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Money isn't everything!~A Tora Igarashi Fanfic

von DarkAnime
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
OC (Own Character) Tora Igarashi
28.11.2018
03.11.2019
18
27.703
1
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28.11.2018 552
 
Fassungslos starrte ich auf den geöffneten Brief, denn mir Tamerou (einer der Bediensteten und Mitarbeiter meines Vaters) widerwillig in die Hand gedrückt hatte, nachdem ich jede Überredungskunst an ihm angewandt hatte.

Panik durchflutete mich und ich lass das Geschriebene wieder und wieder. Das konnte doch nicht wahr sein? Schiere unfassbare Wut kochte in mir, meine violetten großen Augen glitzerten wild vor Zorn.

„Miss, ist alles in Ordnung?", Tamerou streckte vorsichtig seinen dunklen Haarschopf hinein und verstummte augenblicklich als er mich sah. Er war schon mehr als vertraut mit solchen Wutanfällen, die bei uns offensichtlich in der Familie lagen.

„Ihr solltet mit eurem Vater sprechen", sagte er, in einem mir nur zu vertrauten, ruhigem Tonfall, da dass das letzte war, was ich jetzt tun wollte.
Mein Blick fiel zurück auf den weißen gold umrahmten Umschlag und dem Absender, der mit fetten schwarz geschwungenen Buchstaben darauf gedruckt worden war.

„Er wird nicht mit mir darüber sprechen wollen", seufzte ich traurig. Tamerou schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln, so wie er's immer tat. „Er braucht dich jetzt, wahrscheinlich mehr noch als du glaubst!"

______

Zaghaft klopfte ich an der großen weißen Tür aus edlem Mahagoni an, die zum weitläufigen Büro meines Vaters führte.
„Herein!", kam die prompte Antwort und ich ließ mich auf den grauen Sessel vor dem Schreibtisch meines Vaters fallen.

„Ayaka. Was gibt es?"
Ich blickte meinen Vater stumm an, nach kurzer Bedenkzeit reichte ich ihm den geöffneten Brief.

„Du hättest es mir sagen müssen, Dad!"
Ungläubig nahm Kobayashi-san den Brief entgegen.
„Ayaka..."
Ich ließ ihn nicht ausreden und unterbrach mit hochrotem Gesicht. „Seit du mir gezeigt hast wie man ein Unternehmen richtig führt, wie man finanzielles verwaltet, Gespräche so führt dass man einen guten Vorteil für sich selbst dabei herauszieht, wie man sein Gesicht vor der Kamera wahrt und vieles mehr habe ich dir doch immer gut bei der Arbeit geholfen?! Es ist meine Bestimmung dies hier (sie machte ein weitläufige Handbewegung, die den gesamten Raum mit einbezog) weiterzuführen! Deshalb ist es mir auch nicht erschließbar, warum du mich aus diesem hier, ihr Finger deutete nun auf den Brief, warum du mir sowas verheimlichen wolltest?"

Kobayashi-san seufzte schwer. Obwohl er es äußerlich nicht zeigte, war ihm doch schwer bewusst wie erwachsen seine Tochter schon war und dass sie bald ins Business einsteigen konnte, vor allem wenn sie solche Reden schwang, war gewiss!
„Ich weiß das ich es dir früher oder später hätte sagen sollen Ayaka. Aber ich wollte dich vorerst noch nicht damit belasten..."

„Dann stimmt es also?", Ayaka's Stimme zitterte ein klein wenig. „Dieser Konzern ist schuld daran, dass wir bald alles verlieren könnten?"
Die Augen ihres Vaters wurden hart und sein Gesicht emotionslos.
„Soweit wird es nicht kommen. Wir geben uns noch lange nicht geschlagen, wir sind der drittgrößte Konzern der Welt, so einfach lasse ich mich nicht in den Boden stampfen von diesem Mistkerl...!"

Ayaka nickte bedächtig.
Natürlich nicht, ihr Vater war schließlich eine Kämpfernatur, ohne ihn wäre der Kobayashi Konzern längst verloren.

„Ich helfe dir wo ich kann!", versprach ich ihm und gab ihm einen Kuss auf die Stirn bevor ich aus seinem Büro verschwand.
Igarashi! Jeder meiner Gedanken drehte sich um diesen einen Namen. Das ist mein Feind!
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