Eine Reise ins Ungewisse

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
OC (Own Character)
11.12.2018
03.12.2019
8
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Ein Treffen mit einer alten Feindin

Mit dem Flug landeten wir zu dritt in Aquarellia. Einer kleinen Stadt, die im Süden in der Kalos - Region liegt. Der Flug fühlte sich trotz meiner Freunde richtig lang an und ich konnte es kaum noch erwarten endlich anzukommen. Wenn ich sie so ansah ging es denen ebenso wie mir.
Als wir da waren drängten die Menschen sich zum Ausgang des Flugzeuges. Auch wenn ich genau wie die anderen so schnell wie möglich aussteigen wollte zwang ich mich erst einmal dazu noch etwas sitzen zu bleiben. Ich mochte dieses Gedränge beim Ausgang nicht. So vermied ich es meistens. Erst als etwa die Hälfte draußen war nahm ich mein Gepäck und trat ins Freie.
Die frische Luft zog ich genießerisch in mich hinein, wurde aber von den andere angehalten weiter zu gehen.

Der Flughafen war relativ klein aber es gab hier schon einige Geschäfte. Während Ai und ich uns etwas zum Trinken kauften besorgte sich unser Begleiter ein kleines Kochbuch aus dieser Region. Er versank geradezu in diesem Buch und schien kaum noch etwas von seiner Umgebung wahr zu nehmen.

Die neue Region verwunderte mich mit ihrer Vielzahl von mir noch unbekannten Pokémons. Zum Beispiel gab es ein schüsselartiges Pokémon welches neben einem Mann zu schweben schien. Nachdem ich mein Pokédex heraus geholt hatte erfuhr ich das es Clavion hieß und vom Typ „Stahl und Fee“ war. Während des Gehens nahm ich neugierig meine Umgebung in Augenschein. Dabei fiel mir ein rothaariges Mädchen mit einem Feuerpokémon an ihrer Seite auf. Soweit ich wusste war es ein „Starter Pokémon“ aus dieser Region. Der Name Fynx kam mir in den Sinn. Versonnen lächelte ich vor mich hin und fragte mich ob sie gerade mit ihrer Reise als Pokémon Trainerin begonnen hatte. Der Starter deutete stark darauf hin.
„Lass uns nach dem Pokémon Center fragen damit wir unser Gepäck erst einmal verstauen können“, schlug Ai enthusiastisch vor und lief schon auf die Rothaarige zu. Gefolgt von mir kam Taro dazu. Nachdem die Fremde uns den Weg beschrieben hatte bedankten wir uns artig dafür. Die Leute schienen hier alle ausgesprochen nett zu sein. Das freute mich sehr.

Nun als Trainerin genoss ich meinen Aufenthalt im Übernachtungsbereich des Pokémon Centers. Zufrieden legte ich mein Gepäck ab und eilte in den Eingangsbereich wo ich die öffentlichen Telefone vorfand. Damit meine Eltern sich keine Sorgen machten berichtete ich denen von meiner Ankunft. Dazu rief ich zuerst bei meinem Vater an und dann bei meiner Mutter.
„Das freut mich, dass du wohlbehalten angekommen bist“, sagte meine Mutter und ich bemerkte ihren neuen Mann im Hintergrund des Bildschirmes was meine Laune etwas , aber da musste ich durch. „Wie geht es deinen Freunden?“, erkundigte sie sich und schien nach denen Ausschau zu halten.
„Ai und Taro geht es super. Zurzeit sind sie noch mit dem Auspacken ihrer Sachen beschäftigt“, antwortete ich ihr freudestrahlend und freute mich dass alles so glatt lief.
„Gut zu hören. Also, da will ich euch nicht mehr länger stören und wünsche noch einen schönen Tag“, verabschiedete sie sich.

