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Abenteuer Minecraft - A Minecraf Story

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Herobrine Notch OC (Own Character)
05.12.2018
24.11.2019
12
43.945
 
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05.12.2018 2.439
 
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Ich laufe schon eine ganze Weile, wie lange, dass weiß ich nicht mehr. Es kommt mir wie Stunden vor. Seit, keine Ahnung wie lange, ist die Sonne schon am Himmel und brennt auf mich rauf.
Mein Mund ist trocken, so trocken wie die Wüste durch die mich meine müden Beine tragen. Langsam bleibe ich stehen und sehe gerade aus. Meine Körper wird das nicht mehr lange mitmachen. Denn überall ist nur dieser lästige gelbe Sand. Denke ich und hebe meine Hand, um die Sonne von meinen Augen fernzuhalten und schaue mich um. Nichts, nur Wüste. Genervt und erschöpft ich gehe weiter. Ungewiss wohin meine Beine mich tragen.

Nach einer Weile sehe ich einen Berg, na ja, eher einen großen Sandhaufen. Eigentlich sind hier überall welche, aber der vor mir ist gewaltig. Ich klettere drauf, was nicht so einfach ist und eine menge kraft kostet. Oben angekommen schaue mich sofort um. Links von mir sehe ich etwas Grünes. Wahrscheinlich ist es nur wieder ein Kaktus, aber das ist größer. Oder es ist eine Fata Morgana. Was ich nicht hoffe. Da etwas Hoffnung in mir aufblüht. Sofort rutsche ich den Berg hinunter und laufe mit meiner letzten Kraft zu dem etwas grünem.

Es wird größer, je näher ich komme. Es ist ein Wald! Endlich Schatten und wieder Gras unter meinen Füßen. Ich renne weiter, ohne auch nur darauf zu achten, was vor mir liegt. Vor lauter Freude sehe ich die Schlucht nicht, die sich vor mir auftut. Als ich realisiere, was gerade geschieht, ist es zu spät. Ich falle und schließe meine Augen und warte auf den harten und tödlichen Aufprall. Doch nichts kommt? Es ist nur ein leichter Aufprall, der mir nur die Luft aus den Lungen drückt.
Ich mache die Augen wieder auf und sehe den wunderschönen blauen Himmel. Vorsichtig setze ich mich hin und schaue mich um. Die Schlucht ist nur sechs Blöcke tief. Also doch keine, nur ein großer Graben. Glück gehabt. Trotzdem habe ich jetzt Rückenschmerzen.

Ich stehe auf und schaue mich um. “Toll und was jetzt?” denke ich mir und schaue in mein Inventar und finde nur drei Blöcke Erde und mein Bett. Ich nehme sie und baue mir so gut, es geht einen Weg nach oben. Eine provisorische Lösung aus Dreck. Besser als nichts!
Jetzt stehe ich vor dem Wald und freue mich, endlich wieder etwas anderes zu sehen. Endlich kann ich wieder das Gras unter meinen Füßen spüren und frische Luft atmen. Ich gehe los, doch bevor ich aber weiter gehe, drehe ich mich noch einmal um und schaue zurück zu der Wüste. Hoffentlich sehen wir uns nicht mehr wieder! Denke ich freudestrahlend. Dann drehe ich mich um und gehe weiter, weiter in den Wald. In mir steigt die Freude auf, von der ich dachte, dass es sie nicht mehr gibt. Dann höre ich etwas plätschern. Ein mir doch sehr bekanntes Geräusch von fließendem Wasser.

Wasser, das ist Wasser!
Ich halte den Atem an und lausche in den Wald und höre in alle Richtungen. Es kommt von links! Sofort gehe ich in diese Richtung und hoffe, etwas zu finden. Auf meinem Weg durch den Wald ziehe ich meine löchrigen Schuhe aus und lasse sie einfach auf dem Boden fallen. Das Gefühl von frischem Gras unter meinen Füßen ist unbeschreiblich. Ich genieße es für einen Moment lang.
Nach ein paar Minuten stehe ich vor einem See, zwar ein kleiner, aber besser als nichts. Ich nehme Anlauf und springe rein. Die kleinen Fische schwimmen vor Schreck in alle Richtungen. Es ist wunderbar, sich endlich wieder waschen zu können! Ich tauche unter und bleibe für ein paar Sekunden im kühlen Nass. Auch hier genieße ich es.

