Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Wörter der Stille

von Newra90
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Ingo "Easy" Winter Richard "Ringo" Beckmann
27.11.2018
08.09.2020
48
135.515
13
Alle Kapitel
140 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.08.2020 2.853
 
Mahalo,
Vielen lieben Dank für eure Worte.
Bin so erleichtert das es so ankommt wie ich es mir erhofft habe und nicht irgend wie unrealistisch oder übertrieben wirkt.
Ich hoffe ihr begleitet die zwei noch das letzte Stück nach Köln zurück, und das ich euch nicht enttäusche.

Aloha ihr lieben und ganz großes Danke an euch=)


Das Licht blendet Ringo, selbst durch die geschlossenen Augenlieder sieht er das orange Licht der Sonne und spürt die Wärme auf seinem Gesicht. Nachdem sie noch einige Ausflüge gemacht haben, entschieden Easy und er sich, da ihre Urlaubstage auch immer weniger wurden langsam Richtung Heimat zu fahren. Easy kam auf die Idee noch einen Zwischenstopp bei Kira einzulegen, die sich natürlich sehr darüber freute, da die Zeit mit ihrem Bruder sowieso dünn gesät war. Als Ringo dann noch vorschlug das die beiden einen Tag zusammen verbringen, musste er fasst über die geschockten Gesichter lachen.  Begründet hatte er es damit, dass sie doch beide die wichtigsten Menschen in seinem Leben sind und er es schön fänd wenn sie die Zeit nutzen würden.  Um ihn nicht zu enttäuschen haben die beiden dann zugesagt und sich entschieden Easy noch ein paar  Motive für sein Portfolio zu besorgen.
Als Ringo die Augen öffnet und auf das Meer sieht, wird ihm ganz warm ums Herz. Noch mehr als er die Hand auf seiner Schulter spürte, die diese mit leichtem Druck drückte. Lächelnd hielt Salvo ihm die Flasche Wasser hin, während der Wind angenehm durch Ringos Haare strich. ,,Viel zu tun oder?`` ,,Ja, aber es lohnt sich.`` erwidert Ringo und sieht auf die grauweiß melierte Decke mit den weißen Fransen.  Es ist ein schöner Tag hier am Rande der Dünen, das Meer rauscht und die kleinen Wellen überschlagen sich.  Überall sind Papiere auf der Decke verteilt, sie stapeln sich und liegen kreuz und quer. ,,Und du bist dir sicher, du schaffste das?`` hakt Salvo nach, als er sich neben Ringo niederließ. Besorgt mustert er Ringo, dieser atmet erst mal durch und genießt den leicht salzigen Film auf seinen Lippen. Doch sobald Easy vor seinen geschlossenen Augen auftaucht, ist er sich sicher. Er muss das regeln bevor sie nach Köln kommen. Auch wenn er seinen Freund dafür belügen muss: ,,Es muss jetzt sein.`` sagt der Jüngere bestimmt. Kurz lässt Salvo die Antwort auf sich wirken und lässt seinen Blick wieder zum Meer gleiten. Dann zu den Papieren und schließlich zu Ringo, ein Grinsen breitet sich auf seinen Lippen aus: ,,Na danne helfe ich dir male lieber.`` Beide nehmen sich das Papier vor, welches vor ihnen liegt und einen der Stifte, sofort ist Ringo wieder in seinem Element. Nur als sein Blick zu Salvo gleitet muss er grinsen, dieser hat den Stift zwischen die Zähne geklemmt und kritzelt immer wieder mal was auf das Blatt. ,,Salvo?``,,Ja?`` fragt dieser überrascht. ,,Danke,`` sagt Ringo mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. ,,Keine Probleme, wir sind doch la Familia.`´ lächelt Salvo und widmet sich wieder seinem Blatt. Mit den Fingerspitzen streicht Ringo die Sandkörner von den Blättern. Wieder gleitet sein Blick vom Strand zu den Papieren, es ist noch so viel Arbeit seufzt Ringo in Gedanken. Doch in Köln wird der Alltag sie einholen und dann bleibt kein Raum mehr in nächster Zeit. Leise seufzt Ringo und reibt sich über die müden Augen, immer noch piekst in die Rippe ab und an und auch die leichten Kopf und-Augenschmerzen. Aber nicht mehr so wie vorher, und auch die Alpträume sind so gut wie weg, manchmal holen sie ihn wieder ein, aber mit Easy lernt er damit umzugehen, auch wenn er in diesem Moment wieder gefangen ist.

