Vom Schicksal verfolgt

von BlindFate
GeschichteDrama, Freundschaft / P18
Captain Hank Stanley John Gage OC (Own Character) Roy DeSoto
01.12.2018
26.10.2019
84
265333
1
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Dieses Kapitel
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oder auch 'Die Herausforderungen des Lebens'
(Bin mir, was den Titel angeht, noch unschlüssig, daher zwei verschiedene Varianten)

und damit :

Herzlich willkommen zu meiner komplett neuen Fanfiktion.

Wie in der Kurzbeschreibung bereits erwähnt handelt es sich hierbei um die Fortsetzung einer im Jahr 2017 von mir hier veröffentlichten Geschichte ('Wie das Leben so spielt')
Hier geht es in dem Sinne nicht mehr um die ursprünglichen Jungs von Notruf California, sondern um den von mir frei erfundenen Sohn von dem Paramedic John Gage. Daher spielt diese Geschichte zeitlich gesehen nicht mehr in dem eigentlichen Zeitraum der Serie (1972 - 1979), sondern mal eben ca. im Jahr 1993. (Erster Teil spielt ca. 1975 – 1978; der Epilog bereits 15 Jahre später, also 1993).

Da ich zum Zeitpunkt, als ich den ersten Teil schrieb, mich nicht wirklich mit den genauen bzw. tatsächlichen Geburtstagen / -Jahren der Schauspieler befasst habe, kommt es hier auch zu, zum Teil größeren, Veränderungen. Ich musste es halt irgendwie hinkriegen, dass es zeitlich alles irgendwie zusammen passt. Daher bitte ich im Bezug hierauf schon im Vorfeld um Verständnis. (Kann nicht alles von Anfang an richtig machen).

Das nur kurz dazu.

Ansonsten hoffe ich sehr, dass euch mein neues Werk gefällt, auch wenn es hauptsächlich nicht mehr um die eigentlichen Jungs von Einheit 51 geht.

So, genug geredet.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel und bin auf eure Reviews gespannt.

Bis dahin,
BlindFate

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Wie auch zuvor sein Vater, saß Jayden, den rechten Ellenbogen auf dem Türrahmen abgestützt, seinen Kopf mit den Fingern seiner Hand abstützend, auf dem Beifahrersitz des Squads 51 und sah aus dem Seitenfenster hinaus. Betrachtete die vorbeiziehenden Häuser.
Darius, Jayden's Freund aus Kindheitstagen und jetziger Partner, hingegen lenkte das Einsatzfahrzeug durch die Straßen der Stadt zurück zur Station. Doch machte ihm das ruhige, sowie schweigsame Verhalten seines besten Freundes und Partners, welches er seit ihrem gestrigen Schichtbeginn an den Tag legte, zu schaffen. Zwar kannte er Jayden von allen aus ihrem Team am besten, doch stieß auch er so manches mal an seine Grenzen. Und genau dieser Punkt war allem Anschein nach erreicht.

„Okay...“ sah Darius flüchtig aus dem Augenwinkel zu Jayden herüber, kam seine Stimme einem Seufzen gleich. Gestikulierte, während er zu ihm herüber sah, für den Bruchteil einer Sekunde mit seinen Fingern, löste sie flüchtig vom Lenkrad, streckte sie kurz aus, nur um es sogleich wieder zu umschließen und gleichzeitig wieder von seinem Partner abzulassen. „... Ehrlich, ich hab keine Ahnung, was mit dir los ist. Aber es wäre verdammt hilfreich, wenn du mal endlich mit der Sprache rausrücken würdest. Ich habe keine Lust beim nächsten Einsatz einen unkonzentrierten, beziehungsweise abgelenkten Partner neben mir sitzen zu haben.“ war Darius' Tonfall nicht gerade der ruhigste. War er schon immer, seit sie sich näher kennen gelernt hatten, der aufbrausende von ihnen beiden gewesen.
„Ich bin nicht abgelenkt.“ drang es daraufhin mit bedecktem, zugleich leicht genervtem Tonfall aus Jayden's Kehle. Senkte, während er sprach, seine rechte Hand etwas, ließ seinen Ellenbogen aber wo er war und sah leicht zu Darius herüber.
„Nein, nur nicht...“ verdrehte Darius die Augen, sah dann nach links und brachte den Squad an einer Kreuzung zum Stehen. „... Wenn du nicht abgelenkt bist, worüber denkst du dann bitte schön die ganze Zeit nach?“ sah er nun flüchtig nach rechts, nur um anschließend wieder nach links zu sehen und das Einsatzfahrzeug wieder in Bewegung zu setzen. Kaum war er abgebogen, sah er abermals flüchtig zu Jayden herüber, ehe er seinen Blick wieder auf die Straße richtete.
„Es ist wegen Dad...“ kam es nach einem kurzen Zögern mit nachdenklicher Stimme schließlich von Jayden. Richtete, während er sprach, seinen Blick erneut aus dem Fenster, hob seine rechte Hand wieder an und stützte sein Kinn auf ihr ab.
„Das man dir wirklich alles aus der Nase ziehen muss.“ sprach Darius, da Jayden abermals in Schweigen verfiel, halblaut vor sich her, schüttelte dabei kaum merklich mit dem Kopf.
Da Jayden es mitbekam, sah er aus dem Augenwinkel heraus flüchtig zu seinem Partner herüber. Obwohl er nur ein Jahr älter war, war Darius, in seinen Augen, doch wesentlich reifer als er selbst.

