Detektive Love

von Caria
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
06.12.2018
15.12.2018
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Eine Geschichte über das Gefühlschaos eines Detektivs. Erst mal Danke das ihr diese Fanfic lest und ich hoffe das sie euch gefällt. Habt bitte etwas Nachsicht mit mir was die Rechtschreib- und Grammatikfehler angeht. Ich übe und lerne noch sehr viel. Jedoch gebe ich mir sehr viel Mühe, so viele Fehler wie möglich zu beseitigen.
Ansonsten viel Spaß beim Lesen ;)
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„Tyler dein Anblick ist echt frustrierend.“

Die junge Frau, die mich gerade so an machte ist meine Schwester Tiana und ich bin Tyler-Luca, doch ich bevorzugte Tyler.

Was gibt es über mich wichtiges zu wissen? Ich bin 22 Jahre alt und seit einem Jahr trug ich den Titel Detektiv. Darauf bin ich verdammt stolz.

Zudem habe ich dunkel braune Haare, die ich mit einem Undercut trug und ich sie mal so, mal so stylte. Zum Schluss hatte ich ebenso dunkle braune Augen, die alle als wunderschön beschrieben. Ich stand ja mehr auf blaue Augen. Das war sozusagen meine Schwäche.

Doch kommen wir zum interessanteren, heute würde sich nach meiner Mittagspause mein Leben ändern. Mein Neuer Partner wird in mir ein Chaos aus Gefühlen auslösen. Ich erzähle euch nun wie ein Mann mein Leben auf dem Kopf stellte.



„Tia dein Bruder hat Liebeskummer was erwartest du?“

Tia oder Tiana ist wie schon erwähnt meine Schwester oder wohl mehr meine Zwillingsschwester. Der Mann, der mir gegenüber saß ist Fabio, ihr Ehemann.

Ich hatte gerade Mittagspause und verbrachte diese im Sweet Paradise. Sweet Paradiese war das Café von meiner Schwester, die dort ihre Backwaren und verschiedene Getränke verkaufte. Ihr Shop war sehr beliebt und ihre Sachen auch mega lecker.

Doch ich schweife ab, was Fabio meinte war das ich mich vor ein paar Wochen von meiner Freundin getrennt hatte. Sie hatte mich in 3 Jahren Beziehung 2 Jahre lang betrogen. Miststück. Jetzt hatte ich Liebeskummer und war dementsprechend frustriert oder deprimiert.

Meine Schwester hasste diesen Anblick natürlich und versuchte mich deshalb mit ihren Freundinnen zu verkuppeln. Was nicht nur nervte, sondern auch nicht wirklich half.

„Was soll ich denn machen? Ich habe vor zwei Wochen erfahren das meine Freundin mich seit 2 Jahren betrogen hat. Soll ich jubeln und feiern gehen? Nein danke.“

Tiana seufze und stellte mir einen Latte Macchiato hin.

„Ich weiß, aber du kannst nicht ewig Trübsal blasen. Vergiss das Miststück doch einfach. Bruderherz, ich mache mir halt Sorgen. Du ertränkst deine Probleme im Alkohol und das ist nicht gut. Du findest wohl noch jemanden der dich liebt und dich nicht betrügt.“, Erwiderte Tiana daraufhin wobei ich sie nun aber auch ansah.

„Ich weiß, aber mein Leben geht zurzeit den Bachrunter. Ich habe mich von meiner Ex Freundin getrennt und jetzt verlässt mich auch noch meine Partnerin. Heute bekomme ich einen Neuen Partner … Super.“

Mit Partner meinte ich meinen Kollegen im Beruf. Als Detektiv hatte ich noch mehr Arbeit als ein Polizist. Sagen wir die Arbeit war einfach noch viel Spannender.

Meine Partnerin hatte mich nun aber verlassen, weil sie einen neuen Job in New York bekommen hatte. Heute würde ich einen neuen Partner bekommen. Worauf ich eigentlich gar keinen Bock hatte.

„Hey, der Polizist wird doch wohl damit klarkommen.“

Ich sah Fabio an, zog meine Marke aus meiner Jacke und hielt ihm diese hin.

„Detektiv, Fabio. Check es endlich.”

