20 Jahre Später.........Das Erbe des Schreckens

von Traeumer
GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Albus Severus Potter Rose Weasley Scorpius Malfoy
09.12.2018
15.09.2019
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Danny hatte das Gefühl jemand hätte ihn in der Zeit zurückversetzt. Wieder hockten die Hufflepuffs in ihrem Gemeinschaftsrum zusammen und warteten auf das was kommen würde.
„Glaubst du es hat was mit Quidditch zu tun?“ erkundigte sich Albus mit einem mal.
Er hockte neben Danny auf einem der Sitzsäcke im Gemeinschaftsraum und trug immer noch seinen gelben Spielerumhang.
„Was...?“ Danny war verwirrt.
„Naja...“ meinte Albus. „Dieses rote Mal ist am Himmel aufgetaucht, da hatten wir gerade die Auswahl-Spiele und das heute.....“
„Al!“ Danny musste nun grinsen. „Quidditch mag das beste Spiel der Welt sein aber nicht alles im Leben dreht sich darum! Denk doch mal an die Sache mit Roxy! Da hat Quidditch echt keine Rolle gespielt!“
„Stimmt“ Al schüttelte den Kopf. „War wohl ein blöder Gedanke.“
„Nee, war es nicht.“ meinte Danny. „Ich denke aber das es einfach Zufall war, dass das mit dem roten Mal passiert ist als die Auswahl war. Vermutlich hat sich zur selben Zeit auch der Koboldstein-Club getroffen. Indirekt könntest du aber recht haben.“
„Was meinst du?“ wollte der junge Potter wissen.
„Naja, das Mati heute angegriffen wurde....“brummte Danny. „Vielleicht hat sich der Täter gedacht, dass er am besten an ihn rankommt während die ganze Schule auf den Beinen ist wegen dem Spiel. Ich denke aber, dass der Täter nur die Chance gesehen hat, nicht das er konkret was gegen Quidditch hat.“
„Das denke ich auch!“ meinte John Barneby. Er hatte offenbar die Unterhaltung seiner beiden Mitschüler mit angehört und kam nun zu ihnen herüber. „Ich meine, ihr habt doch erzählt, dass es dem Täter darum ging Mati dafür zu bestrafen, dass er mit Grips-schärfungs-Tränken gehandelt hat, oder?“
„Stimmt!“ räumte Albus ein. „Auch das hat ja nichts mit Quidditch zu tun.“
„Mann, Mann, Mann!“ auch Conner Rivers trat nun zu ihnen. Wie Albus trug auch er noch seinen Spielerumhang. „Ist aber echt heftig oder? Ich meine: Der Cruciatus-Fluch? Weil einer ein paar Tränke vertickt? Das ist echt heftig!“
„Der Kerl hat versucht Als Cousine zum Selbstmord zu zwingen!“ hielt Danny dagegen. „Und das nur weil sie ihrem Bruder eine Pups-Pumpe verpasst hat!“
„Hast recht!“ stimmte Conner zu.
„Das ist einfach nur krank!“ meinte Albus. „Ich kenn ja nun FJ und Roxy. Die kabbeln sich andauernd und spielen sich irgendwelche Streiche. So sagen sie sich, dass sie sich lieb haben!“
„Wer immer dafür verantwortlich ist hat nicht mehr alle Molche im Kessel!“ erklärte Danny bestimmt. „Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun!“
Noch bevor die Jungen ihr Gespräch weiterführen konnten öffnete sich der Zugang zum Gemeinschaftsraum und Professor Longbottom kletterte hindurch.
Sofort richteten sich alle Blicke der Schüler auf ihn.
Danny kannte Neville Longbottom nun über ein Jahr und noch nie hate er den leidenschaftlichen Kräuterkundler so ernst erlebt. Durch Rose wusste der Zwölf-Jährige was Longbottom auf der Seele lag und er hatte verständnis.
Der Hauslehrer der Hufflepuffs baute sich vor seinen Schülern auf. Kurz wanderte sein Blick ins leere. Es war als ob Neville Longbottom unsichtbare Dämonen die sein Denken heimsuchten niederringen musste. Schließlich atmete der Hauslehrer der Dachse durch und begann zu sprechen:
„Herrschaften, ich nehme an, dass sie inzwischen alle von dem Vorfall wissen der sich heute im Quidditch-Stadion ereignet hat.“
Longbottom blickte kurz in die Runde. Zustimmendes Gemurmel war zu hören.
