Tiefe Wasser sind nicht still

von PuneD699
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Richard Kruspe
09.12.2018
09.11.2019
29
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So liebe Leser, nun ist es soweit, die Story endet hier. Ich hoffe es hat euch gefallen. Ich bin verdammt stolz darauf, denn es ist die erste FF die ich jemals zu Ende geführt habe.
Auf diesem Wege möchte ich mich für alle Favoriten, Empfehlungen und Reviews bedanken!


Eure PuneD699

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Die Stunden vergehen und nachdem sie sich noch einen Act angeguckt haben, sind sie zu einer Aftershow Party, auf dem Gelände, gegangen. Die Stimmung ist ausgelassen und Kimmy führt viele Gespräche mit verschiedensten Künstlern. Sogar mit Bands, die sie selber hört und gut findet. Für sie fühlt es sich so surreal an, dass sie denkt, sie würde gleich aufwachen. Doch dem ist nicht so. Gott sei dank. Nie hätte Kimmy gedacht, in so einer angenehmen Situation zu sein. Während sie und Richard eher mit den Leuten unterhalten, lassen es Paul, Fanzi und Joe es eher krachen. Auch das Paar trinkt hier und da mal ein Bier, aber an den Pegel der restlichen Band kommen die zwei so schnell nicht mehr ran.
Es ist 2:12 Uhr als die schwarzhaarige zu dem Gitarristen geht und ihm ins Ohr flüstert, dass sie gehen möchte da sie langsam müde wird.
„Warte, ich komme mit.“, sagt er Bescheid und setzt seine Flasche Bier an, um den Rest noch daraus zu trinken.
„Und die anderen?“, versucht sie gegen die laute Musik anzukommen.
Er zuckt mit den Schultern und richtet seinen Mund wieder an ihr Ohr.
„Keine Ahnung. Vielleicht sind die auch schon am Bus.“.
„Ok.“, nickt sie ab und nachdem er die leere Flasche auf einen der Stehtische gestellt hat, nimmt er ihre Hand und dann gehen sie. Auf ihrer Route treffen sie hier und da noch ein paar Leute, bei denen sie sich verabschieden und eine gute Nacht wünschen. Am Bus angekommen schließt er diesen auf und geht die Treppen rauf. Er guckt hinein und dreht sich auf der letzten Stufe zu Kim um.
„Ist noch keiner da.“, offenbart er ihr.
„Tja, die werden wohl noch ordentlich die Sau rauslassen.“, grinst sie kess.
„Noch ein Absacker draußen?“, hakt er nach und wirkt noch gar nicht so müde, wie sie es ist. Eigentlich möchte die Bassistin nur noch schlafen, aber die Zweisamkeit die sie gerade haben, möchte sie dann doch ausnutzen.
„Klar, warum nicht.“, lächelt sie ihn an und er geht daraufhin kurz in den Bus, um zwei Biere zu holen. In der Zwischenzeit hat sie sich schon auf einen der Stühle gesetzt und die Augen geschlossen. Diese ganze Aufregung, Lampenfieber und dann noch die Party, haben sie ganz schön fertig gemacht. Die Musik der Party dröhnt bis zum Platz und auch das Gegröle das ab und zu durch die Nacht hallt. Durch den See ist die Luft schön rein und klar. Das leichte Knartschen der einzelnen Stufen reißt sie aus ihren empfinden der Umgebung und sie öffnet ihre Augen wieder. Neben den zwei Flaschen, hat er noch eine Decke für sie geholt, da sie sich sehr sommerlich gekleidet hat, für die Party, und es schon etwas frisch wird, wenn man einfach nur sitzt. Zumal ihr immer schnell kalt wird, wenn sie müde ist.
„Willst du nicht doch lieber ins Bett gehen, Babe?“, guckt er sie fragend an, während er vor ihr steht.
„Alles gut. Ich möchte die Zeit mit dir hier noch genießen.“, schüttelt sie leicht den Kopf und lächelt zufrieden im Anschluss. Auch Richard lächelt sie so an und stellt die Flaschen auf den Tisch. Dann deckt er sie zu. Sie richtet sich das dünne Laken und nimmt das Bier, welches er ihr bereits entgegen hält, an. Einen anderen Stuhl rückt er dicht an ihren und nimmt platz. Wortlos stoßen sie an und trinken einen Schluck.
„Der Tag war einfach unvergesslich.“, bricht sie mit leiser Stimme die Stille und guckt gen Himmel. Nur leicht kann man Sterne erkennen, denn die Lichter der Umgebung lassen die schwachen verblassen. Richard bleibt stumm und guckt auch in die Ferne über ihm. Er scheint nachzudenken.
„Danke das du das für mich tust.“, lässt er dann plötzlich verlauten und schaut in ihre klaren, blauen Augen. Sie macht es ihm gleich und schenkt ihm eines ihrer so schönen Lächeln, die er so an ihr liebt.
„Danke das ich das für dich machen darf.“, erwidert sie ruhig. Auch seine Mundwinkel erheben sich zu einem Lächeln. Sie kommen sich näher, als sie so oder so schon sind, und küssen sich sinnlich. Seine Zunge sucht ihre und der Kuss wird dadurch noch intensiver. Er vergräbt seine rechte Hand in ihr weiches Haar.
„Heeeyyy... wir ham doch jeeesacht, keen Sex im Bus.“, gröllt es aus der Dunkelheit und ein sehr betrunkenes Lachen hallt hinterher.
„Jeeenau!“, kichert Fancy, die gerade mit Paul auf dem Bus drauf zugetorkelt kommt.
Seufzend löst sich der ehemalige Banker von seiner Partnerin und guckt auf das Paar, welches sich verzweifelt versucht, sich gegenseitig zu halten.
„Gilt auch für euch.“, erinnert er den Rhythmusgitarrist an die Abmachung.
„Meinst du die wären noch dazu in der Lage?“, flüstert Kim nah an seinem Ohr und muss schmunzeln.
„Keene Angst, wir... wir sind schoooo‘ fertisch...“, hickst er den Satz hochkonzentriert heraus.
„Oh jaaa und es waaaar so guuuut.“, bestätigt die Brünette lachend.
„Und wie fertig ihr seid.“, murmelt Richard vor sich hin, sodass nur Kim ihn verstehen kann. Diese beherrscht sich gerade sehr stark, nicht laut loszulachen.
„Wat?“, fragt Paul nach.
„Nichts. Geht mal ins Bett.“, winkt der schwarzhaarige ab und hofft, dass die Betrunkenen in den Bus gehen. Sie tun ihm den Gefallen und verschwinden nach drin, nachdem sie noch versucht haben, ihnen eine gute Nacht zu wünschen. Nachdem die Tür des Busses ins Schloss fällt, kann Kim nicht mehr an sich halten und lacht laut los. Auch ihr Freund stimmt mit ein und das andauernde Poltern, macht es nicht besser.
„Wird das immer so laufen?“, möchte sie lachend wissen.
„Nicht immer, aber immer öfters.“, warnt er sie vor und muss schmunzeln.
Wer weiß, vielleicht sind auch die beiden, die beim nächsten mal einen über den Durst trinken. Um ehrlich zu sein, ist es Kim in diesem Moment auch egal. Sie ist einfach froh hier zu sein.

Auf Tour, zusammen mit Richard.
Auf der Bühne zu stehen, zusammen mit Richard.
Ein aufregendes Leben zu führen, zusammen mit Richard.
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