Fabio lachte und hob beschwichtig die Hände.

„Oh tut mir leid Detektiv Matthew. Wer ist dein neuer Partner?“, Fragte Er und ich seufze.

„Matteo Castellanos. Ein Italiener. Nach meiner Mittagspause lerne ich ihn kennen.“, Antwortete Ich und setzte mein Glas an die Lippen.

„Castellanos?! Tyler Castellanos ist ein berühmter Detektiv. Er löst wirklich jeden Fall. Du solltest dich geehrt fühlen.“, Schwärmte Tiana plötzlich, aber darauf konnte ich nur seufzen. Denn das hörte ich nicht zum ersten Mal.

Ich wollte eigentlich nur meine alte Partnerin wiederhaben, schließlich waren wir beide ein eingespieltes Team und jetzt musste ich das mit diesem Matteo neu aufbauen.

„Ja, Ja schon klar. Ich sollte mich auf den Weg machen. Wir sehen uns.“, Ich leerte das Glas und stand auf.

Ich zog meine Jacke an und umarmte Tiana zum Abschied.

„Bis dann Bruderherz.“, Sagte Sie und ich begab mich zurück zum Polizei Revier.





„Matthew kommen Sie direkt in mein Büro. Ihr neuer Partner wartet auf Sie!“, Rief der Chief und ich hatte das Police Department gerade mal betretten.

„Ich komme.“, Murmelte Ich und schlenderte dauf das Büro des Chiefs zu. Mal sehen wer dieser Super Detektiv wirklich war.

Ich betrat den Raum und erstarrte sofort als ich Matteo Castellanos sah. Mein Herz setzte kurz aus und meine Atmung wurde stockender.

Matteo hatte schwarze Haare die er ebenfalls mit einem Undercut trug. Auf dem Kopf trug er sie ebenfalls lang, jedoch hatte er diese nach hinten gestylt und anscheint mit Haargel gebändigt.

Seine Augen... seine Augen waren ein Traum. So ein wunderschönes Blau hatte ich noch nie gesehen.  Warte, was rede ich da? Es waren doch nur Augen...

Naja, weiter im Text, sein Körper war neben bei richtig gut trainiert und er war einfach super heiß. Shit hatte ich das gerade wirklich gedacht? Was stimmt mit mir nicht?

„Tyler, das ist Matteo Castellanos. Er wurde unserem Revier zugeteilt und ist nun dein neuer Partner. Matteo das ist Tyler Matthew, der beste Detektiv in unserem Revier.“

Die Stimme des Chiefs ließ mich zusammen zucken und holte mich auch gleichzeitig zurück in die Realität.

„Tyler, freut mich dich kennen zu lernen.“, Sagte Er und seine Stimme bescherte mir Gänsehaut. Seltsam.

„Äh … ja freut mich auch.“, Murmelte Ich und nahm seine Hand an.

„Ich hoffe das ihr gut zusammenarbeiten könnt und …“

Plötzlich klingelte sein Telefon, wir alle schauten zu dem rappelnden Ding herüber bis mein Chef schnell nach dem Telefonhörer griff und sich etwas weg drehte.

„Was? … Alles klar … ich schicke meine Besten Leute … Verstanden.“

Mit etwas zu viel Kraft warf mein Chef den Hörer förmlich wieder zurück und schaute uns beide nun ernst an.

„Tyler, Matteo eure Partnerschaft beginnt. In der Nervenklinik wurde jemand ermordet. Ihr werdet gebraucht. Fahrt dorthin.“, Sagte Er und ich nickte.

„Alles klar.“, Sagte Ich und verließ sein Büro ohne darauf zu achten ob Matteo mir folgte. Mal sehen was dieser Super Detektiv wirklich alles drauf hatte.

Matteo war mir natürlich sofort gefolgt und saß nun neben mir in meinem Audi. Irgendwie war ich in seiner Anwesenheit nervös, doch ich versuchte mir jetzt nichts anmerken zu lassen.

Jetzt muss ich mich konzentrieren.



„Eine Nervenklinik, warum muss sowas immer in einer Irrenanstalt passieren? Gruseliger geht es doch nicht.“, Entfuhr es mir, als ich auf dem Parkplatz der Nervenklink zum Stehen kam.