„Unnötig zu sagen, dass unsere Direktorin zutiefst besorgt ist!“ führte Professor Longbottom weiter aus. „Auch wenn das Verhalten der Schüler auf Hufflepuff bei diesem jüngsten Vorfall vorbildlich war, ein 'umstand der mich besonders freut, kann es so nicht weitergehen! In Absprache mit dem Aurorenbüro und dem Kommando für magische Strafverfolgung hat die Schulleiterin daher eine Maßnahme beschlossen. Bitte begeben sie sich alle in die große Halle und bringen sie bitte alle ihre Zauberstäbe mit!“
Unsicher blickten die Schüler sich an, doch schließlich erhob sich einer nach dem anderen. Bevor Danny und Albus sich jedoch dem Ausgang zuwenden konnten winkte Professor Longbottom die beiden Jungen zu sich heran. Da sich der Gemeinschaftsraum nun schnell leerte hatten sie etwas Privatsphäre.
„Meine Herren,“ hob Longbottom an. „die Schulleiterin hat mich gebeten sie zu fragen ob sie, im Vorfeld dieses jüngsten Angriffes, erneut ein abnormes Verhalten ihrer Zauberstäbe bemerkt haben?“
„Dazu kann ich leider nichts sagen Professor.“ gestand Albus. „Ich war ja auf dem Spielfeld. Meinen Stab hatte ich in der Umkleide zurückgelassen. Ich hab ihn erst wieder eingesteckt als Rose und Danny in der Kabine auftauchten.“
„Rose und ich haben auch nichts bemerkt Professor.“ versicherte Danny. „Ich hatte meinen Stab dabei und Rose hat ihren sogar für das Mischpult benutzt. Da war nichts.“
„Beauerlich.“ brummte Longbottom.
„Tut uns...leid?“ sagte Albus unsicher.
Zum ersten mal seit Neville Longbottom den Raum betreten hatte lächelte er.
„Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen Potter. Ein Drachenfeuer-Segen ist unberechenbare Magie. Es kann viele Gründe haben warum ihre Zauberstäbe sie nicht gewarnt haben.“
„Welche zum Beispiel Sir?“ erkundigte sich Danny.
„Nun, es kann sein, dass der Angriff einfach zu schnell erfolgt ist.“ spekulierte Longbottom. „Nach den uns vorliegenden Aussagen stürmte der maskierte Angreifer in die Umkleide der Ravenclaws, lähmte alle anwesenden und begann dann Mr Patil zu foltern.
Sie haben ausgesagt, dass sie ihn schreien hörten und sind sofort losgestürmt. Anders als bei ihrer Cousine Potter gab es keine Vorwarnzeit.
Auch ist es möglich, dass ihre Stäbe „gespürt“ haben, dass sie die Gefahr bereits erkannt hatten und deshalb gab es keine Reaktion.
Oder der Schutz ist blutgebunden.“
„Blutgebunden?“ fragte Danny weiter.
„Er beschränkt sich auf Blutsverwandte.“ erklärte Longbottom. „Ihre Stäbe haben bisher zweimal reagiert. Einmal als die Mutter von Mr Malfoy einen Anfall hatte und bei dem Anschlag auf Miss Roxane Weasley. Beide male gab es eine Blutsverwandschaft.“
„Aber ich bin doch weder mit Roxy noch mit Mrs Malfoy verwandt.“ wunderte sich Danny.
„Richtig!“ bestätigte Longbottom. „Aber sie vergessen, dass ihre Stäbe gemeinsam gesegnet worden sind. Zwischen ihnen und ihren Freunden wurde ein magischer Pakt geschlossen Mr Huntington. Einen Angriff auf einen Blutsverwandten ihrer Freunde sieht der Zauber vermutlich als einen Angriff auf die Gemeinschaft, die sie und ihre Freunde gebildet haben.“
„Wow!“ meinte Danny beeindurckt.
„Also sind wir jetzt „Feuerbrüder“!“ grinste Albus.
