~crazy love~

GeschichteDrama / P16 Slash
06.12.2018
16.12.2018
3
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Ich stehe vor meinen rustikalen Eichen Holz Kleiderschrank unschlüssig was ich anziehen soll. Okay reiß dich zusammen eigentlich ist es egal was ich jetzt anziehe, schließlich werde ich ehe noch von den Stylisten im Entertainment aufgebrezelt. Darum fällt meine Wahl auf eine einfache lockere blaue Jeans und ein weißes T-shirt. Darüber ziehe ich meinen schwarzen Mantel an und passende schwarze Sneaker. Als ich fertig angezogen bin schließe ich meinen Kleiderschrank und gehe ins Wohnzimmer. Bestimmt warten schon alle auf mich. Meistens bin ich immer der letzte der kommt. Ich weiß auch nicht warum das immer passiert.

Es ist tatsächlich so. Als ich unser geräumiges Wohnzimmer mit der schönen Glasfront betrete stehen alle schon bereit. Anscheinend haben sie wirklich nur auf mich gewartet. Mal wieder.
“Da bist du ja endlich wir haben schon auf dich gewartet.” begrüßt mich Namjoon.
Ja danke ich weiß das ihr auf mich gewartet habt, du hättest es jetzt nicht extra betonen müssen.
“Na dann können wir ja los.” ergriff jetzt Seokjin das Wort.
Und wirklich alle setzten sich sofort in Bewegung. Wir gehen gemeinsam aus der Wohnung.

Unten angekommen warten bereits 2 schwarze Vans auf uns. Die Luft hier draußen ist sehr angenehmen. Obwohl schon Winter ist sind die Temperaturen noch sehr angenehm. Es muss bestimmt 10 Grad sein.
“Hey kommst du?” Namjoon schubst mich und schaut mich fragend an.
Ich folgte ihm sofort in den Van der noch da steht. Der andere ist anscheinend schon losgefahren. Da nur noch ein Platz frei war setzte ich mich neben Namjoon.
“Ich bin gespannt ob alles gut laufen wird.” redet Namjoon in die Stille rein.
“Ach das wird schon. Wir können doch gar nicht schlecht seinen” antworte ich ihm und hoffe das ich ihn damit aufheitern kann.
Anscheinend hilft es denn seine Lippen bewegen sie langsam zu einem Lächeln. Zufrieden über diesen Erfolgt bildet sich auch ein lächeln auf meinen Lippen. Zum Entertainment ist es zum Glück nicht weit. Nur 20 Minuten mit dem Auto. Allerdings muss ich auch zugeben das bei mir langsam die Aufregung steigt. Klar hatten wir schon viele Auftritte. Doch jeder ist etwas besonderes. Jeder ist anders, einzigartig. Und wie Namjoon schon sagte, bei jedem kann etwas schief gehen. Davor hatten wir alle am meisten Angst.

Wir kamen gut durch den Seouler Stadtverkehr, denn wir brauchten nicht mal 20 Minuten. Das Entertainment sieht von außen sehr unauffällig aus. Es ist ein schlichtes weißes Hochhaus. Nichts deutet von außen darauf hin was sich im Inneren verbirgt. Okay nur die Wachmänner und die Alarmanlagen zeigen dass sich etwas Wertvolles im Gebäude befindet. Als das Auto endlich zum stehen kommt steigen wir alle aus und laufen gemeinsam zum Gebäude. Dort werden uns sofort die Türen geöffnet und wir werden in die Garderoben geführt. Dort warten unsere Vertrauten Stylisten auf uns. Sie wussten immer was wir anzuziehen hatten zu den jeweiligen Events. Ich muss zugeben von Mode und den ganzen Kram hatte ich keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht sonderlich. Bei mir gilt immer die Devise: Hauptsache es passt, ist nicht dreckig und stinkt nicht. Darum kommt es auch öfters vor das ich ein total zusammengewürfeltes Outfit habe wie mich die Stylischen immer nur fragen was ich mir dabei gedacht habe. Meistens zucke ich dann nur mit den Schultern, denn ich wusste es selber nicht.

