The Day I Started Loving You

von Caria
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
06.12.2018
11.01.2019
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„Familien Essen mhh? Bist du denn dafür bereit Nate?“

Gerade hatte ich erzählt das Nathaniel gleich mit zu meiner Familie kommen würde, wo er dann einmal meine ganze Familie kennenlernen würde. Auf der Beerdigung hatte er sie ja nur gesehen, aber nicht gesprochen. Das würde noch  spannend werden.

„I Ich denke … schon.“

Kurze Info, meine Hand war noch immer zwischen Nates Beinen und brachte ihn ziemlich um den Verstand.

„Klingt ja sehr vielversprechend.“, Murmelte Jamie, der gerade eine Seite in seinem Buch weiter blätterte.

„Mein Gott Jamie! Leg dieses Scheiß Buch mal für ein paar Stunden weg.“

Genervt entnahm Félix seinem Verlobten das Buch und legte es auf den Tisch, woraufhin Jamie ihn genervt anschaute.

„Man ich lerne, aber gut nur damit eins klar ist heute Abend gibt es für dich kein Sex.“, Murrte Jamie, woraufhin Félix die Kinnlade herunter fiel und ihn wortlos anschaute.

Doch stattdessen schaute Jamie mich an und lächelte.

„Wie kommt es das deine ganze Familie in der Stadt ist Nick?“, Hakte Jamie nach, da er als einziger meine gesamte Familie kannte.

Auch nur aus Zufall, denn Jamie kam wie ich aus Cleveland und immer wenn wir die Ferien bei unseren Familien verbracht hatten hingen wir zusammen ab. Wodurch er meine ich und ich seine ganze Familie kannte.

„Keine Ahnung Mom hat was zu verkünden und hat deswegen die gesamte Familie geladen. Ich weiß nicht was los ist. Naja auf jeden Fall schleppe ich Nate da mit hin. Die Zwillinge sind auch da. Das wird lustig.“

Überrascht hob Jamie die Augenbraue hoch, während alle nicht so ganz verstanden worüber wir redeten.

„Ohje die Zwillinge auch? Wow, Nate bekommt die volle Ladung der Fearons was?“, Hakte Jamie nach und ich nickte.

„Fearon, Pierce und Chasey. Nicht alle tragen meinen Namen.“, Korrigierte ich mit einem grinsen.

„Kennt Nate deine Familie nicht schon? Ich mein sie war doch auch auf der Beerdigung oder nicht?“, Hakte Juliette nach, die einen schluck von ihrer Cola nahm.

Ich spürte wie Nathaniel mein Handgelenk umfasste und fester zu drückte, doch das brachte mich nicht dazu auf zu hören.

„Nick…“, Murmelte Nathaniel der seinen Blick stets auf den Boden gesenkt hatte.

„Nein, auf der Beerdigung haben sie ihn wohl wahr genommen, aber als mein Bester Freund. Doch heute ist es anders. Ich stelle Nate offiziell als meinen Freund vor. Wie es halt so typisch ist. Das wird bestimmt lustig, oder Schatz? Wie siehst du das?“

Nun schaute ich Nathaniel an wobei ich frech grinste, als er seinen Kopf hob und versuchte zu lächeln.

„Wird… cool. Sollten wir nicht langsam los? Ich meine … wir müssen uns noch umziehen… oder nicht?“

Lächelnd fuhr ich mit meiner freien Hand durch seine Haare.

„Nein, das Hemd steht dir super. Du siehst heiß aus, das reicht schon. Aber ja gehen wir. Wir brauchen noch etwas bis wir bei meinen Eltern sind.“

Alle schauten Nathaniel fragend an, da er die ganze Zeit schwieg und gegen das keuchen und stöhnen ankämpfte.

„Nate alles klar bei dir? Du bist so schweigsam, bist du doch sonst nie.“, Merkte Jacky an, doch Nathaniel setzte ein Lächeln auf als wäre nichts los.