,,Sag mal Easy, warum hast du hierzu eingewilligt? Wir kennen uns ja eigentlich kaum und früher konnten wir uns nicht wirklich leiden.`` ,;Na Ringo zuliebe und den konnte ich früher auch nicht leiden, genauso wenig wie er mich.`` grinst Easy und sieht von der Kamera auf und erwidert Kiras Blick. Skeptisch beäugt sie den Älteren irgendetwas liegt ihr auf dem Herzen und Easy befürchtet das dies kein angenehmes Gespräch wird. ,,Ich verstehe schon warum er dich liebt,  aber....tu ihm bitte nicht weh. Ich weiß jetzt ist noch alles toll und rosarot, aber bitte halte Ringo nicht bei jedem Streit die Spohnsache wieder vor, bitte lass ihn das nicht immer wieder spüren. Es gibt nichts was er mehr bereut, und glaub mir als Ringo hier war hat es sich angefühlt als habe ich ihn schon verloren. Das...... das ....kann ....ich nicht....ich kann ......ihn nicht....auch noch ..verlieren. Er hat immer alles für mich getan....mir Geld geschickt.....sich um alles gekümmert...... ich konnte nach Mailand. Und was konnte Ringo? Nichts, er musste ab dem Tag, wo Mama und Papa tot sind erwachsen werden und arbeiten. Ich.....ich musste mir nie Sorgen machen....weißt du.`` schluchzte Kira leise. Beschämt wischt sie sich die Tränen von den Wangen, eine Angewohnheit die Easy nur zu gut kennt von ihrem Bruder. Einfühlsam legt der Ältere seine Hand auf ihre und drückt diese leicht, um Kira zu zeigen das sie ruhig weiterreden kann. ,,Er hatte damals so Angst, Angst mich auch noch an die Drogen zu verlieren. Bitte kümmere dich gut um ihn........er ist das wertvollste...........was ich noch habe.`` haucht Kira zwischen ihren Schluchzern. ,,Das werde ich, das verspreche ich dir.`` sagt Easy leise und streicht Kira die Tränen vom Gesicht. Die schaut das erste mal wieder auf, in ihren Augen kann Easy so viel lesen Angst, Hoffnung, Glück, Bedenken aber vor allem Erleichterung. ,,Du bedeutest ihm alles auch wenn er es nicht gerne vor den anderen zeigt.`` nuschelt  Kira gegen Easys Schulter. ,,Und er mir.`` haucht der schwarzhaarige in Kiras Schopf. Der schmale Körper bebt noch etwas in den starken Armen von Easy, seine großen Hände streichen über den schmalen Rücken.
Es dauert ein paar Minuten und als sich Kira von ihm löst, schenkt Easy ihr eins dieser Grübchenlächeln, eins von denen die sonst nur Ringo gelten. Und plötzlich scheint es so, als wäre alle Vorbehalte, alle Zweifel aus dem Weg geschaffen. ,,Komm ich zeig dir noch den Dom, den musst du einfach fotografieren.`` meint die junge Frau und zieht den Älteren hinter sich her. ,Wow, das ist einfach wahnsinnig schön.`` ,,Das kommt bestimmt wahnsinnig gut als Motiv.`` meint Kira und beobachtet Easy. Wie leidenschaftlich er die Fotos macht und wie viel Energie er in das perfekte Foto legt.  Er ist eigentlich ein durch und durch positiver Mensch und das perfekte Gegenstück in jeder Hinsicht zu ihrem Bruder. Kira kann gar nicht sagen wie froh sie ist das Easy und Ringo sich wiedergefunden haben. ,,Sag mal, ist dir aufgefallen das es Ringo heute Morgen nicht gut ging?`` horcht Kira nach. Sie sind noch bei einer großen Parkanlage gewesen, im Hafen und schließlich sitzen sie jetzt in einem der Bistros in der Hafenanlage, um etwas zu essen.
