»24 days to love you«

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
01.12.2018
06.12.2018
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                                                 Sunday, 6 December


Müde kam Karin um 3 Uhr nachts nach Hause. Ihre letzte Schicht hatte es in sich und sie freute sich darauf dass sie erst am Dienstag wieder arbeiten müsste. Sie legte ihre Sachen im Flur ab und ging ins Wohnzimmer. Dort war der Fernseher an. „Paul, ich habe dir doch gesagt du sollst-“ „Mom, sei leise!“ , zischte Paul und erst da bemerkte sie dass er nicht alleine auf der Couch lag. An seiner Brust seine Seite gekuschelt lag ein Mädchen um das Paul auch den Arm geschlungen hatte. „Aww Paul...ist das Emma?“ , gerührt sah Karin sich an wie liebevoll sein Sohn mit dem Mädchen umging. Schnell zückte sie ihr Handy und schoss ein Foto von den beiden. „Mom!“ , rief Paul empört, etwas zu laut. „Paul halt die Klappe ich will schlafen.“ , murmelte Emma im Schlaf. „Hach ist das süß. Wir werden uns gut verstehen.“ , flüsterte Karin grinsend woraufhin Paul die Augen verdrehte. „Mom dann mach dich wenigstens nützlich und deck Emma zu, ich komme selber nicht hier weg..“ „Du sorgst dich um sie..“ Grinsend nahm die braunhaarige eine warme Decke und deckte beide damit zu. „Tu' ich nicht!“ „Tust du wohl!“

Am nächsten Morgen wachte Emma als erstes auf und befreite sich irgendwie von Paul. Sie erinnerte sich kaum an den gestrigen Abend, da sie noch recht müde war. Dennoch ging sie in die Küche um was zu trinken. Dort saß eine Frau. Nicht irgendeine Frau. Pauls Mom.
„Hallo. Du bist dann wohl das Mädchen das meinem Sohn den Kopf verdreht hat. Verschwinde!“ Erschrocken starrte Emma die Frau an, als diese anfing zu lachen. „War nur Spaß. Setz' dich doch Emma.“ „Sie kennen meinen Namen?“ „Ja. Du hättest sehen sollen wie Paul gleich am ersten Tag von dir geschwärmt hat.“ Emma fing an zu grinsen. „Hat er?“ „Oh ja...“ Karin sah Emma mit dem gleichen diabolischen Grinsen an. „Ich muss nur kurz ins Bad und dann komme ich wieder und wir können über meinen Sohn lästern!“ Belustigt sah Emma ihr hinterher, als Paul in die Küche kam.
„Emma ich muss los, bin noch mit Jared verabredet.“
Nach dem ganzen Stress mit Mädchen musste der Quileute dringend mal was mit einem seiner Jungs unternehmen.
„Du willst mich hier alleine lassen?“
„Sorry“ , zuckte Paul gleichgültig mit den Schultern und wollte schon den Raum verlassen als er Emmas traurigen Gesichtsausdruck sah. Er seufzte und ging auf sie zu, wollte er sie doch nie verletzten. Er hob ihren Kopf sanft an sodass sie ihn ansah und legte eine Hand um ihre Taille um sie näher zu ziehen. Er streichelte sanft ihre Wange und Emma lehnte sich errötend in die Berührung ein. „Süße?“ „Hm?“ „Ich liebe dich.“ Ehe sie sich versah, lagen seine Lippen auf ihren um ihr einen leidenschaftlichen Kuss zu geben. Als sie sich lösten gab er ihr noch einen kurzen Kuss auf die Stirn und weg war er. Emma stand im Wohnzimmer der Lahotes, röter als sie es je war und nicht in der Lage ein Wort hervorzubringen. „Emma?“ Erschrocken drehte Emma sich zu Karin und hoffte dass sie nichts mitbekommen hatte, da es ihr peinlich wäre. „Er...er....“ „Er was?“ „Er hat gesagt dass...er mich liebt..“ „Ja das ist...wow. Er hat das zu niemandem mehr gesagt seit sein Vater gestorben ist. Und da war er 5.“ , erstaunt musterte Karin die Schwarzhaarige.
„Oh..das hat er mir nie erzählt..aber wir kennen uns ja auch nicht so lange, also..was gucken sie mich so an?“
„Ich bin froh dass Paul sich gerade in dich verliebt hat. Ich kann schon sehen wie ihr am Altar steht. Und nenn mich bitte Karin und das mit dem siezen lässt du auch.“
„Okay Karin..meinst du wirklich? Also das mit dem Altar?“ „Oh ja..“ „Um ehrlich zu sein...ich persönlich würde Paul auch jetzt sofort heiraten..“ „Und genau deshalb mag ich dich.“
„Wir werden uns gut verstehen..“ „Nein mein Kind, das tun wir schon.“ , zwinkerte Karin.

Emma und Karin redeten noch über viele Dinge und Emma bekam einige peinlichen Geschichten über Paul zu hören. Draußen war es sogar schon dunkel und Emma fiel ein dass sie morgen wohl oder übel in die Schule musste. „Karin ich sollte jetzt gehen, morgen ist ja Schule.“ „Ah okay, schade..aber du musst morgen vorbei kommen zum Backen. Okay?“ „Ja, klar.“
Emma ließ Pauls T-Shirt einfach an und zog sich auch wieder seine Jacke drüber an. Gerade als sie die Haustüre öffnete, kam Paul auf jene Tür zu. „Oh..Du bist wieder da.“ „Paul es ist unhöflich seinen Besuch einfach so alleine zu lassen! Jetzt bring sie wenigstens nach Hause!“ , schimpfte seine Mom. „Nein ist schon gut, er muss nicht..“ „Doch Emma, es ist schon dunkel. Ich möchte nicht dass dir noch was passiert. Komm.“ Paul nahm Emmas Hand und führte sie zum Auto. Sie stiegen ein und er fuhr los. „Alles okay bei dir?“ „Hm? Ja nur...bist du sauer auf mich?“ „Was? Nein! Wieso sollte ich?“ „Ich weiß nicht...du wirkst so..“ „Nein ich bin nicht sauer auf dich aber...naja Jared und ich waren heute draußen und dieser komische Sam Uley hat uns die ganze Zeit angestarrt. Als wären wir mit Anabolika und jeglichen Drogen vollgepumpt und nicht er!“ Emma bemerkte wie Pauls Hände sich am Lenkrad verkrampften und legte eine Hand auf seinen Arm. Sie hielt es für keine gute Idee ihn direkt nach diesem Sam zu fragen also fomulierte sie es anders. „Wenn du darüber reden willst...ich bin da Paul..“  „Danke.“ , lächelte er sie an und hielt vor ihrem Häuschen an. Er stieg noch mit aus und brachte sie zur Tür. „Ich komme morgen mit dir nach Hause...also nicht so nein..also ich meine deine Mutter und ich wollen backen..“
„Magst du meine Mom jetzt etwa mehr als mich?“ Theatralisch legte er sich eine Hand aufs Herz. „Ja.“ „Was?!“ , lachte Paul.
„Ja eigentlich bin ich nur wegen deiner Mom mit dir zusammen..“ , erwiderte Emma betont ernst, wurde jedoch puterrot als ihr auffiel was sie gesagt hatte. Paul grinste und beugte sich zu ihr runter. „Wir sind also zusammen?“ Emma starrte auf den Boden, mit der leisen Hoffnung darin zu versinken. „Ja...also..ich muss dann mal rein..bis morgen!“ Und schon war die Tür zugeknallt worden. Paul lächelte vor sich hin. „Bis morgen Emma.“
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