Ein leises, fast schon stummes Seufzen entfloh Jayden, als er wieder von ihm abließ. „Ich weiß einfach nicht, was ich ihm zum Geburtstag schenken soll...“ sah er abermals aus dem Seitenfenster hinaus.
„Das ist alles?“ platzte es ungläubig, sowie leicht aufgebracht aus Darius heraus. Glaubte er nicht was er da hörte. „Nur deswegen bist du so verschwiegen?“ sah er, nachdem er den Squad an einer weiteren Kreuzung zum Stillstand gebracht hatte und nun darauf wartete, dass die Ampel von rot auf grün sprang, abermals zu Jayden herüber.
„Ja.“ zuckte dieser daraufhin, den Blick seines besten Freundes und Partners erwidernd, mit den Schultern.
„Ich glaub's nicht.“ ließ Darius kopfschüttelnd von ihm ab und setzte sogleich den Squad wieder in Bewegung.
Hatten sie ihr Ziel, die Station 51, fast erreicht.
„Frag doch einfach den Cap, oder Cap DeSoto von der C Schicht. Aber du kannst natürlich auch Cap Stoker von der B Schicht fragen. Ist ja nicht so, als ob sie dich oder deinen Vater nicht kennen...“ Schwang ein kräftiger Hauch von Ironie in seiner Stimme mit. Sah er immer wieder aus dem Augenwinkel heraus zu seinem Partner herüber. „ Mensch, Jay, du hast genug Leute mit denen du darüber reden kannst... Du bist mit ihnen groß geworden, du bezeichnest sie zum Teil auch heute noch als deine Onkel...“ wurde sein Tonfall nun wieder ruhiger, auf gewisse Art und Weise sanfter. „... Ganz zu schweigen von dem Cap deines Dads.... Wie hieß er noch glich?... Stanley?...“
„Hank...“ senkte Jayden nun seine rechte Hand wieder, veränderte gleichzeitig seine Sitzposition etwas und sah kurz zu Darius auf, ehe er seinen Blick senkte und seine Hände, die nun, mehr oder weniger, beide in seinem Schoß ruhten, betrachtete.
„Stimmt,... Sonst frag ihn doch einfach mal. Er kann dir bestimmt weiter helfen, immerhin war er wohl sowas wie ein Vater für deinen Dad und für dich sowas wie ein Granddad.“ sah Darius abermals zu Jayden herüber, ließ aber sogleich wieder von ihm ab und drosselte das Tempo des Einsatzfahrzeugs, ehe er es gänzlich zum Stehen brachte und den Rückwärtsgang einlegte. Hatten sie ihr Ziel erreicht.
„Er war es nicht, er ist es immer noch.“ verfinsterte sich Jayden's Blick nun etwas. Mochte er es nicht, wenn jemand ein falsches Wort über seine Familie verlor, auch dann nicht, wenn es sein bester Freund war, der von den Jungs sprach.
„Ist ja schon gut.“ sah Darius, während er den Squad rückwärts in die große Halle lenkte, beschwichtigend zu Jayden herüber.

