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Hope

GeschichteSchmerz/Trost / P12
Carlisle Cullen Edward Anthony Masen Cullen Esme Cullen Jasper Whitlock Hale
02.12.2018
28.12.2018
3
2062
 
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Hey
Dies wird eine kleine und kurze Geschichte, wie es den anderen Cullen's ergangen ist, als Edward gegangen ist.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und ich freue mich auf eure Reviews. :)

Beste Grüße
Alphawolf7









-Kapitel 1-

Die Cullen Familie waren in einem großen Haus, welches einer Villa glich. Sie warteten im Stillen, dass ihr geliebter Edward heil zurückkehrte. Er war nach Volterra, Italien, gegangen, wo die Volturi lebten, um sich das Leben zu nehmen, da er von Rosalie erfahren hatte, dass Bella tot sei. Nun war Alice nach Forks gefahren, um sich selber davon zu überzeugen. Daraufhin hatte sie herausgefunden, dass Bella noch lebte.
Esme saß auf dem Leder Sessel in ihrem und Carlisle’s Schlafzimmer, und konnte nichts tun, sie fühlte sich so nutzlos in dieser Situation… Das letzte mal, als sie etwas von Alice gehört hatten, war sie zusammen mit Bella im Flugzeug nach Italien. Es fühlte sich so an, als sei dies eine ganze Ewigkeit her, anstatt 2 Tage.
Jasper hatte sich schweigend, nachdem Alice das Gespräch am Handy beendet hatte, in sein Zimmer zurück gezogen und es nur zum jagen verlassen. Esme konnte seinen Schmerz spüren, sie wollte für ihren Sohn da sein, doch sie wusste in dem Moment nicht, wie oder was sie tun konnte.
Emmett war draußen in der Garage und schlug auf einen Boxsack aus Metall ein, um sich ablenken zu können, einen klaren Gedanken zu fassen. Er war der Krieger in der Familie. Er musste irgendetwas bekämpfen, um etwas tun zu können. Das ganze warten machte ihn verrückt.
Rosalie hatte ihr größtes Mitleid. Sie zerstörte sich innerlich mit selbstschuld. Sie liebte ihre Bruder, sie hätte niemals, nicht einmal in ihren Träumen gedacht, dass Edward so etwas tun würde. Auch Rosalie hatte sich in ihrem Zimmer vor der Außenwelt verschlossen, um allein zu sein. Esme hatte es ein paar mal versucht, sie von der Schuld, die sie trug zu befreien, doch ohne Erfolg.
Doch Carlisle machte ihr am meisten Sorgen. Er war, seit dem Edward das erste mal keinen Kontakt mehr mit Bella herstellen konnte, nicht mehr auf die Jagd gegangen. Seine sonst, so wunderschönen goldenen Augen, waren von einem tiefen dunklen Schwarz. Sie sah ihn am breiten Fenster stehen, hinaus in die Nacht starren, doch sie kannte ihn zu gut, um zu wissen, dass er nicht die Stadt anschaute, sondern mit seinen Gedanken vollkommen woanders war. Ihr Seelen Gefährte stand da und der schmerzhafteste Schmerz drückte sein Gesicht. Ihr Herz zerbrach in tausend Scherben, als sie ihn dort so stehen sah. Carlisle hob sanft seine rechte Hand, um sie auf das Fenster zu legen und richtete seine tief schwarzen Augen hoch in den dunklen Himmel. Esme erhob sich vom Sessel, um zu ihrem Geliebten zu gehen. Sanft legte sie ihre Arme von hinten um seinen Körper und legte ihren Kopf gegen seinen Rücken.
„Er wird zurückkehren, Carlisle, du wirst schon sehen“, flüsterte sie, „Bella wird es schaffen.“
Carlisle schloss für einen kurzen Moment seine Augen und öffnete sie wieder, um sich zu seiner Geliebten umzudrehen. Sanft nahm er ihre Hände in seine, um sie zu küssen. Erst jetzt bemerkte Esme, wie müde Carlisle wirkte. Besorgt strich sie ihm durch sein blondes Haar.
„Geht es dir gut? Du hast seit Wochen nicht mehr gejagt.“

„Ja, alles in Ordnung“, antwortete Carlisle mit einem müdem Lächeln auf den Lippen, „Ich werde jagen gehen, wenn Edward wieder da ist, versprochen.“
Er beugte sich zu Esme herunter und legte seine Lippen auf die ihren. Sie erwiderte den Kuss liebevoll, doch dann löste sie sich von ihm.
„Wie wäre es, wenn ich uns ein Bad mache?“, schlug sie mit einem kleinem verschmitzten Lächeln vor.
„Da hätte ich nichts einzuwenden“, antwortete Carlisle und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf ihre Lippen.
Esme ging voraus, er wollte sofort nachkommen, doch da begann sich plötzlich alles um ihn herum zu drehen. Carlisle kniff seine Augen zusammen und öffnete sie wieder, doch es drehte sich immer noch alles um ihn herum. Hilfesuchend konnte er sich an der Heizung festhalten, die an der Wand befestigt worden war. Schwarze Punkte begannen vor seinen Augen zu tanzen. Carlisle spürte, wie ihn die Kraft in seinen Beinen verließ.
„Esme…!“, es war beinahe schon wie ein Hilferuf.
Seine Geliebte kam sofort aus dem Badezimmer und als sie ihn so sah, weiteten sich ihre Augen.
„Carlisle!“
Seine Hand rutschte von der Heizung ab und er fiel zu Boden, doch Esme war schnell genug um ihn aufzufangen. Sein Kopf fiel gegen ihre Schulter und Carlisle spürte, wie ihn Dunkelheit umfing…
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