„Ach, und was ist dann Rose?“ grinste Danny.
„Na gut, einigen wir uns auf „Feuergeschwister“!“ räumte Albus ein.
„Dein Onkel Ron wird das lieben!“ lachte Danny.
„Wieso? Gegen dich hat er nichts.“
„Ach, und wie wird er reagieren wenn er hört das seine Tochter nun die „Feuerschwester“ eines Malfoy ist.“ wollte Danny wissen.
„Er bringt sich um!“ meinte Al trocken.
„Der amre Ron!“ lachte Professor Longbottom und Danny hatte das Gefühl, dass es ihrem Hauslehrer gut tat. „So, nun aber in die große Halle mit ihnen!“
Danny und Albus folgten den übrigen Hufflepuffs und als sie die große Halle betraten hatten die Schüler aller Häuser bereits an ihren Haustischen platz genommen und es herrschte eine so angespannte Stimmung, dass sich Dannys Nackenhaare aufstellten.
Professor McGonagall schritt vor der Lehrertafel auf und ab und Danny entdeckte, als er sich mit Al zu den Hufflepuffs setzte, einen unbekannten Zauberer in dunklem Umhang der sich angeregt mit Professor Flitwick unterhielt. Ein silbernes Abzeichen schimmerte auf der Brust des Unbekannten.
„Der gehört zum magischen Strafverfolgungskommando!“ flüsterte Albus Danny zu.
„Da hätten wir noch ein neues Gesicht!“ sagte Danny und deutete auf einen relativ kleinen Zauberer der mit Pergament und Klemmbrett bewaffnet gerade das Podiu betrat auf dem die Lehrertafel stand.
„Dennis Creevey!“flüster Al. „Der Assistent von meinem Dad!“
In diesem Moment trat die Schulleiterin jedoch ans Rednerpult und die flüsternd geführten Gespräche verstummten.
Wie zuvor Professor Longbottom atmete McGonagall tief durch bevor sie zu sprechen begann:
„Schüler von Hogwarts! Ich muss sie leider davon in Kenntnis setzen, dass es dem unbekannten Übeltäter, der wohl für die Angriffe auf Schüler dieses Instituts verantwortlich ist erneut unerkannt entkommen konnte!“
Verärgertes Gemurmel ging durch die Halle.
McGonagall indes sprach weiter.
„Erneut hat dieser unbekannte Übeltäter einen unverzeihlichen Fluch eingesetzt um einen Schüler anzugreifen. Dies ist nicht tragbar!
Um die Sicherheit an dieser Anstalt wieder herzustellen habe ich daher, in Absprache mit Mr Grant Collja vom magischen Strafverfolgungskommando, einige Maßnahmen beschlossen.
Ich setzte sie davon in Kenntnis, dass es in diesem Jahr nicht gestattet sein wird, dass Schüler über die Weihnachtsferien in Hogwarts verbleiben.“
Verunsichert blickten die Schüler sich an.
„Dies hat folgenden Hintergrund!“ erklärte Mcgonagall. „Das magische Strafverfolgungskommando wird ein neues Netz von Schutzzaubern in der Schule ausbringen. Diese Zauber werden vor allem dazu dienen schwarze Magie aufzuspüren, insbesondere die Art von Magie die zum wirken der unverzeihlichen Flüche nötig ist! Dies ist ein langwieriger und schwieriger Prozess der nicht gestört werden darf. Wir haben uns daher entschieden ihn während der Weihnachtsferien durchzuführen und dafür zu sorgen, dass die Schule während dieser Zeit leer steht.
Ich informiere sie so weit im Vorfeld, damit sie sich mit ihren Eltern absprechen können. Sollte eine Rückkehr zu ihren Familien nicht möglich sein, fragen sie bitte bei Freunden nach ob diese sie über die Feiertage aufnehmen können. Wenn auch das nicht möglich ist wenden sie sich an die Hauslehrer. Wir werden dann, in Absprache mit dem Ministerium, eine Regelung finden.“
McGonagall ließ ihre Worte kurz wirken, dann fuhr sie fort:
„Des weiteren habe ich eine Maßnahme beschlossen, die mir nicht leicht fällt. Sie ist einzigartig in der Geschichte unserer Schule und ich sehe es als eine persönliche Schande, dass ich sie überhaupt durchführen muss.“
Noch einmal atmete die Schulleiterin tief durch. Offenbar wollte sie Kraft schöpfen.