„Er ist nervös, mehr nicht. Nicht war Liebling? Na, komm gehen wir. Leute wir sehen uns und Jamie du bist ein Supergenie, du brauchst nicht so viel lernen also nutzt die Zeit besser in dem du Félix einfach … was gutes tust.“

Nun zog ich meine Hand zurück, stand auf und zog meine Jacke an. Auch Nathaniel stand auf, allerdings schwieg er und griff nach seinen geklauten Hinweisen.

„Bis bald ihr Chaoten!“, Rief Ich fröhlich, während Nate nur die Hand hob und mich an meiner Hand aus dem Café heraus zerrte.



„Was sollte das Nick? Mir mitten im Café einen herunter holen? Du bist doch sonst nicht so.“, Rief Nathaniel, nachdem er mich hinter das Café gezogen hatte. Wo er mich nun gegen die Wand drückte und mich fragend anschaute.

„Rache Nate, du hast mir letzte Woche auf dem Police Department in die Hose gegriffen. Während alle im selben Raum waren. Mein Vater war sogar in der Nähe also, Rache. Genieß sie. Ich liebe dich.“

Nathaniel lachte, doch für mich war das echt peinlich denn der Chief hatte eine Rede gehalten und Dad war in unserer Nähe gewesen. Und dennoch hatte Nate mir in die Hose gegriffen und mir wortwörtlich einen runter geholt. Daraufhin hatte ich mir ein Glas über den Schoss geworfen, damit es so aussah als hätte ich das Getränk verschüttet.

„Oh man bist du nachtragend. Irgendwie süß, aber gut wir fahren jetzt nach Hause damit ich dieses Problem hier…“

Nun zeigte Nathaniel auf sein Unterleib. Als ich seiner Deutung folgte musste ich lachen, denn in seiner Hose bildete sich eine deutliche Beule. Oh meine süße Rache.

„Oh wow, dein Freund will wohl raus.“, Lachte Ich, doch Nathaniel schlug mir gegen den Oberarm und schaute mich strafend an.

„Hallo? Nicht lustig Nick!“, Rief Nathaniel, der selbst kurz davor war zu lachen.

„Aua… was kann ich dafür das dein Schwanz sich aufstellt sobald ich dir zwischen die Beine greife.“, Erwiderte Ich und rieb mir den Oberarm, doch Nathaniel hob eine Augenbraue und verschränkte seine Arme vor der Brust.

„Mein Freund, in den ich verliebt bin, seit 10 Jahren wohl gemerkt, greift mir zwischen die Beine. Mhh, warte mal ich finde dich heiß und süß, wie kann es nur sein das ich eine Latte bekomme, wenn du mir zwischen die Beine greifst. Also du hast die Wahl. Entweder du gehst auf die Knie und bläst mir einen, oder wir fahren nach Hause und ich löse selbst das Problem.“

Nun grinste ich denn bei Nathaniel und mir gab es eine Regel in der Beziehung. Keine Handarbeit an sich selbst, nur wenn der Partner nicht in reich weite war. Das klang bescheuert, aber es war eine Spaß Regel und wir nahmen sie manchmal ziemlich ernst.

„Du willst dir selbst einen runter holen? Vergiss es, das verstößt gegen unsere Regel. Keine Handarbeit an sich selbst. Ich blase dir einen.“

Das überraschte Gesicht von Nathaniel war wirklich Goldwert, doch ich war ja noch lange nicht fertig.

„Was, jetzt echt? Einfach so?“

Ich trat an Nathaniel ran, strich ihm über die Wange, während meine andere Hand über seinen Schritt strich.

„Ja, einfach so…“

Ich sah wie Nathaniel lächelte und sogar seufze, ach was war ich gerade gemein.

„Aber nicht jetzt und nicht hier. Zumindest noch nicht. Fahren wir.“

Sofort drückte ich Nate einen Kuss auf die Wange, trat von ihm weg und schlenderte in Richtung Parkplatz.

„Wa… Nick! Sag mir bitte das wir nach Hause fahren!“, Rief Nathaniel, doch ich grinste nur weiter und verschränkte meine Arme vor der Brust.

