Liebe in Hogwarts - Adventskalender

OneshotRomanze / P12 Slash
01.12.2018
09.12.2018
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Hier ist das nächste Kapitel. Danke an wichtelfee und Todesflug für die vielen Reviews, ich freue mich immer darüber

James & Lily



„Hey, Evans!“

„Was willst du schon wieder James?“

Lily blieb vor dem Fenster stehen. Draußen schneite es. Es waren nur noch ein paar Tage bis zu dem Weihnachtsball und Hogwarts war schon über und über mit weihnachtlicher Deko ausgestattet. Auch Lily war in Weihnachtsstimmung. Sie trug ihre roten Haare halboffen. Eine goldene Spange hielt ihr die meisten aus dem Gesicht. Ein paar einzelne Strähnen umrahmten kunstvoll ihr hübsches Gesicht. Langsam drehte sie sich zu dem Gryffindor um. Er trug trotz des schulfreien Wochenendes seine Schulrobe und seine Haare waren verwuschelt wie immer. Lily musste ohne, dass sie es wollte anfangen zu grinsen. Eigentlich war er schon ganz süß, wenn er nicht gerade versuchte alle seine Mitschüler mit irgendeinem Blödsinn zu beeindrucken.

„Na, hat dir mein Anblick die Sprache verschlagen oder wieso sagst du nichts mehr?“, fragte er grinsend und lehnte sich an die Wand, anscheinend war er auf ein längeres Gespräch aus.

„Nur um dich darauf aufmerksam zu machen, du warst der der mich angesprochen hat. Also solltest du auch anfangen zu reden, nicht ich.“, erwiderte sie leicht spöttisch.

„Oh, gut gelaunt heute?“

„Wie kommst du darauf?“

„Na ansonsten kriege ich dich ja kaum dazu einen Satz zu sagen. Heute schon.“

„Okay und was wolltest du jetzt von mir?“

James stieß sich von der Wand ab und trat einen Schritt näher.

„Ich, also ich wollte dich eigentlich etwas fragen…“, murmelt er verlegen. Verlegen? Das war bei James ja mal was ganz Neues. Lily grinste in sich hinein.

„Was denn?“

„Ähmm… Es ist ja bald Weihnachtsball und ich, also ich wollte dich fragen ob… ob du mit mir hingehen würdest?“

Hoffnungsvoll schaute er sie aus seinen braunen Augen an. Lily lächelte, so unsicher hatte sie James noch nie gesehen, anscheinend lag ihm wirklich etwas daran mit ihr dorthin zu gehen.

„Sag mir einen Grund wieso ich mit jemandem gehen sollte der sich immer aufspielt?“

Lily grinste schalkhaft.

„Aufspielen, das mache ich doch nicht.“, meinte er grinsend.

„Oh doch, genau das tust du und wirklich viel zu oft.“

„Darf ich dir das Gegenteil beweisen?“ fragte er und zog dabei eine Augenbraue hoch. Lily kicherte leise. James sah dabei echt witzig aus, wie er so versuchte sie zu überzeugen. Sie hatte diese Masche mit einer Augenbraue hochziehen schon so oft gesehen, wenn er versucht hatte irgendein Mädchen anzumachen.

„Du kannst es versuchen. Am Weihnachtsball spielst du dich kein einziges Mal auf, dann glaube ich dir.“

Er erwidert ihr Lächeln. „Das heißt also ja?“

„Sieht so aus, wie könnte ich sonst wissen ob du dich wirklich daran hältst.“, sagte Lily spöttisch, doch ihr Herz schlug gerade vor Freude fast doppelt so schnell wie es sollte. James Potter und sie hatten ein Date!

„Ich freu mich schon. Bist du auch auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum? Schließlich ist es bald Sperrstunde.“

„Ja, bin ich.“

„Okay, dann lass uns gemeinsam gehen.“

Er griff vorsichtig nach ihrer Hand und gemeinsam liefen sie los. Lily erfüllte ein angenehmes Gefühl von Zufriedenheit. James Potter, der beliebteste Junge aus dem ganzen Jahrgang hatte sie gefragt. Sie, ein einfaches Mädchen mit Muggelabstammung!

Sie stiegen die nächste Treppe hoch und James sagte der Fetten Dame das Passwort. Nachdem sie den Gemeinschaftsraum betreten haben blieb James stehen.

«Na dann, gute Nacht Lily.» Sanft hauchte er ihr einen Kuss auf die Stirn. Lily lief rot an und blickte einen Moment verlegen zu Boden.

Dann erwiderte sie: „Gute Nacht James.“

Sie warf ihm ein letztes Lächeln zu und stieg die Treppe zu den Mädchenschlafsälen hoch. Lily zog sich um und machte sich bettfertig. Als sie dann im Bett lag wanderten ihre Gedanken wieder zu James. Sie spürte ein Kribbeln im Magen, wie tausend Schnatze die herumflattern. Sie fragte sich was sie für den Schwarzhaarigen empfand, war sie verliebt? Ja, sehr wahrscheinlich schon, aber was empfand er für sie? Dass er sie zum Weihnachtsball eingeladen hatte zeigte schon mal, dass er sie sicher kannte und anscheinend Zeit mit ihr verbringen wollte. Vielleicht erwiderte er ihr Gefühle ja sogar. Mit diesem Gedanken im Kopf und einem breiten Grinsen im Gesicht schlief sie ein.
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