„Hogwarts hat ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem.“ erklärte sie schließlich. „Es ist nahezu unmöglich, dass jemand von außen eingedrungen ist um diese Verbrechen zu begehen. Auch wenn sich alles in mir weigert die folgende Annahme auch nur in Betracht zu ziehen, so muss ich doch vermuten, dass ein Bewohner dieses Schlosses, Schüler oder Lehrer, für diese schändlichen Übergriffe verantwortlich ist!“
Aufgeregtes Flüstern brach nun aus.
McGonagall hob die Hände und brachte die Schüler zum schweigen.
„Auch mir erscheint dieser Gedanke geradezu abwegig zu sein aber wir müssen Gewissheit haben! Daher wird das magische Strafverfolgungskommando jeden Zauberstab in diesem Schloss überprüfen. Der Fluch-Umkehr-Effekt wird zeigen ob einer von ihnen einen unverzeihlichen Fluch ausgesprochen hat.“
Nun brach wirklich Aufruhr unter den Schülern aus.
„Aber Frau Professor!“ ereiferte sich Cleo Parkinson am Tisch der Slyterins. „Das ist ein Skandal! Wir alle werden unter Generalverdacht gestellt?!“
„Ja, Miss Parkinson, wir alle!“ erklärte McGonagall und noch bevor weiterer Protest ausbrechen konnte übergab sie Grant Collia ihren Zauberstab.
„Tannenholz, Kern aus Drachenherzfaser, 9 ½ Zoll. Besitzer: Minerva McGonagall.“ erklärte dieser und Dennis Creevey schrieb eifrig mit.
Collia legte seinen Zauberstab an die Spitze von McGonagalls Stab und murmelte:
„Priori Incantatem!“
Neugierig verfolgte Danny wie Schattenhafte Symbole aus McGonagalls Zauberstab aufstiegen, Wörter und Runenzeichen auf die selbe Art Gestalt annahmen.
„Kein unverzeihlicher Fluch im fraglichen Zeitabschnitt.“ stellte Collia fest und übergab den Zauberstab wieder an McGonagall.
Der Reihe nach traten nun die Lehrer vor und jeder ließ seinen Zauberstab überprüfen. Sie alle waren ohne Befund.
„Wir werden nun die Schüler in alphabetischer Reihenfolge aufrufen.“ erklärte McGonagall nachdem die Lehrer überprüft waren. „Wir werden NICHT nach Häusern getrennt vorgehen. In dieser Sache stehen wir alle hier Schulter an Schulter.“
Es gab keinen weiteren Protest oder Widerstand. McGonagalls Bereitschaft auch ihren eigenen Zauberstab überprüfen zu lassen hatte die Schüler matt gesetzt.
Einer nach dem anderen wurden die Schüler aufgerufen und präsentierten ihre Zauberstäbe.
Als Danny seinen übergab war er doch etwas nervös. Er wusste natürlich, dass er nichts verbrochen hatte aber dennoch war ihm nicht ganz wohl.
Umso erleichterter nahm er seinen Stab wieder entgegen nachdem Mr Collia auch ihn für sauber erklärt hatte.
Nach zwei Stunden waren alle Schüler überprüft und bei keinem Stab hatte sich ein unverzeihlicher Fluch nachweisen lassen.
McGonagall wirkte regelrecht erleichtert als sie wieder ans Rednerpult trat.
„Ich bin froh, dass mein Vertrauen in sie berechtigt war.“ erklärte sie lächelnd. „Ich muss sie aber erneut zu größter Wachsamkeit aufrufen. Wenn es keiner von uns war, dann gibt es eine Lücke in der Verteidigung dieses Schlosses! Es ist schwer sich gegen einen Angriff zu wappnen von dem man nicht weiß woher er kommt! Ich bitte sie daher: Seien sie besonders vorsichtig!“



So, das war es wieder für heute.
Ich hoffe es hat euch gefallen und nochmal:
Sorry wegen der Pause.
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