,,Er hatte wieder einen Alptraum, aber es geht ihm gut. Er lernt damit umzugehen, doch es brauch noch etwas Zeit. Sie werden weniger und irgendwann werden sie ganz verschwinden.`` meint Easy und lächelt seiner Bald-Schwägerin zu. ,,Hoffentlich.`` ergänzt Kira und schaut in die Speisenkarte. ,,Weißt du was ich mich frage? Warum Ringo gerade uns beide los geschickt hat Fotos zu machen?`` ,,Das ist halt Ringo, ich glaube er will nur das wir uns etwas besser kennen lernen. ,,Wahrscheinlich,`` meint Easy nachdenklich. ,,Was hältst du eigentlich davon, da wir so gut durch gekommen sind, noch ein bisschen shoppen zu gehen?`´ Es wird langsam richtig warm und eigentlich hat Easy nicht mehr allzu viel Lust, denn sie sind schon bei acht Locations gewesen.
,,Klar wieso nicht.`` erwidert er dennoch und nach dem Mittagessen, bringen die beiden Easys Ausrüstung zum Auto. Und machen sich dann auf den Weg in ein paar unglaubliche Boutiquen. Etwas unwohl fühlt sich Easy schon, da es eigentlich nicht so die Läden sind, in denen er shoppen geht. Doch nach ein paar Läden wechseln Sie in ein großes Einkaufszentrum, hier ergeht es ihm schon ganz anders. Er muss immer wieder Lächeln, während er Kira beobachtet und sie Kleider anprobiert. Man merkt sofort das die junge Frau einfach Spaß an Mode hat und ihr dabei das Herz aufgeht. Nachdem Kira ausgiebig fündig geworden ist, zerrt sie Easy in eines der Geschäft und belädt seine Arme mit Hemden und Hosen. ,,Sag mal, hast du irgendetwas vor?`` ,,Ich dachte wir gehen heute Abend essen und machen uns alle so richtig schick?`` ,,Ja ok, wenn Ringo Lust hat. Ich kann ihm ja gleich mal schreiben.`` meint Easy  nur und balanciert das Gewicht der Kleidung.  Lange ließ die Antwort nicht auf sich warten: ,,Klar gerne, ich reserviere schon mal ein Tisch. Euch noch viel Spaß P.S ich liebe dich R“ ,,Also Ringo ist einverstanden.`` ruft der Ältere Kira zu und steckt sein Handy weg. Indem Moment landet ein großer Haufen Kleidung in seinen Armen, auf dem Haufen, der sowieso schon so riesig ist und den er kaum halten kann. Das bringt sein Gleichgewicht ins Schwanken und der Turm droht Easy aus den Händen zu rutschen: ,,Kir...KIRA!`` ruft Easy nur panisch.  Schnell greifen ihm zwei schlanke Hände unter die Arme und Kiras lachendes Gesicht taucht auf der anderen Seite des Kleidungsberges auf.  ,,So und jetzt schwing deinen Knackarsch in die Kabine.`` ruft Kira laut und haut Easy mit der Hand auf den Hintern. Überrumpelt und mit großen Augen sieht Easy sie an, über den Gesichtsausdruck des schwarzhaarigen muss die junge Frau lachen. Als erstes zieht Easy eine schwarze Hose und ein Kornblumenblaues Hemd an. Es sieht ganz gut aus und sitzt auch einigermaßen locker, trotz das er im Urlaub ein, zwei Kilo zugenommen hat.   Mit einem fragenden Blick sieht er zu Kira die es sich auf einem Wartesessel bequem gemacht hat. Diese überlegt kurz, aber dann kommt auch schon ihr Urteil: ,,Viel zu dunkel, das wird dir zu warm sein.`´ Easy presst die Lippen aufeinander und verzieht nachdenklich den Mund: ,,Du hast wahrscheinlich recht.`` meint er schließlich und geht wieder in die Kabine. Schon ist Easy aus allem raus geschlüpft, wie sehr er sich freut später wieder bei Ringo zu sein.   Als nächstes nimmt er sich die graue Hose und ein dunkelrotes Hemd. Wieder verlässt er die Kabine  und dieses Mal brauch Kira länger, um sich zu entscheiden: ,,Die Hose passt gut, aber das Hemd ich weiß nicht. Ist eigentlich deine Farbe, das kommt auf den vielleicht Stapel.`´ schlussfolgert sie während sie ihn umkreist. ,,Also Husch Husch rein mit dir.