Nach einer Weile tauche ich wieder auf. Dabei kam mir auch der Gedanke, dass ich mich gleich waschen könnte. Sofort fange ich an mich gründlich zu waschen. Dreck und Sand waren sofort Geschichte. Als ich fertig war, ging ich aus dem Wasser und setzte mich in das schöne Gras. Nachdem die Erschöpfung verschwunden war, knurrt mein Magen. Ich beschließe mich umzusehen und nach etwas essbarem zu schauen.

Ich laufe eine Weile umher und lande schließlich auf einer saftigen Steppe, mit Schafen, Schweinen und Kühen. Ich öffne mein Inventar und sehe nach, ob ich denn ein Schwert habe, aber nein, nur mein Bett und sonst gähnende Leere. Hätte ich eigentlich wissen müssen. Na gut, wenn's sein muss, Mensch gegen Tier. Ich laufe auf das erste Tier los und töte es und mache es auch bei den anderen.
Nach einer Weile schaue ich wieder in mein Inventar, jetzt ist da ein Bett und 24 Stück verschiedenes Fleisch. Jetzt brauche ich nur noch einen Ofen um das Fleisch zu braten. Ich sammle am nahe liegenden Wald etwas Holz und Baue mir eine Spitzhacke, dann gehe ich weiter.

Ich komme an einer Höhle an, in der ich Kohle zu erkennen ist. Vorsichtig gehe ich rein und baue mir schnell die Kohle ab und etwas Stein für den Ofen und Waffen. Dann suche ich mir einen Platz auf der saftigen Steppe. Baue den Ofen und brate darin das Fleisch. Neben den Ofen habe ich mein Bett platziert. Ich setze mich auf das Bett, esse das leckere Fleisch und ruhe mich aus, die Sonne ist noch hoch am Himmel.

Ich sah in mein Inventar, das jetzt leer ist und atmete einmal tief durch und überlege, was ich noch machen könnte. In meiner Nähe sehe ich Kühe, sie grasen friedlich auf der Wiese und die Sonne, sie nähert sich dem Horizont immer mehr. Ich schaue an mir herunter, sehe die kaputten Klamotten und dann wieder zu den Kühen.
Mir kommt eine Idee und ich stehe auf, gehe auf diese los und schlachte eine nach der Anderen.
Nach einer Weile sehe ich auf meine Hände, in denen ich das viele Leder sehe. "Das müsste fürs Erste reichen." Flüstere ich zu mir selbst und gehe zurück zu meinem provisorischen Lager, Stelle meine Werkbank auf und erstelle mir meine neuen Klamotten. Sie sind zwar nur braun, aber egal.

Als ich fertig bin, ist es fast Nacht, und ich habe endlich neue Kleidung. “So lässt es sich besser Leben und die Leute denken nicht gleich an einen Verbrecher“, denke ich und lächel etwas. Als ich aufschaue, sehe ich die ersten Monster und halte mir vor Schreck die Hände vor den Mund, “Mist, an Essen und Kleidung denke ich, aber nicht an Schutz", flüstere ich in meine Hände. Schnell grabe ich ein 4x4 großes Unterschlupf und verstecke mich in diesem. Jetzt ist alles finster, man sieht nur die im Dunkeln leuchtenden Augen der Spinnen.

