the day i die [Ereri/Riren]

von saasuu
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Eren Jäger Levi Ackermann / Rivaille
16.12.2018
15.05.2019
4
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Eine Woche später wurde ich auch entlassen und natürlich war auch Levi dabei. Er hatte mich keine Sekunde aus den Augen gelassen, als wäre ich aus Glas. Er nahm sogar meine Sachen und trug sie nach draußen zu meiner Mutter, die mit dem Auto kam.

„Steigt ein Jungs.“ hörte ich ihre fröhliche Stimme, als sie Levi die Sachen abnahm und in den Kofferraum verstaute. Seufzend setzte ich mich nach hinten und schnallte mich an, genau wie Levi.
„Wollen wir irgendwo Essen, bevor wir nach Hause fahren?“ fragte sie mich, doch ich lehnte ab. Ich wollte nur nach Hause und schlafen. „Essen klingt gut. Eren hat abgenommen.“ sagte der Schwarzhaarige neben mir und ich sah ihn an. „Ich sagte doch gerade nein.“ meinte ich zu ihm und er seufzte. Ich wusste, ich nervte ihn. Aber ich wollte nirgendwo hin. Ich wollte in mein Bett und nichts tun.
„Komm schon. Das wird gut!“ sagte Levi mit einem Lächeln, welches nicht falscher sein könnte. Ich kannte ihn. „Levi. Ich bin müde.. ich will einfach nur schlafen..“ bat ich ihm und schluckte. Jetzt wurde sein Blick traurig, was mir wieder das Herz brach. Ich hasse es, wenn Levi plötzlich so viele Emotionen bekam. Er war sonst immer ein Eisblock, welcher nie brach. Fuck.
„Okay. Ein kleines Essen, nichts großes.“ sagte ich dann schließlich und meine Mutter strahlte.
„Super! Wir gehen in dein lieblingsrestau-“
„Nein. Zu Mecces.“
„Eren. Das ist nicht gesund und auch nicht lecker.“
„Dann gar nichts.“ schmollte ich nun tatsächlich, weswegen sie lachen musste.
„Dir kann man nichts abschlagen. Ist das für dich in Ordnung, Levi?“ fragte meine Mutter den kleinen, welcher nickt.
„Aber natürlich. Hauptsache Eren isst.“ sagte er ruhig und nahm meine Hand. Ich wusste nicht wieso, aber ich mochte es, wenn er das tat. Es gab mir das Gefühl von Sicherheit und.. liebe. Ich wusste, das Levi mich liebte. Immerhin hatte er mir ein Geständnis gemacht, falls ihr euch daran erinnert. Ich jedoch hatte nichts dazu gesagt. Es machte mir angst, aber ich wollte auch nicht, das Levi jemanden anderen Datet. Ich wollte nicht, das er jemanden anderen anlächelte oder dessen Hand hielt. Ich wollte das nicht. Ich war eifersüchtig und hielt nun auch seine Hand, drückte sie leicht. Mein Levi.

Vielleicht war ich auch in ihn verliebt. Ich wusste nicht, wie sich das anfühlte. Wie fühlt man sich, wenn man verliebt ist? Ist man dann glücklicher? Durfte ich ich in meine Situation überhaupt glücklich werden? Ich wusste es nicht und ich überlegte die gesamte Autofahrt zum Mecces, was liebe bedeutete. Klar liebte ich meine Mutter, aber das war ja wohl was komplett anderes.
„Eren, wir sind da.“ meinte Levi und riss mich aus meinen Gedanken. Zuckend sah ich ihn an und nickte, schnallte mich ab und stieg aus. Beide im Auto sahen mich komisch an.
„Was? Wolltet ihr ins McDrive oder was?“ fragte ich und meine Mutter lächelte und stieg aus dem Auto. „Natürlich nicht.“ erwiderte sie nur. Sie dachte wohl, ich wollte das.
Auch Levi stieg aus dem Auto und zusammen gingen wir rein. Drin an der Kasse bestellte ich mir einen voll fetten Big Mac mit Pommes, einen Milchshake in Erdbeere und eine Cola. Man lebte eben nur einmal. Levi hingegen bestellte sich nur einen Hamburger, Pommes und einen Saft. Er trank nicht gerne andere Sachen außer Tee, aber der hier schmeckte ihm nicht. Meine Mutter nahm vom McCafe einen Kuchen und Kaffee, weil sie keinen großen Hunger hatte. Ich hatte ihr auch Angeboten, bei mir mit zu essen. Wir suchten uns einen Platz am Fenster, wo vier sitzen konnten. Kaum saß ich, setze sich Levi neben mir. Treudoof wie immer. Aber ich liebte es. Er wich mir nicht von der Seite, was mich unglaublich glücklich machte.