`´ stürmisch schubst sie Easy in die Kabine. Dieses Mal behält er die Hose an und zog sich ein Lindgrünes Hemd an, er hat ein gutes Gefühl und es bringt ihn richtig zum Strahlen. Nachdenklich legt Kira einen Finger an ihr Kinn, läuft erst rechts um Easy um schließlich die Richtung zu wechseln und links um ihn herum zu laufen. Nervös beobachtet Easy sie, langsam wird er kribbelig, wenn sie ihn so beäugt. ,,Das ist es!`` ruft Kira. ,,Oh mein Gott Ringo wird sich glatt nochmal in dich verlieben.`` ,,Zum Glück ist er schon in mich verliebt.`` meint Easy nur grinsend und ist froh als er in die Kabine zurück geht, den ganzen Haufen nicht auch noch an probieren zu müssen.  Zufrieden kaufen Sie beide die Sachen und verlassen das Geschäft, mittlerweile ist es ziemlich voll geworden. Und Kira läuft fröhlich plappernd vor ihm her, da Easy ein Gentleman ist trägt er natürlich alle Tüten und hat etwas Probleme mit Kira Schritt zu halten. ,,Komm wir wechseln noch in dieses andere Einkaufszentrum ich brauche noch Schuhe.`` schlägt Kira vor. Doch Easy ist abgelenkt ein herzzerreißendes weinen dringt an sein Ohr, welches ihm bis ins Mark geht.  Und dann sieht Easy das kleine Mädchen mit den hellbraunen Locken und den blauen Augen. Sie steht ganz allein in einer Ecke und weint bitterlich, dicke Tränen rollen über ihre Wangen und sie scheint sichtlich Angst zu haben.  Direkt neben diesem Zitronenbaum auf dem Vorplatz des Einkaufszentrum. Zuerst bemerkt Kira gar nicht das Easy weg ist, doch als sie sich im Kreis dreht entdeckt sie Easy. Er steht mitten in der Menge und scheint hier in Mailand so falsch am Platz zu sein, doch genau richtig für Ringo. Neugierig beobachtet sie wie seine Füße ihn durch die Menge tragen, zu dem kleinen Mädchen, welches alle anderen Personen, die an ihm vorbei gehen ignorieren. In Easys Blick liegt Mitleid und Verständnis und auch so etwas wie Sorge.  Und obwohl er Ihre Sprache nicht kann  kniet er sich neben das kleine Mädchen so als wäre es ganz selbstverständlich. Die kleine wirkt verschüchtert, aber irgendwie schafft es Easy ihr Vertrauen zu gewinnen. Seine Augen leuchten als sich die kleine Hand vertrauensvoll um seine legt, und die Tränen laufen nur noch langsam über die kleinen Wangen. Keiner der anderen Menschen hat auch nur einen Blick auf das kleine verängstigte Wesen geworfen. Gespannt sieht Kira zu wie Easy die kleine hochhebt. Diese lässt erst mal ihre kleinen Finger durch die Tolle des fremden streichen so fasziniert ist sie von Easys Frisur. Dieser grinst nur und hebt das kleine Mädchen noch höher, ihr Blick ist suchend und immer wieder schaut sie sich um. Kiras Herz klopft wild, als sie sieht, das sich ihre kleinen Arme um Easys Hals legen und sich an ihm fest halten.  Plötzlich werden die Kinderaugen ganz groß und das Mädchen ruft laut Mama über den Platz. Erleichtert dreht sich eine Frau um, ihre braunen Augen  fixieren das kleine Mädchen. Und was dann passiert erweicht Kiras Herz vollkommen. Die Frau stürmt auf Easy zu und nimmt ihm das Kind vom Arm. Erleichtert drückt sie das Kind an sich und wendet sich leicht  von dem jungen Mann ab, Easy hebt nur die Hand und winkt der kleinen hinterher. Diese lächelt ihn über die Schultern ihrer Mutter an. Gerade als Easy sich in Bewegung setzt, dreht die junge Frau sich um und plappert auf Easy ein, stürmisch zieht sie ihn in ihre Arme. Der Ältere wirkt völlig überrumpelt und lässt alles einfach passieren. Kira schreckt zusammen, als sie merkt, wie ihr die Tränen über die Wangen laufen. Eins weiß Kira nun, Easy ist wirklich etwas besonderes, er und Ringo haben sich wirklich verdient, sie gehören einfach zusammen.