„Glauben Sie mir ich fühle mich bei Psychisch Kranken auch nicht gerade wohl.“

Irgendwas an diesem Typen faszinierte mich, aber ich konnte mir noch nicht erklären was es war.

„Wer fühlt sich da denn auch bitte drin wohl? Niemand.”, Antwortete ich, denn ich hasste solche Anstalten wie die Pest!

„Machen wir uns schnell an die Arbeit, desto schneller sind wir wieder auf dem Police Department.”

Da hatte Matteo recht, je schneller wir drin waren desto schneller konnten wir wieder fahren. Mit einem Nicken stimmte ich ihm also zu, woraufhin wir beide nun auch ausstiegen und uns an die Arbeit machten.



„Detektiv Matthew, Detektiv Castellanos. Gut das Sie kommen.“, Sagte einer unserer Kollegen die natürlich schon vor Ort waren.

„Natürlich. Was wissen wir?“, Fragte Ich und zog mein Notizbuch hervor, wo ich immer alles was mir als wichtig erschien notierte.

„Eine Schwester ging heute Morgen die Zellen durch und in einer Zelle lag der Patient Blut überströmt auf den Boden. Der Bereich wurde schon abgesperrt. Sie sollten sich selbst ein Bild davonmachen.“, Erklärte der Beamte schnell, was jetzt nicht sehr viel Info war, aber okay. Dann muss ich halt selbst nach Hinweisen suchen.

„Klar doch. Wo ist die Schwester? Ich würde ihr gerne ein paar Fragen stellen.“, Sagte Ich und Matteo verhielt sich ruhig.

Matteo sollte sich auch mal an die Arbeit machen und nicht nur Däumchen drehen. Toller Detektiv, echt Ey.

„Im Eingangsbereich der Klinik.“

Dankend nickte ich, auch wenn er mir nicht wirklich viel sagen konnte und ich klappte mein Notizbuch schnell zu.

„Alles klar gehen wir.“, Sagte Ich dann und wir betraten daraufhin die Klinik.

Suchend sah ich mich um, bis Matteo mich anstupste und auf eine Frau deutete.

„Da vorne. Sie ist blass und ihre Hände zittern. Ich denke Sie ist die Schwester, die wir suchen.“, Sagte Matteo und grinste mich daraufhin an. Okay, ein gutes Auge hatte er schon mal.

„Gut beobachtet. Gehen wir zu ihr.“, Lob ich ihn, denn ich wollte nun wirklich nicht eiskalt zu ihm sein. Irgendwie musste ich mich ja mit ihm anfreunden.

„Madame, Detektiv Matthew und Detektiv Castellanos.“,

Wir beide hielten ihr unsere Marken hin, was Pflicht war denn sonst konnte sich ja jeder als Detektiv ausgeben.

„Ich bin Katia, eine Pflegerin hier.“, Antwortete Sie, doch schien sie mir ziemlich neben der Spur.

„Freut mich. Katia, dass was passiert ist, ist schrecklich. Es ist bedauerlich, dass Sie sowas ansehen mussten.“, Fuhr Matteo und zog meinen Blick auf sich.  

„Es war schrecklich der Junge war erst 17 Jahre alt. Ich verstehe das einfach nicht. Wie kann man sowas tun?“, Fragte Sie und Matteo lächelte woraufhin mir ganz warm ums Herz wurde. Wow, wurde ich etwa krank? Ich hoffe nicht.

„Beruhigen Sie sich Katia. Sowas ist wirklich schlimm. Mein Partner und ich sind hier, um das auf zu klären. Also Katia, wollen Sie uns vielleicht erzählen was genau passiert ist und wer der junge Mann war?“, Fragte Er und Katia nickte.

Ich war beeindruckt, nicht nur dass er so einfühlsam war hatte er auch noch ein echt schönes Lächeln.

Warte, nein. Verdammt Tyler, konzentriere dich!

„Natürlich. Der Junge hieß Luca Winters, er war 17 Jahre alt und ein Weise.“

Aufmerksam hörte ich zu und ich versuchte mich nicht von irgendwas ablenken zu lassen, auch wenn meine Gefühle dafür gerade perfekt waren.