Am nächsten Tag erkundete ich mit meinen beiden Begleitern die Stadt und besuchten als erstes den Springbrunnen im Zentrum des Ortes. Das Wetter war heiter und es waren so gut wie keine Wolken in Sicht. Perfekt um alles zu besichtigen. Interessiert sah ich mich um und erkannte ein Geschäft für Pokébälle, eines für Tränke und einen Supermarkt sowie ein kleines Restaurant. Des weiteren gab es ein Hotel mit dem Namen: „Zum tanzenden Ponita“. Im Pokéball - Geschäft besorgte ich mir noch ein paar weitere Bälle zum Fangen. Man weiß ja nie. Darauf suchten wir das Geschäft für Tränke auf. Dort riet mir Ai nach einer Weile:
„Nimm am besten diesen Trank. Mit den habe ich gute Erfahrungen im Kampf gemacht “ Dabei zeigte sie auf eine Flasche in der Nähe des Ausganges. Neugierig sah ich mir die Empfehlung an und nahm sie in Augenschein.
„Klar wirkt er etwas teuer aber ich sage dir, es lohnt sich“, versicherte sie mir und begab sich zur Kasse und sprach mit dem Verkäufer. Als gefühlt alles im Geschäft untersucht wurde verließen wir das Gebäude. Abrupt blieb ich stehen und traf auf eine mir allzu bekannte Person. Meine Laune verschlechterte sich mit einem Male. Es handelte sich um keinen geringeren als dieses arrogante Nachbarmädchen mit ihrem Snobilikat. Ihr Name war Leiko Itō und sie schien sich vom Verhalten kaum verändert zu haben. Alleine schon, wie sie mit dem rothaarigen Mädchen von gestern umging, war nicht gerade nett. Soweit ich aus ihrem Gespräch heraus gehört hatte fragte sie die Rothaarige aus, wo man gewisse Pokémon am besten in dieser Region fängt. Diese konnte nicht gerade Auskunft geben weil sie erst vor kurzen ihre Reise begonnen hatte.
„Als ich mit meiner Reise begann wusste ich ganz genau wo man die besten Pokémon in der eigenen Region findet“, war Leikos letzter Satz. Vom Aussehen war sie, wie ich diese in Erinnerung hatte - schulterlanges silbernes Haar sowie ein violettes Kleid.
„Ist etwas?“, fragte mich Taro irritiert, der fast in mich hinein gelaufen wäre, weil ich so plötzlich stehen geblieben war. Mit dem Kopf deutete ich auf die Silberhaarige. Verwundert sah er dort hin und schien immer noch nicht zu begreifen was los war.
„Das kann man so sagen“, knurrte ich düster und forderte dieses Mädchen sogleich zu einem Duell heraus. Zuerst war Leiko verwirrt und fragte mich woher ich ihren Namen kannte. Scheinbar erinnerte sie sich nicht mehr an mich. Aber es war auch kein Wunder. Sie sah immer auf alle andere herab und nahm sie nicht wirklich wahr. Ai meldete sich als Schiedsrichterin und das Duell begann. Wie zu erwarten rief sie ihr Snobilikat in den Kampf. Ich konterte da mit meinem Pummelfee und gewann die erste Runde. Immerhin hatte das gegnerische Pokémon eine Schwäche gegen Feenpokémons.

Darauf schickte sie ein Metagross in das Duell, welches mein Pummeluff recht schnell besiegte. Im nachhinein ein Fehler von mir. Ich hätte hätte ein anderes Pokémon wählen sollen. Die Schwachpunkte von meinem waren halt eben Stahl und Psyscho - Angriffe.

In der dritten und letzten Runde wählte ich mein Digdri. Zwar war es um einiges schwächer als mein Mimigma aber vom Typ her wäre er ebenso unterlegen wie mein Pummeluff. Leider unterschätzte ich die Stärke meines Gegners und ich verlor. Das war so blöd! Das regte mich so richtig auf. Immerhin dachte ich nach der Inselwanderung ihr haushoch überlegen zu sein.
„Da sieht man dass es sich auch weiterhin nicht lohnt sich deinen Namen zu merken, du Loser.“ Mit diesen Worten ging sie fort. Vor Wut ballte ich meine Fäuste. In diesem Moment schwor ich sie eines Tages zu besiegen damit sie mich niemals wieder vergaß. Jawohl!

Ende.
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