Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Was lange währt wird endlich gut

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Crow Hogan Jack Atlas OC (Own Character) Yusei Fudo
27.11.2018
25.12.2018
12
15.542
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
27.11.2018 1.072
 
„Was? Deine Schwester kommt morgen? Und die Info bekommen wir erst jetzt?“, keifte Jack den armen Rally an. Rally, der sichtlich verschüchtert war, nickte nur stumm und schaute weg. „Ich hab's vergessen... Tut mir ja Leid...“ entgegnete er dem Blonden. Yusei sah bei diesem äußerst interessantem Schauspiel zu und schüttelte lediglich dein Kopf. „Jetzt sei doch nicht so sauer auf ihn. Du vergisst auch ständig uns über irgendwas zu informieren, Jack.“, beschützte er Rally. Jack schnaubte nur und verließ die Werkstatt mitsamt seines D-Wheels. „Weißt du denn um wie viel Uhr sie kommt?“, fragte Blauäugige den Kleinen. Dieser jedoch schüttelte nur wieder den Kopf. „Sie weiß ja wo sie hin muss...“, murmelte Yusei nun, während er sich am Hinterkopf kratzt.
Jack, der unterdessen zu seinem Lieblingscafé gefahren war, meckerte weiter vor sich, beschimpfte sogar die Bedienung. War er schlecht gelaunt, musste die gesamte Welt dafür büßen. Nicht mal der Kaffee wollte ihm jetzt noch schmecken, weshalb er das Geld auf den Tisch knallte und wieder fuhr. So etwas musste er sich doch nicht bieten lassen.
Yusei hingegen war immer noch in der Werkstatt und richtete zusammen mit Rally das Gästezimmer her, welches eigentlich nur ein Abstellraum war, in den sie eine alte Matratze schmissen. „Vielleicht sollten wir auch mal saugen...“, kam es irgendwann von dem Dunkelhaarigen, als er sich so in dem von Staub übersäten Zimmer umsah. „Vielleicht ist es generell mal Zeit für einen Frühjahrsputz.“, lachte jemand aus der Werkstatt. „Crow! Dann kannst du ja gleich mithelfen!“, rief Rally ihm zu. Crow jedoch schüttelte lediglich den Kopf. „Kannst du vergessen. Wieso schmeißt ihr eigentlich die alte Matratze in den Abstellraum? Sie lag doch eigentlich ganz gut neben der Couch im Wohnzimmer.“ Sie hatten die Matratze sonst immer als Sitzgelegenheit für Gäste genutzt, da sie nur eine Couch hatten und meist zu faul waren Stühle aus der Küchen zu holen. „Naja Rallys Schwester kommt morgen zu Besuch und irgendwo muss sie ja auch schlafen.“, entgegnete ihm Yusei. Crow seufzte. „Tut mir leid, ich hab's vergessen!“ Rally war sichtlich genervt darüber aber Crow lachte nur. „Ist doch nicht schlimm. Wir sind's doch schon gewöhnt.“, giggelte er nur.
Am späten Abend kam dann auch der Prinz auf der Erbse wieder nach Hause. „Na? Wieder beruhigt?“, fragte Yusei den Blonden, der nur murrend an ihm vorbei lief. „Wann gibt’s Essen?“, grummelte Jack und sah sich in der Küche um. „Du musst es dir wohl oder übel aufwärmen. Wir haben schon vor einer Stunde gegessen.“ Crow klang sehr belustigt. Jack hätte es sich aber auch denken können, da sie nie allzu spät zu Abend aßen. Noch schlimmer konnte Jacks Tag wohl nicht mehr werden. Erst diese Hiobsbotschaft, dass Rallys ältere Schwester morgen kam und nun musste er auch noch sein Essen aufwärmen. Völlig entnervt verschwand er in seinem Zimmer, in dem er sich auch für den Rest des Abends verbarrikadierte.