Ich stopfe das Loch oben mit einem Erdblock, unten kommt ein Stück Zaun hin, damit ich die Morgensonne oder Gefahr schnell sehen kann. Nachdem das geschafft ist, setze ich mich vor den Ofen und schmeiße meine alten Klamotten rein, dann brate ich das Kuhfleisch und lege mich in mein Bett. Meine Gedanken sind wirr. Ich denke über den Tag und die letzte Woche nach, es ist viel passiert. Innerlich hoffe ich, das ich den Greifer kein zweites Mal treffe. Er hat mir mein Inventar leer geräumt. Ich hatte eine Karte, ein Schwert und viel Essen, jetzt habe ich nichts mehr. Nur mein Leben und das ist um einiges besser als tot und ausgeraubt zu sein. Müde kuschel ich mich in mein Bett und tauche kurze Zeit später in die Welt der Träume ein, während die Monster ihre Nacht Party feiern.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hörte ich von draußen die Monster, wie sie brennend Schutz vor der Sonne suchten. Ich musste etwas lachen. “Pech gehabt, bleibt in euren Höhlen, wenn ihr nicht brennen wollt,” Ich wollte aufstehen, aber mir tat alles höllisch weh und mein Magen knurrte laut auf. In den letzten Tagen sehr oft.
Ich sah in den Ofen, dort war noch etwas von gestern. Es war zwar kalt, aber das ist nicht schlimm. Ich nahm das gebratene Kuhfleisch und schlang es sogleich runter. Jetzt war ich wieder einigermaßen fit. Langsam stand auf und kniete mich vor das Loch und sah nach draußen, das einzige was ich entdecken konnte, war ein Enderman. Nicht wirklich gefährlich. Jetzt stand wieder auf, nahm meine Werkbank, platzierte sie neben meinem Ofen und baute mir ein Steinschwert. Danach sammelte ich meine Werkbank, Ofen und Bett wieder ein und stand jetzt vor dem Eingang meines Verstecks. Ich nahm mein Steinschwert und öffnete den Eingang, Stille.

Ich schaute vorsichtig raus und sah mich um. Langsam ging ich raus und drehte mich im Kreis, kein Monster. Gut so! Ich ging langsam los in Richtung Wald, von da bin ich zwar gekommen, aber egal. Ich ging am Waldrand entlang, um so besser die Übersicht zu behalten. Der Wald wurde immer dichter und die Steppe immer voller mit Bergen, von weitem konnte man schon auf der einen Seite das Meer sehen und auf der anderen Seite eine flache Steppe voller Tiere. Nach einer Weile blieb ich stehen. Rechts von mir war ein großer Berg mit einer Höhle, aus welcher Licht kam. Ich ging näher heran, um zu sehen, was da leuchtet, aber es war nur brodelnde Lava. Etwas enttäuscht ging noch etwas näher ran, in der Hoffnung etwas Wertvolles zu finden, konnte aber nichts entdecken.

Weiter ging ich in Richtung flacher Steppe. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich diese Steppe erreicht. Dort stand eine ziemlich komische Birke. Ich rannte zu den Baum hin und schaute mir in genauer an. “Das wäre genügend Holz für eine kleine Hütte”, sagte ich zu mir selber. Ich packte meine Werkbank aus, aber bevor ich mir eine Axt baute, schaute ich in Richtung Sonne, die schon wieder auf dem Weg Richtung Horizont war. Ich stöhnte genervt auf, aber dann kletterte ich auf die Birke und als ich oben war, war es einfach nur atemberaubend. Die Sonne färbte alles in einem warmen Orange Rot. Etwas weiter rechts war etwas, das leuchtete, aber es war zu weit weg um es zu erkennen. *Was auch immer das ist, heute würde ich nicht mehr weit kommen, vielleicht morgen*

Ich kletterte wieder runter und baute mir eine Axt und eine Schaufel. Mit der Schaufel grub ich mir wieder ein 4x4 großes Versteck, platzierte mein Bett und meine Werkbank darin und ging jetzt zum Baum, um in zu fällen. Als ich fertig war, war es schon dunkel. Sofort rannte ich schnell in mein Versteck und stopfte es wieder mit einem Erdblock und dem Zaun. Total außer Atem, setzte ich mich auf mein Bett und schaute in meinem Inventar, ich hatte jetzt über eineinhalb Stacks Holz. Jetzt war ich aber zu müde um noch irgendetwas zu machen, also schlief ich gleich ein.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich ausgestreckt in meinem Bett und hatte überhaupt keine Lust aufzustehen und mich vom Fleck zu bewegen. Aber dann fiel mir wieder ein, was ich gestern gesehen habe, und ich stand sofort auf. Sofort nahm ich meinen halben Stack Holz, steckte ihn in den Ofen und machte daraus Kohle. Danach nahm ich mein Schwert, um nach draußen zu gehen. Draußen angekommen, setze ich mich erstmal hin und aß mein letztes Steak Kuhfleisch, aber stand danach direkt wieder auf um mein Zeug einzusammeln. Als ich fertig war, ging ich los in die Richtung, in der ich gestern Abend das Licht gesehen habe.

