Süßer Fruchtzwerg

GeschichteAllgemein / P16
06.12.2018
06.12.2018
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Kapitel 1: Klappe Fruchtzwerg ich will pennen.

Lachend und trällernd ging es durch die Straßen von Leipzig. Während der kalte Wind mir und meiner besten Freundin durch die Haare wehte und die Lichter der Straßenlaternen auf uns herab schienen, liefen wir den Weg stolpernd zu den Straßenbahnen. Dabei bedacht den Boden unter uns nicht zu knutschen. Gerade kamen wir von einer Disco und haben eindeutig zu tief ins Glass geschaut. Seit einiger Zeit gab es nur Partys, Alkohol und einige Kerle in meinem Leben. Natürlich gab es auch Arbeit, aber momentan nahm ich Urlaub und diesen Kostete ich mehr als nur aus. So eben am Bahnhof angekommen drückte ich meine Beste noch einmal lachend zum Abschied ehe ich mich zu meiner Bahn auf machte. Zufrieden grinsend lehnte ich mich in den Sitz hinein nachdem ich mich auf einen von vielen Plätzen setzte. Leicht kämpfte ich auch gegen die Müdigkeit an, da ich doch mehr als Fertig war. Kein Wunder es war bereits 4:22 Uhr morgens. Dennoch war es ein gelungener Abend für mich. Während die Bahn sich langsam in Bewegung setzte holte ich mein Handy raus und ging ein wenig auf Facebook oder WhatsApp um neue Meldungen ab zu Schecken. Dabei pustete ich mir kurz einer meiner kurzen Pinken Haarsträhnen aus dem Gesicht ehe ich laut anfing zu gähnen. Gott war ich Müde. Nach 20-Minütiger Fahrzeit kam ich nun endlich an und stieg holprig aus der Bahn aus. Schmunzelnd über mich selber ging ich los und versuchte dabei die Balance zu halten was mehr als nur lächerlich bei mir aussah. Meine Arme ausgebreitet versuchte ich so geradeaus zu laufen, was eher dazu führte das es aussah als ob ich Flugzeug spielen würde. Wie bei einem Kleinkind eben. Nur das dieses Flugzeug nicht drohte abzustürzen wie es in meinem Falle gerade ist. Kurz stolperte ich nach Vorne und konnte gerade so mich noch auf meinen Füßen halten. Gott war mir schwindelig, aber es brachte mich nicht ab über das alles zu lachen. Wenn ich betrunken bin lachte ich fast nur und war mehr als nur gut drauf. Alle Hemmungen, alle Sorgen, Ängste und Probleme sind in diesem Moment verflogen. Bis der Große Knall kommt und der Kater am nächsten Morgen mich in die Realität zurückversetzt. Daran aber wollte ich momentan nicht denken, eher diesen Moment genießen. Dieses Gefühl der Freiheit.

„Hm?“ entkam es mir als ich nach oben in den Himmel kurz blickte. Es begann zu Schneien und meine Augen wurden zu Schlitzaugen ehe ich amüsiert wieder zu lachen begann. „Hehe….Es Schneid….“ Wow ich Blitzmerkerin. Während der Schnee immer mehr von oben runder rieselte, kam ich nach einiger Zeit endlich zu Hause an. Nuschelnd und fluchend zu gleich suchte ich meinen Schlüssel für die Wohnungstür. „Wo ist er denn?“ Entkam es mir zum Schluss. Scheis Frauentasche. Nie Findet man in diesem was. Als sei diese Taschen ein Schwarzes Loch. „Dann eben auf Altmodische Art…“ meinte ich nun Schulterzuckend und hob mein Bein um die Tür einzutreten. Ich bemerke mal am Rande. Ich war betrunken sonst wäre ich nicht auf diese Idee gekommen. Da sauste nun mein Fuß und mit Krach und Schmackes öffnete sich die Tür. „Sesam…Öffnete sich!“ Gab ich von mir und gab dazu nur eine Leichte Handbewegung.

Nun trat ich in mein trautes Heim und zog unterwegs, nach dem ich die Tür ebenso mit meinen Fuß hinter mir in das Kaputte schloss schob, meine Klamotten bis zur Unterwäsche aus. Ich wollte nur noch ins Bett. Gerade wo ich achtlos mein Oberteil auf den Boden warf, erklang eine fremde Stimme meckernd von oben, die mich nur verwirrt reinblicken ließ.

