Forever

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
OC (Own Character) Selena Gomez
16.12.2018
23.10.2019
4
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Eine junge brünette Frau stand am Ufer des Hudson River und hatte ihren Blick auf den Fluss gerichtet.
Es war nicht das erste Mal, dass sie hier stand und wartete.
Schon oft, in den letzten Jahren, war sie hier gewesen und wartete auf eine ganz bestimmte Person.
Es war immer die selbe Stelle.
Doch es dauerte nicht lange, da erblickte sie die Blondine und legte ihr wenig später eine Decke um.
„Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du mit dem Blödsinn aufhören sollst?“ ernst sah die Brünette in die grünen Augen der Blondine.
„Du weißt doch genau, dass mir dabei nichts passiert, also reg dich nicht so auf Michelle“ murrte die Blondine, die sich die Decke enger um den Körper legte und ins Auto stieg.
„Ich rege mich aber auf Melanie! Es ist verdammt gefährlich was du machst. Es reicht mir, dass ich wegen dir jedes Mal her fahren darf, weil du nicht aufpassen kannst“ Michelle stieg ebenfalls in den Wagen und fuhr auch schon los.
„Du weißt, dass du mich nicht so nennen sollst“ murrte die Jüngere und sah die Ältere finster an.
„Ich nenne dich so wie ich will. Ich will mir nicht ständig Sorgen um dich machen“ seufzend sah Michelle die Jüngere nun an, die jedoch nur ihre Augen verdrehte.
„Lass uns einfach nach Hause fahren und was essen, ich habe Hunger“ nun verdrehte Michelle leicht ihre Augen, während sie weiter durch de New Yorker Verkehr nach Hause fuhr.

„Geh dir was trockenes anziehen, ich mache solange etwas zu essen“ kam es ruhig von Michelle, die direkt in der Küche verschwunden war.
Kurz sah Melii ihr nach, ehe sie in ihr Zimmer ging und sich etwas bequemes anzog.
Es war wirklich nicht das erste Mal, dass sie im Hudson River aufgetaucht war.
Eigentlich jedes Mal, wenn es den Anschein hatte, dass sie gestorben war.
Und in letzter Zeit schien sie es darauf anzulegen, dass sie sterben wollte.
Doch aus irgendeinem Grund konnte sie nicht sterben.
Und sie wusste auch genau wieso.
Immerhin war sie nicht die Einzige, in diesem Haushalt, die nicht sterben konnte.
„Und was gibt es leckeres?“ grinste Melii, als sie wieder in der Küche war und sich an den Tresen setzte.
„Dein Lieblingsessen“ lächelte Michelle, die der Jüngeren etwas zu trinken hinstellte.
„Weißt du, manchmal ist es echt nicht leicht mit dir Melii“ seufzte Michelle, die sich weiter um das Essen kümmerte.
„Und ich habe deiner Mutter versprochen, auf dich aufzupassen, als wir erfahren haben, dass du so bist wie ich. Wir können froh sein, dass du das erste Mal mit Anfang zwanzig und nicht schon vorher gestorben bist. Denn ich hätte keine Lust, mein gesamtes Leben mit einem Teenager zu verbringen“ leise lachte Melii nun, die etwas von dem Tee trank, den ihr Michelle hingestellt hatte.
„Das ist wirklich nicht lustig. Ich hätte mich ja nicht einmal umbringen können um diesen Qualen von einem Teenager auf Dauer zu entgehen“ Melii konnte das Grinsen in der Stimme von Michelle deutlich hören, was sie leise lachen ließ.
„Ich meine das Ernst Melii“
„Ich weiß, und ich bin dankbar, dass du all die Jahre bei mir geblieben bist“
„Einer muss doch auf dich aufpassen Kleines“ Michelle stellte ihr das Essen hin, ehe sie sich selbst etwas zu Essen nahm und sich zu ihr setzte.
„Aber mal etwas anderes, hast du schon eine neue Spur?“
„Nein noch nicht, aber ich fange morgen im West-Morgan, vielleicht finde ich dort etwas. Und du kannst ja in der Kanzlei weiter suchen“ sprach Michelle, als sie die Jüngere auch so ansah.
„Glaubst du wirklich, dass wir hier eine Spur finden? Wir sind von LA bis nach hier her“
„Ich bin mir da ziemlich sicher. Immerhin haben deine Mutter und ich in den Vierzigern, kurz bevor du geboren wurdest, hier gelebt. Und ich bin mir sicher, dass sie wieder hier her zurück ist. Der alten Zeiten willen“ erklärte Michelle ruhig, als sie sich ein altes Bild ansah, welches auf dem Tresen in der Küche stand.
„Und versprich mir, dass du mit dem Blödsinn und den Versuchen aufhörst. Du bist zwar unsterblich, aber eines Tages erwischt du die Waffe, mit der du wirklich getötet wurdest und dann war es das“ nun war Michelle wieder ernst und sah die Jüngere auch so an.
„Keine Angst, ich passe schon auf mich auf“ mit diesen Worten sprang Melii von ihrem Hocker und verschwand in ihrem Arbeitszimmer um sich wieder an die Arbeit zu machen.
Leicht schüttelte Michelle ihren Kopf, bevor sie die Küche wieder aufräumte.
„Was habe ich mir da eigentlich nur angetan?“
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