Eine miauige Weihnacht – aus dem Tagebuch einer Katze

KurzgeschichteAllgemein / P6
07.12.2018
07.12.2018
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Eine miauige Weihnacht – aus dem Tagebuch einer Katze



von Katharina

Für Marie, Sammy, Mausi und alle anderen Katzen auf dieser Welt. (Und ihr Personal natürlich auch)

[Diese Geschichte ist nicht von mir geschrieben, sondern von einer lieben Freundin als Beitrag zum Adventskalender des Schreibnachtforums. Da sie keinen eigenen FF.de Account hat poste ich es - selbstverständlich mit ihrer Erlaubnis - für sie, damit das Türchen nicht leer bleiben muss.]

30. November

Es war kalt, als ich durch die Straßen stromerte. Gott sei dank hab ich ein Fell, in Gegensatz zu den Zweibeinern. Wie schaffen die das nur? Ich hole mir erstmal was zu futtern und das bekomme ich nur in einen bestimmte Haus. Sie ist die einzige, die mich gut behandelt. Ich bekomme Futter, ein warmes Plätzchen zum schlafen und ein Dach über den Kopf. Die anderen Zweibeiner, hier auf der Straße ignorierten mich nur oder jagten mich aus den Haus, wenn ich Schutz vor den Regen suchte. Regen ist böse.
Mein Name ist übrigens Buh. Ich heiße so, weil mich ein kleiner Zweibeiner freundlich anstrahlte und "Buh" sagte. Der große Zweibeiner, meinte ich sei eine Katze und machte miau, bevor er ihn weiter zog. Nach meiner Meinung sind kleine Zweibeiner schlauer als Große. Sie streicheln mich und sind ganz lieb. Noch nie hat einer von denen mich geärgert. Die großen Zweibeiner nannten mich dämliche Straßenkatze. Bei ihnen will keiner was mit mir zu tun haben. Außer die eine, die mich in ihren Haus aufnahm. Sie hatte mir den Namen Klecksi gegeben. Ich wollte ihr sagen, dass ich Buh heiße. Doch sie verstand mich nicht und lächelte nur. Und so kam es, dass ich einen Zweitnamen hatte. Klecksi Buh. Dann war da noch ein großer Vierbein. Ich habe gehört, dass er ein Kampfhund ist. Darum ging es in einen Streit mit einem anderen Zweibeiner. Mir war egal ob er ein Kampfhund war. Er ist mein bester Freund und beschützt mich, wenn es draußen regnet. Sein Name ist Flocke.
Das waren erstmal alle die ich meine Freunde nennen konnte.
Ich bin Klecksi Buh, eine ehemalige Straßenkatze(Schon seit 6 Monaten. Bin stolz drauf) und das ist meine Weihnachtsgeschichte.



1. Dezember

Heute habe ich bis mittag geschlafen. Mein Zweibeiner ist total erschöpft. Keine Ahnung warum, immerhin habe ich ihn pünktlich um 5 Uhr morgens geweckt, da ich Hunger hatte. Ich musste ganz schön viel miauen. Sie muss echt langsam verstehen, wann Essenszeit ist. Ich habe ihn nicht umsonst eingestellt. Sie sitzt gerade auf den Sofa und schaut sich irgendeine Hundeshow mit so einen Zweibeiner namens Martin Rütter. Der Typ bringt Hunden richtiges Verhalten bei oder sowas in der Art. Also, wenn ich ein Hund wäre, würde ich den erstmal was vor miauen. Mir befiehlt man nichts!



2. Dezember

Seit vorgestern sind weiße kleine Kugeln vom Himmel gefallen. Nun ist der ganze Boden mit einer weißen Schicht bedeckt. Coco, der Hund meines Dieners, ist sofort raus gesprungen und hat sich darin gewälzt, während ich es vorsichtig mit meiner Pfote berührte. Es war ganz schön kalt und nass. Bin sofort zum Kamin gerannt um sie wieder auf zu wärmen. Wie kann Flocke da nur rum spielen?



9. Dezember

Heute habe ich den großen Zweibeiner zugeschaut, wie er Essen machte. Als er diese weiße große Kugel schnitt, hatte sie Tränen in den Augen, also sprang ich auf die Theke, fauchte das große Ding an und wurde angemotzt, dass ich nichts auf der Theke zu suchen habe. Da will man Menschen beschützen und sie danken dir nicht.



10. Dezember

Heute kam uns ein kleiner Zweibeiner besuchen. Er hat mich die ganze Zeit verfolgt und miaut. Weißt du was er gesagt hat? Ich auch nicht. Danach erzählte ich ihn, wie man sich so einen großen Zweibeiner hält und ihre Aufmerksamkeit gewinnt. Ich sollte Lehrer werden. Ich glaube er hat es verstanden.



20. Dezember

Heute haben wir einen Baum mit viel Glitzer- und Funkelzeug dran hängen. Ich habe die ganze Zeit drauf gestarrt. Dann ging ich näher um das goldene Ding an zu fassen, was um den Baum gewickelt war. Und plötzlich hatte ich es in den Klauen. Ich zog und zog daran, aber es ging nicht ab. Dann entdeckte mich Pünktchen und half mir. Er biss rein und schüttelte es kräftig. Es gingen ein paar runde Kugeln zu Bruch und als der Zweibeiner rein kam, schauten wir ihn unschuldig an. Wir wurden aus dem Wohnzimmer verbannt. Ich gehe trotzdem heimlich rein um auf den Baum zu starren.



24. Dezember

Tut mir leid, dass ich nicht mehr geschrieben habe. Aber ich wusste nicht mehr wie ich weiter machen sollte. Ich hoffe es hat trotzdem Spaß gemacht es zu lesen. Es tut mir wirklich leid.

Jedenfalls aß ich heute von den Essen, was der Zweibeiner gemacht hat. Ich habe extra die Schüssel umgeworfen, damit Pünktchen was zu Essen hat. War sehr lecker. Danach legte ich mich vor den Kamin und macht mein Mittagsschlaf. Was für anstrengende Tage.
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