Schatten der Vergangenheit

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
05.12.2018
15.12.2018
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Dieses Kapitel ist für Silvia,mit der ich heute eine sehr angeregte Diskussion über Slytherin und Hufflepuff geführt habe.Ich hoffe das Kapitel entspricht im ungefähren deinen Vorstellung.
Ach und Danke für die beiden Reviews hat mich echt gefreut.
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Draco

Ihre Augen bohrten sich in meine. Es fühlte sich so an, als würde sie bis auf den Grund meiner Seele schauen können. Und genau diese Augen riefen mir wieder all diese Erinnerungen vor Augen. Die Zeit,die wir glücklich miteinander verbracht hatten. All die glücklichen Stunden in denen wir nur still nebeneinander lagen und kein Laut von uns gaben, gefangen in unseren eigenen kleinen Unendlichkeit. Doch gleichzeitig riefen sie mir auch die schlechten Erinnerungen ins Gedächtnis. Erinnerungen, die ich längst in die Tiefen meines Gedächtnis gebannt hatte. Erinnerungen, die so voller Wut und Trauer waren. Sie war der Schlüssel zu allem.Sie war der Grund für mein Verhalten. Denn letztendlich überwogten,die schlechten Erinnerungen immer die guten. Ich schüttelte mich. Ihr Blick hielt mich gefangen und ging mir durch Mark und Bein. Was wollte sie hier? Was hatte sie hier zu suchen? Gerade jetzt wo ich sie für immer aus meinen Gedanken verbannen wollte. Auf ihren Lippen lag ein spöttisches und zugleich diabolisches Lächeln.

Ich sprang auf. Ich konnte einfach nicht mehr ruhig sitzen,während sie hier seelenruhig stand,so als wäre nie etwas gewesen.

“Mr Malfoy gibt es ein Problem ?“,ertönte McGonagall‘s Stimme:“Nein?Gut dann setzten sie sich wieder“. Wiederwillig setzte ich mich wieder hin. McGonagall schritt am Slytherin Tisch vorbei und befolgte ihr ihr zu folgen. Sie erklomm die Stufen und ließ sich auf dem Stuhl nieder, der extra für sie herbeigeschafft wurde. Die Hutkrempe der sprechenden Hutes verdeckte ihre Augen. Nach längeren Überlegungen rief der Hut mit lauter Stimme „Hufflepuff“ ,der schwarz gelbe Tisch verfiel in Jubel. WAS?! Sie war doch keine Hufflepuff! Sie war durch und durch Slytherin,obwohl sie sogar für unsere Verhältnisse schon zu listig war. Irgendetwas musste sie gemacht haben. Sie war die hinterlistigste Person,die ich kannte. Sie war nicht nett und zuvorkommend,sondern liebte es Menschen leiden zu sehen. Doch nicht mehr mit mir. Sie würde leiden für das was sie mir angetan hatte. Ihre Tage waren gezählt.Ihr würde das Lächeln noch vergehen. Ich würde nicht enden. Nicht enden bis sie tot war. Ihre Augen trafen erneut auf meine. Es sah so aus,als wüsste sie ganz genau was ich mit ihr vorhatte. Doch anstatt Angst zu haben schien es ihr zu gefallen. Es schien ihr zu gefallen,dass ich sie tot sehen wollte und das war das gruseligste was ich je gesehen hatte. Aber das war so typisch für sie. Aber dieses Mal würde alles anders laufen. Sie würde mich kein 2.Mal um den Finger wickeln können.

Und mit diesen Gedanke erhob ich mich und verließ so würdevoll es ging die große Halle-ihren stechend Blick in meinem Rücken- .

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Was hat es bloß mit der geheimnisvollen unbekannten auf sich, deren Vornamen wir immer noch nicht wissen?!
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