Es ist zu spät darüber nachzudenken, was du hättest tun können !(LawLicht)

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Lawless / Hyde Licht Jekylland Todoroki
04.12.2018
19.01.2019
5
6605
1
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Disclaimer: This is obviously nothing canon. The rights of Servamp and it's characters go to Strike Tanaka. The creators of Servamp. This is obviously only a fanmade story.

Lawless POV:

Nach einem weiteren Kampf mit dem Engel der Aggressivität, verzog ich mich einfach nach draußen. Ich brauchte einfach Abstand von dem gewalttätigen Pianisten. Oder eher..., Sicherheitsabstand.
Er fühlte sich wohl mal wieder von meiner bloßen Existenz gestört und hatte mich für jede Kleinigkeit runtergeputzt. Das Engelchen ist zwar recht interessant, aber so anstrengend und unkalkulierbar. Wie eine tickende Zeitbombe.  

Vor Licht hatte ich viele Eves, die weniger nervenaufreibend waren, dafür dann aber auch super öde.  Das was ihn von den anderen abhebt ist, dass er wirklich stark ist. Und diese Stärke auch ohne zu zögern nutzt. Was mir das Abmurksen des Pianisten schwerer, dafür aber auch umso spaßiger macht. Im Endeffekt ist er jedoch sehr leicht zu ersetzen. Genau wie die anderen.

Bis auf sie.

Die Frau, die mich damals glücklich machte, die stets ein Lächeln auf dem Gesicht hatte egal wie schlimm ihre derzeitige Situation auch war, die in jedem Menschen von Grund auf nur Gutes gesehen hatte, die das Wohl anderer immer über ihr eigenes gelegt hatte und diejenige, die für ihre Ideale gestorben ist. Allerdings mit ihrem Tod absolut nichts bewirkt hatte. Sie war es, die ich nie ersetzen konnte. Ihr Tod hinter lies seit jeher ein Loch in meiner Brust. Eines welches sich nie stopfen lies. Ophelia.

Ich streifte während meiner Gedankengänge verloren auf der Straßen umher. Nicht darüber nachdenkend wohin ich eigentlich lief.  Irgendwann bemerkte ich dann wie weit ich eigentlich gelaufen war. Ich machte also direkt wieder Kehrt in die Richtung, aus der ich eigentlich gekommen war. Das Engelchen müsste diese Entfernung eigentlich nun auf eine sehr unangenehme Art und weise mitbekommen haben. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen betrat ich dann wider das Hotel, in welches wir eingestiegen waren. Ich steuerte direkt auf mein eigenes Zimmer zu. Aber natürlich musste mir mein Eve über den Weg laufen. Ich erwartete schon das Schlimmste. Tritte, Schläge, oder zumindest Beleidigungen. Aber nichts davon trat ein. Licht ging einfach ohne mir auch nur Beachtung in irgendeiner Art und Weise zu schenken an mir vorbei. Nicht mal eines Blickes wurde ich gewürdigt. Ich sah ihm leicht perplex hinterher.

War er krank?
War ich vielleicht doch nicht so weit weg, dass er irgendwas mitbekommen hatte?
War ich krank?

Was auch immer es war, ich hatte keine Lust mich damit nun auseinander zu setzen. Das hatte sicher auch bis später Zeit. Ich betrat mein Hotelzimmer und warf mich direkt in mein Bett. Irgendwas machte mich ganz schön müde heute. Ob es wieder diese Gedankengänge waren, die mich so runter zogen?
Ach das war es bestimmt. Ich schloss meine Augen und schlief ein.

Ich erwachte in einem leeren,weißen Raum. In dem nur eine Sache oder eher eine Person war.
Es war Ophelia. Ich stand auf und umarmte sie stürmisch. Doch es passierte nicht, was normalerweise in meinen Träumen mit Ophelia passierte, wenn ich sie berührte. Sie verschwand nicht. Ich sah sie perplex an und sie lächelte mich mit ihrem gewohnten Lächeln an, während ich schon wieder zu nah am Wasser gebaut war.
"Ophelia?, Wie kann das sein?..., ist das vielleicht doch echt?", fragte ich sie. Auch wenn sich dieser Satz ziemlich dumm anhörte, ich brauchte diese Antwort. "Natürlich nicht du Dummy", lachte sie leicht." Ich starb vor vielen hundert Jahren. Ich bin aber nun hier, weil ich dir etwas sagen wollte", sprach sie ruhig. Ich hielt während sie zu mir sprach ihre beiden Hände fest in meinen. Ich hatte so große Angst, dass sie gleich wieder verschwinden würden.

"Es gibt durchaus die Möglichkeit für dich, dass du hierbleiben könntest mein Lawless..., dazu müsstest du allerdings dein jetziges Leben aufgeben..., du kannst dir vorstellen, dass ich dies absolut nicht von dir erwarte Romeo", sprach Ophelia noch immer lächelnd.

"Was sagst du dazu Servamp der Hagbier?, Lawless?"

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