„Katia warum war Luca hier in der Klinik?“, Fragte Ich nun wieder, denn ich wollte nicht tatenlos hier rum stehen.

„Er war mit seiner Familie in seinem Familienhaus gefangen das lichterloh brannte. Seine Familie starb und er musste alles mit ansehen. Luca hat dies niemals richtig verkraftet, die Polizisten sagten es sei ein Unfall, aber Luca behauptet das seine Nachbarn es waren. Er hat den Verstand verloren und wollte die kleine Tochter seiner Nachbarn anzünden. Doch ihre Kollegen konnten damals das schlimmste verhindern. Seitdem ist er hier.“, Erzählte Sie und ich suchte in meinen Gedanken nach dem Fall.

„Winters …“, Murmelte Ich und Matteo sah mich an.

„Wissen Sie etwas über den Fall?“, Fragte Er und ich nickte.

„Ja ich kann mich daran erinnern. Das war wirklich Schrecklich. Katia war Luca Selbstmord gefährdet?“, Fragte Ich und Katia schüttelte den Kopf.

„Nein auf keinen Fall. Der Junge hat sehr gute Vorschritte gemacht. Sein Arzt sagte das Er mittlerweile wieder bei Verstand sei. Deswegen verstehe ich das nicht.“, Sagte Sie und ich nickte.

„Alles klar, wann haben Sie den Jungen Tod vorgefunden?“, Fragte Matteo und Katia atmete tief durch.

„Ich wollte dem Jungen nur was zu essen bringen und dann lag er einfach Tod auf dem Boden.“, Sagte Sie woraufhin ich abermals nickte, das klang ziemlich interessant.

„Okay, ist gestern Abend oder am Tag noch irgendwas vorgefallen?“, Fragte Ich weiter, woraufhin Katia wild den Kopf schüttelte.

„Nein, Luca hat sich ruhig verhalten und es ist nichts passiert. Deswegen verstehe ich es nicht.“, Sagte Sie und war den Tränen nahe.

„Haben Sie Kameras hier und wie sieht es mit der Sicherheit aus?“, Fragte Matteo dann und Katia atmete tief durch.

„Ja die ganze Klinik und die Zellen sind Kamera Überwacht. Eigentlich ist die Klinik sehr gut bewacht und es ist nicht möglich das hier jemand unbemerkt rein und raus kommt.“

Dies notierte ich mir schnell, denn das war doch ein ziemlich wichtiger Hinweis und die Kamera Aufnahmen sollte ich auf jeden Fall überprüfen.

„Okay, das war dann soweit alles. Danke Katia, Sie können nach Hause fahren, aber bitte bleiben sie für weitere Fragen erreichbar.“, Katia nickte damit sie nun auch schnell aus der Klinik verschwinden konnte. Was ich völlig verstehen konnte, ich wollte nicht in ihrer Haut stecken.

„Was denken Sie?“, Fragte Matteo der seinen Blick nun auf mich richtete.

„Es muss jemand sein der sich mit der Sicherheit und Kamera Überwachung hier auskennt, aber das alles ähnelt sehr den anderen Morden. Von dem Serienmörder. Doch wir sollten uns die Leiche mal ansehen. Vielleicht hat er irgendwas hinterlassen.“, Sagte ich mit meiner nachdenklichen Miene, aber soweit ergab das schon mal Sinn. Nur brauchten wir noch mehr Hinweise.

„Ich bin da ihrer Meinung. Das alles kommt mir sehr suspekt vor.“

Da waren wir uns schon mal einig. Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Zelle wo die Leiche noch lag.



„Auf den Ersten Blick … sind hier keine Waffen oder sonstige Hinweise auf einen Kampf.“, Murmelte Ich, bevor ich an die Leiche heran trat.

Luca lag auf den Bauch sein Kopf war zur Wand gedreht und um ihm war eine Blut Lache. Er war kreidebleich und seine Augen waren weit aufgerissen.

„Drehen wir ihn auf den Rücken.“, Beschloss ich nun, während ich Handschuhe aus meiner Jackentasche nahm und diese anzog.

Matteo tat es mir gleich und half mir dann auch. Kurz drauf lag die Leiche auf dem Rücken und zum Vorschein kamen Stichwunden.

