Geschichten von Vätern und Töchtern

GeschichteDrama, Familie / P12
Chloe Decker Ella Lopez Lucifer Morningstar Mazikeen OC (Own Character) Trixie Decker
30.11.2018
29.01.2019
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Das hier ist eine relativ spontane Idee, die ich hatte und die sich mal wieder mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftigt. Kinder.
Ich werde diese Fanfiction recht spontan schreiben, das bedeutet, es wird immer mal wieder ein Kapitel geben, dass nur in der Rechtschreibung überarbeitet ist.
Erst wenn die FF beendet ist, werde ich sie vollständig überarbeiten.
Ansonsten wünsche ich jetzt viel Spaß.
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Der Whiskey kreiste in seinem Glas und leise klackte der Eiswürfel, als er das Behältnis absetzte und sich nach einem kurzen Augenverdrehen umdrehte und Detective Decker musterte. ,,Können sich Mörder nicht einmal an die Regeln der Höflichkeit halten, nur einmal?'', fragte Lucifer Morningstar die Blondine, die nur schmunzelnd den Kopfschüttelte und ihm mitteilte, wohin es ginge.
Das schien aber nicht alles zu sein, denn Chloe bewegte nervös ihre Hände, spielte mit ihrer Kleidung und setzte auf der Fahrt mehrere Male damit an, etwas zu sagen, was ihr aber nicht recht gelingen mochte, bis sie vor einer offenen Haustür standen.
Es war ein kleines, heruntergekommenes Einfamilienhaus in dem es recht unangenehm roch und man konnte nicht glauben, dass die heiße Brünette, die sie im Flur fanden, hier lebte. Dunkles Blut färbte den grellblauen Teppich und Lucifer stutzte kurz, während es merklich in seinem Kopf ratterte.
Er kannte diese Frau doch irgendwoher, bemerkte er und nur wenige Sekunden später schnippste er und kniete sich neben ihr nieder ,,Das ist die kleine, wie hieß sie noch gleich, ich kenne sie, sie hatte dieses atemberaubende Dessous an und ihr Po war absolut fa-'', in dem Moment wurde er von seiner Partnerin Decker unterbrochen, die sich direkt darüber beschwerte, dass sie das nicht hören wollte und es nicht der richtige Zeitpunkt war über sexuelle Begierden zu sprechen.
Noch immer schien sie nervös und es brachte Lucifer schlussendlich dazu, sie an den Schultern zu greifen, anzusehen und sie zu fragen, was denn mit ihr los sei.
,,Nunja, es geht um Etwas, was wir hier in der Wohnung gefunden haben'', erklärte die Blondine und zog ihn dann mit ins Wohnzimmer, wo er sich plötzlich einem riesigen, blauen Kuscheltierhasen gegenüber befand. Dahinter hörte man ein leises Wimmern und als Chloe sich hinunterbeugte und ihre Hand auf einen Kopf voller, dunkler Haare dahinterlegte, ertönte ein lauter Schrei, der Hase fiel zu Boden und dünne Arme schlangen sich kurz darauf um Lucifers Beine. ,,Sie hat nach dir verlangt'', äußerte sich Decker leise und war tatsächlich so etwas wie verärgert darüber, dass das Kind vor ihr Angst hatte, das Lucifer nun vorsichtig an den Schultern von sich schieben wollte, was ihm einfach nicht gelingen wollte.
Sie schien ungewöhnlich stark zu sein und ließ ihn einfach nicht los, auch wenn der Schnuller, den sie im Mund hatte unangenehm gegen sein Knie drückte.
,,Decker, das kann unmöglich sein, die Kleine ist doch gerade, ich meine, wann fangen Menschenkinder an zu sprechen und hören auf, wabbelige kleine Dinger mit großen Augen und einem unerhört lauten Organ zu sein?'', fragte Lucifer auch schon und die Antwort kam beinahe direkt von dem Mädchen, dass gegen ihren Schnuller nuschelte: ,,Daddy Lufifer''.
Natürlich sah der Teufel das eher als Beweis an, dass er nicht gemeint sein konnte, denn weder nuschelte er, noch hieß er Lufifer, auch wenn das wohl eher eine sehr schlechte Ausrede dafür war, dass er mit diesem Kind nichts würde anfangen können. Jeder Zweifel wurde kurz darauf aber schon vernichtet, als ein junger Polizist mit einer großen Kiste in den Raum kam, die voller Briefe war, auf denen überall Lucifers Name stand.
Es waren bestimmt hunderte Briefe und einer von ihnen war geöffnet worden und wurde Lucifer in die Hand gedrückt.
Die Buchstaben waren klar und stachen dank der schwarzen Tinte deutlich vom weißen Papier hervor. Natürlich erkannte er die Schrift als die der Frau, die ihm damals ein Gedicht zurückgelassen hatte, nachdem sie ungezügelte Stunden der Lust miteinander verbrachten.
Doch was am meisten hervorstach waren die Worte : Naomi ist deine Tochter.
Sein Blick wanderte nach unten zu dem Mädchen, dass sich noch immer gegen seine Beine presste. ,,Heißt du kleines Ding Naomi?'', fragte er und bekam als Antwort nur ein deutlich spürbares Nicken.
Hilflos sah er zu Detective Decker, die zwar immer noch nervös schien, aber sich mittlerweile doch kaum ein spöttisches Grinsen verkneifen konnte.
Bei ihr wäre er wohl absolut chancenlos, wenn es darum ginge, dieses Kind loszuwerden. Chloe war eine Löwenmutter und würde sicher nicht zulassen, dass jemand sein Kind abgab, nur weil er Kinder nicht mochte.
Also würde er sich wohl fügen müssen.
,,Na, das wird ein Spaß werden'', murmelte der Teufel leise in seinen nicht vorhandenen Bart hinein, ehe er Naomi hochhob, weit von sich weghielt und verlangte, dass irgendjemand dieses Etwas zu ihm ins Lux bringen sollte, sich tatsächlich wundernd, warum er dafür nur verständnislose Blicke erhielt.
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