„EIN MENSCH!!!“ Meinte diese Stimme etwa mich damit?

Meine Augen gingen nach oben worauf sich unsre Blicke nun Trafen. Kurz war stille ehe ich leicht zur Seite schaute. „Spinn ich jetzt Total?“ fragte ich mich so, als ich erkannte das da oben ein kleines wütendes Skelet am Geländer steht. „Vllt sollte ich demnächst ein Glas weniger trinken….“ Bemerkte ich mal so für mich ehe ich wieder hoch schaute da ich eine Tür hörte. Ehe ich mich versah standen nun zwei Skelete da. Der zweite war deutlich größer als der andere und sah ziemlich müde aus. „Die vermehren sich ja….“ Ich war doch etwas ratlos. Noch nie hatte Alkohol diese Hallis bei mir verursacht. Vllt stand ich ja unter Drogen?

„Na sowas. Ein Mensch?“ kam es nun vom größeren überrascht und ich konnte schwören das dieser mich eben mit seinen Hohlräumigen Augen abmusterte.

„Ja ein Mensch! Was gerade in unser Haus eingedrungen ist!“ meckerte der kleinere von beiden was mich nicht wirklich juckte. Das einzige was ich nur noch wollte war in mein warmes kuscheliges Bett zu gehen und dahin führte auch nun mein Weg. Während die Beiden sich unterhielten ging ich die Treppe hoch und das direkt an den beiden Hirngespenstern vorbei. Dabei bekam ich merkwürdig fragliche Blicke zu spüren und als ich dann durch einen der Türen gehen wollte fing der Kürzere wieder zu fauchen an. „BLEIB AUS MEINEM ZIMMER WEIB!!!“

Meine Antwort nur ein Stinkefinger. „Klappe Fruchtzwerg ich will pennen.“

Mit dieser Ansage hatte er wohl nicht Gerechnet und während ich mich in dem großen Bett, was für einem Augenblick wie ein Auto aussah legte, hörte ich nur Gelächter von dem einem, während der kurze diesen anschnauzte nicht darüber zu lachen. Dieser fand wohl meinen Spruch mehr als nur amüsant. So schloss ich nun meine Augen und sagte gute Nacht zur Welt und zu diesen Seltsamen Freaks.


…….


Grummelnd und Murrend vergrub ich mich immer mehr unter die Bettdecke als sich mein Kater langsam bei mir meldete. „Fuck…“ fluchte ich leise und versuchte mit mühe wieder ein zu schlafen was aber nicht klappte. Mein Schädel brummte regelrecht und Pochte nur so das ich stöhnend unter der Bettdecke wieder hervor kam. „Nie wieder ….“ Sagte ich all zu oft, aber halte mich nie dran.

Tief atmete ich durch worauf sich mein Gesicht wieder verzog. Ich brauchte ganz dringend eine Kopfschmerztablette. Mehr den je. So bemühte ich mich nun langsam aus dem Bett zu erheben, dabei merkte ich nur langsam das es noch dunkel war. Kopfreibend blickte ich zum Fenster. Von diesem kam ein dunkles, aber doch leicht helles bläuliches Licht herein. Kurz sah ich fragend. War es noch nicht Tag? Ich befasste mich nur kurz mit dieser Frage ehe ich mich langsam zur Türe bewegte und durch diese schritt. Das erste was mich begrüßte war das grelle Licht was von der einen Deckenlampe herunter kam. Leicht geblendet davon kniff ich mir leicht die Augen zusammen und verzog genervt mein Gesicht dabei zu einer Grimasse. Langsam aber gewöhnten sich meine Augen an die Helligkeit und etwas verpeilt schaute ich mich über die Reling um. Kurz sah ich normal auf alles hinab ehe mein Gesicht sich entgleiste.

„Fuck….Wo.. bin ich?“ Ratlosigkeit war in meiner Stimme zu hören. Das war definitiv nicht mein Haus.

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Das war das erste Kapitel und ich hoffe das dieses euch schon mal gefallen hat. Über Reviews würde ich mich freuen und ich entschuldige mich jetzt schon mal fals kleine fehler sich rein geschlichen haben. Bis zum nächsten Kapitel. -^^-
 
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