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GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
America Singer Maxon Calix Schreave
15.12.2018
15.12.2018
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MaxonP.o.V

An diesem Abend streifte ich ruhelos durch das Schloss und ging schließlich in den Garten. Es war schön die süße Luft von Ageles einzuatmen und beim Ausatmen jeglichen Stress los zulassen. Die Was-wäre-wenn? Fragen die mich schon den ganzen Weg nach unten beschäftigt hatten, quälten mich noch immer, aber langsam entspannte ich mich.
Gerade als ich mich auf eine der vielen Steinbänke fallen lassen wollte, hörte ich einen leisen, frustriert wirkenden Schrei. Ich war sofort hellwach und schaute mich um, doch das einzige was ich sah,war das Licht aus einem Zimmer in der Nähe. Es war eines der Gästezimmer in denen die 35 Mädchen schliefen und darin sah ich einen Schatten auf und ab gehen. Die Gestalt bückte sich kurz und rannte dann auf den Balkon, wo sie etwas in hohem Bogen in den Garten schmiss. Aus der Richtung in der sie das Ding geschmissen hatte,hörte ich ein leises Klirren von zerbrochenem Glas. Ich sah wieder nach oben, wo das Mädchen im gelben Schein ihres Zimmers am Geländer lehnte. Sie sah wunderschön aus. Langes, rotes Haar das sich glänzend über ihre Schultern ergoss und ein grünes Nachthemd mit einer silbernen Anstecknadel, welches mir die Möglichkeit gab ihre langen, schlanken Beine zu betrachten. Mein Blick viel wieder auf ihr Gesicht und erst da viel mir auf, dass sie weinte. Sie schluchzte heftig und schien kaum Luft zu bekommen. Kurz merkte ich mir die Position ihres Zimmers und lief dann mit schnellen Schritten zum Eingang und von dort in den zweiten Stock.
Ich versicherte mich, dass ich keinen Lärm machte, als ich den Gang hinunter rannte, indem das Mädchen mit den roten Haaren wohnte. Ich versicherte mich noch einmal, dass es die richtige Tür war und wollte schon klopfen aber mir viel ein, dass eine ihrer Zofen anwesend sein musste und die könnte meinem Vater davon erzählen,dass ich bevor das Casting wirklich begonnen hatte, die Regeln brach. Kurz lauschte ich an der Tür,aber ich konnte nichts hören, nicht einmal mehr die Schluchzer.Vielleicht ging es ihr ja schon wieder besser, vielleicht hatte ihre Zofe sie schon beruhigt, aber wo war sie dann als das Mädchen diesen Gegenstand aus dem Fenster geworfen hatte.
Ich hob die Hand und klopfte an.
„Entschuldigung ich wollte keinen Lärm machen. Geh wieder schlafen Bariel." Die leise Antwort war zittrig und beunruhigte mich. „Ich bin nicht Bariel", sagte ich und überlegte fieberhaft wie die rothaarige überhaupt hieß. „Oh, ich wusste nicht das hier Wachen stehen. Mir geht es gut sie können nun wieder ihren Pflichten nachgehen." Ich überlegte, ob ich ihr sagen sollte, dass ich kein Wachmann war, aber dann fand ich es wäre besser sie nicht zu überfordern. Ich  setzte mich auf den Boden vor ihrer Tür und antwortete ihr. „Ich habe gerade eine Pause und war im Garten als ich ihren Schrei gehört habe. Möchten sie mir erzählen was passiert ist?" So gerne ich auch wüsste, wie sie hieß, ich konnte nicht nach ihrem Namen fragen ohne, dass sie meinen wissen wollen würde. „Ich ... ich glaube nicht ... dass ich es ihnen ... sagen darf", stotterte sie und ich merkte, dass sie nun näher an der Tür war. „Sie dürfen mir alles sagen, ich verspreche ihnen es niemandem zu erzählen, ich kenne nicht einmal ihren Name, ich könnte sie nicht verraten." Der letzte Satz war mir einfach so heraus gerutscht, da ich sie beruhigen wollte. „America." „Was?" „Mein Name ist America. Ich schätze, jetzt könnten sie mich verraten, daher werde ich ihnen mein Problem nicht erzählen." Ich lachte und konnte hören, dass sie auch kicherte. Es war ein himmlisches Geräusch, obwohl ich mir nicht sicher war, ob sie über ihre Antwort oder über mein Lachen, lachte.Vater erzählte mir immer, dass mein Lachen sich schrecklich anhörte und meine Mutter hatte es ein mal mit einer Asthma Attacke verglichen.
„Ich gebe ihnen mein Ehrenwort, dass sie mir alles erzählen können."Sagte ich, als wir uns beruhigt hatten. „Sie wollen unbedingt wissen, was los ist oder?" „Natürlich, ich könnte schließlich versuchen zu helfen." „Na gut, ich erzähle ihnen was los ist."
Ich hörte ihr schweigend zu, während sie von ihrer Heimat in Caroliner und diesem Jungen namens Aspen Leger erzählte, was alles zwischen den beiden passiert ist und wie sie vorhin das Glas mit dem Penny vor Wut und Frustration aus dem Fenster geworfen hatte. „Ich habe mich sofort besser gefühlt, aber ... waren sie schon einmal verliebt?"Ich verneinte die Frage und America fuhr fort: „Es ist unglaublich schön, man hat zwar immer Angst die geliebte Person wieder zu verlieren, aber es ist so schön zu wissen, dass man immer jemanden hat zu dem man zurück kehren kann." Sie stockte kurz und sagte dann: „Er hat mich verlassen, mich einfach weggeschickt und dann taucht er mit einer Anderen auf." Sie weinte und mir viel auf, dass ihre Stimme recht nasal war, aber ich ging nicht darauf ein und überlegte, was ich sagen sollte. „Gibt es irgendetwas, was ich für sie tun kann?" „Ich glaube nicht, aber könnten sie ... oh Gott ich fühle mich so dumm ... könnten sie vielleicht dafür sorgen,dass Niemand die Scherben findet." „Natürlich, machen sie sich keine Sorgen, ich werde immer für sie da sein und die Scherben für sie Aufsammel Lady America." Wir beide lachten wieder und ich fühlte mich so frei und ruhig wie schon lange nicht mehr. Nicht einmal ein Spaziergang im Schlossgarten könnte so eine Wirkung auf mich haben wie America. „Danke. Sie sind übrigens sehr gut darin unglückliche Menschen zu trösten." „Wirklich? Ich habe eigentlich sehr wenig Erfahrung mit solchen Fällen von Liebeskummer." „Dafür schlagen sie sich sehr gut." Wir schwiegen kurz doch dann wünschte ich America eine gute Nacht, aber sie unterbrach mich: „Darf ich ihren Namen erfahren?" „Es ist vielleicht nicht gut, wenn sie das wissen", antwortete ich und Schuldgefühle keimten in mir auf. „Sie kennen mein Geheimnis, darf ich dann nicht wenigstens wissen wer sie sind?" Ich überlegte lange und war mir nicht sicher, was ich tun soll. Ich hörte wie sie zu einem „Na gut" ansetzte, aber ich unterbrach sie.

„Mein Name ist Maxon Schreave."

1021Wörter


Danke fürs lesen ich hoffe es hat euch gefallen und auch dass ich nicht die einzige Person im Fandom bin, die dieses Glas schon immer gehasst hat.
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