Over Again

GeschichteDrama, Romanze / P18
Chester Bennington Mike Shinoda OC (Own Character)
09.12.2018
07.07.2019
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09.12.2018 584
 
Over Again
Sometimes, sometimes you don't say goodbye once
You say goodbye over and over and over again



( A Linkin Park Fanfiction)



Autorin: Sateenkaari
Rating: P18
Genre: Drama, Romanze

Klappentext:
Er hatte sich das Leben genommen. Chester, Mejas bester Freund. Genau dann, als sie ihn am meisten brauchte.
Wie sollte sie nur ohne ihn weiterleben? Wie sollte sie um ihre große Liebe Mike kämpfen? Wie sollte sie in dem harten Musikbusiness überleben? Wie sollte sie verhindern, dass ihre Krankheit sie wieder und wieder einholte?
In Chesters Briefen, die er ihr hinterlassen hat, hofft sie auf Antworten auf ihre Fragen. Dass damit allerdings auch gleichzeitig ihr komplettes Leben über den Haufen geworfen werden könnte, hätte sie nicht gedacht.
[Fortsetzung von ‚If I just Let Go‘]

Disclaimer:
Keiner der Charaktere in dieser Fanfiction gehört mir. Weitergehend verdiene ich hiermit kein Geld.

Hauptcharaktere:
Meja Charlotte Thomson, Linkin Park



~*~




Prolog




Müde taumelte ich über den kalten Steinboden. Meine nackten Füße froren, doch es war mir egal.  Mir war alles egal.

Ich berührte die Schusswunde an meiner rechten Schulter. Sie tat schon fast nicht mehr weh. Jedoch würde die Narbe für immer bleiben. Für den Rest meines Lebens war ich gezeichnet.

Für den Rest meines Lebens.


Gut, dass dieser nicht mehr allzu lange dauerte. Bald war ich bei dir.


Ich nippte an meiner Flasche Bier, stolperte über eine Schachtel Zigaretten, die jemand achtlos auf den Boden geworfen hatte. Zaghaft hob ich sie auf, ehe ich sie mit all der Kraft, die ich noch hatte, weg warf. Sie fiel unmittelbar vor der Brüstung zu Boden.

Ich tänzelte über den eiskalten Fußboden, kam vor der Brüstung zum Stehen.
Wieder erfuhr mich ein Schwindel. Der altbekannte Schwindel.
Meine Hände berührten meine schmale Taille, aus der die Knochen deutlich hervor stachen.
Er hatte es nicht bemerkt. Er hatte nicht bemerkt, dass ich wieder abgenommen hatte. Aber wie sollte er auch? Er war ja nur permanent mit seiner blöden Tour beschäftigt. Reiste von Stadt zu Stadt. Und was war mit mir? Ich blieb immer noch Meja Charlotte Thomson.

Der gescheiterte Popstar. Die Affäre von Chester Bennington.

Dann blickte ich in den Himmel hinauf, sah die Millionen Sterne.
„MICH KÜMMERT ES! HÖRST DU? MICH!“, schrie ich in voller Lautstärke.

Ich stolperte über meine eigenen Füße, hielt mich an der Brüstung fest.

„Aber bald bin ich bei dir“, fügte ich flüsternd hinzu.

Ich zitterte am ganzen Körper, spürte den Alkohol in meinen Venen. Gedanken daran, wie sie mir damals den Magen ausgepumpt und mich anschließend zwangsernährt hatten, kamen in mir hoch. Nie wieder konnten sie mir so wehtun. Nie wieder durften sie mir so wehtun.
Konnten sie mich nicht einfach gehen lassen?

Wen kümmerte es, wenn ich einfach verschwand? Ihn würde es nicht kümmern, niemals würde es ihn kümmern. Dafür war er doch zu beschäftigt mit sich selbst.
Er hatte seinen Bandkollegen verloren, ja. Aber er war nicht der Einzige, der litt.

Mutig zog ich mich an der Brüstung hoch, hob ein Bein über das metallene Geländer.


Wir haben doch sowieso immer zusammen gehört. Und wenn wir es schon nicht im Leben konnten, dann eben im Tod.


‚Ich liebe dich Meja und ich werde dich auch immer lieben.‘

Es war, als könnte ich seine Stimme wirklich hören. Wie früher.


Oh Chester.


Ich hob das zweite Bein über das Geländer, setzte mich auf das kühle Metall.

Wieder erfüllte mich das Schwindelgefühl, als ich in den Abgrund blickte.

„MEJA!“, ertönte mit einem Mal eine Stimme hinter mir.



Ich erschrak und schwankte.
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