„'Tschuldige...“ hielt Jayden, nachdem sein Partner den Squad in der Halle zum Stehen gebracht hatte und er die Beifahrertür geöffnet hatte, in der Bewegung inne. „...Und danke... ich werd mal mit den Jungs reden.“ sah er, über seine Schulter hinweg, flüchtig zu Darius zurück, ehe er ausstieg.
„Kein Problem.“ sah Darius ihm verwundert hinter her. Hatte er Jayden in all den Jahren, die sie sich kannten, noch nie derart nachdenklich erlebt. War er erst so, seit sie vor einigen Wochen ihre Ausbildung abgeschlossen und ihren Dienst angetreten hatten.


Nachdem schließlich auch Darius ausgestiegen war, führte sein Weg ihn zu den anderen Jungs in die Küche.
„Hey, Smith.“ wurde er auf dem Weg dahin jedoch von seinem Vorgesetzten aufgehalten.
„Ja, Cap?“ hielt er umgehend in der Bewegung inne und sah zu ihm zurück.
„Und, wie ist es gelaufen?“ zog Jethro fragend eine Augenbraue hoch, stand er, eine Hand in der Tasche seiner Hose ruhend, mit der Anderen in Richtung des Squads deutend, da. Wollte er somit auf sein jüngstes Teammitglied deuten, welches bereits im Schlafsaal verschwunden war.
„Gut... denke ich...“ wusste Darius nicht so recht, was er sagen sollte. Hatte Jayden kein Wort über das Gespräch mit dem Chief, zu welchem er heute hatte erscheinen sollen verloren. „... Zumindest hat er nichts anderes gesagt.“ zuckte er daher mit den Schultern.
„Verstehe, danke.“ nickte Jethro ihm knapp zu, ließ dann von ihm ab und ging zurück in sein Büro. Hielt aber nochmals für einen kurzen Moment in der Bewegung inne, wandte sich nochmals leicht in Richtung der großen Halle um und sah in Richtung des Schlafsaals.
Kannte er Jayden und wusste, dass dies sein bevorzugter Rückzugsraum war, wenn ihm etwas auf der Seele lag. Ebenso wie Darius und auch die anderen Jungs es wussten. Doch gaben sie ihm meist die Zeit, die er brauchte und warteten, bis er von selbst wieder zu ihnen stieß. So auch heute.


Wenig später trat Jayden aus dem Schlafsaal hinaus in die große Halle und durchquerte diese. „Hey, Hanson!“ kam er, mit ernster Miene im Durchgang zur Küche zum Stehen.
„Ja?“ sah der Angesprochene fragend, sowie genüsslich kauend, zu seinem jüngsten Kollegen auf. „Ich war so frei und hab mir dein Kopfkissen genommen und meins dir überlassen. Ist ja schließlich deine Handschrift, die das zerfleddelte Teil trägt.“ ließ Jayden nun von seinem Kollegen ab und ging zu seinem Platz, um ebenfalls etwas zu essen.
„Wieso meins? Woher willst du wissen, dass ich es war?“ versuchte der Angesprochene sich zu verteidigen.
„Vergiss es, Cole, Jay fällt auf deine Tricks nicht rein.“ versuchte Darius ihren Kollegen zum wiederholten Male zu belehren, doch konnte dieser es einfach nicht sein lassen. Wollte er Jayden zumindest ein Mal dran kriegen.
„Na warte, ich werd dich schon noch erwischen.“ versicherte Cole ihm daraufhin.

Während die drei miteinander beschäftigt waren, konnten zwei weitere Mitglieder des Teams nur mit dem Kopf schütteln.
Der Captain des Teams hingegen, ließ seinen Blick, mit einem kaum merklichen Lächeln im Gesicht, ein Mal quer durch die Runde schweifen. Betrachtete jeden einzelnen.

Jethro erinnerte sich noch genau an den Tag, an dem er zum ersten Mal als Captain vor seinem neuen Team gestanden hatte.
Da waren Leroy Jenkins, der Ingenieur seiner Einheit, Marcus Perez und Nicholas, genannt Cole, Hanson. Die Drei besetzten, neben ihm selbst, den Engine. Und dann waren da noch Darius Smith und Jayden Gage, die beiden Paramedics seiner Einheit.
Zusammen bildeten sie die A Schicht der Einheit 51.
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