„Ob er sich jemals damit abfindet, dass Stella dich ab und zu besuchen kommt?“ „Ich denke die Frage ist rhetorisch gemeint, oder Crow?“, entgegnete ihm Rally. „Stella hat alles schon längst verarbeitet und macht sich nichts mehr draus ihm zu begegnen, aber Jack ist da scheinbar anders gestrickt.“, seufzte Yusei. Crow und Rally nickten schweigend. Es überraschte den Schwarzhaarigen jedoch nicht, dass Jacks Ego um so etwas zu verarbeiten einfach zu groß und ungeeignet war.
Jack lag auf seinem Bett und starrte Löcher in die Luft. Warum musste sie jetzt vorbei kommen? Ob sie noch ab und zu an damals zurückdachte? Oder hatte sie vielleicht schon alles verdrängt und vergessen? Diese Fragen schwirrten ihm durch den Kopf, bis er sich irgendwann sein Kissen schnappte und es mit Wucht einmal quer durch sein Zimmer donnerte. Er wollte nicht ständig darüber nachdenken. Sie hatte ihn nun mal klein gekriegt, ob er es nun zugeben wollte oder nicht. Mit den Fragen und Gedanken, die sich alle um Sie drehten, schlief Jack irgendwann ein. Er fiel in einen sehr unruhigen Schlaf, geprägt von Albträumen und Schweißausbrüchen. Lag es wirklich an ihr? Oder steigerte er sich in etwas hinein? Wie konnte ein Mensch einen anderen ohne irgendein Bei tun seelisch so aufwühlen?
Zu früher Morgenstunde wachte Jack wieder auf. Er grummelte, wohl wissend was ihm an diesem Tag bevorstand. Unmotivierten Schrittes schleppte er sich in die Küche. Niemand sonst war wach. Stille hing im Raum. Der Blonde sah sich um und entschied sich dazu, sich ein Frühstück herzurichten. Gemächlich holte er sich Brot, Aufstriche und Beläge aus dem Kühlschrank, schob das Brot in den Toaster und deckte den Tisch. Durch die Geräuschkulisse wurden nun allmählich auch die anderen wach. „Was machst du hier zu so unsäglicher Stunde?“, hallte es aus Crows Zimmer, aus dem er langsam raus schlich. „Frühstücken.“ Crow musste lachen. Jack war noch kürzer angebunden, als man es sonst von ihm gewohnt war. Bald waren auch die anderen beiden auf den Beinen. Yusei und Rally deckten den Tisch für drei weitere Personen, während Crow zum Bäcker fuhr. Unterdessen war Jack jedoch schon fertig und machte sich aus dem Staub.
Keine fünf Minuten später klopfte es an der Tür. Rally schwang herum, rannte zur Tür und öffnete diese überschwänglich. „Stella!“, rief er freudestrahlend. Eine hellblauäugige, junge Dame mit bordeauxroten Haaren stand vor ihm, schnappte sich den kleinen und umarmte ihn fest. „Hast du mich vermisst?“, grinste sie ihn an und lugte in die Werkstatt hinein. Rally nickte eifrig und zog seine Schwester mit einem Ruck hinein. Crow stiefelte an ihr vorbei, begrüßte sie kurz und holte ihre Sachen rein. „Ja, er hat dich vermisst.“, grinste der Orangehaarige. Der kleine zog Stella durch die komplette Wohnung, um ihr zu zeigen wie sie lebten und auch wo sie die nächsten Wochen wohnen würde. Sichtlich begeistert von ihrer Abstellkammer kamen die beiden bald wieder zurück zum Esstisch. „Müssen wir wohl noch ein Gedeck dazustellen, hm?“, lachte Yusei und deckte noch für eine weitere Person ein.

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Hallöchen und Willkommen!
Es freut mich, dass gerade DU meine FanFiction gefunden hast.
Das war also das erste Kapitel.
Und wie war's? :D
Bis einschließlich Kapitel 5 habe ich schon geschrieben und werde diese nun nach und nach veröffentlichen. So habe ich einen kleinen Puffer, von dem ich mir erhoffe nicht von einem KreaTief überrascht und übermannt zu werden. ^-^''
Herzige Grüße, Akuma ♡
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast