Die drei ??? und der Taylor-Burton

GeschichteDrama, Krimi / P16
Bob Andrews Inspektor Cotta Justus Jonas Peter Shaw
08.12.2018
03.09.2019
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Guten Abend alle zusammen,
und viel Spaß mit meiner ersten Geschichte. Ich hoffe, sie gefällt euch.
An dieser Stelle auch ein riesiges Dankeschön an Teatime, beste Beta-Leserin der Welt!!

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Samstag
Justus Jonas öffnete langsam die Augen. Sonnenstrahlen fielen durch die halb geschlossenen Jalousien und unten in der Küche hörte er Tante Mathilda rumoren. Er schnupperte und der Geruch von frisch gebratenem Speck und Pfannkuchen stieg ihm in die Nase. So konnten die Ferien beginnen. Er streckte sich und warf einen Blick auf die Gästematratze in seinem Zimmer. Peter hatte gestern Abend noch nicht so genau gewusst, ob er bei ihm übernachten oder sich wieder mit Kelly vertragen und die Nacht bei ihr verbringen würde. Anscheinend Letzteres. Er seufzte. Das ewige Auf und Ab in der Beziehung der beiden nervte ihn außerordentlich. Aber er hatte Peters Eltern vor deren Abflug versprochen, in ihrer Abwesenheit ein Auge auf ihren Sprössling zu haben. Seine Eltern waren nämlich nach Europa geflogen. Sein Vater für ein Filmprojekt und seine Mutter zum Treffen mit einer alten Freundin und es war ihnen wohler, wenn ihr (fast erwachsener!) Sohn nicht ganz ohne Aufsicht war. Peters Entführung vor einigen Monaten, auch wenn sie sehr glimpflich ausgegangen war, hatte sie doch ziemlich geschockt. Aber sie hatten sicherlich nicht gemeint, dass er seinen Freund auf Schritt und Tritt begleiten musste. Und eine Übernachtung bei Kelly war schließlich nicht ungewöhnlich.

„Justus, Frühstück!“, schallte es von unten herauf.
Schnell schlüpfte er nach einer Katzenwäsche in seine Klamotten und lief die Treppe herunter. Unten angekommen erwartete ihn ein großer Stapel Pfannkuchen und eine Schüssel mit gebratenem Speck. Er setzte sich an den Tisch und bediente sich.

„Wo ist denn Peter?“ fragte seine Tante und blickte fragend zu dem zweiten Gedeck.

„Bei Kelly“, nuschelte Justus mit vollem Mund.

„Aber wir sollen doch ein Auge auf ihn haben. Wie sollen wir das denn machen, wenn er kommt und geht, wie er will?“ Tante Mathilda war wenig begeistert. Und offenbar hatten Peters Eltern nicht nur Justus ein Versprechen abgenommen.

„Dass er mir nachher bloß pünktlich hier ist. Um 11 Uhr kommt eine große Lieferung, und ihr wolltet beim Ausladen mithelfen.“ Von 'Wollen' kann keine Rede sein, dachte Justus, aber er verkniff sich einen Kommentar. Schließlich gab es die Vereinbarung, dass die Jungen ab und an auf dem Schrottplatz mithalfen und dafür den alten Campingwagen als Zentrale nutzen konnten.

„Bestimmt wird Peter pünktlich sein“, versicherte Justus. „Und Bob wollte auch kommen.“ Damit gab sich seine Tante zufrieden.

Nachdem Justus sein ausgiebiges Frühstück beendet hatte, Peters Portion durfte ja nicht verkommen, ging er nach draußen. Er wollte hinüber zur Zentrale und dort noch ein wenig lesen, bis das große Schleppen losging. Aber soweit kam er nicht. Jeffrey, ein Freund von Peter, kam gerade mit hoher Geschwindigkeit angerauscht und brachte sein Rad knapp vor Justus' Füßen zum Stehen. Er sah sehr erbost aus.

„Wo ist Peter, dieser Idiot? Ich brauche meine Autoschlüssel“, schnaubte er.

„Wie bitte?“ fragte Justus erstaunt. „Was sollte Peter mit deinen Autoschlüsseln? Sein Wagen funktioniert doch gerade, oder zumindest tat er es gestern Abend noch. Aber wenn Du Peter suchst, den Weg hierhin hättest du dir sparen können. Er ist bei Kelly. Und wieso hast du ihn nicht einfach angerufen? Er hätte dir die Schlüssel doch bestimmt vorbeigebracht.“

„Bei Kelly? Sicher nicht. Und angerufen habe ich ihn schon mindestens ein Dutzend Mal, sein Handy ist aus“, gab Jeffrey gereizt zurück. „Dabei hat er genau gewusst, dass ich den Wagen heute dringend brauche.“

„Dann verstehe ich erst recht nicht, warum du herkommst. Du warst doch gestern Abend auch auf der Strandparty. Warum hast du Peter da nicht nach deinen Schlüsseln gefragt? Und wieso sollte er nicht bei Kelly sein? Er wollte bei ihr übernachten und da er nicht hier ist, ist es naheliegend, ihn dort zu suchen.“

Jeffrey schnaubte genervt. „Ja, ich war gestern auf der Party. Und Peter auch, aber nur für ungefähr eine halbe Stunde. Dann ist Kelly in Begleitung eines anderen Typen aufgekreuzt. Das hat ihn wohl ziemlich geschockt. Jedenfalls ist er sofort abgehauen, nachdem er die beiden gesehen hatte. Ich wollte ihm noch nachlaufen, war aber nicht schnell genug. Es war ein ordentliches Gedränge gestern Abend und da hab ich ihn aus den Augen verloren. Jedenfalls, als ich später nach Hause wollte, hab ich meine Jacke gesucht. Peter muss sie genommen haben, sie sieht seiner ja sehr ähnlich. Ich hatte meine Autoschlüssel in der Innentasche. Also, was ist jetzt? Wo Peter ist, ist mir gerade ziemlich egal, aber ich brauche die Schlüssel.“

Justus seufzte. „Ich gehe mal nachsehen, ob deine Jacke da ist, aber viel Hoffnung mache ich mir nicht.“ Und so war es auch. Jeffreys Jacke hing weder an der Garderobe, noch gab es einen anderen Hinweis auf Peters Anwesenheit.

Als Justus wieder nach draußen kam, stöhnte er genervt auf. Nun stand auch noch Peters Freundin - oder Ex-Freundin? - neben Jeffrey. Dieser schien ihr gerade eine Standpauke halten zu wollen, verstummte aber, als Justus zu den beiden trat. Was wollte Kelly bloß hier? „Also Jeffrey, wie vermutet, keine Spur von Peter oder deiner Jacke. Hast du es schon bei Bob versucht?“ Kaum hatte er seinen Namen ausgesprochen, kam selbiger auch schon in seinem alten, gelben VW-Käfer vorgefahren. Er parkte am Straßenrand und stieg aus. Alleine.

„Was ist denn hier los?“ fragte er verwundert. Denn Jeffrey und Kelly waren doch eher seltene Gäste auf dem Schrottplatz, vor allem ohne Peter. „Wo ist Peter? Schläft er noch? Das wird deine Tante sicher nicht freuen, Justus.“

So langsam konnte dieser die Frage nach dem Verbleib seines Detektivkollegen nicht mehr hören. „Ich weiß nicht, wo sich Peter rumtreibt. Und ja, Tante Mathilda wird über seine Abwesenheit nicht sehr erfreut sein. Und wenn ihr beiden“, er blickte Jeffrey und Kelly an, „nicht mit uns Bauzäune abladen wollt, schlage ich vor, ihr verschwindet und macht euch auf die Suche nach ihm. Er soll sich gefälligst herbewegen, er wird dringend gebraucht.“ Denn kaum hatte er den Satz beendet, bog ein Lastwagen in die Straße zum Schrottplatz ein, die Ladefläche dicht bepackt mit den erwähnten Bauzäunen. Als ob es davon nicht schon genug hier gäbe.

Auch Tante Mathilda hatte die Ankunft der neuen Ware bemerkt und kam nach draußen. „Sehr pünktlich, wunderbar, dann könnt ihr ja jetzt anfangen.“ Sie schaute sich um. „Aber wo ist denn Peter?“

….....................


„Wenn Peter nicht bald auftaucht, werden wir hier noch Stunden brauchen“, stöhnte Bob.
„Du meinst wohl eher Tage“, ergänzte Justus und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Seit gefühlten Ewigkeiten entluden sie nun schon den LKW, aber der Berg auf der Ladefläche wurde nicht kleiner. Und das schöne sonnige Wetter war einer drückenden Hitze gewichen, was die Arbeit nicht angenehmer machte.

In der größten Mittagshitze hatte Tante Mathilda jedoch Erbarmen, und die Jungs zogen sich mit einem großen Krug eisgekühlter Limonade in ihre Zentrale zurück.

„Was für eine unmenschliche Quälerei“, stöhnte Bob und ließ sich auf das alte Sofa fallen. „An solchen Tagen frage ich mich, ob unsere alte Zentrale diese Schufterei wirklich wert ist.“

„Ich gebe zu, im Momenten wie diesen kann ich deine Frustration durchaus nachvollziehen, aber sobald wir uns etwas erholt haben, werden wir die ganze Angelegenheit wieder optimistischer betrachten können“, entgegnete Justus selbstsicher.

„Und wo wir uns schon hier versammelt haben, wenn auch in nicht ganz vollständiger Besetzung, schlage ich vor, dass wir uns um unseren aktuellen Fall kümmern. Durch die zahlreichen schulischen Verpflichtungen in den letzten Tagen vor den Ferien haben wir bislang keine großen Fortschritte erzielen können.“

Das wäre Peters Einsatz gewesen, dachte Bob und seufzte innerlich. Auch er hatte gerade keine große Lust, sich mit dem Vandalismus im Einkaufszentrum zu beschäftigen. Aber da legte Justus schon los: „Also, ich rekapituliere: wir haben es mit mittlerweile vier Fällen von Vandalismus im gerade wiedereröffneten Shopping-Center zu tun. Als Erstes wurden die Fensterscheiben des Buchladens mit Graffiti beschmiert. Die Tat ereignete sich vor zwei Wochen in der Nacht von Freitag auf Samstag. Am folgenden Sonntagmorgen waren die Mülleimer im Food-Court demoliert. Dann passierte zunächst nichts, bis dann wieder in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut Graffitis auftauchten, diesmal auf mehreren Wänden in der zweiten Etage. In der nächsten Nacht dann erneut der Food-Court, diesmal waren mehrere Stühle und Tische umgeworfen, aber nicht zerstört...“.

„Mensch Just, das haben wir doch schon tausend Mal durchgesprochen“ unterbrach ihn Bob. „Es sind wohl Jugendliche, die sich das gerade frisch sanierte Einkaufszentrum als 'Spielplatz' ausgesucht haben. Das Gebäude ist ja nicht wirklich gut gesichert.“

„Da muss ich dir zustimmen. Leider wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen viel zu wenig Wert auf die Aktualisierung der Überwachungstechnik gelegt. Ein, wenn auch zugegebenermaßen solides Schloss am Haupteingang und ein paar Gitter sind überhaupt nicht mehr zeitgemäß“, kritisierte Justus. „Die Kameraüberwachung ist bestenfalls rudimentär und hauptsächlich auf den Parkplatz gerichtet. Die einzelnen Geschäfte haben sich selber um eine ihrem Umsatz und Warenwert entsprechende Sicherung bemüht, nur deckt diese die übrigen öffentlichen Bereiche nicht ab. So kommen wir nicht weiter.“ „Ist letzte Nacht eigentlich wieder was passiert ist?“ fragte Bob. Justus checkte den Anrufbeantworter und das Firmenhandy, doch es gab keine neuen Nachrichten von ihrem Auftraggeber.

Der erste Detektiv begann, seine Unterlippe zu malträtieren, ein klares Zeichen, dass er konzentriert nachdachte. Bob ließ seine Gedanken schweifen und war ein wenig weggedämmert, als Justus´ Stimme ihn wieder in die Gegenwart zurückholte.

„Ich schlage vor, dass wir uns heute Abend einen Überblick über die nächtlichen Aktivitäten im Einkaufszentrum verschaffen. Wenn wir uns geschickt aufteilen, können wir den Großteil des Geländes einsehen“. Er holte einen Übersichtsplan des Einkaufszentrums hervor und begann, die Details auszuarbeiten.

„Einer von uns behält den Haupteingang im Auge, inklusive des großen Kundenparkplatzes. Ein weiterer bezieht Posten im Bereich des Lieferanteneingangs und der Mitarbeiterparkplätze. Und dann bleibt noch der etwas separat gelegene Food-Court. Ich würde sagen, wir treffen uns hier um 23 Uhr, dann hat auch die Putzkolonne ihre Arbeit beendet. Ich werde Peter benachrichtigen und die Ausrüstung vorbereiten.“

Bob hatte sich das erste Ferienwochenende zwar etwas anders vorgestellt, aber Justus hatte Recht. Sie hatten ihren Fall bislang ziemlich vernachlässigt. Und eine Observation war nun mal der nächste logische Schritt. Er würde auf jeden Fall seine große Kamera einpacken, für den Fall, dass die Randalierer ihrem Muster folgen und heute wieder auftauchen würden. Da konnten ein paar brauchbare Beweisfotos nicht schaden. Bevor sie weitere Einzelheiten besprechen konnten, schallte Tante Mathildas Stimme zu ihnen herüber und erinnerte sie daran, dass die Arbeit auf dem Schrottplatz noch nicht beendet war. Seufzend erhoben sie sich und begaben sich nach draußen.

Kurz nach 23 Uhr betrat Bob die Zentrale und fand Justus am Schreibtisch sitzend vor. Der erste Detektiv reichte ihm eine Kopie des Lageplanes, auf dem drei Plätze markiert waren. „Hier ist dein Exemplar. Ich werde mich am Haupteingang postieren und du übernimmst den Food-Court. Sollte Peter noch kommen, kann er den Lieferanteneingang überwachen.“

„Hat er sich denn immer noch nicht gemeldet?“ fragte Bob verwundert. Sie waren zwar alle keine kleinen Kinder mehr, aber dass Peter gar nichts von sich hören ließ, wo er doch quasi gerade bei Justus wohnte, war schon etwas ungewöhnlich.

„Nein. Sein Handy ist immer noch aus und zu Hause läuft der Anrufbeantworter. Aber bei Kelly ist es das gleiche, ich nehme an, sie feiern mal wieder Versöhnung“, gab Justus leicht genervt zurück.
„Hast du dein Walkie-Talkie? Dann können wir aufbrechen. Sollte sich unser Zweiter wider Erwarten heute Abend doch noch langweilen, kann er ja nachkommen.“

Sie machten sich in Bobs Käfer auf den Weg. Am Ziel angekommen, umrundeten sie den Kundenparkplatz und entschlossen sich dann, den Wagen etwas entfernt in einer Seitenstraße abzustellen. Das alte gelbe Auto allein auf weiter Flur wäre zu auffällig gewesen, denn bis auf einen dunklen Transporter in der hintersten Ecke lag der Vorplatz des Einkaufszentrums völlig verlassen da. Dem einsamen neongrünen Rennrad am sonst leeren Fahrradständer schenkten sie keine weitere Beachtung.

Nachdem sie die letzten Details besprochen und ihre Ausrüstung nochmal überprüft hatten, trennten sie sich und nahmen ihre Beobachtungsposten ein. Kaum hatte Justus es sich gemütlich gemacht, vibrierte das Firmenhandy der drei ??? in seiner Hosentasche. Na endlich, dachte er und zog das Gerät hervor in der Erwartung, einen Anruf von Peter zu erhalten. Wer sonst sollte ihn mitten in der Nacht kontaktieren wollen? Aber die Nummer auf dem Display gehörte nicht seinem Freund, sondern Inspektor Cotta. Er nahm den Anruf an.