Am frühen Nachmittag kehren Kira und Easy in die Wohnung zurück, Kira hat alle Jalousien geschlossen, weil die Sonne am Mittag so heiß gewesen ist. ,,Ich ziehe mich eben um.`` ruft Kira über den Flur und verschwindet in ihrem Schlafzimmer. Etwas müde geht Easy ins Wohnzimmer und lädt die Taschen ab. Erst mal will er etwas Luft rein lassen, doch die blöde Jalousie klemmt. Vergebens gibt Easy auf, und lehnt sich auf dem Sofa zurück. Gerade als er an Ringo denkt und die Augen nur für einen Moment ausruhen will, fällt ihm der Zettel auf dem Wohnzimmertisch auf:

,,Lieber Easy,
du wunderst dich wahrscheinlich schon, wo ich den ganzen Tag bin.
Aber ich dachte mir, wir könnten einen der letzten Abende hier in Italien mit einem Essen zusammen abschließen.
Ich habe dich unglaublich vermisst mein Schatz und ich danke dir sehr, dass du etwas Zeit mit Kira verbracht hast, für mich.
Bitte komm runter in den Garten, ich habe einen Koch für uns organisiert und möchte diesen Abend nur mit dir genießen.

Ich liebe dich

Ringo“

Strahlend legt Easy das Blatt zurück, sein Herz klopft ihm bis zum Hals und seine
Fingern zittern leicht. Sein Freund ist einfach unglaublich süß und romantisch, auch wenn er das nie zugeben würde, denn offiziell steht er ja auf den ganzen Pärchenmist nicht. Es zaubert ihm ein Grinsen ins Gesicht, er springt auf und will sich frisch machen, doch auf halben Weg kehrt er wieder um und nimmt das Hemd und die Hose mit die er sich heute gekauft hat. Wenn sie schon einen Koch haben und romantisch Essen, dann will er auch etwas besonderes anziehen. Easys Kopf ist so voller Glücksgefühle in Gedanken ist er nur bei Ringo und dem tollen Abend, den sie miteinander verbringen werden, ohne Luca, ohne Köln, einfach sie. Schnell zieht er sich die weißen Chucks an und sprüht sich noch mit seinem Lieblingsparfum ein. ,,Kira? Hey Kira?`` ruft Easy durch die Wohnung, doch keine Antwort kommt.  Schulterzuckend nimmt Easy das so hin, er kann sich nur denken das sie natürlich mit eingeweiht ist und das, dass Pärchen ihnen für heute die Wohnung überlässt. Naja, auch egal denkt er sich nur und durchquert langsam das Treppenhaus und eilt die Stufen runter. Mit jedem Schritt kribbelt sein Körper mehr, was macht dieser Mann nur mit ihm fragt sich  der Ältere. Als er durch die grüne Doppelholztür  aus Lamellen tritt blendet ihn die Abendsonne und Easy muss sich erst mal eine Hand vor die Augen halten. Doch als die Sonnenstrahlen vom Baum abgehalten werde, erblicken seine Augen etwas womit Easy nicht gerechnet hat.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast