Das Schicksal bestimmt das Leben

von Kelly71
GeschichteRomanze, Familie / P12
Bellatrix Lestrange Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Rabastan Lestrange Rodolphus Lestrange
11.12.2018
26.12.2018
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Das Schicksal bestimmt das Leben


Disclaimer



Disclaimer für die gesamte Geschichte

Alle bekannten Personen und Orte gehören Joanne K. Rowling bzw. WB – ich verdiene kein Geld damit, sondern habe sie mir nur ausgeliehen.

Wenn diese Geschichte Ähnlichkeiten zu anderen aufweist und die Autoren dieser FF das bemerken, es war keine Absicht und ich bitte dies höflich zu entschuldigen



Testleserinnen: steffi104 und Jess Evans







Zwangsurlaub





„Hermine Jane Granger“, Lucius Lord Malfoy stand in der Bürotür seiner Mitarbeiterin und fixierte diese streng. „Was habe ich dir gesagt?“

„So einiges, Lucius, so einiges. Ging es um den Fall Miller oder meinst du den Vanderbilt-Vertrag? Die Akten von Rubin Investigation wollte ich mir jetzt vornehmen, dazu bin ich noch nicht gekommen, Lucius.“

„Ich meinte das Thema Urlaub! Du hast dieses Jahr noch gar keinen einzigen Urlaubstag genommen und im letzten Jahr und im vorletzten Jahr war es auch nicht viel besser. Von deinen ganzen Überstunden wollen wir gar nicht erst anfangen!“

„Lucius, ich habe einfach zu viel zu tun. Ich kann es mir nicht erlauben, Urlaub zu machen, wenn sich die Arbeit auf meinen Schreibtisch häuft.“

„Der Vanderbilt-Vertrag wurde gestern Abend unterzeichnet in deiner und in meiner Gegenwart. Da schreibt deine Sekretärin gerade die Rechnung und der Fall Miller wurde vertagt und wird erst im März verhandelt. Rubin Investigation bearbeitet Draco, der kann auch etwas für sein Geld tun. Also ziehen deine Ausflüchte nicht. Du machst ab sofort Urlaub und kommst erst Mitte Februar wieder ins Büro. Das ist ein Befehl!“

„Aber Lucius“, begann Hermine zu jammern.

„Mault Mimi wieder?“ Draco schaute grinsend ins Zimmer. „Gönnt sie mir die Mehrarbeit nicht?“

„Ja, Hermine will einfach keinen Urlaub machen bzw. Überstunden abfeiern“, finster sah Lucius diese an. „Warst du in Hogwarts auch schon so arbeitswütig?“ Draco nickte heftig und hob den Daumen. Hermine schnitt ihm eine Grimasse.

„Du kannst deinen Urlaub und die Überstunden auch an mich abtreten, Mimi“, bot Draco an. „Wäre ein schönes vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.“

„Das ist eine gute ….“

„Eine Scheißidee ist das“, fuhr Lucius dazwischen. „Draconis troll dich in dein eigenes Büro ...“

„Es ist Feierabend für mich“, erinnerte Draco seinen Vater grinsend. „Ich sagte doch gestern, dass ich heute zwei Stunde früher gehe.“

„Dann scher dich gefälligst nach Hause, schnapp dir Astoria und sorgt für den nächsten Enkel oder noch besser die erste Enkeltochter!“

„Die Nachwuchsplanung gehen wir alleine an, Vater, dafür brauchen wir dich nicht!“

„Dann falle mir nicht auf die Nerven, Draconis, und bring vor allem meine beste Mitarbeiterin nicht auf dumme Gedanken!“

„Ich dachte, ich bin dein bester Mitarbeiter!“

„Ich sagte Mitarbeiterin, Draconis, wasch dir die Ohren oder ist mir da ein kleines Detail entgangen und du bist in Wahrheit ein Mädchen. Hmh, wie konntest du dann damals als Baby deine Tante Bellatrix anpinkeln?“

„Darf ich deine Erinnerungen daran sehen, Lucius?“ bettelte Hermine.

„Auf gar keinem Fall“, protestierte ihr Kollege und drittbester Freund.

„Auf jeden Fall“, grinste Lucius. „Vielleicht verschicken Cissy und ich davon auch ein Bild als Weihnachtskarte. Würde Sev auf jeden Fall gefallen. Willst du nicht wieder einmal etwas mit Stuart unternehmen, Hermine?“

„Nein, das ist seit ein paar Wochen vorbei.“

„Ein Glück, warum fährst du eigentlich immer auf solche widerlichen Schleimer und Loser ab? Erst Ronald Weasley und dann Stuart Brady.“

„Stuart ist kein Schleimer, Dray.“

„Doch und ein Versager noch dazu“, bestätigte Lucius. „Du solltest dich endlich einmal mit einem Slytherin verabreden. Wird langsam einmal Zeit. Brady schaffte es noch nicht einmal in Hogwarts aufgenommen zu werden. Das hätte dir von Anfang an zu denken geben!“

„Kuppler, alle beide. Darf ich wenigstens noch meinen Schreibtisch aufräumen?“

„Ist da noch etwas wichtiges oder unerledigtes drauf?“

Hermine sah sich kurz um. „Nein, eigentlich nicht.“

„Gut, dann pack deine Sachen zusammen und schwirr ab nach Hause“, befahl Lucius. „Und denk an das Essen nächste Woche auf Malfoy Manor. Cissy schmeißt mich aus unserem Schlafzimmer, wenn du nicht kommst, weil ich vergaß, dich an den Termin zu erinnern.“

„Fordere mich nicht heraus. Ich könnte zu spät kommen und dann sagen, ich habe über Draco von der Einladung erfahren. Kleine Rache sozusagen, weil du mich zwingst Urlaub zu nehmen, Lucius.“

„Wie bist du eigentlich in Gryffindor gelandet.“ Lucius schüttelte mit dem Kopf und verschwand.

„Die Alternative wäre Ravenclaw gewesen“, rief ihm Hermine hinterher.

„Ist ja noch schlimmer, das Haus der Streber also echt! Slytherin ist das einzig wahre Haus in Hogwarts.“

Hermine lachte und dann begann sie ihre Sachen zu packen.
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