„Stichwunden im Bereich des Herzens …“, Dachte Ich laut, wobei meine Augen jeden Zentimeter des Körpers abfuhren.

„Tyler, am Arm.“, Warf Matteo nun, der anscheint was wichtiges entdeckt hatte.

Schnell drehte ich seinen Arm um, woraufhin mir sofort ein genervtes Seufzen entglitt.

„Das Heiligtümer des Todes – Dreieck. Unser Harry Potter Serienmörder. Wie erwartet.“, Sagte Ich und stand auf.

Der Mörder ritzte das Dreieck immer in die Unterarme seines Opfers. Er war eindeutig ein Fan von Harry Potter, aber dennoch konnte ich sein Motiv noch nicht erkennen.

„Schon wieder, aber warum Lucas Winters?“, Fragte Matteo, als ich meine Handschuhe wieder auszog.

„Ich habe keine Ahnung. Doch sehen wir uns die Kameras an. Vielleicht finden wir dort was. Ich habe hier genug gesehen.“, Antwortete Ich, woraufhin wir beide die Zelle verließen, vielleicht gab es auf den Aufnahmen ja hinweise.





Wie erwartet war auf den Kameras natürlich nichts zu sehen. Wie immer waren sie schwarz und hatten kein Signal. Ganz toll, der Mörder wusste wie er vorgehen musste.

„Mhh damit hätte ich rechnen müssen. Die Aufnahmen sind Defekt und unbrauchbar. Wie bei jedem seiner Opfer.“, Stellte Ich fest woraufhin Matteo mich wieder ansah.

„Wir sollten uns vielleicht mit Luca Winters befassen. Vielleicht hat er was mit den anderen Opfern gemeinsam.“

Das klang wieder nach einer langen Nacht. So viel zum Thema keine Überstunden mehr schieben. Ich würde diesen Vorsatz niemals halten können.

„Natürlich. Gehen wir zurück zum Revier. Das klingt nach viel Arbeit. Ich hoffe Sie sind lange Nächte gewöhnt.“, Matteo grinste.

„Aber klar doch. Außerdem sollten wir das Sie abgewöhnen, wir sind doch Partner. Da finde ich ein Du besser.“, Mit seiner warmen Stimme lächelte er mich nun auch noch an.

Verdammt sein lächeln war so süß. Ich weiß auch nicht, irgendwie … war Matteo besonders!

„Äh klar. Gerne. Gehen wir, damit wir nicht allzu lange machen müssen...“, Sagte Ich und lief schnell vor, wieso brachte er mich nur so aus der Fassung?

Ich war so in Gedankenverloren, das ich auf der Treppe die in den Hof führte stolperte. Ich sah mich schon auf die Treppen fallen, was ziemlich schmerzhaft werden würde jedoch huschte Matteo plötzlich vor mich und fing mich auf.

„Vorsicht. So ein Sturz kann Tödlich enden.“, Kommentierte Er nun und lächelte.

Mhh … er roch so gut. Ich hob mein Blick und unsere Augen trafen sich. Seine Augen … so schön. Ich errötete und stellte mich wieder richtig hin.

„Ich ähm … tut mir leid. Ich bin normalerweise sonst nicht so tollpatschig.“, Murmelte Ich und fuhr mir durch die Haare, die mir gerade noch alle im Gesicht hangen.

„Kann jedem mal passieren … ich bin gut darin Leute vor dem Tod zu bewahren. Ich stecke voller Überraschungen du wirst sehen.“, Flirtet Er mit mir? Oh mein Gott, ich werde mich heute nicht mehr konzentrieren können.

„Wenn das so ist werde ich aufpassen, um nichts zu verpassen.“, Sagte Ich und lächelte.

„Sag Ruhig, wenn ich zu schnell für dich bin.“, Ich schmunzelte.

„Oh nein Schnell ist gut.“, Erwiderte Ich und grinste.

„Das merke ich mir. Gehen wir Tyler?“, Ich nickte und lief vor.

Oh man habe ich gerade mit ihm geflirtet? Was ist los mit mir? Ich kenne diese Gefühle zuletzt hatte ich Sie bei meiner Ex Freundin … oh Scheiße habe ich mich verknallt?! Niemals ich bin nicht an Männer interessiert oder?



