The Day I Started Loving You

von Caria
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
06.12.2018
08.12.2018
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Hey Ihr, ich bitte etwas um erbarmen was Rechtschreib- oder Grammatikfehler angeht. Ich überlese sie sehr oft und bin auch viel am Üben. Also bitte seit nicht allzu streng zu mir. Danke und ich wünsche sehr viel Spaß beim lesen.
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„Ja hallo, na du bist ja eine echt süße Maus. Du hast die Augen deines Vaters.“

Es war wirklich süß wie mein bester Freund mit meiner Tochter spielte. Sie hieß Emily und war gerade mal ein paar Stunden alt. Ich hatte Nathaniel gebeten mich ins Krankenhaus zu fahren, da meine Freundin in den Wehen gelegen hatte.

„Sie ist Zuckersüß oder? Ich liebe sie einfach über alles.“

Ich trat an Nathaniel heran und strich mit meiner Hand über Emilys kleines Köpfchen. Gerade hielt Emily Nathaniels Finger fest und schaute uns beide an.

„Was sagt Cecile zu der kleinen Maus?“, Fragte Nathaniel, als er den Kopf hob und mich anlächelte.

Jedes Mal, wenn Nathaniel mich anlächelte, löste er etwas in mir aus. Bei seinem Lächeln wurde mir immer Warm ums Herz und irgendwie hatte ich so ein komisches Gefühl im Bauch, aber wahrscheinlich war es nur Freude.

Seit dem Kindergarten kannten Nathaniel und ich uns und wir beide waren unzertrennlich. Wahrscheinlich war ich einfach nur überglücklich darüber Nathaniel an meiner Seite zu haben.

Ich war nämlich gerade mal 19, als Cecile schwanger wurde und meine Eltern hatten mir dafür gehörig den Kopf abgerissen. Doch nun würden mich beide unterstützen. Auch wenn Nathaniel mir eine größere Hilfe war, vor allem weil mein Leben etwas schwierig war …

„Hey! Nick! Unser Baby ist kein Gegenstand das du allen zeigen kannst! Gib mir meine Tochter zurück du Dreckssack.“

Wenn man vom Teufel sprach. Das es zwischen mir und Cecile nicht mehr gut lief, war kein Geheimnis und sie hasste meinen besten Freund abgrundtief.

„Wow, Gift Hexe Voll in Fahrt. Nick hat mir nur mein Patenkind vorgestellt, bleib mal locker. Außerdem ist es auch noch seine Tochter. Also bleib mal locker. Man sollte überglücklich sein, wenn man gerade eine Tochter bekommen hat.“, Erwiderte Nathaniel der sich etwas weg drehte damit Cecile die kleine nicht aus seinen Arm reißen konnte.

Wütend funkelte sie Nathaniel an und ich ahnte das es noch schlimmer werden würde.

„Ich habe gerade eine verfickte Wassermelone aus mir heraus gepresst, mein Freund ist nicht in der Lage mir bei der Geburt richtig zu helfen und dann ist mein Kind auch noch ein Schreihals! Also komm mir nicht mit Überglücklich! Gib mir jetzt dieses scheiß Baby du Hurensohn.“, Fluchte Sie woraufhin mir nur die Kinnlade runter fiel.

Statt das Nathaniel ihr die kleine gab, drückte er sie mir in die Arme und verschränkte seine Arme vor der Brust, um nun zu kontern.

„Sag mal geht’s noch? Das ist kein Ding, das ist ein Baby. Euer Baby und du hast kein recht so zu fluchen. Pass mal auf was du sagst, rede nicht so mit deinem Freund und nicht mit mir!“, Erwiderte Nathaniel jedoch im ruhigen Ton denn Emily wurde schon unruhig, indem ich sie langsam hin und her wiegte hoffte ich das sie wieder ruhig wurde.

„Ich rede wie ich will. Also halt die Fresse. Gib mir dieses Scheiß Baby und verpiss dich gefälligst! Und nimm deinen beschissenen Freund mit!“

Sofort riss Cecile mir meine Tochter aus dem Arm, die sofort anfing zu schreien und ich war gerade ziemlich verwirrt.

