Experiment mit tierischen Folgen ( Sherlock und John Fanfiktion)

von Fanni84
KurzgeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P16
29.11.2018
09.12.2018
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+++ Danke für das 2 Reviews, aber auch an alle, welche die Story schon angeklickt haben!

Sherlock lag mehr tot als lebendig auf dem Boden.
Seine Wunden merkte er gar nicht, den sein Kopf schwirrte nur so und ihm war sterbenselend.
War John  auch verletzt oder am Ende...?
Falls ja, würde Sherlock sich das nie verzeihen!
Unter grossen Anstrengungen, bemühte er sich, wenigstens seinen Kopf zu heben.
Da bemerkte er John, welcher auf ihn zugewackelt kam.
Offenbar war die Lage ernst, den John stiess eine Art quieken aus, als er Sherlock aus der Nähe betrachtete.
Dann packte er mit den Zähnen geschickt den Schal, der noch heil war, und legte ihn auf Sherlocks Bauch, wo die Verletzungen am schlimmsten waren.
Sherlock begriff und hob die Pfoten um sie fest auf den Schal und somit die Wunden zu pressen.
Eine Art Druckverband.
John rannte offenbar los, wollte er Hilfe holen?

Derweilen flitze John, dem der Kampf wenig Schaden zugefügte hatte, wieder in Sherlocks Schlafzimmer.
Von dort in die Küche, wo der Apothekerschrank hing.
Als John eingezogen war hatte er auf einen  solchen bestanden.
Natürlich hing das blöde Teil zu weit oben, aber die Türe war offen, eine von Sherlocks Nachlässigkeiten.
Und John sah sofort eine weitere: Das Teil war leer.
Nicht mal ein Fitzelchen Wunderverband, geschweige den ein Pflaster!
Sherlock hatte sich wohl bei seinen Experimenten wieder mal die Finger verbrannt und alles aufgebraucht!
Dieser Trottel!
John machte kehrt, sah das nun die Wohnungstüre offenstand.
Wo war eigentlich Mrs. Hudson?!
In diesem Moment hörte er sie die Treppe hinauf eilen, soweit ihr Alter das zu liess.
Sie telefonierte offenbar.
" Nein, Inspektor, ich weiss wirklich nicht, wo die beiden sein könnten! Ihre Klamotten liegen hier, das ist ja so merkwürdig! Und das ganze Chaos in der Küche! Ob sie irgendwie Säure oder Chemikalien abgekriegt haben...?
John konnte die Antwort natürlich nicht verstehen, war aber sicher, das sie mit Lestrade sprach.
Da hatte John eine Idee: In Mrs. Hudsons Küche lagen gewiss Pflaster herum.
Rasch wieselte er hinunter in ihre Küche.
Alle Türen zum Glück offen.
Aber eben als John versuchte auf den Tisch und von dort auf die Anrichte zu klettern, erklangen Sirenen.
Lestrade war aber fix!
Mrs. Hudson eilte hinaus, um die Vordertüre zu öffnen.
John hielt es für besser, zu verschwinden.
Er konnte sie ja sowieso nicht verständigen.

Wieder im Hof, ging schon langsam die Sonne auf.
Da hatte John einen Geistesblitz: Er musste Sherlock irgendwie ins Bart's schaffen!
Dort lag Verbandszeug für eine ganze Kompanie herum!
Und sicher kam er dort auch besser ran, weil immer jemand etwas herumliegen liess.
Vielleicht war sogar Molly Hooper da!
Hilfe war immer gut.
Auch wenn sie nicht wusste, dass der Otter Sherlock war, würde sie ihm gewiss helfen, da war John sicher.
Natürlich war sie kein Tierarzt, aber einen aufzutreiben würde nur Zeitkosten!
Und wieder: Wie sich bemerkbar machen, ohne  davon gejagt zu werden?
Molly hingegen war an allerlei Seltsames gewöhnt.
Und Sherlocks Zorn würde John jetzt einfach riskieren!

Wieder bei Sherlock kam nun der nächste Schritt.
John packte ihn einfach um den Oberkörper und schleifte ihn aus dem Hof.
Auch hier war das Hoftor einen Spalt offen.
Und während ein Polizeiauto an der Vordertüre vorfuhr, bemühte sich John, Sherlock ins Bart's zu bekommen.
Niemand achtete auf die beiden, denn John bewegte sich im Schatten der Häuser und es waren noch nicht so viele Leute unterwegs.
Wie er es geschafft hatte, konnte John später nicht mehr sagen, aber auf einmal standen sie vor dem Bart's.
Eben fuhr ein Rettungswagen hinaus, John nahm seine letzte Kraft zusammen, und bugsierte Sherlock hinein.
Nun   über Stufen, zum Laboratorium, den Aufzugfahren war unmöglich.
John nahm Sherlock huckepack, hoffte die Stacheln würden diesen nicht noch zusätzlich verletzen.
Aber Sherlock hatte schon die längste Zeit die Augen geschlossen, bekam scheinbar nichts mit.
Aber das sein Herz noch schlug, merkte John.
Endlich waren sie oben angekommen, John holte Luft.
In diesem Moment öffnete sich die Türe des Laboratoriums.

+++ Etwas unwahrscheinlich, ich weiss, aber das ganze ist ja schliesslich Übernatürlich oder eine Art Märchen.+++
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