Der Wald war sehr dicht, es wuchs nur wenig Gras und ich musste hin und wieder ein paar Äste wegdrücken, um weiterzukommen. Ich bekam etwas Angst und umklammerte mein Schwert etwas fester. Hier irgendwo müsste es sein, das, was ich gestern gesehen habe. Plötzlich riss der Wald auf und eine Lichtung kam in mein Sichtfeld. Sofort ging ich in die Mitte der Lichtung und schaute mich um. “Von hier kam doch gestern das Licht, aber ich sehe nichts, was es ausgelöst haben könnte?”, Mein blick blieb bei einem Höhleneingang hängen, vor dem seltene Kletterpflanzen hingen, sie wachsen das ganze Jahr und blühen nur alle fünf Jahre. Wenn man das Glück, hat sie zu sehen, ist man von ihrer schönen Farbe fasziniert. Ich kenne diese Pflanze von meiner Heimat. Traurig sah ich zu Boden. Heimat. Existiert das noch?

Ich ging etwas näher an den Eingang heran und stellte verwirrt fest, dass der Eingang eine große Treppe aus Stein besaß. Auch Spinnweben bedeckten die Decke der Höhle. Unten am Ende ist Licht, wenn man genau hinsieht, erkennt man Fackeln.

Plötzlich hörte ich Stimmen! Sofort versteckte ich mich hinter einem Baum. Nach ein paar Sekunden tauchte die Quelle der Stimmen auf, es waren zwei sehr junge Männer. Der eine etwas kleiner als der andere. Er hatte blonde und wilde Haare, seine Kleidungen bestand aus einem braunen, knielangen T-Shirt und einer schwarzen Hose, seine Schuhe waren feste Lederstiefel. Der größere hatte schwarze, schulterlange Haare, ein Dschungel grünes T-Shirt, welches sehr nach einem Jäger aussah, er hatte wie sein kleinerer Kollege eine schwarze Hose und feste Lederstiefel, beide waren sie mit einem Goldschwert bewaffnet.

Sie unterhielten sich über etwas. “Heute waren wir besser dran. Der Dorfälteste wird sich freuen, dass wir mit vollen Taschen wieder gekommen sind. Ich hoffe nur, dass wir dem Greifer nicht begegnen, so wie gestern.” Sagte der Schwarzhaarige und ballte die Fäuste. Der kleine lachte “Ha ha, ohne die Hilfe der anderen Jäger, hätten wir das nie geschafft" Er schaute zur Sonne, die noch hoch am Himmel war. “Heute sind wir früher dran und können-” Er hörte auf zu reden, als er in meine Richtung sah. Ich hielt den Atem an. *Hat er mich gesehen? Nein, das kann nicht sein!* Ich ging langsam rückwärts, dichter in den Wald. Plötzlich verlor ich den Halt und fiel nach hinten. Ich schlug unsanft auf dem Boden auf, zum Glück war es nicht zu tief. Ich stand schnell wieder auf und schaute mich um, ich war in einem Höhleneingang gelandet.

Schnell ging ich ein paar Schritte weg und versteckte mich wieder hinter einem Baum. Ich hatte vor Schreck mein Schwert fallen lassen, es lag am Rande des Höhleneinganges. Sofort ging ich Richtung Eingang, um mein Schwert zu holen. Die beiden jungen Männer standen immer noch da und schauten in meine Richtung. Auf einmal knallte es zweimal vor mir und ich flog im hohen Bogen durch die Luft gegen einen Baum. Ich verlor kurzzeitig das Bewusstsein und als ich wieder meine Augen öffnete, sah ich die zwei fremden auf mich zu laufen. Sie sagten irgend etwas zu mir, aber das einzige was ich spürte, waren Schmerzen, ein stechender Schmerz in meiner Rechten Brust. Das einzige was ich sagen konnte war, "verdammte Creeper”, dann verlor ich komplett das Bewusstsein.


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