„A Aber … das ist auch meine Tochter. Ich möchte mich um euch zwei kümmern, ich schaffe das Süße.“

Nun holte Cecile mit ihrer freien Hand aus und verpasste mir eine Ohrfeige, was wirklich sehr schmerzte.

„Komm mir und meinem Baby nicht mehr zu nahe! Es ist aus Nick und dieser Dreckssack wird nicht Pate! Halt dich von uns fern! Verschwindet jetzt!“

Da fiel mir die Kinnlade runter, sie machte Schluss mit mir und verbat mir den Kontakt zu meiner Tochter. Was hatte ich den jetzt falsch gemacht?

„Aber … du kannst nicht … du darfst nicht … warum?“

Doch Cecile hob den Mittelfinger, bevor sie in ihrem Zimmer verschwand. Ich hatte noch nicht so ganz realisiert was passiert war, ich starrte meiner Freundin, pardon meiner Ex Freundin hinter her und war wie erstarrt.

„Nick?“

Es war Nathaniel der seine Hand an meine Schulter legte und mich anschaute. Doch ich spürte nur wie mir auf einmal schwindelig wurde, bevor ich dann auf meine Knie sackte und mir schwarz vor Augen wurde.





Als ich wieder aufwachte fand ich schnell meine Orientierung wieder, ich war noch immer Krankenhaus nur lag ich selbst in einem Bett, mein Zusammenbruch war also nicht unbemerkt geblieben.

Vorhin war ich noch vorm Kreissaal, war Vater geworden und meine Freundin … sie hatte Schluss gemacht. Sie hatte sich von mir getrennt. Ich setzte mich auf, nur um dann seufzend mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben.

„Hey du bist wach. Wie geht’s dir Nicki?“

Die männliche Stimme ließ mich ein wenig entspannen und ich fühlte mich sofort ein bisschen weiter.

„Nate … was ist passiert?“, Fragte ich nun und hob den Kopf, mein bester Freund setzte sich vor mich aufs Bett und schien Mitleid zu haben.

„Wie ich es dir vorher gesagt habe, du bist unter dem ganzen Stress zusammen gebrochen Nick. Du hast dich mit deiner Arbeit viel zu übernommen und dann macht Cecile auch noch so einen Druck. Das war zu viel und sie ist das letzte Miststück überhaupt. Ich weiß das ist hart, aber Trauer ihr nicht nach denn sie ist es nicht wert. Du bist ein wundervoller Mensch, du bist super heiß und mit deinen unbeschreiblich wunderschönen Augen kannst du jeden bekommen. Sie hat dich nicht verdient.“

Während Nathaniel mir solche Komplimente machte, spürte ich wie meine Wangen anfingen zu glühen und ich bekam wieder dieses Kribbeln im Bauch als er seine Hand auf meine legte.

„Danke Nate … das klingt ja schon fast so, als wärst du in mich verliebt.“

Mein bester Freund war schwul, ich war damals der erste der davon wusste und ich unterstützte ihn damit immer, denn seine Eltern waren da sehr scheiße was das Thema anging.

Ein Lächeln bildete sich auf Nathaniels Lippen, wobei er etwas näher an mich heran rutschte und mir tief in die Augen schaute.

„Kannst du es mir verübeln? Mein bester Freund ist eben super heiß.“

Fragend zog ich eine Augenbraue hoch, war er wirklich in mich … verliebt? Liebevoll strich Nathaniel mir nun eine Haarsträhne aus dem Gesicht und ich hatte das Gefühl, das mein Herz mir gleich aus der Brust springen würde. Verdammt, ich bin doch nicht Schwul oder?

„Wir sind beste Freunde und ich will dich nicht verlieren Nicki. Dennoch finde ich das du das Recht dazu hast zu wissen das ich … mich in dich verliebt habe. Das schon sehr lange, aber ich wollte es dir nicht sagen, weil ich dich einfach nicht verlieren will und alleine, weil du mit Cecile zusammen bist. Einfach damit du es weißt. Deine Eltern machen sich sorgen … du solltest mit ihnen reden.“

Nathaniel wich zurück und wollte gerade gehen, aber ich griff nach seiner Hand und schaute ihn an. Ich wollte nicht das er ging, ich brauchte ihn jetzt.