Wie erwartet haben wir nun eine lange Nacht. Wir saßen in unserem gemeinsamen Büro und gingen alles zu dem Fall durch, doch keiner von uns kam wirklich weit.

Nun hatte ich meine Füße auf meinen Schreibtisch abgelegt und starrte an die Decke.

„Ich habe uns Kaffee besorgt. Die Gefühlte 10 Tasse.“, Sagte Matteo der mit zwei Tassen wieder unser Büro betrat.

„Ich könnte noch 10 weitere gebrauchen um irgendwie weiter zu kommen. Die Opfer haben keinerlei was gemeinsam! Ich check es nicht. Warum tötet Er unschuldige!“, Fluchte Ich und nahm die Tasse an.

„Hey ich bin genauso überfragt wie du.“, Sagte Matteo und lief zu seinem Schreibtisch rüber.

„Okay, ich brauche eine Pause.“, Murmelte ich und warf die Akte auf den Schreibtisch.

„Das ist mal ein guter plan. Also da wir ja jetzt Partner sind. Erzähl mir was von dir.“, Sagte Matteo und setzte seine Tasse an die Lippen.

Er wollte mich kennen lernen? Oh … okay.

„Äh über mich? Also … naja ich habe eine Zwillingsschwester. Ihr gehört das Sweet Paradise. Sie ist eine tolle Bäckerin.“, Begann ich und Matteo lächelte.

„Zwillingsschwester? Alles klar, wenn Sie nur halb so gut aussieht wie du dann stehen die Männer bestimmt Schlange oder?“

Ich wurde rot, gutaussehend? Wie süß von ihm. Verdammt bin ich Schwul?

„Ähm Ja stimmt wohl, aber meine Schwester ist verheiratet. Seit einem Jahr.“, Sagte Ich und Matteo nickte.

„Und du? Vergeben oder Verheiratet?“, Fragte Er und ich wurde rot.

„Nein ich … bin Single und zu haben.“, Stammelte Ich und meine Haare fielen ins Gesicht.

„Was? Du und Single? Nicht wahr. Du musst doch vergeben sein? Ich meine gut aussehen tust du doch.“, Ich wurde rot mal wieder und sah zu Boden.

„Ich … weiß auch nicht … Ich …“, Okay das Stammeln wird immer schlimmer. Hat Er das bemerkt?

Matteo stand auf und lächelte.

„Alles klar. Über mich gibt es nicht viel zu wissen. Ich komme aus Italien und habe eine Schwester. Meine Eltern leben noch in Italien und ja das wars auch schon.“, Ich sah hoch.

„Naja du bist aber ganz schön berühmt. Mein Schwager kennt dich und beneidet mich darum das du mein Partner bist. Außerdem hast du bestimmt eine Freundin ich meine du bist Charmant, cool, Süß und … ich meine nett.“, Scheiße, habe ich das gerade wirklich gesagt?

Nun stand ich ebenfalls auf, aber nur um an meine Jacke zu kommen, wo mein Handy drin war.

„Süß? Danke. Nein, ich bin Single. Wer will schon mit einem Detektiv zusammen sein? Sag Tyler mit dir zusammen zu arbeiten ist wirklich cool. Du hast scharfe Augen und intelligenter als ich.“, Sagte Er und ich wurde rot.

„Ähm Danke … ich … muss jetzt leider nach Hause. Wir sehen uns Morgen wieder …“, Ich drehte mich und lief gegen ihn.

Matteo hatte sich hinter mich gestellt und sah mich jetzt grinsend an.

„Natürlich. Bis morgen dann Tyler.“

Ich schluckte und nickte. Schnell verließ ich das Revier und wollte nach Hause. Verdammt meine Gefühle sind das reinste Chaos! War ich etwa in Matteo verknallt? Ich … das wusste ich nicht. Ich habe nie gewusst das ich Gefühle für einen Mann habe. Bin ich echt verknallt? In Matteo? Oh man, ich weiß echt nicht was mit mir los ist. Meine Gefühle sind ein reinstes Chaos. Oh Shit!