Es ist schon sehr lange her

GeschichteAllgemein / P12
06.12.2018
09.12.2018
2
1877
 
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Besuch aus der Vergangenheit    



Henry stand im Antiquitäten Geschäft und trank eine Tasse Tee. Abe räumte währenddessen ein Paar Figuren und Vase um. Plötzlich klopfte jemand gegen die Glasscheibe der Ladentür. Abe öffnete sie und jemand kam herein. „Kundschaft?“, fragte Henry ohne sich um zu drehen. „Nicht so ganz,“ sagte eine weibliche Stimme hinter ihm. Henry drehte sich um. Mitten im Geschäft stand eine etwa dreiundzwanzig Jahre alte Frau mit blonden Haaren und grünen Augen. Henry stellte seine Teetasse auf einen kleinen Tisch aus der Renaissance Zeit der neben ihm stand. „Hallo Henry, es ist schon sehr lange her,“ sagte sie. Henry trat einen Schritt zurück, um sie sich noch genauer an zu sehen. „Das kann man wohl sagen,“ antwortete er.

Sie saßen alle oben in der Wohnung über dem Laden am Esstisch und tranken eine Tasse Tee. Abe stellte die Tasse auf den Tisch. Sie haben immer noch nicht erzählt woher sie Henry kennen. Die Frau stellte ebenfalls ihre Tasse auf den Tisch und sah Henry an. Dieser lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und begann zu erzählen: „Wir…, als wir…, es…. Wir haben uns kennengelernt kurz nachdem ich aus der Psychiatrie gekommen bin.“ „Ich habe ihn quasi aus dem Wasser gefischt,“ Adam sah von zwischen den beiden hin und her. „Das ist aber schon über 180 Jahre her,“ „Was glaubst du warum ich so überrascht war sie im Laden stehen zu sehen?“, Henry wandte sich wieder an die blonde Frau: „Maggie warum bist du hier, warum bist du in New York?“ Maggie lehnte sich zurück. „Ich habe einen Job bekommen als Forensische Mitarbeiterin in deinem Leichenhaus. Ich habe mir die Akten der Mitarbeiter angesehen und du glaubst nicht wie überrascht ich war als ich deinen Namen gelesen habe und da dachte ich das ich lieber erst mal bei dir zuhause vorbeischauen als dich auf der Arbeit zu überraschen,“ antwortete sie und um ihre Mundwinkel zuckte es. Henry lehnte sich nach vorn, stützte seine Unterarme auf den Küchentisch und sagte: „Du vergisst das ich dich kenne Maggie Blackstone du bist doch nicht nur deswegen vorbeigekommen.“ Maggie lehnte sich nach vorne und tat es ihm nach so, dass ihr Gesicht nur noch 10cm von Henrys entfernt war. „Du hast recht, ich brauche einen Ort wo ich wohnen kann. Nur für ein paar Wochen,“ sie lächelte ihn an. Henry lehnte sich zurück, schlug die Beine übereinander und verdrehte die Augen. Dann wandte er sich an Abe: „Hast du etwas dagegen?“ Abe schaute zu Meggie und dann wieder zu Henry. „Wenn du ihr vertraust dann nicht,“ „Gut, danke. Und ach nur eine Sache noch, hier bin ich Dr. Chasseur, Blackstone ist der Name meiner Mutter.

Als Henry am nächsten Morgen in die Küche kahm um sich einen Tee zu machen saß Meggie auf der Küchentheke und las Zeitung. „Das heiße Wasser ist fast fertig,“ sagte sie und deutete auf die Kanne, die auf dem Herd stand. Einige Minuten später war das Wasser fertig und Abe, der gerade in die Küche gekommen war goss drei Tassen Tee auf und verteilte sie. Das Telefon fing an zu klingeln und da Maggie genau daneben saß nahm sie ab: „Bei Morgan?“ „Oh, eigentlich wollte ich Dr. Morgan sprechen,“ Maggie reichte Henry das Telefon. „Ja,“ meldete er sich. „Hallo hier ist Jo wir haben eine Leich im Dragonfly das ist ein Hotel in der Innenstadt,“ „Ja ich weiß wo das ist ich komme hin,“ „Ach ja und wir haben eine neue Mitarbeiterin, eine Forensikerin,“ Henry schaute Maggie an. „Ja, das habe ich auch schon mitbekommen. Sie wird auch hinkommen,“ Henry legte auf. Maggie sah ihn fragend an. „Wir haben eine Leiche im Dragonfly,“ „Ja ich weiß, ich kenne den Inhaber,“ unterbrach Meggie ihn. Henry schaute sie Zweifeln an. „Du meinst den Geschäftsführer!“, verbesserte er sie. Maggie schüttelte den Kopf. „Nein, ich meine den Inhaber der gesamten Hotelkette,“ Henry schaute sie an und schüttelte den Kopf. „Und jetzt?“, fragte Abe. Meggie schaute Henry an. „Wir fahren mit meinem Wagen,“