„Bleib hier. Ich … finde das cool das du so ehrlich zu mir bist. Du verlierst mich deswegen nicht Nate, ich habe dich immer Unterstützt und ich fühle mich … geschmeichelt. Wirklich.“

Überrascht schaute Nathaniel mich an, jedoch lächelte er und ich sah ihn an wie erleichtert er war und am liebsten hätte ich noch was los geworden, aber gerade hatte ich größere Probleme.



„Schatz das kannst du nicht auf dir sitzen lassen! Du musst das Sorgerecht deiner Tochter einfordern! Sie ist bei Cecile nicht gut auf gehoben.“

Ich saß nun auf der Couch, umklammerte eine Tasse Kaffee und schaute zu Boden. Während meine Eltern mir vorschrieben was ich tun sollte. Nathaniel saß zum Glück neben mir und unterstützte mich etwas.

„Wie soll ich das denn bitte machen? Sie war ziemlich deutlich … ich werde meine Tochter nie wieder sehen…“, Erwiderte Ich, jedoch war meine Mutter wie mein Vater ziemlich Dickköpfig.

Nun war es mein Vater, der sich einmischte. Bis vor einer Sekunde saß er noch mir gegenüber und hatte erst nichts gesagt.

„Sie ist ein verficktes Miststück Nick! Schlimm genug das du dich auf sie eingelassen hast. Es ist deine Tochter und ich brauche nicht lange bis ich einen Grund finde das Jugendamt einzuschalten! Sie ist 16 und du bist 18. Ihre Eltern sind Tod und wir nicht. Deine Mutter oder ich werden der Vormund dieses Babys sein und sie kann da nichts gegen machen. Denn die Familie wird immer als erstes gewählt. Wir fahren zum Jugendamt und klären das Nick. So etwas lasse ich bestimmt nicht so auf mich sitzen.“

Erschrocken über die Beleidigung schaute meine Mutter meinen Vater an, Nathaniel und ich jedoch mussten ein wenig schmunzeln. Irgendwie war der Liebeskummer bei mir ziemlich gering, den einzigen Wunsch, den ich hatte war meine Tochter zu bekommen. Mehr nicht.

„Du meine Güte Gideon, achte bitte auf deine Wortwahl.“, Ermahnte sie ihn, bevor sie sich neben mich setzte und ihre Hand auf meinen Arm legte.

„Schatz hör zu, dein Vater hat recht. Emily ist deine Tochter und sie sollte hier bei dir aufwachsen. Wir unterstützen dich voll und ganz. Gib deine süße Tochter nicht auf. Sie braucht so einen wundervollen Vater wie dich. Hörst du? Wir helfen dir mit allem Liebling, du bist nicht allein.“

Nicht nur meine Mom, sondern auch Nathaniel wollte mir nun Mut machen, denn er legte seine Hand an meine Schulter und schenkte mir wieder sein schönstes Lächeln.

„Sie hat Recht Nick, du solltest um diese super süße Maus kämpfen und einen besseren Vater als dich kann sie nicht haben. Ich helfe dir, denn die Gift Hexe macht meinen Besten Freund nicht mehr blöd an. Wir packen das und ich würde mein Patenkind trotzdem gerne kennenlernen.“

Also wenn diese Worte nicht mal ermutigend waren, ich konnte nicht anders als lächeln und nun zu meinem Vater zu schauen.

„Was machen wir jetzt Dad?“

Da mein Vater Polizist war, kannte er sich super gut mit Gesetzen aus wie Nathaniel denn er war Detektiv. Lustiger Zufall oder?

„Oh … überlass das mir. Sie wird es bereuen meinen Sohn so schlecht behandelt zu haben. Niemand legt sich mit der Familie Fearon an.“

Das Grinsen was mein Vater nun aufsetzte war viel versprechend, denn dieses Grinsen setzte er immer auf, wenn er einen Fall gelöst hatte. Nun war ich positiv und voller Hoffnung bald meine Tochter wieder in den Arm halten zu kommen.