Jeder von uns setzte sich an seinen Stammplatz. Zu mir kommt Lee gelaufen. Sie hatte wie immer ihre schwarzen langen Haare geflochten. Sie trägt leichtes Make-Up, das jetzt aber nicht so total auffällt. Sie trägt heute ein Knielanges olivgrünes Kleid mit schwarzen Boots.
“Na mein süßer was wollen wir heute aus dir zaubern?” fragte sie mich mit einem strahlenden Lächeln. Lee schon solange dabei wie ich zurückdenken kann. Am Anfang hat sie sich alleine um uns gekümmert und war davon sehr gestresst weil jeder irgendwie immer sein Outfit und die Frisur zerstörte. Mittlerweile sind es schon 9 Leute die sich um uns kümmern. Im so glücklicher bin ich dass sie sich immer noch um mich kümmert. Irgendwie habe ich einen guten Draht zu ihr. Ich weiß viel von ihrer Familie und sie viel von meiner. Wahrscheinlich habe ich deswegen das Gefühl das sie meine große Schwester ist. Denn ihr einziger Bruder lebt in Deutschland. Ansonsten hat sie noch noche ihre Cousinen, aber das ist halt irgendwie nicht das gleiche. Ich freute mich zusammen mit ihr als ihr Freund Yun ihr nach 10 Jahren Beziehung auch endlich einen Heiratsantrag machte und weinte mit ihr als ihre Oma starb. Es war halt wirklich so als ob wir beide eine Familie wären. Also eine eigene Familie in der Familie, denn eigentlich waren meine Bandmitglieder meine 2. Familie. Da wir unsere richtige Familie nicht wirklich oft sahen. Lee war sowas wie meine 3. Familie. Sie half mir bei Problemen die nicht mit den anderen besprechen wollte. Sie hatte einfach immer ein offenes Ohr für mich und das liebte ich so an ihr.
“Ich weiß nicht, eigentlich dachte ich du überrascht mich wie immer.” antworte ich ihr auf ihre Frage. Dabei schaue ich sie groß mit meinen braunen Augen an. Sie muss lachen.
“Na gut dann mal wieder eine Überraschung.” sagte sie und legte gleich los. Als erstes sorgt sie mit einem roten Stirnband dafür dass meine schwarzen strichen nach hinten gebändigt sind. Dann beginnt sie damit mir das Make-up aufzutragen. Dafür schließe ich meine Augen.
“Weißt du eigentlich das heute ein besonderer Tag ist?” fragt sie mich dann auf einmal. Ich überlegte kurz ob ich ihren Geburtstag vergessen hatte, aber nein dieser ist erst April. Also konnte es das schon mal nicht sein. Da mir nichts anderes einfiel fragte ich sie einfach was denn an den heutigen Tag so besonderes sein soll.
“Hast du das wirklich vergessen?” sie klang etwas enttäuscht. Darum öffnete ich die Augen. Sie sah wirklich so enttäuscht aus wie es ihre Stimme vermuten ließ.
“Hey Mensch es tut mir leid.” ich beuge mich nach vorne und streichelt über ihren Arm.
“Im Moment habe ich soviel im Kopf. Was war es denn nochmal?” fragte ich sie und versuchte dabei ehrlich zu klingen. Es tat mir wirklich leid dass ich es vergessen habe, es muss ja was sehr wichtiges für sie sein.
“Na gut okay.” sagte sie und begann wieder weiter an meinem Make-Up zu arbeiten. Ich schloss wieder die Augen.
“Und was war es nun?” hake ich nach.
“Du weißt das das mein Bruder in Deutschland lebt.” Ja das wusste ich doch was war mit ihm und hatte sie mir das wirklich schon mal erzählt?
“Und er hat eine Tochter, also meine Nichte. Dadurch dass sie in Deutschland leben sehe ich sie nicht so oft, meistens nur zu den Feiertagen. Aber auf jeden fall möchte Ro in Deutschland eine Ausbildung als Make-Up Artisten machen. Da kam mein Bruder auf die Idee das sie ja vorher schon ein bisschen Erfahrung sammeln kann. Und da ich ja sowas mache hat er mich natürlich gefragt. Das schöne ist dass sie dann auch mal mehr von der Familie hier kennen lernt.” ich höre an ihrer Stimme das sie total Aufgeregt ist und sich sehr freut. Ich muss mich gleich mit ihr mit freuen, irgendwie ist es ansteckend.
“Auf Jeden Fall ist heute der 1. Tag in ihrem Praktikum hier und sie müsste auch gleich kommen, sie hatte nochmal ein kurzes Gespräch mit dem Chef.” Nun hört sie mein Gesicht zu bemalen. Ich öffne wieder die Augen und sehe wirklich ein überglückliches Gesicht vor mir. Nun geht sie hinter mich um meine Haare in Ordnung zu bringen.
“Sie wird auch ganze 3 Monate bei mir sein. Ich bin so aufgeregt wie es wird.” sagte sie und wuschelt meine Haare durch. Dann fing sie langsam an sie in eine Form zu bringen. Sie trägt irgendetwas in ihnen auf. Kämmt hier und da durch sie. Dabei habe ich wieder meine Augen geschlossen um mich zu entspannen. Auf einmal hört sie wieder auf. Ich öffne meine Augen um zu sehen was los ist. Ich Spiegel sehe ich wie Lee sich umdreht und zu jemanden löuft der an der Tür steht. Dann räuspert sie sich lautstark.
“Darf ich kurz mal um eure Aufmerksamkeit bitten?” fragt sind in die Runde, obwohl sie diese schon längst hat. “Das ist meine Nichte Ro und sie wird hier für 3 Monate ein Praktikum machen.” beendete sie ihre Anspreche. Sie ging nun zur Seite damit jeder die neue sehen kann. Ich muss meinen Drehstuhl est mal um 90° drehen damit ich sie richtig sehen kann. In der Tür steht eine junge Frau mit schwarzen langen Haaren die sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hat. Sie hat relativ blasse Haut. Aber dafür leuchten ihre grünen Augen. Sowas habe ich noch nicht gesehen. Sie sehen aus wie Sapphire. Mein blick wandert weiter über ihren Körper. Sie ist etwas 5 Zentimeter kleiner als Lee. Sie trägt eine Schwarze Bluse, eine schwarze Jeans und natür auch schwarze Lederschuhe. Sie hat eine recht zierliche Figur, aber so wie es aussieht mit Rundungen an den richtigen Stellen. Ich bemerke das Lee und Ro sich auch den weg in meine Richtung machen. Schnell drehe ich meinen Stuhl wieder wie er vorher war und tue einfach so als hätte ich sie nicht von oben bis unten abgecheckt.
“So nun kann ich mich wieder voll deinen Haaren widmen mein lieber.” sagte sie zu mir als sie wieder bei mir war. Dabei lächelte sie von einem Ohr zum anderen. “Achso jetzt hätte ich ja fast vergessen euch vorzustellen. Also das das Ro ist hast du bestimmt schon mitbekommen.” ich nickte einfach nur weil ich wusste das sie gleich weiter sprach “und das Ro” und dieses mal zeigt sie mit beiden Händen auf mich “das ist…”
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