„Nein, wir fahren zu meiner Familie. Beweg deinen süßen Arsch und du kannst mich dann das fragen was du mich vorhin fragen wolltest!“

In der Hoffnung das uns dann keiner unterbrechen würde, denn ich wollte diese Frage unbedingt hören. Auch wenn ich fest davon überzeugt war das es ein Antrag sein könnte. Naja, wer weiß.



„Nick du bist echt fies. Weißt du eigentlich wie scheiße sich das anfühlt? Eng und es drückt. Also bitte … halt an und erlös mich davon.“

Immer wieder versuchte Nathaniel neben mir im Auto ruhig sitzen zu bleiben, jedoch fiel ihm das schwer da die Beule in seiner Hose ziemlich drückte. Das Gefühl kannte ich natürlich sehr gut.

„Während ich Auto fahre? Vergiss es. Noch 5 Minuten und wir sind da. Also entspann dich mal. Jetzt weißt du wie es mir geht, wenn du mich hin hältst. Sag mal, was wolltest du mich vorhin Fragen Nate? Jetzt kann uns wenigstens keiner dazwischen pfeifen.“

Nathaniel schaute mich an, er grinste und verschränkte seine Arme vor der Brust.

„Was, du willst jetzt noch meine Frage hören? Nenn mir einen Grund warum ich dich noch Fragen sollte?“

Ich seufze und schaute ihn kurz an.

„Hey, nur das essen und danach erlöse ich dich. Also entspann dich. Jetzt frag schon, du machst mich wahnsinnig.“

Seufzend verdrehte Nathaniel die Augen, doch er griff nach meiner Hand und küsste meinen Handrücken.

„Ich wollte dich fragen ob du…“, Begann Nathaniel und meine Neugierde stieg.

„… mit mir zusammen ziehen möchtest? Ich bin es leid dich nicht immer bei mir zu haben. Wir kennen uns schon seit 21 Jahren und ich denke das unser zusammen leben ziemlich harmonisch sein würde. Ich vermiss dich jede Sekunde die du nicht bei mir bist. Du kannst erst zu mir ziehen, aber wir können uns auf Dauer ja was größeres suchen. Wer weiß, vielleicht ein kleines Haus in einem schönen ruhigen Wohngebiet. Nur wir zwei Nick, was denkst du?“

Einen kurzen Moment hielt ich inne. Ich war nicht enttäuscht, denn mit Nathaniel zusammen zu wohnen wäre wirklich schön, aber dennoch fragte ich mich ob Nate irgendwann mal um meine Hand anhalten würde. Einfach nur aus Neugierde.

„Was, hast du einen Antrag erwartet? Du siehst nicht gerade glücklich aus.“

Wow, Nate konnte man ja wirklich nichts vor machen und ich hatte noch nicht mal was gesagt.

„Doch ich will unbedingt mit dir zusammen ziehen Nate. Ich könnte mir nichts schöneres vorstellen. Dein Plan mit dem Haus und so, klingt echt schön. Ich will es unbedingt. Nur im Café klang das wirklich so als würdest du mir einen Antrag machen. Ich bin nicht enttäuscht. Nur überrascht und glücklich zu gleich.“

Nun fuhr Nathaniels Hand in meine, er hob sie zu seinen Mund und küsste mein Handrücken.

„Ich liebe dich Nick, mehr als alles andere auf der Welt. Dich zu heiraten wäre wirklich das schönste überhaupt, aber ich denke das wir noch damit warten sollten. Doch keine Sorge, irgendwann falle ich vor dir wohl auf die Knie. Da hast du mein Wort drauf.“

Meine Lippen formten ein Lächeln, eins stand fest, wenn er um meine Hand anhalten würde dann würde ich ja sagen und ihm um den Hals fallen. Natürlich würde ich schwören ihn für immer zu lieben und das ohne jeden Zweifel.

„Und ich verspreche dir, wenn es soweit ist … dann bekommst du ein Ja von mir. Ich liebe dich.“

Flink beugte Nathaniel sich über die Konsole und küsste meine Wange.

„Ich liebe dich auch.“