Spiel der Flammen

von Aleyna301
GeschichteDrama, Mystery / P16
Bloom Trix Valtor Winx Club
03.12.2018
24.08.2019
36
53471
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Hallo! Freut mich, dass du hier gelandet bist. Diese Geschichte bedeutet mir etwas, da ich sie schon vor Jahren schreiben wollte, aber nicht reif genug und motiviert dafür war. Jetzt bin ich es aber ;) Also, viel Spaß(und reviewen nicht vergessen^^)


BEEP BEE-

„Gott, Flora, stell’ bitte diesen nervigen Wecker aus!“

Ja, es war Montag Morgen. Das neue Schuljahr hatte soeben begonnen und Bloom hoffte wirklich, dass es weniger stressig, als das letzte sein würde.
„Aber Bloom, du willst doch bestimmt nicht den Unterricht verpassen und außerdem sehen wir später die Jungs! Komm schon, steh auf.“ befiehl Flora schon fast, welche schon wie immer hellwach war. Manche Dinge veränderten sich nie…

Die rothaarige Fee streckte sich noch ein letztes Mal und ziehte sich schließlich an. Sie würde ja heute gerne beten, beten dafür, dass dieses Jahr nicht in den schlimmsten Momenten ihres Lebens enden würde. Sie würde beten, wenn sie daran noch glauben würde. Außerdem, an wen sollte sie glauben? An wen sollte sie glauben, wenn sie nur ihrem Ehrgeiz und Stolz zu verdanken hat, dass sie wie zum Beispiel heute aufstehen kann und wieder ein ganz „normales“ Leben wie früher führen kann.

Der Unterricht war endlich beendet und somit gingen die Mädchen auf ihre Zimmer, damit sie gleich die Jungs am See treffen könnten. Stella macht dem aber einen Strich durch die Rechnung. „Was soll ich anziehen für Brandon? Das orangene Sommerkleid oder doch lieber das weiße Chiffonkleid? Bloom!“ Layla schenkte Bloom einen mitleidigen Blick. Sie, sowie Tecna und Musa waren von diesen Fragen ausgenommen, da sie laut Stella nicht „zuverlässig“ in Modesachen seien. Und Flora war sowieso gerade mit ihren Pflanzen beschäftigt. „Stella, du siehst gut in allem aus. Nimm das, was du willst.“ Die Prinzessin der Sonne und des Mondes gab sich aber nicht mit der Antwort zufrieden. Bis diese was erwidern konnte, kam die Fee der Pflanzen hervor mit einem gelben Wickelkleid aus Stellas Kleiderschrank. Nachdem die Blondhaarige sich endlich damit zufrieden gab, gingen sie zügig los.


„Bloom!“ Sky rannte beinahe auf seine Freundin zu und schloss sie in seine Arme. Es war ein schönes Szenario, wenn hinter seiner Überschwänglichkeit nicht ein bestimmter Grund vorhanden wäre: die Sorge. Die Sorge, dass sie in jedem Moment wieder entführt werden könnte. Die Angst, dass sie doch nicht sicher ist, schliesslich ist es noch nicht lange her. Er küsste sie noch kurz und würde weitermachen, wenn die anderen nicht gerade dabei wären alles auszupacken. „Hast du meinen letzten Brief eigentlich empfangen, Flora? Oder war ich zu spät?“, fragte Helia, der sensible Poet und Freund der Pflanzenfee. „Ja. Ich habe mich sehr gefreut, Helia.“, antwortete sie, den letzten Teil beinahe flüsternd an ihn gerichtet.

Bloom war gerade dabei, die leeren Boxen wieder einzupacken, als Sky sie leicht anstupst:„Hey. Wir haben eigentlich noch gar nicht persönlich gesprochen.“ Die Rothaarige wusste, was er meinte und stand mit ihm gemeinsam auf. Sie liefen ein kleines Stück, bis sie bei einem großen Baum halten. „Ich weiß du bist sauer auf mich. Und ich vertraue dir, du bist schon 17 ich weiß, aber ich habe trotzdem Angst nach den Geschehnissen vom letzten Schuljahr.“ Es breitet sich ein schweres Gefühl in der Magengrube des Mädchens aus. Sky hat sich nach der Entführung verändert. Er wurde überfürsorglich, was sie eigentlich wertschätzt, jedoch nicht, wenn der eigene Freund gefühlt jeden Schritt überwacht und in den Ferien jeden Tag nachfragt ob man Albträume hatte oder Schlimmeres. Somit wurde sie ununterbrochen daran erinnert, was ihr widerfahren ist, obwohl sie versucht dies zu verdrängen.

„Sky. Er ist nicht mehr da und es herrscht gar keine Gefahr, das weißt du doch. Und mir geht es gut.“ „Du lügst.“ Verblüfft von dieser Behauptung wusste sie nicht was sie sagen sollte. Woher sollte er denn wissen, wie es ihr geht? Okay, sie hatte Albträume. Ja, manchmal bekam sie sogar Panikattacken. Aber verdammt nochmal, es machte nichts besser, wenn man ständig damit konfrontiert wurde!
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