Zuerst glaubte sie, dass sie es nicht aushielte, doch dann bäumte sie sich auf und kam noch einmal in seinen Armen. Und er folgte ihr.

*