Wir aßen in Ruhe, redeten dabei über das Wetter und die Schule, was Levi danach vor hat. Dummes Thema, wenn ich heute so darüber nach dachte.
„Wenn du die Schule beendet hast, solltest du dir einen anständigen Kerl suchen.“
„Was? Du bist doch anständig.“ erwiderte er kalt und ich sah ihn an.
„Und du weißt, das ich sterben werde. Wir werden nie Heiraten und deswegen solltest du dich nicht dara-“ doch er klatschte seine Hände wütend auf den Tisch. Ich sah zu ihm hoch, denn er war aufgestanden. Sein Blick war voller Wut und Trauer, sogar Angst.
„Lev-“
„Nein. Hör auf das immer wieder zu sagen, das du stirbst. Ich will das nicht mehr hören!“
„Aber es ist doch die Wahrheit. Du weißt das doch, deswegen so-“
Doch ich konnte nicht zu Ende reden, denn er kleine lief wütend aus dem Laden. Mein Blick wanderte zu meiner Mutter, die bedrückt und auch ein wenig enttäuscht zu mir sah.
„Er liebt dich so sehr und du..“
„Mama.. Er muss es im Kopf behalten. Wir werden kein glückliches Leben führen.“
„Ich weiß. Denkst du, man vergisst, das der Sohn in ein paar Monaten sterben wird? Denkst du, Levi vergisst, das seine Liebe sterben wird?“
„Nein aber-“
„Kein aber. Er weiß es Eren und du machst es ihm so schwer. Ihm und mir..“ meinte sie bedrückt und stand auf.
„Ich warte im Auto.“ kam ruhig von ihr, aber ihre Stimme zitterte. Ich wusste, ich habe sie verletzt. Beide. Ich sah ihr nach, wie sie zum Auto lief und schluckte. Wieder war ich der Böse, der alles ruiniert hatte. Super Eren.
Seufzend wartete ich ein paar Minuten, bis ich aufstand und raus ging. Ich sah mich um und sah kein Levi. Verdammt. Wollte er laufen?
„Mama. Wo ist er?“ fragte ich sie, als ich am Auto ankam. Doch auch sie hatte keine Ahnung und als ich ihn anrief, ging er nicht ran. Er schrieb nur eine SMS, das er alleine sein wollte und war vorgegangen.
„Ich suche ihn.“ sagte ich und lief los. Ich hörte meine Mutter noch rufen, denn ich war gerade aus dem Krankenhaus entlassen und rannte schon.
Doch es dauerte nicht lange, da hechelte ich und sah Levi von weiten. Fuck, da war Levi. Und fuck, er sah sogar von hinten schön aus.
„LEVI!“ rief ich laut und ging zu ihm, denn er blieb stehen. Er drehte sich zu mir und ich sah, das er geweint hatte. Wegen mir..
„Was willst du?“ fragte er, als ich bei ihm ankam und ich nahm ihn in den Arm.
„Du schwitzt.“ sagte er und klang angeekelt, doch er nahm mich auch in den Arm. Wir standen da, Minuten und umarmten uns nur.
„Es tut mir leid.“ sagte ich leise und er sah mich an. Seine Augen funkelten in dem Licht, denn die Sonne ging langsam unter.
„Komm mit.“ hauchte er und zog mich mit. Ich wusste nicht wohin und ich fragte auch nicht, folgte ihm einfach.
Wir gingen zu einem Hügel, wo man den Sonnenuntergang sehen konnte.
„Wow..“ hauchte ich und sah ihn an, dann Levi und musste lächeln.
„Lass uns heiraten nach der Schule.“ hauchte ich und er wurde sogar rot, sah mich an.
„W.. was?“ fragte er und ich nahm sein Gesicht in die Hände.
„Ich liebe dich, Levi.“ hauchte ich und streichelte die Wangen, die heiß und rot wurden. Ist das süß.
„W.. was?“ fragte er wieder und ich lachte.

„Ich liebe dich, Dummkopf.“ hauchte ich nochmal, bevor ich ihn näher an mich zog und küsste.
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