„Guten Abend Inspektor, hier ist Justus..“

„Ich weiß, wer dort ist, sonst würde ich ja nicht anrufen“, schallte es aufgebracht aus dem Hörer. „Ich muss aber dringend wissen, wo du bist. Und vor allem auch, wo Bob ist.“

„Also, Bob und ich führen gerade im Rahmen unseres aktuellen Falles eine Observation durch. Darf ich fragen, wieso das für Sie von so großem Interesse ist?“, gab Justus verwundert zurück. Sie hatten nun schon oft mit der Polizei zusammengearbeitet, aber normalerweise hatten sie den Kontakt aufgenommen, wenn es um Informationen oder Hilfe ging. Aber einen spontanen Anruf des Inspektors mitten in der Nacht hatte es in ihrer bisherigen Karriere noch nicht gegeben.

„Nein, das geht dich ausnahmsweise nichts an. Nur so viel: ein gelber VW-Käfer ist gerade in Zusammenhang mit einer sehr wichtigen polizeilichen Überwachungsaktion aufgetaucht und da wollte ich sicherstellen, dass ihr nicht wieder eure Nasen in Dinge gesteckt habt, die viel zu gefährlich für euch sind.“

„Keine Angst, Inspektor, dieser Fall ist wirklich ungefährlich. Ein Freund von uns arbeitet im Zeitschriftenladen der frisch renovierten Shoppingmall und hat uns gebeten, dem in den letzten Wochen...“.

„Der Shoppingmall? Hier in Rocky Beach? Verdammt! Ihr brecht das sofort ab und geht so schnell und unauffällig wie möglich zu Bobs Wagen zurück. Ich warte dort auf euch.“

Justus hörte den Polizeibeamten noch einige unterdrückte Flüche murmeln, bis die Verbindung schließlich getrennt wurde. Er starrte noch einige Sekunden das Telefon in seiner Hand an, bevor er das Walkie-Talkie zückte und die Information an Bob weitergab. Beide waren vollkommen überrascht, so hatten sie ihren Freund bei der Polizei noch nicht erlebt. Und woher wusste er, wo sich Bobs Wagen befand? Aber sie beschlossen, seinen Anweisungen Folge zu leisten. Auf halben Weg zurück zum Auto trafen sie sich und gingen den Rest des Weges gemeinsam. Dabei blicken sie sich unauffällig um und versuchten, Hinweise auf die erwähnte Polizeiaktion zu finden, aber es war weiterhin sehr ruhig und kaum ein Auto war unterwegs.
Als sie um die Ecke bogen, stand tatsächlich ein weiteres Auto hinter Bobs Käfer und Inspektor Cotta lehnte an der geschlossenen Fahrertür. Er blickte den Jungen aus zusammengekniffenen Augen entgegen.

„Wo ist Peter? Ich hoffe, er ist auch auf dem Rückzug“, wollte er wissen, kaum dass Justus und Bob bei ihm waren.

„Peter war heute Abend nicht dabei“, antwortete der erste Detektiv. „Um was geht es denn eigentlich?“

„Steigt ein, wir fahren zum Revier, dort haben wir einiges zu besprechen“ gab der Inspektor zurück. „Dein Auto bleibt erst einmal hier, Bob.“ Ohne weitere Erklärungen drehte Cotta sich um, sprach kurz ein paar leise Worte in sein Funkgerät und stieg in den Wagen. Bob und Justus sahen sich verwundert an. Eine Ermahnung hier und da oder ein kleines bis größeres Donnerwetter hatte es von Seiten der Polizei ja schon gelegentlich gegeben, aber das hier war etwas völlig anderes. Kaum hatten sie auf der Rückbank Platz genommen, fuhr der Inspektor auch schon los.
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